Bewegungsapparat_Anatomie at Universität Tübingen | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Bewegungsapparat_Anatomie an der Universität Tübingen

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Muskelformen kennen Sie? Geben sie jeweils ein Beispiel an.

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- Ringmuskel (Beispiele: Ziliarmuskel zur Verformung der Linse des Auges)

- Hohlmuskel (Beispiele: Speiseröhre, Magen, Darm, Herz)

- spindelförmige Muskeln: M. brachioradialis

- mehrbäuchige Muskeln, verbunden mit Zwischensehne: M. rectus abdominis, m. digastricus

- mehrköpfige Muskeln (Beispiel: Bizeps und Trizeps im Oberarm)

o einköpfig: M. brachialis

o zweiköpfig: M. biceps brachii

o dreiköpfig: M. triceps brachii

o vierköpfig: M. quadriceps femoris

- gefiederte Muskeln:

o einfach gefiedert: M. digitorum longus

o zweifach gefiedert: M. rectus femoris

o mehrfach gefiedert: M. Deltoideus

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Was ist eine Aponeurose?

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Aponeurosen sind flächige Strukturen aus Bindegewebe, die den sehnigen Ansatz eines oder mehrerer Muskeln bilden („Sehnenplatte“)

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Das Kniegelenk weist welche Hilfseinrichtungen auf? Wofür sind diese im Einzelnen da?

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- Meniscus medialis und Meniscus lateralis: vergrößern die Kontaktfläche zwischen Femur und Tibia und gleichen Inkongruenzen zwischen den Gelenkköpfen (Condylen) aus.

- Seitenbänder: verhindern Abknicken des Gelenks nach medial oder lateral bei Belastung und verhindern Innen- bzw. Außenrotation während der Streckung

- Kreuzbänder: verhindern das Abrutschen der Femurkondylen nach dorsal bzw. ventral

- Schleimbeutel: vermindern Druck und Reibung zwischen Sehne, Muskeln, Knochen und Haut

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Knorpel wird als bradytrophes Gewebe bezeichnet. Was ist damit gemeint?

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- Bradytrophes Gewebe = Zellen oder Gewebe verfügen über einen langsamen Stoffwechsel und werden nur langsam mit Nährstoffen über ihre umgebende Flüssigkeit durch Diffusion versorgt. Sie verfügen über wenige bis keine Blutgefäße oder Kapillaren.

->stoffwechselarm

(Korpelgewebe ist nicht kapillarisiert)

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Finden sich im Knorpelgewebe Blutkapillaren und Nerven?

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Nein

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Was ist der Hauptbestandteil der anorganischen Substanz der Knochenmatrix? (ca. 65%)

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- Hauptsächlich Hydroxylapatit (HAp, ca. 65%), (Mg, K, Cl, Fe)

(Phosphate 50%, Kalzium 35%, Karbonate 7%, Mineralien)

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Welche Knorpeltypen kennen Sie? Nennen Sie jeweils Beispiele.

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- Elastischer Knorpel (Elastin, Kollagen-II für Flexibilität, Fibrillin), z.B. Nase, Ohr

- Hyaliner Knorpel (Kollagen-II (druckfest), reines Stützgewebe), z.B. in Trachea, Rippen, …

- Faserknorpel (Kollagen-I, Zugfestigkeit), z.B. Bandscheibe, Schambeinfuge, Symphysen

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Der Gelenkknorpel besteht aus welchem Knorpeltyp?

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Hyalinknorpel

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Aus welchen Knochen besteht das Hüftbein (Os coxae)?

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- Darmbein (Os ilium)

- Sitzbein (Os ischii)

- Schambein (Os pubis)

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Wie reagieren Knorpel und Knochen auf Verletzungen?

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- Knorpel: schlecht regenerierbar, gibt Narben (Verletzungen bleiben erhalten)


- Knochen: gut regenerierbar und reparationsfähig

  •  Ist das Periost (Knochenhaut) nicht zerstört findet eine primäre Frakturheilung statt. Dabei wächst kapillarreiches Bindegewebe in den Frakturspalt ein. Um die Kapillaren lagern sich Osteoprogenitorzellen (Vorläuferzellen) an, die dann zu Osteonen differenzieren. Diese Osteone werden im weiteren Verlauf so umstrukturiert, dass die reguläre Knochenstruktur wiederhergestellt ist. Es bildet sich kein Kallus.

