Gesundheitspsychologie at Universität Salzburg | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Gesundheitspsychologie an der Universität Salzburg

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Gesundheitspsychologie Kurs an der Universität Salzburg zu.

TESTE DEIN WISSEN

Neue Forschungsansätze

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TESTE DEIN WISSEN
  • (meist computerisierte) Verhaltenstrainings
    • Training exekutiver Funktionen
    • Modulation von Aufmerksamkeitsverzerrungen ("cognitive bias modification")
  • Ansätze auf psychophysiologischer Ebene
    • Direkt: Beeinflussung des zentralen oder autonomen Nervensystems anhand elektrischer Stimulation (TMS, DCS, VNS = Vagusnervstimulation)
  • Indirekt: Beeinflussung durch Atem-, körperliche und kognitive Techniken
    • Biofeedback, Neurofeedback 
    • Yoga, achtsamkeitsbasierte Verfahren
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TESTE DEIN WISSEN

Wie lässt sich physische Aktivität messen?


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TESTE DEIN WISSEN
  • apparative Messverfahren (z.B. Schrittzähler, Apps,...)
  • physiologische Verfahren (z.B. Herzfrequenzmessung)
  • Checklisten zur Verhaltensbeobachtung
  • Bewegungstagebücher


Einheit: MET = Vielfaches des Grundumsatzes = Energieverbrauch von 4,2kJ (1kcal) je kg pro Stunde (~Ruheumsatz des Körpers)

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"Health at every Size"-Programm


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TESTE DEIN WISSEN
  • Soziale Bewegung, um Körperakzeptanz und Selbstbewusstsein mit dem eigenen Körper zu fördern
  • Traditionelle Interventionen fokussieren auf BMI (nur dünn ist gesund und glücklich)
  • Health and happiness involve a dynamic interaction among mental, social, spiritual, and physical considerations
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Bariatrische Chirurgie

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= operative Eingriffe am Magen zur Reduktion des Körpergewichts.

  1. Magenband (Gewicht pendelt sich nach Jahren bei ca. 80% ein)
  2. Magenbypass (Gewicht pendelt sich nach Jahren bei ca 70% ein)
  3. Schlauchmagen


Wird durchgeführt: 

  • ab einem BMI > 40
  • ab einem BMI > 35, wenn zusätzlich eine oder mehrere Adipositas-assoziierte Folge oder Begleiterkrankung vorliegen
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TESTE DEIN WISSEN

Was sind potentielle Effekte von Nudging?

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  • geringe Reduktion von Portionsgrößen kann über Jahre hinweg Übergewicht reduzieren
  • Abstand hochkalorischer Speisen um 30cm erhöht, Schöpflöffel verkleinert: -16% Kalorienreduktion 
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Woraus ermittelt sich der Nutri-Score?

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Nährwertangaben je 100g/ml. 


Ungünstig:

  • Energiegehalt
  • Zucker
  • gesättigte Fettsäuren 
  • NaCl


Günstig:

  • Protein
  • Ballaststoffe
  • Anteil von Obst, Gemüse und Nüssen


In Österreich untersagt!

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Implementation Intentions

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TESTE DEIN WISSEN
  • Intentionen benötigen spezifische "action plans", die spezifizieren wo, wann und wie die Intention umgesetzt werden kann
  • effektive Hilfe, Intentionen in die Tat umzusetzen 
  • ABER: stärkere Effekte, gesunde Nahrung in Speiseplan aufzunehmen (z.B. mehr Obst essen), als ungesunde zu verringern (weniger Snacks)
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Was sind Befunde zum mindful eating?

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TESTE DEIN WISSEN
  • kein expliziter Fokus auf Gewichtsverlust
    • weniger Besorgnis, erfolgreich abzunehmen, aber trotzdem effektive Reduktion von Binge Eating, emotionalem und externalem Essen
  • Genaue Wirkmechanismen von Achtsamkeit in Bezug auf Essverhalten noch ungeklärt
  • Ausgiebiges Kauen -> weniger Kalorienkonsum
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Stationäre Übergewichtstherapie

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Vorteil (ggü. ambulant) -> geringere Abbruchrate


Nachteil (ggü. ambulant) -> hohe Kosten für KVT, Ernährungsberatung und Aktivitätsschulung


Metaanalyse mit 22 Studien konnte zeigen:

  • durchschnittliche Reduktion des prozentualen Übergewichts um 24% während der Behandlung
  • 4 Monate bis 3 Jahre nach Therapie: durchschnittliche Reduktion d. prozentualen Übergewichts um 20% 


ABER: Effektivität stationärer Therapiemaßnahmen umstritten 

  • Forschung zu Faktoren, die zu einer erfolgreichen Gewichtsstabilisierung beitragen, benötigt


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TESTE DEIN WISSEN

Pharmakotherapie bei Adipositas


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TESTE DEIN WISSEN

...ist keine primäre Behandlungsform!

