Biopsychologie at Universität Salzburg | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Biopsychologie an der Universität Salzburg

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Biopsychologie Kurs an der Universität Salzburg zu.

TESTE DEIN WISSEN
Wie können Geschlechterunterschiede im Gehirn erklärt werden?
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TESTE DEIN WISSEN
bei gesunden Erwachsenen:
- genetische Faktoren (x/y) 
—> Männer haben viel mehr Testosteron und sind im Mutterleib mehr Testosteron ausgesetzt
- organisierende Effekte von Geschlechtshormonen (während Entwicklung)
- aktivierende Effekte von Geschlechtshormonen (in Erwachsenenalter)
- Sozialisation (nature vs. nurture)
—> ständige Interaktion des biologischen Systems mit sozialer Umgebung
—> Mädchen machen gesellschaftlich viele andere Erfahrungen, starker Einfluss auf Genetik (Epigenetik) und Hirnentwicklung 
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TESTE DEIN WISSEN
Welche Unterschiede gibt es bezüglich mentaler Rotation, lesen, schreiben und verbalem Gedächtnis?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
- mentale Rotationsaufgaben: Männer sind besser (vor allem bei Reaktionszeit)
- lesen und schreiben: Frauen besser
- verbales Gedächtnis: Frauen besser
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TESTE DEIN WISSEN
Welchen Unterschied gibt es bezüglich der Konnektivität der Hirnareale?
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TESTE DEIN WISSEN
- Frauen: stärkere Verbindung zwischen Hemisphären
- Männer: stärkere Verbindung innerhalb der Hemisphären
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TESTE DEIN WISSEN
In welchen Hirnregionen sind viele Rezeptoren für Östrogen und Progesteron?
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TESTE DEIN WISSEN
- frontaler Cortex
- Thalamus
- Cerebellum
- Hirnstamm
- Hippocampus
- Amygdala
- Hypothalamus
—> Regionen, in denen auch Geschlechterunterschiede sind 
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TESTE DEIN WISSEN
Welche verschiedenen Dimensionen von Geschlecht gibt es?
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TESTE DEIN WISSEN
1. Biologisches Geschlecht:
—> weiblich: Eierstöcke, Gebärmutter, Vagina; XX (Ausgangsversion)
—> männlich: Hoden, Penis, Testosteron; XY (bei Testosteron in sensibler Phase)
2. Geschlechtsidentität (psychische Dimension):
—> Frau
—> Mann
3. Geschlechterrolle (soziale Dimension):
—> feminin: fürsorglich, emotional etc.
—> maskulin: dominant, risikobereit etc. 
=> kultur- und generationsabhängig
4. Sexualität
—> gynophil: zu anatomischen Frauen hingezogen
—> androphil: zu anatomischen Männern hingezogen

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TESTE DEIN WISSEN
Welche Wirkungen haben Geschlechtshormone?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
organisierende Effekte:
- während kritischer Perioden der Hirnentwicklung
- meist pränatal
- permanent
- genetisch kontrolliert
aktivierende Effekte: 
- auf schon entwickelte Neurone (bei Erwachsenen)
- reversibel
- können durch Umwelt ausgelöst werden
=> in Pubertät sowohl organisierende als auch aktivierende Effekte (Abgrenzung zwischen organisierend und aktivierend nicht so leicht; Permanenz organisierender Effekte ist fragwürdig -> Transgender)
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TESTE DEIN WISSEN
Welche bekannten Unterschiede in der Gehirnstruktur gibt es zwischen Männern und Frauen?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
- Hirngröße: Männer > Frauen
- graue Masse in %: Männer < Frauen
—> in grauer Masse sind Nervenzellen
- weiße Masse in %: Männer > Frauen
—> in weißer Masse Nervenverbindungen
Hirnregionen:
- Frauen > Männer bei: ACC, dLPFC
- Männer > Frauen bei: Amygdala, Parahippocampus, fusiform gyrus
—> Hippocampus ist bei Mädchen noch größer, später aber nicht mehr
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TESTE DEIN WISSEN
Welche Hirnregionen beinhalten viele Geschlechtshormonrezeptoren?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
- generell im Gehirn viele Rezeptoren für Geschlechtshormone
- in frontalem Areal viel Progesteron und Östradiol (weibl. Hormone)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Was sind neurochemische Unterschiede im Gehirn zwischen Männern und Frauen?
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TESTE DEIN WISSEN
- Dopamin: Frauen > Männer
- Serotonin:
—> Plasma: Frauen > Männer
—> Herstellung: Frauen < Männer
—> Rezeptordichte: Frauen < Männer
- GABA: Frauen > Männer 
=> wichtigster inhibitorischer Neurotransmitter
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TESTE DEIN WISSEN
Was sind die anatomischen Bezugspunkte?
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TESTE DEIN WISSEN
- anterior/rostral (vorne, “Richtung Schnauze“)
- posterior/caudal (hinten, “Richtung Schwanz“)
- dorsal (oben, Rücken)
- ventral (unten, Bauch)
- medial (Mitte)
- lateral (seitlich, von Mittellinie entfernt)
- kontralateral (entgegengesetzt zur Mittellinie)
- ipsilateral (auf selber Seite)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Was ist die Neurulation?
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TESTE DEIN WISSEN
- der Prozess der Entwicklung von Neuralplatte zu Neuralrohr
=> ca 22 Tage nach Befruchtung
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TESTE DEIN WISSEN
Welche Möglichkeiten gibt es heutzutage, das Gehirn zu untersuchen?
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TESTE DEIN WISSEN
- CT (Computertomografie): Nobelpreis 1979 für Gofrey Hounsfield und Allen Cormack; Berechnung der relativen Durchlässigkeit für Röntgenstrahlen
- MRT (Magnetresonanztomographie): Nobelpreis 2003 für Peter Lauterbur und Peter Mansfield; Berechnung der Dichte von Wasserstoffatomen
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  • 19 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Biopsychologie Kurs an der Universität Salzburg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Wie können Geschlechterunterschiede im Gehirn erklärt werden?
A:
bei gesunden Erwachsenen:
- genetische Faktoren (x/y) 
—> Männer haben viel mehr Testosteron und sind im Mutterleib mehr Testosteron ausgesetzt
- organisierende Effekte von Geschlechtshormonen (während Entwicklung)
- aktivierende Effekte von Geschlechtshormonen (in Erwachsenenalter)
- Sozialisation (nature vs. nurture)
—> ständige Interaktion des biologischen Systems mit sozialer Umgebung
—> Mädchen machen gesellschaftlich viele andere Erfahrungen, starker Einfluss auf Genetik (Epigenetik) und Hirnentwicklung 
Q:
Welche Unterschiede gibt es bezüglich mentaler Rotation, lesen, schreiben und verbalem Gedächtnis?
A:
- mentale Rotationsaufgaben: Männer sind besser (vor allem bei Reaktionszeit)
- lesen und schreiben: Frauen besser
- verbales Gedächtnis: Frauen besser
Q:
Welchen Unterschied gibt es bezüglich der Konnektivität der Hirnareale?
A:
- Frauen: stärkere Verbindung zwischen Hemisphären
- Männer: stärkere Verbindung innerhalb der Hemisphären
Q:
In welchen Hirnregionen sind viele Rezeptoren für Östrogen und Progesteron?
A:
- frontaler Cortex
- Thalamus
- Cerebellum
- Hirnstamm
- Hippocampus
- Amygdala
- Hypothalamus
—> Regionen, in denen auch Geschlechterunterschiede sind 
Q:
Welche verschiedenen Dimensionen von Geschlecht gibt es?
A:
1. Biologisches Geschlecht:
—> weiblich: Eierstöcke, Gebärmutter, Vagina; XX (Ausgangsversion)
—> männlich: Hoden, Penis, Testosteron; XY (bei Testosteron in sensibler Phase)
2. Geschlechtsidentität (psychische Dimension):
—> Frau
—> Mann
3. Geschlechterrolle (soziale Dimension):
—> feminin: fürsorglich, emotional etc.
—> maskulin: dominant, risikobereit etc. 
=> kultur- und generationsabhängig
4. Sexualität
—> gynophil: zu anatomischen Frauen hingezogen
—> androphil: zu anatomischen Männern hingezogen

