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TESTE DEIN WISSEN

Affect Infusion Model (Forgas, 1991) (2)

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TESTE DEIN WISSEN

Negativer Affekt führt:

-zu einem systematischeren, wachsamen kognitiven Verarbeitungsstil oder

-zur Auslösung von Prozessen, die der Stimmungsreparatur dienen (Regulation), intrinsisch motiviert 

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TESTE DEIN WISSEN

2 Arten von Zielen in der Motivationspsychologischen Forschung zu Zielen 

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TESTE DEIN WISSEN

-experimentell induzierte Ziele (z.B. Puzzle lösen); Manipulation von Zieleigenschaften

-> dient primär Untersuchung von Einflussfaktoren und Prozessen, Vorhersage von Leistungs- und Persistenzunterschiede

-gemessene Eigenschaften persönlicher Ziele (auch hier Beobachtung Leistung/Persistenz möglich)

-> dient zusätzlich zur Untersuchung von Effekten von Zieleigenschaften auf psychisches und physisches Befinden

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TESTE DEIN WISSEN

Kategoriale Ansätze zur Emotionsklassifizierung (4)

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TESTE DEIN WISSEN

-Annahme begrenzter Anzahl angeborener Basisemotionen (weder kulturelle noch soziale Unterschiede)

-Emotionen= evolutionäre Antworten auf grundlegende adaptive Anforderungen der Verhaltenssteuerung (z.B. Nahrungsaufnahme, Fortpflanzung, Schutz vor Feinden)

-komplexere (sekundäre) Emotionen (z.B. moralische Empörung, Scham) sind Mischungen mehrerer Basisemotionen

-Basisemotionen als Grundlage sozialisierter Emotionen

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TESTE DEIN WISSEN

Allgemeine Annahmen und theoretische Einbettung von Emotionen (und Auswirkungen auf Kognition) (3)

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TESTE DEIN WISSEN

-Emotionen existieren ,,for the sake of signaling states of the world that have to be responded to", Zustände der Welt

-positiver Affekt als ,,Normalzustand", Situation ist sicher und voller Möglichkeiten

-negativer -> irgendetwas läuft nicht gut, potentiell bedrohliche Situation

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TESTE DEIN WISSEN

Die Funktion von Zielen (2)

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TESTE DEIN WISSEN

-dienen als Referenzpunkt für Rückmeldung und Bewertung (Soll-Zustand)

-was sollte man zukünftig beibehalten / vermeiden?


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TESTE DEIN WISSEN

Einige Beschreibungsdimensionen von Zielen (9)

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TESTE DEIN WISSEN

-Annäherungs- und Vermeidungsorientierung (Prüfung bestehen vs. durchfallen)

-Zielbindung (commitment) 

-Zielinhalt (Anschluss, Leistung, Macht; Selbstdefinition)

-Zielorientierung (Lern- vs. Performanzziel)

-Zielperspektive (morgen vs. in 3 Jahren)

-Zielspezifität (gesünder leben vs. abends Gemüse essen)

-Zielkomplexität (Zeitung kaufen vs. Ausbildung machen)

-Zielhierarchie (Prüfung machen, um Studium zu beenden)

-Zielschwierigkeit (3 neue Policen vs. 20 neue Policen verkaufen)

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TESTE DEIN WISSEN

Schwierigkeiten der Handlungsinitiierung und -realisierung (7)

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TESTE DEIN WISSEN

-Konkurrenz der Zielintentionen

-,,vergessen" der Zielintention

-Übersehen von Handlungsgelegenheiten 

-,,innerer Widerstand" gegen Handlung

-Ablenkungen beim Handeln 

Lösung:

-Implementierungsintentionen spezifischer als Zielintention: mentale Verknüpfung zwischen zukünftiger Situation und der beabsichtigten Handlung

-> kognitive Veränderungen, die die Zielrealisierung fördern

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TESTE DEIN WISSEN

Handlungsleitend vs. sinngebend (2)

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TESTE DEIN WISSEN

-sinngebend: ein erfülltes Leben führen

-handlungsleitend: Aufgabe lösen (führt sozusagen zum übergeordnetem Ziel)

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TESTE DEIN WISSEN

Beispiel für Zielsystemtheorie (Mittel & Ziel,einander primen) (2)