  • Wird das Periost verletzt findet sekundäre Frakturheilung statt. 5 Phasen:
    • Verletzungsphase (Fraktur): Verletzung -> Hämatom im Knochenspalt entsteht
    • Entzündungsphase (inflammatorische Phase): Immunzellen (Makrophagen, Granulozyten, Mastzellen) infiltrieren ins Hämatom und sezernieren dort u.a. Histamin und Heparin. Im Frakturhämatom befinden sich pluripotente Stammzellen mesenchymaler Herkunft, die zu Osteoblasten, Fibroblasten und Chondroblasten ausdifferenzieren. In das Hämatom sezernierte Zytokine und Wachstumsfaktoren sind wichtig für die Steuerung der Zellinfiltration, Angiogenese und Zelldifferenzierung.
    •  Granulationsphase: Nach Abklingen der Entzündungsphase wird das Hämatom, in dem sich schon ein Netzt aus Fibrin und Kollagen gebildet hat, durch Granulationsgewebe mit Fibroblasten, weiterem Kollagen und Kapillaren ersetzt (weicher Kallus) -> nach 4-6 Wochen. Osteoklasten und Osteoblasten bauen Knochensubstanz ab/auf.
    • Phase der Kallushärtung: In dieser Phase erfolgt die Aushärtung des gebildeten Kallus durch Mineralisation. Es entsteht der Geflechtknochen, dessen Struktur anfangs durch die einsprossenden Kapillaren vorgegeben ist und sich im weiteren Verlauf an der Richtung der Belastungsachse orientiert. Die Dauer der Phase der Kallushärtung wird mit 3-4 Monaten angegeben, wobei der Knochen dann wieder der physiologischen Belastung standhält.
    • Phase des Umbaus (Modeling und Remodeling): Der Geflechtknochen wird in lamellären Knochen umgewandelt. Die Wiederherstellung der ursprünglichen Knochenstruktur bezieht sich hierbei auf die reguläre nutritive Versorgung des Knochens mit Havers- und Volkmann-Kanalsystem. Die Wiederherstellung der ursprünglichen Knochenstruktur einschließlich eines Markraumes stellt den weitergehenden Vorgang des Remodelings dar und ist bei regelrechtem Heilungsvorgang nach 6-24 Monaten abgeschlossen.
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Wie wird der Gelenkknorpel ernährt?

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- Von der einen Seite: Durch Diffusion aus der sie umgebenden Flüssigkeit (Synovia)

- Von der anderen Seite: Durch Blutgefäße des Knochens (reichen bis zur umgebenden Knorpelhaut (Perichondrium))

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Was bedeuten die Begriffe: Endomysium, Perimysium, Epimysium und Muskelfaszie?

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- Endomysium: Bindegewebige Schicht, die Muskelfaser umgibt

- Perimysium: Bindegewebige Schicht, die das Muskelfaserbündel umgibt

- Epimysium: Lockeres Bindegewebe, das den gesamten Skelettmuskel umgibt und unterhalb der Faszie liegt.

- Muskelfaszie: Als Faszie bezeichnet man eine flächige, derbe Hüllschicht aus Bindegewebe, die einzelne Muskeln, Muskelgruppen oder ganze Körperabschnitte umgeben kann.

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Bewegungsapparat_Anatomie Kurs an der Universität Tübingen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Welche Muskelformen kennen Sie? Geben sie jeweils ein Beispiel an.

A:

- Ringmuskel (Beispiele: Ziliarmuskel zur Verformung der Linse des Auges)

- Hohlmuskel (Beispiele: Speiseröhre, Magen, Darm, Herz)

- spindelförmige Muskeln: M. brachioradialis

- mehrbäuchige Muskeln, verbunden mit Zwischensehne: M. rectus abdominis, m. digastricus

- mehrköpfige Muskeln (Beispiel: Bizeps und Trizeps im Oberarm)

o einköpfig: M. brachialis

o zweiköpfig: M. biceps brachii

o dreiköpfig: M. triceps brachii

o vierköpfig: M. quadriceps femoris

- gefiederte Muskeln:

o einfach gefiedert: M. digitorum longus

o zweifach gefiedert: M. rectus femoris

o mehrfach gefiedert: M. Deltoideus

Q:

Was ist eine Aponeurose?

A:

Aponeurosen sind flächige Strukturen aus Bindegewebe, die den sehnigen Ansatz eines oder mehrerer Muskeln bilden („Sehnenplatte“)

Q:

Das Kniegelenk weist welche Hilfseinrichtungen auf? Wofür sind diese im Einzelnen da?

A:

- Meniscus medialis und Meniscus lateralis: vergrößern die Kontaktfläche zwischen Femur und Tibia und gleichen Inkongruenzen zwischen den Gelenkköpfen (Condylen) aus.

- Seitenbänder: verhindern Abknicken des Gelenks nach medial oder lateral bei Belastung und verhindern Innen- bzw. Außenrotation während der Streckung

- Kreuzbänder: verhindern das Abrutschen der Femurkondylen nach dorsal bzw. ventral

- Schleimbeutel: vermindern Druck und Reibung zwischen Sehne, Muskeln, Knochen und Haut

Q:

Knorpel wird als bradytrophes Gewebe bezeichnet. Was ist damit gemeint?

A:

- Bradytrophes Gewebe = Zellen oder Gewebe verfügen über einen langsamen Stoffwechsel und werden nur langsam mit Nährstoffen über ihre umgebende Flüssigkeit durch Diffusion versorgt. Sie verfügen über wenige bis keine Blutgefäße oder Kapillaren.

->stoffwechselarm

(Korpelgewebe ist nicht kapillarisiert)

Q:

Finden sich im Knorpelgewebe Blutkapillaren und Nerven?

