Pletschko at Universität Salzburg | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Pletschko an der Universität Salzburg

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TESTE DEIN WISSEN

In welchen Bereichen muss man auf Besonderheiten im  kinderdiagnostische Setting (nach Irblich& Renner, 2009) achten?

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TESTE DEIN WISSEN

- Räumliche Bedingungen
- Vorbereitung der Untersuchung
- Begrüßung

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TESTE DEIN WISSEN

Eigenschaften müssen nicht stabil sein und es gibt nur eine Bloße Erhebung von VerhaltensSTICHPROBEN.

Was sind hier die Implikationen für die klinisch-diagnostische Praxis bei Kindern und Jugendlichen?

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TESTE DEIN WISSEN

-Testergebnisse haben zumeist nicht länger als 1 Jahr Gültigkeit
-Verhaltensstichprobe sollte stets anhand mehrerer Informationsquellen erhoben werden
-Verhaltensstichprobe (=Testung) sollte nicht nur an 1 Tag stattfinden
-Bei der Interpretation ist das Ergebnis immer auf den Untersuchungszeitpunkt zu relativieren

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TESTE DEIN WISSEN

Nachteile am Klassifizieren

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TESTE DEIN WISSEN

•Krankheitsentwicklung wird nicht berücksichtigt


Defizitorientierter Ansatz („Schublade“)


•Keine Ressourcenerfassung (Fokus eher auf Defiziten)
->Und wenn ein Kind in keine Schublade passt?


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TESTE DEIN WISSEN

Definition Diagnostik (Kubinger, 2009)

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TESTE DEIN WISSEN

Diagnostik rückt die Intervention in den Vordergrund: „Klassifizieren […] kann im Zuge des diagnostischen Prozesses relevant sein, Ziel […] ist es nicht“ (Kubinger, 2009)

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TESTE DEIN WISSEN

4 Allgemeine Ethische Prinzipien (Meta-Code ofEthicsder EFPA)

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TESTE DEIN WISSEN

Respekt: vor der Autonomie des zu Untersuchenden, gegenüber persönlichen Rechten und persönlicher Würde, informierte Einwilligung, Freiwilligkeit, Beachten von Schweigepflicht, Datenschutz, Vertraulichkeit; Respekt vor der Expertise anderer KollegInnen


Kompetenz: Kenntnis der eigenen fachlichen Grenzen, Weiterbildungspflicht, Kenntnis der verwendeten Verfahren und der daraus ableitbaren Schlussfolgerungen


Verantwortlichkeit: Einhalten wissenschaftlicher Standards, Vermeiden vorhersehbaren Schadens, besondere Vorsicht bei der Beurteilung von nicht-einwilligungsfähigen Personen


Integrität: Verpflichtung zu selbstkritischer Arbeitsweise, Aufgeschlossenheit gegenüber fachlichem Rat, Aufrichtigkeit bezüglich eigener Kompetenzen, Mitteilung sämtlicher wichtiger Informationen an den Auftraggeber etc.

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TESTE DEIN WISSEN

Diagnostizieren und Klassifizieren sind….

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TESTE DEIN WISSEN

 NICHT DAS SELBE!

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TESTE DEIN WISSEN

Wie hängen Klassifikation und diagnostischer Prozess zusammen?

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TESTE DEIN WISSEN

Eine klinisch-psychologische Klassifikation (Diagnose) kann Teil des diagnostischen Prozesses sein, sie ist jedoch weder Ziel noch Endpunkt des diagnostischen Prozesses. Gerade bei Kindern und Jugendlichen sollten Diagnosen auch nur dort gestellt werden, wo dies zwingend notwendig erscheint.

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TESTE DEIN WISSEN

6 Berufspflichten aus dem Psychologengesetz 2013

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TESTE DEIN WISSEN

Berufsausübung nach bestem Wissen und Gewissen

Fortbildungspflicht

Aufklärungspflicht

Auskunftspflicht

Verschwiegenheitspflicht
Werbebeschränkung und Provisionsverbo

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TESTE DEIN WISSEN

Methode des diagnostischen Prozesses

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TESTE DEIN WISSEN

Aufbereiten von Informationen im Sinne einer Hypothesenprüfung (sensuPopper)

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TESTE DEIN WISSEN

Ethische Regeln bzgl. kinderpsychologischen Untersuchungen: Standards forEducational and Psychological Testing