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TESTE DEIN WISSEN

-Mittel -> Ziel: an einem Fitnessstudio vorbei gehen erinnert an das eigene Ziel, Sport zu treiben

-Ziel -> Mittel: wenn man einen Brief einwerfen will, fallen die gelben Briefkästen der Post einem eher auf 

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TESTE DEIN WISSEN

Ekmans Theorie der Basisemotionen (4)

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TESTE DEIN WISSEN

-basierend auf Darwins Theorie (Interesse an Mimik)

-Universalitätsannahme: grundlegende Emotionen sind bei allen Menschen vorhanden

-Annahme von 6 (später sieben) solcher Basisemotionen: Freude, Überraschung, Ärger, Ekel, Furcht, Trauer (Verachtung)

-Scham, Stolz, Schuld sozialisiert; phylogenetisch jüngere Emotionen

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TESTE DEIN WISSEN

Funktionen von Emotionen (5) MVKLK

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TESTE DEIN WISSEN

-Motivation: Emotionen signalisieren Bedeutsamkeit von Reizen (distaler Ansatz) in Bezug zu eigenen Bedürfnissen und Zielen, eng verbunden mit grundlegenden Motivationssystemen (A/V)

-Verhaltensvorbereitung: physiologische Veränderungen, bereitet Lebewesen auf adaptives Verhalten vor (z.B. Energie für Flucht)

-Kommunikation: ohne Sprache, Koordination sozialer Beziehungen, Signale (z.B. für Gefahr oder auch Entspannung)

-Lernen: Assoziation von Reaktionen mit (antizipierten) emotionalen Konsequenzen (Belohnung vs. Bestrafung) ist die Grundlage zielgerichteten Verhaltens (z.B. Vermeidungslernen)

-Kognition: Emotionen lenken Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Entscheidungsprozesse in Richtung auf motivational bedeutsame Infos 

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TESTE DEIN WISSEN

Begriffsklärung (3)

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TESTE DEIN WISSEN

-Affekt: liegt Emotion zugrunde, subjektive erfahrbare rudimentäre Bewertung von Valenz, d.h. positiv vs. negativ, ,,pleasure" vs. ,,pain"

-> manchmal auch subjektives Gefühl, das eine Person erlebt

-Emotion: Affektive Zustände mit Objekten, die eine Bewertung der Situation beinhalten und zeitlich relativ begrenzt stattfinden 

-Stimmung: diffuser, mildere Tönung, nicht objektbezogener, zeitlich relativ überdauernder Affekt (Ursprung meist unbekannt)

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Beispielhafte Karteikarten für deinen AllgemeinePsyIIVO Kurs an der Universität Siegen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Affect Infusion Model (Forgas, 1991) (2)

A:

Negativer Affekt führt:

-zu einem systematischeren, wachsamen kognitiven Verarbeitungsstil oder

-zur Auslösung von Prozessen, die der Stimmungsreparatur dienen (Regulation), intrinsisch motiviert 

Q:

2 Arten von Zielen in der Motivationspsychologischen Forschung zu Zielen 

A:

-experimentell induzierte Ziele (z.B. Puzzle lösen); Manipulation von Zieleigenschaften

-> dient primär Untersuchung von Einflussfaktoren und Prozessen, Vorhersage von Leistungs- und Persistenzunterschiede

-gemessene Eigenschaften persönlicher Ziele (auch hier Beobachtung Leistung/Persistenz möglich)

-> dient zusätzlich zur Untersuchung von Effekten von Zieleigenschaften auf psychisches und physisches Befinden

Q:

Kategoriale Ansätze zur Emotionsklassifizierung (4)

A:

-Annahme begrenzter Anzahl angeborener Basisemotionen (weder kulturelle noch soziale Unterschiede)

-Emotionen= evolutionäre Antworten auf grundlegende adaptive Anforderungen der Verhaltenssteuerung (z.B. Nahrungsaufnahme, Fortpflanzung, Schutz vor Feinden)

-komplexere (sekundäre) Emotionen (z.B. moralische Empörung, Scham) sind Mischungen mehrerer Basisemotionen

-Basisemotionen als Grundlage sozialisierter Emotionen

Q:

Allgemeine Annahmen und theoretische Einbettung von Emotionen (und Auswirkungen auf Kognition) (3)

A:

-Emotionen existieren ,,for the sake of signaling states of the world that have to be responded to", Zustände der Welt

-positiver Affekt als ,,Normalzustand", Situation ist sicher und voller Möglichkeiten

-negativer -> irgendetwas läuft nicht gut, potentiell bedrohliche Situation

Q:

Die Funktion von Zielen (2)

A:

-dienen als Referenzpunkt für Rückmeldung und Bewertung (Soll-Zustand)

-was sollte man zukünftig beibehalten / vermeiden?


