Finanzielle Führung Kapitel 12: Finanzierung at Universität St. Gallen | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Finanzielle Führung Kapitel 12: Finanzierung an der Universität St. Gallen

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Finanzierung aus Rückstellungen

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TESTE DEIN WISSEN
  • Rückstellungen sind dadurch charakterisiert, dass es ungewiss ist, ob die Leistungspflicht überhaupt entstehen wird bzw. in welchem Umfang oder zu welchem Zeitpunkt
  • Rückstellungen sind also eine Verpflichtung, welche zurzeit noch keinen Geldabfluss zur Konsequenz haben
  • Diese liquiden Mittel können deshalb für die Unternehmensfinanzierung
  • genutzt werden:
  • Erzielt ein Unternehmen einen Umsatz von CHF 10 Mio. und zahlungswirksame Aufwände von CHF 7 Mio., sind dem Unternehmen CHF 3 Mio. zugeflossen
  • Werden in der gleichen Periode Rückstellungen für etwaige Garantien in der Höhe von CHF 1 Mio. gebildet, beträgt der Periodengewinn CHF 2 Mio.
  • Der effektive Zufluss an finanziellen Mitteln beträgt aber weiterhin CHF 3 Mio.:
  • Rückstellung von CHF 1 Mio. kann zur Innenfinanzierung genutzt werden
  • Da diese Mittel Dritten und nicht dem Unternehmen selbst zustehen, sind Rückstellungen ein Instrument der Innenfinanzierung, welches der Fremdfinanzierung zuzuordnen ist
  • Rückstellungen dürfen nur gebildet werden, sofern die Voraussetzungen dazu erfüllt sind
  • Das bedeutet, dass bei den Rückstellungen keine Handlungsfreiheit besteht: man kann diese also nicht bilden, weil man sich gerade zu einem bestimmten Zeitpunkt darüber finanzieren möchte
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Selbstfinanzierung

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  • Selbstfinanzierung = Kapitalbeschaffung durch Verzicht auf Gewinnausschüttung
  • Dieses Vorgehen wird auch Thesaurierung genannt
  • Insbesondere Großunternehmen decken ihren Kapitalbedarf vorwiegend durch Instrumente der Selbstfinanzierung
  • In gewissem Ausmaß ist die Selbstfinanzierung gesetzlich vorgeschrieben
  • Nach Art. 671 OR müssen Aktiengesellschaften einen Teil ihres Jahresgewinns als Reserve im Unternehmen behalten
  • Darüber hinaus steht es Unternehmen aber frei, zusätzlich zur gesetzlichen Reserve auch freie Reserven zu bilden
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Gründe für die Selbstfinanzierung

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  • Stetig wachsender Kapitelbedarf
  • Rasante technologische Entwicklung führt zu häufigeren Neu- und Ersatzinvestitionen
  • In wirtschaftlich volatileren Zeiten spiegelt das selbst erarbeitete Kapital eine entscheidende Rolle
  • Unabhängigkeit von Kapitalgebern
  • Geringe Transaktionskosten
  • Schwankungen am Kapitalmarkt haben weniger Einfluss
  • „a bank is a place that will lend you money if you can prove that you don`t need it” (Bob Hope)
  • Liquiditätssicherung
  • Reserven verursachen keine fixen/erwarteten Auszahlungen
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Kreditfinanzierung

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  • Das Fremdkapital von Unternehmen lässt sich in
  • Operative Verbindlichkeiten, die als Nebenprodukt aus dem operativen Umsatzprozess hervorgehen (z.B. Verbindlichkeiten aus Lieferung & Leistung)
  • Und verzinsliches Fremdkapital unterteilen
  • Bei der Kreditfinanzierung nehmen Unternehmen verzinsliches Kapital von Fremdkapitalgebern auf
  • Fremdkapitalgeber zeichnen sich dadurch aus, dass sie:
  • i.d.R. kein Mitwirkungsrecht bei der Unternehmensführung besitzen
  • einen Rechtsanspruch auf Rückzahlung des gewährten Betrages haben
  • das Kapital nur zeitlich befristet zur Verfügung stellen
  • i.d.R. einen Anspruch auf eine feste Vergütung (Zins) haben
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Was ist eine Anleihe?

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  • Teilschuldverschreibungen, bei denen verschiedene Anleger zu gleichen Konditionen die Gläubigerposition einnehmen
  • Anleihen werden auf Kapitalmärkten öffentlich begeben oder direkt bei institutionellen und großen Privatinvestoren platziert
  • Der Anleihensschuldner (Emittent) schuldet dem Käufer (Investor) der Anleihe die vereinbarten periodischen Zinszahlungen (Coupon) sowie den am Ende der Laufzeit zu tilgenden Rückzahlungsbetrag
  • Synonyme:
  • Obligationsanleihen
  • Obligationen
  • Bonds
  • Notes
  • Rentenpapiere
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Commercial Papers


neu!