  • erst, wenn durch Lebensstiländerungen (Ernährung und Bewegung) keine ausreichende Gewichtsabnahme erzielt wurde
  • nur zusätzlich zu einem Basisprogramm


Unterteilung/Mechanismen

  • Appetitzügler, Erhöhung der Thermogenese, Verminderung der Fettresorption
    • Orlistat!
      • hemmt gastrointestinale Lipasen (Enzyme, die Fett abbauen) -> ca 30% Fette passieren unverdaut die Darmpassage -> keine Nutzung dieser Fette zur Energiegewinnung oder Speicherung -> Gewichtsabnahme
      • Nebenwirkungen: Fettstuhl, vermehrter Stuhlgang, Flatulenzen, sinken des Serumspiegels fettlöslicher Vitamine
    • Teilweise nur geringe Gewichtsabnahme im Vgl. mit Plazebo (3kg) und geringe Nachhaltigkeit (nach initialem Gewichtsverlust erneute Zunahme bis kurz unter Ausgangsgewicht nach 3 Jahren)
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Traditionelles medizinisches Modell von Krankheit


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Erreger -> Infektion -> Erkrankung

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Korrelate von physischer Aktivität und Empfehlungen bzgl. Intensität und Häufigkeit

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Korrelate

  • Männer > Frauen
  • Höhere Schicht > niedrigere Schicht
  • Höhere Bildung > niedrigere Bildung
  • Kultur/ethnische Zugehörigkeit (niedriger bei Minoritäten)
  • Bei Kindern: PA der Eltern


Empfehlungen

  • min dreimal die Woche >30min sportlich aktiv (anstrengende körperliche Aktivitäten ausüben ) oder täglich >30min körperlich bewegen (min. mäßig intensiv)
  • WHO > 210 min/Woche PA
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  • 131234 Karteikarten
  • 1652 Studierende
  • 20 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Gesundheitspsychologie Kurs an der Universität Salzburg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Neue Forschungsansätze

A:
  • (meist computerisierte) Verhaltenstrainings
    • Training exekutiver Funktionen
    • Modulation von Aufmerksamkeitsverzerrungen ("cognitive bias modification")
  • Ansätze auf psychophysiologischer Ebene
    • Direkt: Beeinflussung des zentralen oder autonomen Nervensystems anhand elektrischer Stimulation (TMS, DCS, VNS = Vagusnervstimulation)
  • Indirekt: Beeinflussung durch Atem-, körperliche und kognitive Techniken
    • Biofeedback, Neurofeedback 
    • Yoga, achtsamkeitsbasierte Verfahren
Q:

Wie lässt sich physische Aktivität messen?


A:
  • apparative Messverfahren (z.B. Schrittzähler, Apps,...)
  • physiologische Verfahren (z.B. Herzfrequenzmessung)
  • Checklisten zur Verhaltensbeobachtung
  • Bewegungstagebücher


Einheit: MET = Vielfaches des Grundumsatzes = Energieverbrauch von 4,2kJ (1kcal) je kg pro Stunde (~Ruheumsatz des Körpers)

Q:

"Health at every Size"-Programm


A:
  • Soziale Bewegung, um Körperakzeptanz und Selbstbewusstsein mit dem eigenen Körper zu fördern
  • Traditionelle Interventionen fokussieren auf BMI (nur dünn ist gesund und glücklich)
  • Health and happiness involve a dynamic interaction among mental, social, spiritual, and physical considerations
Q:

Bariatrische Chirurgie

A:

= operative Eingriffe am Magen zur Reduktion des Körpergewichts.

  1. Magenband (Gewicht pendelt sich nach Jahren bei ca. 80% ein)
  2. Magenbypass (Gewicht pendelt sich nach Jahren bei ca 70% ein)
  3. Schlauchmagen


Wird durchgeführt: 

  • ab einem BMI > 40
  • ab einem BMI > 35, wenn zusätzlich eine oder mehrere Adipositas-assoziierte Folge oder Begleiterkrankung vorliegen
Q:

Was sind potentielle Effekte von Nudging?

