Allgemeine Psychologie C at Universität Tübingen | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Allgemeine Psychologie C an der Universität Tübingen

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Worin besteht der Unterschied zwischen Empirismus und Rationalismus?
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  • Empirismus: Sinneserfahrung als Quelle des Wissens
  • Rationalismus: Vernunft als Quelle des Wissens
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Nenne die Hauptmerkmale des Behaviorismus.
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  • Positivismus: alle Terme einer Theorie müssen beobachtbar sein.
  • keine Spekulationen über Struktur/Funktion interner Prozesse
  • verhaltensorientierte Forschung
  • Reiz-Reaktions-Verknüpfungen (klassische Konditionierung)
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Worin besteht der Unterschied zwischen Behaviorismus und Kognitionspsychologie?
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Der Behaviorismus bietet keinen Einblick in mentale Vorgänge, wobei genau diese kognitiven Prozesse Gegenstand der Kognitionspsychologie sind.
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Was versteht man unter Phrenologie und Informationsverarbeitung?
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  • Phrenologie: Zuordnung von geistigen Fähigkeiten zu abgrenzbaren neuronalen Strukturen
  • Informationsverarbeitung: aufgabenirrelevante Informationen werden vor ihrer Verarbeitung abgeblockt, erst dann erfolgt die Verwandlung der Daten in wahrnehmbare Information
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Nennen Sie Beispiele für Bahnungseffekte bei Untersuchungen zur subliminalen Wahrnehmung.
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  • Blindsight (Rindenblindheit): überzufällig genaues zeigen auf Lichtreize möglich.
  • Semantische Bahnung: verbesserte Verarbeitung bei Wörtern, denen ein assoziiertes Primewort vorangeht.
  • unbewusste Wahrnehmung von Emotionen: stärkere Aktivierung bestimmter Muskeln
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Was versteht man unter binokularem Wettstreit und wie lässt sich dieses Phänomen nutzen, um neuronale Korrelate des visuellen Bewusstseins zu analysieren?
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Der binokulare Wettstreit ist ein Phänomen, bei dem die Wahrnehmung eines Doppelbildes in gleichmäßigen Zeitintervallen abwechselt, anstatt einer gemischten Wahrnehmung beider Bilder.
Misst man die Gehirnaktivität beim betrachten dieses Bildes, beobachtet man eine verstärkte Aktivierung bestimmter Areale (FFA und PPA) bei entsprechenden Wahrnehmungen.
-> Nicht der retinale Stimulus, sondern das Perzept wird von neuronaler Aktivität reflektiert.
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Was versteht man unter „unbewusstem Erinnern“ und „implizitem Lernen“?
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  • Unbewusstes Erinnern: nochmalige Bewusstwerdung einer früheren unbewussten Erfahrung.
  • Implizites Lernen: beiläufiges Lernen  ohne Intention (ohne Bewusstsein des Lerninhaltes und Aufmerksamkeit möglich)
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Welche Aufschlüsse liefert die Libet-Studie zu Wille und Handlung?
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Da der Zeitpunkt des subjektiven Handlungswunsches nach der Aktivierung des Motorkortex stattfindet, kann dieser die Aktivierung nicht kausal verursachen. Dies zeigt, dass eine bewusste Intention (-> freier Wille) nicht die Ursache neuronaler Prozesse sein kann, die zur Handlung führen.
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Welcher Kritik ist die Libet-Studie ausgesetzt?
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  • Entscheidungen sind ich „augenblicklich“, sondern bestehen aus vielen Subprozesse in verschiedenen Hirnarealen. -> Zeitpunkt des subjektiven Handlungswunsches kann so nicht existieren.
  • Nicht alle Entscheidungen sind an Motorik gekoppelt.
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Was versteht man unter mentaler Chronometrie?
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Geschwindigkeit, Ablauf und Organisation mentaler Prozesse
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Was sind A-, B- und C-Reaktionszeitaufgaben?
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Bei den Aufgaben wird jeweils die Zeit gemessen, die benötigt wird, um auf einen Stimulus eine Reaktion zu zeigen.
  • A Einfachreaktionszeitaufgabe: Reagieren, sobald ein Stimulus erscheint.
  • B Wahlreaktionszeitaufgabe: Auswahlreaktion zeigen, sobald ein bestimmter Stimulus erscheint.
  • C Go/No Go Aufgabe: Nur reagieren, wenn ein bestimmter Stimulus erscheint.
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Was ist der Forschungsgegenstand der Kognitionspsychologie?
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Beschreibung und Erklärung höherer geistiger (mentaler) Vorgänge.