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Q:

Einige Beschreibungsdimensionen von Zielen (9)

A:

-Annäherungs- und Vermeidungsorientierung (Prüfung bestehen vs. durchfallen)

-Zielbindung (commitment) 

-Zielinhalt (Anschluss, Leistung, Macht; Selbstdefinition)

-Zielorientierung (Lern- vs. Performanzziel)

-Zielperspektive (morgen vs. in 3 Jahren)

-Zielspezifität (gesünder leben vs. abends Gemüse essen)

-Zielkomplexität (Zeitung kaufen vs. Ausbildung machen)

-Zielhierarchie (Prüfung machen, um Studium zu beenden)

-Zielschwierigkeit (3 neue Policen vs. 20 neue Policen verkaufen)

Q:

Schwierigkeiten der Handlungsinitiierung und -realisierung (7)

A:

-Konkurrenz der Zielintentionen

-,,vergessen" der Zielintention

-Übersehen von Handlungsgelegenheiten 

-,,innerer Widerstand" gegen Handlung

-Ablenkungen beim Handeln 

Lösung:

-Implementierungsintentionen spezifischer als Zielintention: mentale Verknüpfung zwischen zukünftiger Situation und der beabsichtigten Handlung

-> kognitive Veränderungen, die die Zielrealisierung fördern

Q:

Handlungsleitend vs. sinngebend (2)

A:

-sinngebend: ein erfülltes Leben führen

-handlungsleitend: Aufgabe lösen (führt sozusagen zum übergeordnetem Ziel)

Q:

Beispiel für Zielsystemtheorie (Mittel & Ziel,einander primen) (2)

A:

-Mittel -> Ziel: an einem Fitnessstudio vorbei gehen erinnert an das eigene Ziel, Sport zu treiben

-Ziel -> Mittel: wenn man einen Brief einwerfen will, fallen die gelben Briefkästen der Post einem eher auf 

Q:

Ekmans Theorie der Basisemotionen (4)

A:

-basierend auf Darwins Theorie (Interesse an Mimik)

-Universalitätsannahme: grundlegende Emotionen sind bei allen Menschen vorhanden

-Annahme von 6 (später sieben) solcher Basisemotionen: Freude, Überraschung, Ärger, Ekel, Furcht, Trauer (Verachtung)

-Scham, Stolz, Schuld sozialisiert; phylogenetisch jüngere Emotionen

Q:

Funktionen von Emotionen (5) MVKLK

A:

-Motivation: Emotionen signalisieren Bedeutsamkeit von Reizen (distaler Ansatz) in Bezug zu eigenen Bedürfnissen und Zielen, eng verbunden mit grundlegenden Motivationssystemen (A/V)

-Verhaltensvorbereitung: physiologische Veränderungen, bereitet Lebewesen auf adaptives Verhalten vor (z.B. Energie für Flucht)

-Kommunikation: ohne Sprache, Koordination sozialer Beziehungen, Signale (z.B. für Gefahr oder auch Entspannung)

-Lernen: Assoziation von Reaktionen mit (antizipierten) emotionalen Konsequenzen (Belohnung vs. Bestrafung) ist die Grundlage zielgerichteten Verhaltens (z.B. Vermeidungslernen)

-Kognition: Emotionen lenken Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Entscheidungsprozesse in Richtung auf motivational bedeutsame Infos 

Q:

Begriffsklärung (3)

A:

-Affekt: liegt Emotion zugrunde, subjektive erfahrbare rudimentäre Bewertung von Valenz, d.h. positiv vs. negativ, ,,pleasure" vs. ,,pain"

-> manchmal auch subjektives Gefühl, das eine Person erlebt

-Emotion: Affektive Zustände mit Objekten, die eine Bewertung der Situation beinhalten und zeitlich relativ begrenzt stattfinden 

-Stimmung: diffuser, mildere Tönung, nicht objektbezogener, zeitlich relativ überdauernder Affekt (Ursprung meist unbekannt)

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