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TESTE DEIN WISSEN

a. Übernahme von diagnostischen Aufträgen: z.B. erneute Intelligenzdiagnostik, wenn Eltern mit dem Ergebnis der ersten Untersuchung nicht zufrieden waren; Entwicklungsüberprüfung als Grundlage für Pflegeeltern für den weiteren Verbleib bei ihnen
b. Anwesenheit des Kindes während der Exploration und Befundbesprechung:Gradwanderung zwischen Schadensvermeidung und Partizipation
c. Wissenschaftlich fundierte Auswahl der Untersuchungsverfahren, Einsatz von Verfahren soll verhältnismäßig sein; Gradwanderung zwischen Eindringen in Persönlichkeitsphäreund Gewinnung von aussagekräftigen Ergebnissen
d. Informierte Einwilligung (informedconsent): Offenlegung des Untersuchungsziels, vorgesehene Methoden, Nutzen, Risiken, Dauer, Kosten, mögliche Belastungen, weitere Vorgehensweise, Folgen wenn Untersuchung nicht durchgeführt wird; bei gerichtlich beauftragten Untersuchung ist informierte Einwilligung aufgehoben
e. Anwesenheit von Bezugspersonen während der Untersuchung: kann zu Verfälschungen führen durch subtile Hilfestellungen oder Beeinflussung von Antworten.

f. Fachgerechte Untersuchung, Auswertung und Interpretation: Abweichungen von der Standardisierung (z.B. Maßnahmen zur Sicherstellung der Motivation des Kindes) sind bei der Interpretation zu berücksichtigen
g. Bei der Untersuchung von unkooperativen Kindern wiegt ab einem bestimmten Punkt die Autonomie des Kindes schwerer als der Untersuchungsauftrag. Dennoch sind gewisse Verhaltensweise u.U. zu unterbinden (z.B. Aufstehen)
h. Befundmitteilung soll sachlich, verständlich und wertschätzend durchgeführt werden. Prognostische Aussagen müssen ausreichend fachlich fundiert sein. Je nach Fragestellung und Entwicklungsstand des Kindes ist zu prüfen, zu welchen Punkten und in welchem Rahmen auch die untersuchten Kinder eine Rückmeldung erhalten
i. Schweigepflicht und Datenschutz
j. Hinsichtlich des Testschutzes ist Nicht-PsychologInnenkein Einblick in psychologisch-diagnostische Verfahren zu gestatten.

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TESTE DEIN WISSEN

Der diagnostische Prozess besteht aus.... (vgl. Kubinger, 2009)

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TESTE DEIN WISSEN

1. Klärung der Fragestellung


2. Auswahl der diagnostischen Verfahren


3. Anwendung und Auswertung


4. Interpretation und Gutachtenerstellung


5. Festsetzen der Intervention

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TESTE DEIN WISSEN

Bester ZP um Kinder zu untersuchen?

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TESTE DEIN WISSEN

Vormittag


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Beispielhafte Karteikarten für deinen Pletschko Kurs an der Universität Salzburg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

In welchen Bereichen muss man auf Besonderheiten im  kinderdiagnostische Setting (nach Irblich& Renner, 2009) achten?

A:

- Räumliche Bedingungen
- Vorbereitung der Untersuchung
- Begrüßung

Q:

Eigenschaften müssen nicht stabil sein und es gibt nur eine Bloße Erhebung von VerhaltensSTICHPROBEN.

Was sind hier die Implikationen für die klinisch-diagnostische Praxis bei Kindern und Jugendlichen?

A:

-Testergebnisse haben zumeist nicht länger als 1 Jahr Gültigkeit
-Verhaltensstichprobe sollte stets anhand mehrerer Informationsquellen erhoben werden
-Verhaltensstichprobe (=Testung) sollte nicht nur an 1 Tag stattfinden
-Bei der Interpretation ist das Ergebnis immer auf den Untersuchungszeitpunkt zu relativieren

Q:

Nachteile am Klassifizieren

A:

•Krankheitsentwicklung wird nicht berücksichtigt


Defizitorientierter Ansatz („Schublade“)


•Keine Ressourcenerfassung (Fokus eher auf Defiziten)
->Und wenn ein Kind in keine Schublade passt?