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Q:
Worin besteht der Unterschied zwischen Empirismus und Rationalismus?
A:
  • Empirismus: Sinneserfahrung als Quelle des Wissens
  • Rationalismus: Vernunft als Quelle des Wissens
Q:
Nenne die Hauptmerkmale des Behaviorismus.
A:
  • Positivismus: alle Terme einer Theorie müssen beobachtbar sein.
  • keine Spekulationen über Struktur/Funktion interner Prozesse
  • verhaltensorientierte Forschung
  • Reiz-Reaktions-Verknüpfungen (klassische Konditionierung)
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Worin besteht der Unterschied zwischen Behaviorismus und Kognitionspsychologie?
A:
Der Behaviorismus bietet keinen Einblick in mentale Vorgänge, wobei genau diese kognitiven Prozesse Gegenstand der Kognitionspsychologie sind.
Q:
Was versteht man unter Phrenologie und Informationsverarbeitung?
A:
  • Phrenologie: Zuordnung von geistigen Fähigkeiten zu abgrenzbaren neuronalen Strukturen
  • Informationsverarbeitung: aufgabenirrelevante Informationen werden vor ihrer Verarbeitung abgeblockt, erst dann erfolgt die Verwandlung der Daten in wahrnehmbare Information
Q:
Nennen Sie Beispiele für Bahnungseffekte bei Untersuchungen zur subliminalen Wahrnehmung.
A:
  • Blindsight (Rindenblindheit): überzufällig genaues zeigen auf Lichtreize möglich.
  • Semantische Bahnung: verbesserte Verarbeitung bei Wörtern, denen ein assoziiertes Primewort vorangeht.
  • unbewusste Wahrnehmung von Emotionen: stärkere Aktivierung bestimmter Muskeln
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Q:
Was versteht man unter binokularem Wettstreit und wie lässt sich dieses Phänomen nutzen, um neuronale Korrelate des visuellen Bewusstseins zu analysieren?
A:
Der binokulare Wettstreit ist ein Phänomen, bei dem die Wahrnehmung eines Doppelbildes in gleichmäßigen Zeitintervallen abwechselt, anstatt einer gemischten Wahrnehmung beider Bilder.
Misst man die Gehirnaktivität beim betrachten dieses Bildes, beobachtet man eine verstärkte Aktivierung bestimmter Areale (FFA und PPA) bei entsprechenden Wahrnehmungen.
-> Nicht der retinale Stimulus, sondern das Perzept wird von neuronaler Aktivität reflektiert.
Q:
Was versteht man unter „unbewusstem Erinnern“ und „implizitem Lernen“?
A:
  • Unbewusstes Erinnern: nochmalige Bewusstwerdung einer früheren unbewussten Erfahrung.
  • Implizites Lernen: beiläufiges Lernen  ohne Intention (ohne Bewusstsein des Lerninhaltes und Aufmerksamkeit möglich)
Q:
Welche Aufschlüsse liefert die Libet-Studie zu Wille und Handlung?
A:
Da der Zeitpunkt des subjektiven Handlungswunsches nach der Aktivierung des Motorkortex stattfindet, kann dieser die Aktivierung nicht kausal verursachen. Dies zeigt, dass eine bewusste Intention (-> freier Wille) nicht die Ursache neuronaler Prozesse sein kann, die zur Handlung führen.
Q:
Welcher Kritik ist die Libet-Studie ausgesetzt?
A:
  • Entscheidungen sind ich „augenblicklich“, sondern bestehen aus vielen Subprozesse in verschiedenen Hirnarealen. -> Zeitpunkt des subjektiven Handlungswunsches kann so nicht existieren.
  • Nicht alle Entscheidungen sind an Motorik gekoppelt.
Q:
Was versteht man unter mentaler Chronometrie?
A:
Geschwindigkeit, Ablauf und Organisation mentaler Prozesse
Q:
Was sind A-, B- und C-Reaktionszeitaufgaben?
A:
Bei den Aufgaben wird jeweils die Zeit gemessen, die benötigt wird, um auf einen Stimulus eine Reaktion zu zeigen.
  • A Einfachreaktionszeitaufgabe: Reagieren, sobald ein Stimulus erscheint.
  • B Wahlreaktionszeitaufgabe: Auswahlreaktion zeigen, sobald ein bestimmter Stimulus erscheint.
  • C Go/No Go Aufgabe: Nur reagieren, wenn ein bestimmter Stimulus erscheint.
Q:
Was ist der Forschungsgegenstand der Kognitionspsychologie?
A:
Beschreibung und Erklärung höherer geistiger (mentaler) Vorgänge.
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