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  • Von erstklassigem Nicht-Finanzunternehmen emittierte Geldmarktpapiere
  • Hohe Bonitätsforderungen an den Emittenten
  • Unterschied zur Anleihe: sehr kurze Laufzeit (häufig 30-270 Tage)
  • werden zur Deckung eines kurzfristigen Bedarfs an Liquidität ausgegeben
  • Verzinsung erfolgt auf Diskontbasis
  • Diskontbasis:
  • Der Kaufpreis liegt unter dem Nennwert und bei Fälligkeit wird der volle Nennwert zurückbezahlt
  • Differenz zwischen Kaufpreis und Nennwert ist der Ertrag
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Kontokorrentkredit

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  • Der Kontokorrentkredit zeichnet sich durch ein abwechselndes Schuld- und Guthabenverhältnis mit der Bank aus
  • Im Rahmen des Vertrags wird mit der Bank eine Limite verhandelt, bis zu welchem der Kontokorrent überzogen werden kann
  • Eignet sich, wo ein sich wiederholender Bedarf vorliegt
  • Der Vorteil liegt darin, dass der Zins nur auf die tatsächliche Überschreitung der Limite bezahlt werden muss
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Weitere Arten neben dem Kontokorrentkredit

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  • Darlehen: ein Bankdarlehen, welches zu einem bestimmten Zeitpunkt zurückbezahlt werden muss (auch fester Vorschuss genannt)
  • Diskontkredit: das Verkaufen an Forderungen an die Bank (bzw. eine bedingungslose Zahlungsanweisung des Ausstellers an die Bank)
  • Diese sogenannten Wechsel waren früher stark verbreitet, kommen heute in der Schweiz aber kaum mehr vor
  • Kautionskredit: Die Bank tritt als Bürgin bzw. Garantin des Kreditnehmers auf
  • Dafür wird eine Kautionskommission des Kreditnehmers an die Bank fällig
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Lieferantenkredit

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  • Die Zunahme von Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung stellt eine Zunahme von Finanzmitteln dar, da der Lieferant später bezahlt wird und dieses Geld für den eigenen operativen Betrieb verwendet wird
  • In diesem Fall entsteht hier nichts anderes als eine Kreditvergabe durch den Lieferanten
  • Diese Lieferantenkredite stellen eine weitere Quelle der Kreditfinanzierung dar:
  • Es handelt sich hier um einen unverzinslichen Kontokorrentkredit
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Beteiligungsfinanzierung

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  • Die Beteiligungsfinanzierung beschreibt die Ausgabe von Anteilsscheinen an einer Unternehmung gegen Geldeinlage oder Sacheinlage
  • Mit der Beteiligung erwerben Investoren einen Teil des Eigentums an der Unternehmung und haben zumeist gewisse Mitbestimmungsrechte und ein festgelegtes Anrecht auf einen Anteil der Gewinnausschüttung
  • Die Möglichkeiten der Beteiligungsfinanzierung hängen sehr stark von der Gesellschaftsform ab
  • Im Fach Finanzielle Führung liegt der Fokus auf der Aktiengesellschaft und daher auf der Beteiligungsfinanzierung durch die Ausgabe von Aktien
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Welche Arten der Kapitalerhöhung gibt es für die Aktiengesellschaft nach Schweizer Recht?

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  • Ordentliche Kapitalerhöhung:
  • OR 650: „Die ordentliche Kapitalerhöhung wird durch die Generalversammlung beschlossen und muss innerhalb von 3 Monaten durch den Verwaltungsrat durchgeführt werden
  • Genehmigte Kapitalerhöhung:
  • OR 651: ,„Die Generalversammlung kann durch Statutenänderung den Verwaltungsrat ermächtigen, das Aktienkapital innert einer Frist von längstens zwei Jahren zu erhöhen
  • Diese Variante bietet mehr Flexibilität, im Falle des Bedarfs schnell reagieren zu können und nicht erst eine Generalversammlung einberufen zu müssen
  • Bedingte Kapitalerhöhung:
  • OR 653: „Die Generalversammlung kann eine bedingte Kapitalerhöhung beschließen, indem sie in den Statuten den Gläubigern von neuen Anleihens- oder ähnlichen Obligationen gegenüber der Gesellschaft oder ihren Konzerngesellschaften sowie den Arbeitnehmern Rechte auf den Bezug neuer Aktien (Wandel- oder Optionsrechte) einräumt."
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WACC

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WACC ist die Abkürzung für „Weighted Average Cost of Capital“), alsi die gewichteten Kapiatlkosten:

