8 KPPG - Kognitive Perspektive at Universität Salzburg | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für 8 KPPG - Kognitive Perspektive an der Universität Salzburg

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Informationsverarbeitungsmechanismen werden untersucht? (4)

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TESTE DEIN WISSEN

▫ Aufmerksamkeit

▫ Gedächtnis

▫ Höhere mentale Prozesse:Sprechen, Verstehen, Planen, Problemlösen, Entscheiden, Attribution, Theory of Mind, etc.

▫ Modulation durch Emotionen (oft konditioniert!)

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TESTE DEIN WISSEN

Im Wachzustand besteht fast durchgehend eine bewusste/unbewusste Wahrnehmung eigener Gedanken, Gefühle, Sinneseindrücke, Tätigkeiten und eines verstehenden und agierenden Selbst.

Gleichzeitig laufen aber die meisten mentalen Prozesse bewusst/unbewusst ab - und dadurch in vielen Fällen effektiver und schneller. (Wähle aus)

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TESTE DEIN WISSEN

- bewusste

- unbewusst

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TESTE DEIN WISSEN

Was sind Probleme der Informationsverarbeitung im Gehirn? (3)

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TESTE DEIN WISSEN

- analog und ungenau (keine perfekten Rechenoperationen, Speicherung/Abruf)

- viele parallel ablaufende mentale Prozesse -> kognitive Interferenzen

- Erklärung für psychische Störungen (kognitive Modelle psychischer Störungen)

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TESTE DEIN WISSEN

Welche wichtigen Aspekte hat der Lerntheoretiker Albert Bandura angesprochen? (7)

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TESTE DEIN WISSEN

- Entwicklung der kognitiv-behavioralen Sichtweise

- Betonung der kognitiven Aspekte des Lernens

- Verhalten durch interne symbolische Prozesse gesteuert -> Gedanken (Planung, Imagination)

- Lernen durch Selbstverstärkung (z.B. Konsequenzen einer Nichtausführung der Aufgabe)

- Probleme können intern gelöst werden ("kognitive Simulation"; nicht immer motorisches Verhalten und externe Verstärkung nötig)

- Fähigkeit zur Selbststeuerung / Selbstregulation (man setzt sich ein Ziel und arbeitet darauf hin)

- Entwicklung einer Theorie der Selbstwirksamkeit (self-efficacy -> Überzeugung, erwünschte Ziele erreichen zu können -> menschliches Verhalten ist stark durch Selbstwirksamkeit begründet)

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TESTE DEIN WISSEN

Was bezeichnet das Modelllernen?

Was ist ein bekanntes Experiment dazu?

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TESTE DEIN WISSEN

- Beobachtungslernen

- Lernen am Modell

- ohne unkonditionierten Reiz oder Verstärker


- Albert Bandura, 60er: Rocky Experiment (Bobo Doll Experiment)
-> aggressive Verhaltensweisen durch Beobachtung eines Erwachsenen; ohne direkte Verstärkung

-> Mensch kann zahlreiche adaptive sowie maladaptive Verhaltensweisen erwerben

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TESTE DEIN WISSEN

Modelllernen als Erklärung für Phobien?: Erkläre anhand des Beispiels mit im Labor gezüchtete vs. wild aufgewachsene Rhesusaffen.

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TESTE DEIN WISSEN

• Im Labor geborene Rhesusaffen fürchten sich nicht vor Schlangen

• Wildfänge fürchten sich

• Schlangenfurcht offenbar nicht angeboren

• Aber: Im Labor geborene Rhesusaffen entwickeln sehr schnell eine dauerhafte Schlangenphobie, wenn sie einen anderen Affen sehen, der sich vor einer Schlange fürchtet


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TESTE DEIN WISSEN

Was sind wichtige Akquisitionswege von Phobien? (3)

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TESTE DEIN WISSEN

- Konditionierung (vor allem)

- Modell

- Instruktion

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Kognitiv oder kognitiv-behaviorale Betrachtungsweise in der klinischen Psychologie: Was liegt der Entstehung von Verzerrungen zugrunde? Was sind die Folgen?

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TESTE DEIN WISSEN

Schemata = zugrundeliegende Wissensstruktur

- steuert die aktuelle Informationsverarbeitung

- führt zu Verzerrungen von Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Verständnis

- Menschen entwickeln je nach Temperament und Erfahrung unterschiedliche Schemata

- unsere Schemata führen uns durch die Komplexität unserer Lebenswelt


- Verzerrungen entstehen: dadurch auch dysfunktionale Emotionen und Verhaltensweisen

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TESTE DEIN WISSEN

Von was bildet man Schemata?


Für was sind Schemata entscheidend?

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TESTE DEIN WISSEN

- Ereignisse: z.B. Restaurantbesuch

- soziale Rollen: z.B. angemessenes Verhalten als Schüler

- Selbst: wer sind wir, was ist wichtig für uns, was könnte aus uns werden

- über die Welt und die Menschen im Allgemeinen


- entscheidend für die Fähigkeit zu effizientem und organisiertem Verhalten -> Flut an Information wird gefiltert und organisiert

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TESTE DEIN WISSEN

Warum sind Schemata die Quelle von psychischen Vulnerabilitäten? (4)

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TESTE DEIN WISSEN

▫ Einzelne Schemata oder Aspekte davon können verzerrt oder ungenau sein

▫ Festhalten an Überzeugungen basierend auf Schemata: resistent gegenüber Veränderung

▫ Schemata nicht immer bewusst:
- Verhalten wird in großen Teilen durch unsere Bezugsrahmen bestimmt

- Zugrundeliegende Annahmen sind häufig nicht einfach verbalisierbar

▫ Feststehende Überzeugung, dass wir die Dinge so sehen wie sie wirklich sind


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TESTE DEIN WISSEN

Warum sind Schemata die Quelle von fehlerhaften Überzeugungen?