A:
  • geringe Reduktion von Portionsgrößen kann über Jahre hinweg Übergewicht reduzieren
  • Abstand hochkalorischer Speisen um 30cm erhöht, Schöpflöffel verkleinert: -16% Kalorienreduktion 
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Q:

Woraus ermittelt sich der Nutri-Score?

A:

Nährwertangaben je 100g/ml. 


Ungünstig:

  • Energiegehalt
  • Zucker
  • gesättigte Fettsäuren 
  • NaCl


Günstig:

  • Protein
  • Ballaststoffe
  • Anteil von Obst, Gemüse und Nüssen


In Österreich untersagt!

Q:

Implementation Intentions

A:
  • Intentionen benötigen spezifische "action plans", die spezifizieren wo, wann und wie die Intention umgesetzt werden kann
  • effektive Hilfe, Intentionen in die Tat umzusetzen 
  • ABER: stärkere Effekte, gesunde Nahrung in Speiseplan aufzunehmen (z.B. mehr Obst essen), als ungesunde zu verringern (weniger Snacks)
Q:

Was sind Befunde zum mindful eating?

A:
  • kein expliziter Fokus auf Gewichtsverlust
    • weniger Besorgnis, erfolgreich abzunehmen, aber trotzdem effektive Reduktion von Binge Eating, emotionalem und externalem Essen
  • Genaue Wirkmechanismen von Achtsamkeit in Bezug auf Essverhalten noch ungeklärt
  • Ausgiebiges Kauen -> weniger Kalorienkonsum
Q:

Stationäre Übergewichtstherapie

A:

Vorteil (ggü. ambulant) -> geringere Abbruchrate


Nachteil (ggü. ambulant) -> hohe Kosten für KVT, Ernährungsberatung und Aktivitätsschulung


Metaanalyse mit 22 Studien konnte zeigen:

  • durchschnittliche Reduktion des prozentualen Übergewichts um 24% während der Behandlung
  • 4 Monate bis 3 Jahre nach Therapie: durchschnittliche Reduktion d. prozentualen Übergewichts um 20% 


ABER: Effektivität stationärer Therapiemaßnahmen umstritten 

  • Forschung zu Faktoren, die zu einer erfolgreichen Gewichtsstabilisierung beitragen, benötigt


Q:

Pharmakotherapie bei Adipositas


A:

...ist keine primäre Behandlungsform!

  • erst, wenn durch Lebensstiländerungen (Ernährung und Bewegung) keine ausreichende Gewichtsabnahme erzielt wurde
  • nur zusätzlich zu einem Basisprogramm


Unterteilung/Mechanismen

  • Appetitzügler, Erhöhung der Thermogenese, Verminderung der Fettresorption
    • Orlistat!
      • hemmt gastrointestinale Lipasen (Enzyme, die Fett abbauen) -> ca 30% Fette passieren unverdaut die Darmpassage -> keine Nutzung dieser Fette zur Energiegewinnung oder Speicherung -> Gewichtsabnahme
      • Nebenwirkungen: Fettstuhl, vermehrter Stuhlgang, Flatulenzen, sinken des Serumspiegels fettlöslicher Vitamine
    • Teilweise nur geringe Gewichtsabnahme im Vgl. mit Plazebo (3kg) und geringe Nachhaltigkeit (nach initialem Gewichtsverlust erneute Zunahme bis kurz unter Ausgangsgewicht nach 3 Jahren)
Q:

Traditionelles medizinisches Modell von Krankheit


A:

Erreger -> Infektion -> Erkrankung

Q:

Korrelate von physischer Aktivität und Empfehlungen bzgl. Intensität und Häufigkeit

A:

Korrelate

  • Männer > Frauen
  • Höhere Schicht > niedrigere Schicht
  • Höhere Bildung > niedrigere Bildung
  • Kultur/ethnische Zugehörigkeit (niedriger bei Minoritäten)
  • Bei Kindern: PA der Eltern


Empfehlungen

  • min dreimal die Woche >30min sportlich aktiv (anstrengende körperliche Aktivitäten ausüben ) oder täglich >30min körperlich bewegen (min. mäßig intensiv)
  • WHO > 210 min/Woche PA
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