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Q:

Finanzierung aus Rückstellungen

A:
  • Rückstellungen sind dadurch charakterisiert, dass es ungewiss ist, ob die Leistungspflicht überhaupt entstehen wird bzw. in welchem Umfang oder zu welchem Zeitpunkt
  • Rückstellungen sind also eine Verpflichtung, welche zurzeit noch keinen Geldabfluss zur Konsequenz haben
  • Diese liquiden Mittel können deshalb für die Unternehmensfinanzierung
  • genutzt werden:
  • Erzielt ein Unternehmen einen Umsatz von CHF 10 Mio. und zahlungswirksame Aufwände von CHF 7 Mio., sind dem Unternehmen CHF 3 Mio. zugeflossen
  • Werden in der gleichen Periode Rückstellungen für etwaige Garantien in der Höhe von CHF 1 Mio. gebildet, beträgt der Periodengewinn CHF 2 Mio.
  • Der effektive Zufluss an finanziellen Mitteln beträgt aber weiterhin CHF 3 Mio.:
  • Rückstellung von CHF 1 Mio. kann zur Innenfinanzierung genutzt werden
  • Da diese Mittel Dritten und nicht dem Unternehmen selbst zustehen, sind Rückstellungen ein Instrument der Innenfinanzierung, welches der Fremdfinanzierung zuzuordnen ist
  • Rückstellungen dürfen nur gebildet werden, sofern die Voraussetzungen dazu erfüllt sind
  • Das bedeutet, dass bei den Rückstellungen keine Handlungsfreiheit besteht: man kann diese also nicht bilden, weil man sich gerade zu einem bestimmten Zeitpunkt darüber finanzieren möchte
Q:

Selbstfinanzierung

A:
  • Selbstfinanzierung = Kapitalbeschaffung durch Verzicht auf Gewinnausschüttung
  • Dieses Vorgehen wird auch Thesaurierung genannt
  • Insbesondere Großunternehmen decken ihren Kapitalbedarf vorwiegend durch Instrumente der Selbstfinanzierung
  • In gewissem Ausmaß ist die Selbstfinanzierung gesetzlich vorgeschrieben
  • Nach Art. 671 OR müssen Aktiengesellschaften einen Teil ihres Jahresgewinns als Reserve im Unternehmen behalten
  • Darüber hinaus steht es Unternehmen aber frei, zusätzlich zur gesetzlichen Reserve auch freie Reserven zu bilden
Q:

Gründe für die Selbstfinanzierung

A:
  • Stetig wachsender Kapitelbedarf
  • Rasante technologische Entwicklung führt zu häufigeren Neu- und Ersatzinvestitionen
  • In wirtschaftlich volatileren Zeiten spiegelt das selbst erarbeitete Kapital eine entscheidende Rolle
  • Unabhängigkeit von Kapitalgebern
  • Geringe Transaktionskosten
  • Schwankungen am Kapitalmarkt haben weniger Einfluss
  • „a bank is a place that will lend you money if you can prove that you don`t need it” (Bob Hope)
  • Liquiditätssicherung
  • Reserven verursachen keine fixen/erwarteten Auszahlungen
Q:

Kreditfinanzierung

A:
  • Das Fremdkapital von Unternehmen lässt sich in
  • Operative Verbindlichkeiten, die als Nebenprodukt aus dem operativen Umsatzprozess hervorgehen (z.B. Verbindlichkeiten aus Lieferung & Leistung)
  • Und verzinsliches Fremdkapital unterteilen
  • Bei der Kreditfinanzierung nehmen Unternehmen verzinsliches Kapital von Fremdkapitalgebern auf
  • Fremdkapitalgeber zeichnen sich dadurch aus, dass sie:
  • i.d.R. kein Mitwirkungsrecht bei der Unternehmensführung besitzen
  • einen Rechtsanspruch auf Rückzahlung des gewährten Betrages haben
  • das Kapital nur zeitlich befristet zur Verfügung stellen
  • i.d.R. einen Anspruch auf eine feste Vergütung (Zins) haben
Q:

Was ist eine Anleihe?

A:
  • Teilschuldverschreibungen, bei denen verschiedene Anleger zu gleichen Konditionen die Gläubigerposition einnehmen
  • Anleihen werden auf Kapitalmärkten öffentlich begeben oder direkt bei institutionellen und großen Privatinvestoren platziert
  • Der Anleihensschuldner (Emittent) schuldet dem Käufer (Investor) der Anleihe die vereinbarten periodischen Zinszahlungen (Coupon) sowie den am Ende der Laufzeit zu tilgenden Rückzahlungsbetrag
  • Synonyme:
  • Obligationsanleihen
  • Obligationen
  • Bonds
  • Notes
  • Rentenpapiere
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Q:

Commercial Papers


neu!