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Q:
Welche Wirkungen haben Geschlechtshormone?
A:
organisierende Effekte:
- während kritischer Perioden der Hirnentwicklung
- meist pränatal
- permanent
- genetisch kontrolliert
aktivierende Effekte: 
- auf schon entwickelte Neurone (bei Erwachsenen)
- reversibel
- können durch Umwelt ausgelöst werden
=> in Pubertät sowohl organisierende als auch aktivierende Effekte (Abgrenzung zwischen organisierend und aktivierend nicht so leicht; Permanenz organisierender Effekte ist fragwürdig -> Transgender)
Q:
Welche bekannten Unterschiede in der Gehirnstruktur gibt es zwischen Männern und Frauen?
A:
- Hirngröße: Männer > Frauen
- graue Masse in %: Männer < Frauen
—> in grauer Masse sind Nervenzellen
- weiße Masse in %: Männer > Frauen
—> in weißer Masse Nervenverbindungen
Hirnregionen:
- Frauen > Männer bei: ACC, dLPFC
- Männer > Frauen bei: Amygdala, Parahippocampus, fusiform gyrus
—> Hippocampus ist bei Mädchen noch größer, später aber nicht mehr
Q:
Welche Hirnregionen beinhalten viele Geschlechtshormonrezeptoren?
A:
- generell im Gehirn viele Rezeptoren für Geschlechtshormone
- in frontalem Areal viel Progesteron und Östradiol (weibl. Hormone)
Q:
Was sind neurochemische Unterschiede im Gehirn zwischen Männern und Frauen?
A:
- Dopamin: Frauen > Männer
- Serotonin:
—> Plasma: Frauen > Männer
—> Herstellung: Frauen < Männer
—> Rezeptordichte: Frauen < Männer
- GABA: Frauen > Männer 
=> wichtigster inhibitorischer Neurotransmitter
Q:
Was sind die anatomischen Bezugspunkte?
A:
- anterior/rostral (vorne, “Richtung Schnauze“)
- posterior/caudal (hinten, “Richtung Schwanz“)
- dorsal (oben, Rücken)
- ventral (unten, Bauch)
- medial (Mitte)
- lateral (seitlich, von Mittellinie entfernt)
- kontralateral (entgegengesetzt zur Mittellinie)
- ipsilateral (auf selber Seite)
Q:
Was ist die Neurulation?
A:
- der Prozess der Entwicklung von Neuralplatte zu Neuralrohr
=> ca 22 Tage nach Befruchtung
Q:
Welche Möglichkeiten gibt es heutzutage, das Gehirn zu untersuchen?
A:
- CT (Computertomografie): Nobelpreis 1979 für Gofrey Hounsfield und Allen Cormack; Berechnung der relativen Durchlässigkeit für Röntgenstrahlen
- MRT (Magnetresonanztomographie): Nobelpreis 2003 für Peter Lauterbur und Peter Mansfield; Berechnung der Dichte von Wasserstoffatomen
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