A:

Nein

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Q:

Was ist der Hauptbestandteil der anorganischen Substanz der Knochenmatrix? (ca. 65%)

A:

- Hauptsächlich Hydroxylapatit (HAp, ca. 65%), (Mg, K, Cl, Fe)

(Phosphate 50%, Kalzium 35%, Karbonate 7%, Mineralien)

Q:

Welche Knorpeltypen kennen Sie? Nennen Sie jeweils Beispiele.

A:

- Elastischer Knorpel (Elastin, Kollagen-II für Flexibilität, Fibrillin), z.B. Nase, Ohr

- Hyaliner Knorpel (Kollagen-II (druckfest), reines Stützgewebe), z.B. in Trachea, Rippen, …

- Faserknorpel (Kollagen-I, Zugfestigkeit), z.B. Bandscheibe, Schambeinfuge, Symphysen

Q:

Der Gelenkknorpel besteht aus welchem Knorpeltyp?

A:

Hyalinknorpel

Q:

Aus welchen Knochen besteht das Hüftbein (Os coxae)?

A:

- Darmbein (Os ilium)

- Sitzbein (Os ischii)

- Schambein (Os pubis)

Q:

Wie reagieren Knorpel und Knochen auf Verletzungen?

A:

- Knorpel: schlecht regenerierbar, gibt Narben (Verletzungen bleiben erhalten)


- Knochen: gut regenerierbar und reparationsfähig

  •  Ist das Periost (Knochenhaut) nicht zerstört findet eine primäre Frakturheilung statt. Dabei wächst kapillarreiches Bindegewebe in den Frakturspalt ein. Um die Kapillaren lagern sich Osteoprogenitorzellen (Vorläuferzellen) an, die dann zu Osteonen differenzieren. Diese Osteone werden im weiteren Verlauf so umstrukturiert, dass die reguläre Knochenstruktur wiederhergestellt ist. Es bildet sich kein Kallus.

  • Wird das Periost verletzt findet sekundäre Frakturheilung statt. 5 Phasen:
    • Verletzungsphase (Fraktur): Verletzung -> Hämatom im Knochenspalt entsteht
    • Entzündungsphase (inflammatorische Phase): Immunzellen (Makrophagen, Granulozyten, Mastzellen) infiltrieren ins Hämatom und sezernieren dort u.a. Histamin und Heparin. Im Frakturhämatom befinden sich pluripotente Stammzellen mesenchymaler Herkunft, die zu Osteoblasten, Fibroblasten und Chondroblasten ausdifferenzieren. In das Hämatom sezernierte Zytokine und Wachstumsfaktoren sind wichtig für die Steuerung der Zellinfiltration, Angiogenese und Zelldifferenzierung.
    •  Granulationsphase: Nach Abklingen der Entzündungsphase wird das Hämatom, in dem sich schon ein Netzt aus Fibrin und Kollagen gebildet hat, durch Granulationsgewebe mit Fibroblasten, weiterem Kollagen und Kapillaren ersetzt (weicher Kallus) -> nach 4-6 Wochen. Osteoklasten und Osteoblasten bauen Knochensubstanz ab/auf.
    • Phase der Kallushärtung: In dieser Phase erfolgt die Aushärtung des gebildeten Kallus durch Mineralisation. Es entsteht der Geflechtknochen, dessen Struktur anfangs durch die einsprossenden Kapillaren vorgegeben ist und sich im weiteren Verlauf an der Richtung der Belastungsachse orientiert. Die Dauer der Phase der Kallushärtung wird mit 3-4 Monaten angegeben, wobei der Knochen dann wieder der physiologischen Belastung standhält.
    • Phase des Umbaus (Modeling und Remodeling): Der Geflechtknochen wird in lamellären Knochen umgewandelt. Die Wiederherstellung der ursprünglichen Knochenstruktur bezieht sich hierbei auf die reguläre nutritive Versorgung des Knochens mit Havers- und Volkmann-Kanalsystem. Die Wiederherstellung der ursprünglichen Knochenstruktur einschließlich eines Markraumes stellt den weitergehenden Vorgang des Remodelings dar und ist bei regelrechtem Heilungsvorgang nach 6-24 Monaten abgeschlossen.
Q:

Wie wird der Gelenkknorpel ernährt?

A:

- Von der einen Seite: Durch Diffusion aus der sie umgebenden Flüssigkeit (Synovia)

- Von der anderen Seite: Durch Blutgefäße des Knochens (reichen bis zur umgebenden Knorpelhaut (Perichondrium))

Q:

Was bedeuten die Begriffe: Endomysium, Perimysium, Epimysium und Muskelfaszie?

A:

- Endomysium: Bindegewebige Schicht, die Muskelfaser umgibt

- Perimysium: Bindegewebige Schicht, die das Muskelfaserbündel umgibt

- Epimysium: Lockeres Bindegewebe, das den gesamten Skelettmuskel umgibt und unterhalb der Faszie liegt.

- Muskelfaszie: Als Faszie bezeichnet man eine flächige, derbe Hüllschicht aus Bindegewebe, die einzelne Muskeln, Muskelgruppen oder ganze Körperabschnitte umgeben kann.

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