A:
  • Von erstklassigem Nicht-Finanzunternehmen emittierte Geldmarktpapiere
  • Hohe Bonitätsforderungen an den Emittenten
  • Unterschied zur Anleihe: sehr kurze Laufzeit (häufig 30-270 Tage)
  • werden zur Deckung eines kurzfristigen Bedarfs an Liquidität ausgegeben
  • Verzinsung erfolgt auf Diskontbasis
  • Diskontbasis:
  • Der Kaufpreis liegt unter dem Nennwert und bei Fälligkeit wird der volle Nennwert zurückbezahlt
  • Differenz zwischen Kaufpreis und Nennwert ist der Ertrag
Q:

Kontokorrentkredit

A:
  • Der Kontokorrentkredit zeichnet sich durch ein abwechselndes Schuld- und Guthabenverhältnis mit der Bank aus
  • Im Rahmen des Vertrags wird mit der Bank eine Limite verhandelt, bis zu welchem der Kontokorrent überzogen werden kann
  • Eignet sich, wo ein sich wiederholender Bedarf vorliegt
  • Der Vorteil liegt darin, dass der Zins nur auf die tatsächliche Überschreitung der Limite bezahlt werden muss
Q:

Weitere Arten neben dem Kontokorrentkredit

A:
  • Darlehen: ein Bankdarlehen, welches zu einem bestimmten Zeitpunkt zurückbezahlt werden muss (auch fester Vorschuss genannt)
  • Diskontkredit: das Verkaufen an Forderungen an die Bank (bzw. eine bedingungslose Zahlungsanweisung des Ausstellers an die Bank)
  • Diese sogenannten Wechsel waren früher stark verbreitet, kommen heute in der Schweiz aber kaum mehr vor
  • Kautionskredit: Die Bank tritt als Bürgin bzw. Garantin des Kreditnehmers auf
  • Dafür wird eine Kautionskommission des Kreditnehmers an die Bank fällig
Q:

Lieferantenkredit

A:
  • Die Zunahme von Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung stellt eine Zunahme von Finanzmitteln dar, da der Lieferant später bezahlt wird und dieses Geld für den eigenen operativen Betrieb verwendet wird
  • In diesem Fall entsteht hier nichts anderes als eine Kreditvergabe durch den Lieferanten
  • Diese Lieferantenkredite stellen eine weitere Quelle der Kreditfinanzierung dar:
  • Es handelt sich hier um einen unverzinslichen Kontokorrentkredit
Q:

Beteiligungsfinanzierung

A:
  • Die Beteiligungsfinanzierung beschreibt die Ausgabe von Anteilsscheinen an einer Unternehmung gegen Geldeinlage oder Sacheinlage
  • Mit der Beteiligung erwerben Investoren einen Teil des Eigentums an der Unternehmung und haben zumeist gewisse Mitbestimmungsrechte und ein festgelegtes Anrecht auf einen Anteil der Gewinnausschüttung
  • Die Möglichkeiten der Beteiligungsfinanzierung hängen sehr stark von der Gesellschaftsform ab
  • Im Fach Finanzielle Führung liegt der Fokus auf der Aktiengesellschaft und daher auf der Beteiligungsfinanzierung durch die Ausgabe von Aktien
Q:

Welche Arten der Kapitalerhöhung gibt es für die Aktiengesellschaft nach Schweizer Recht?

A:
  • Ordentliche Kapitalerhöhung:
  • OR 650: „Die ordentliche Kapitalerhöhung wird durch die Generalversammlung beschlossen und muss innerhalb von 3 Monaten durch den Verwaltungsrat durchgeführt werden
  • Genehmigte Kapitalerhöhung:
  • OR 651: ,„Die Generalversammlung kann durch Statutenänderung den Verwaltungsrat ermächtigen, das Aktienkapital innert einer Frist von längstens zwei Jahren zu erhöhen
  • Diese Variante bietet mehr Flexibilität, im Falle des Bedarfs schnell reagieren zu können und nicht erst eine Generalversammlung einberufen zu müssen
  • Bedingte Kapitalerhöhung:
  • OR 653: „Die Generalversammlung kann eine bedingte Kapitalerhöhung beschließen, indem sie in den Statuten den Gläubigern von neuen Anleihens- oder ähnlichen Obligationen gegenüber der Gesellschaft oder ihren Konzerngesellschaften sowie den Arbeitnehmern Rechte auf den Bezug neuer Aktien (Wandel- oder Optionsrechte) einräumt."
Q:

WACC

A:

WACC ist die Abkürzung für „Weighted Average Cost of Capital“), alsi die gewichteten Kapiatlkosten:

Finanzielle Führung Kapitel 12: Finanzierung

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