Q:

Definition Diagnostik (Kubinger, 2009)

A:

Diagnostik rückt die Intervention in den Vordergrund: „Klassifizieren […] kann im Zuge des diagnostischen Prozesses relevant sein, Ziel […] ist es nicht“ (Kubinger, 2009)

Q:

4 Allgemeine Ethische Prinzipien (Meta-Code ofEthicsder EFPA)

A:

Respekt: vor der Autonomie des zu Untersuchenden, gegenüber persönlichen Rechten und persönlicher Würde, informierte Einwilligung, Freiwilligkeit, Beachten von Schweigepflicht, Datenschutz, Vertraulichkeit; Respekt vor der Expertise anderer KollegInnen


Kompetenz: Kenntnis der eigenen fachlichen Grenzen, Weiterbildungspflicht, Kenntnis der verwendeten Verfahren und der daraus ableitbaren Schlussfolgerungen


Verantwortlichkeit: Einhalten wissenschaftlicher Standards, Vermeiden vorhersehbaren Schadens, besondere Vorsicht bei der Beurteilung von nicht-einwilligungsfähigen Personen


Integrität: Verpflichtung zu selbstkritischer Arbeitsweise, Aufgeschlossenheit gegenüber fachlichem Rat, Aufrichtigkeit bezüglich eigener Kompetenzen, Mitteilung sämtlicher wichtiger Informationen an den Auftraggeber etc.

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Q:

Diagnostizieren und Klassifizieren sind….

A:

 NICHT DAS SELBE!

Q:

Wie hängen Klassifikation und diagnostischer Prozess zusammen?

A:

Eine klinisch-psychologische Klassifikation (Diagnose) kann Teil des diagnostischen Prozesses sein, sie ist jedoch weder Ziel noch Endpunkt des diagnostischen Prozesses. Gerade bei Kindern und Jugendlichen sollten Diagnosen auch nur dort gestellt werden, wo dies zwingend notwendig erscheint.

Q:

6 Berufspflichten aus dem Psychologengesetz 2013

A:

Berufsausübung nach bestem Wissen und Gewissen

Fortbildungspflicht

Aufklärungspflicht

Auskunftspflicht

Verschwiegenheitspflicht
Werbebeschränkung und Provisionsverbo

Q:

Methode des diagnostischen Prozesses

A:

Aufbereiten von Informationen im Sinne einer Hypothesenprüfung (sensuPopper)

Q:

Ethische Regeln bzgl. kinderpsychologischen Untersuchungen: Standards forEducational and Psychological Testing

A:

a. Übernahme von diagnostischen Aufträgen: z.B. erneute Intelligenzdiagnostik, wenn Eltern mit dem Ergebnis der ersten Untersuchung nicht zufrieden waren; Entwicklungsüberprüfung als Grundlage für Pflegeeltern für den weiteren Verbleib bei ihnen
b. Anwesenheit des Kindes während der Exploration und Befundbesprechung:Gradwanderung zwischen Schadensvermeidung und Partizipation
c. Wissenschaftlich fundierte Auswahl der Untersuchungsverfahren, Einsatz von Verfahren soll verhältnismäßig sein; Gradwanderung zwischen Eindringen in Persönlichkeitsphäreund Gewinnung von aussagekräftigen Ergebnissen
d. Informierte Einwilligung (informedconsent): Offenlegung des Untersuchungsziels, vorgesehene Methoden, Nutzen, Risiken, Dauer, Kosten, mögliche Belastungen, weitere Vorgehensweise, Folgen wenn Untersuchung nicht durchgeführt wird; bei gerichtlich beauftragten Untersuchung ist informierte Einwilligung aufgehoben
e. Anwesenheit von Bezugspersonen während der Untersuchung: kann zu Verfälschungen führen durch subtile Hilfestellungen oder Beeinflussung von Antworten.

f. Fachgerechte Untersuchung, Auswertung und Interpretation: Abweichungen von der Standardisierung (z.B. Maßnahmen zur Sicherstellung der Motivation des Kindes) sind bei der Interpretation zu berücksichtigen
g. Bei der Untersuchung von unkooperativen Kindern wiegt ab einem bestimmten Punkt die Autonomie des Kindes schwerer als der Untersuchungsauftrag. Dennoch sind gewisse Verhaltensweise u.U. zu unterbinden (z.B. Aufstehen)
h. Befundmitteilung soll sachlich, verständlich und wertschätzend durchgeführt werden. Prognostische Aussagen müssen ausreichend fachlich fundiert sein. Je nach Fragestellung und Entwicklungsstand des Kindes ist zu prüfen, zu welchen Punkten und in welchem Rahmen auch die untersuchten Kinder eine Rückmeldung erhalten
i. Schweigepflicht und Datenschutz
j. Hinsichtlich des Testschutzes ist Nicht-PsychologInnenkein Einblick in psychologisch-diagnostische Verfahren zu gestatten.

Q:

Der diagnostische Prozess besteht aus.... (vgl. Kubinger, 2009)

A:

1. Klärung der Fragestellung


2. Auswahl der diagnostischen Verfahren


3. Anwendung und Auswertung


4. Interpretation und Gutachtenerstellung


5. Festsetzen der Intervention

Q:

Bester ZP um Kinder zu untersuchen?

A:

Vormittag


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