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TESTE DEIN WISSEN

- Andere Betrachtungsweise der „realen Welt“ werden nicht zugelassen

- Andere Regeln in Bezug auf „das Richtige“ existieren nicht


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TESTE DEIN WISSEN

Warum wurde zunehmend die menschliche Kognition in der Psychologie untersucht? (4)

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TESTE DEIN WISSEN

▫ Reaktion auf eher mechanistische Natur der traditionellen radikalen behavioristischen Sichtweise (Watson und Skinner)

Mentale Prozesse wurden nicht ausreichend berücksichtigt

▫ Einfluss von Emotionen auf Verhalten wurde zu wenig beachtet

▫ zunehmendes Verständnis neuronaler Schaltkreise -> Neurokognition


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Beispielhafte Karteikarten für deinen 8 KPPG - Kognitive Perspektive Kurs an der Universität Salzburg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Welche Informationsverarbeitungsmechanismen werden untersucht? (4)

A:

▫ Aufmerksamkeit

▫ Gedächtnis

▫ Höhere mentale Prozesse:Sprechen, Verstehen, Planen, Problemlösen, Entscheiden, Attribution, Theory of Mind, etc.

▫ Modulation durch Emotionen (oft konditioniert!)

Q:

Im Wachzustand besteht fast durchgehend eine bewusste/unbewusste Wahrnehmung eigener Gedanken, Gefühle, Sinneseindrücke, Tätigkeiten und eines verstehenden und agierenden Selbst.

Gleichzeitig laufen aber die meisten mentalen Prozesse bewusst/unbewusst ab - und dadurch in vielen Fällen effektiver und schneller. (Wähle aus)

A:

- bewusste

- unbewusst

Q:

Was sind Probleme der Informationsverarbeitung im Gehirn? (3)

A:

- analog und ungenau (keine perfekten Rechenoperationen, Speicherung/Abruf)

- viele parallel ablaufende mentale Prozesse -> kognitive Interferenzen

- Erklärung für psychische Störungen (kognitive Modelle psychischer Störungen)

Q:

Welche wichtigen Aspekte hat der Lerntheoretiker Albert Bandura angesprochen? (7)

A:

- Entwicklung der kognitiv-behavioralen Sichtweise

- Betonung der kognitiven Aspekte des Lernens

- Verhalten durch interne symbolische Prozesse gesteuert -> Gedanken (Planung, Imagination)

- Lernen durch Selbstverstärkung (z.B. Konsequenzen einer Nichtausführung der Aufgabe)

- Probleme können intern gelöst werden ("kognitive Simulation"; nicht immer motorisches Verhalten und externe Verstärkung nötig)

- Fähigkeit zur Selbststeuerung / Selbstregulation (man setzt sich ein Ziel und arbeitet darauf hin)

- Entwicklung einer Theorie der Selbstwirksamkeit (self-efficacy -> Überzeugung, erwünschte Ziele erreichen zu können -> menschliches Verhalten ist stark durch Selbstwirksamkeit begründet)

Q:

Was bezeichnet das Modelllernen?

Was ist ein bekanntes Experiment dazu?

A:

- Beobachtungslernen

- Lernen am Modell

- ohne unkonditionierten Reiz oder Verstärker


- Albert Bandura, 60er: Rocky Experiment (Bobo Doll Experiment)
-> aggressive Verhaltensweisen durch Beobachtung eines Erwachsenen; ohne direkte Verstärkung

-> Mensch kann zahlreiche adaptive sowie maladaptive Verhaltensweisen erwerben

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Q:

Modelllernen als Erklärung für Phobien?: Erkläre anhand des Beispiels mit im Labor gezüchtete vs. wild aufgewachsene Rhesusaffen.

A:

• Im Labor geborene Rhesusaffen fürchten sich nicht vor Schlangen

• Wildfänge fürchten sich

• Schlangenfurcht offenbar nicht angeboren

• Aber: Im Labor geborene Rhesusaffen entwickeln sehr schnell eine dauerhafte Schlangenphobie, wenn sie einen anderen Affen sehen, der sich vor einer Schlange fürchtet


Q:

Was sind wichtige Akquisitionswege von Phobien? (3)

A:

- Konditionierung (vor allem)

- Modell

- Instruktion

Q:

Kognitiv oder kognitiv-behaviorale Betrachtungsweise in der klinischen Psychologie: Was liegt der Entstehung von Verzerrungen zugrunde? Was sind die Folgen?

A:

Schemata = zugrundeliegende Wissensstruktur

- steuert die aktuelle Informationsverarbeitung

- führt zu Verzerrungen von Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Verständnis

- Menschen entwickeln je nach Temperament und Erfahrung unterschiedliche Schemata

- unsere Schemata führen uns durch die Komplexität unserer Lebenswelt


- Verzerrungen entstehen: dadurch auch dysfunktionale Emotionen und Verhaltensweisen

Q:

Von was bildet man Schemata?


Für was sind Schemata entscheidend?

A:

- Ereignisse: z.B. Restaurantbesuch

- soziale Rollen: z.B. angemessenes Verhalten als Schüler

- Selbst: wer sind wir, was ist wichtig für uns, was könnte aus uns werden

- über die Welt und die Menschen im Allgemeinen


- entscheidend für die Fähigkeit zu effizientem und organisiertem Verhalten -> Flut an Information wird gefiltert und organisiert

Q:

Warum sind Schemata die Quelle von psychischen Vulnerabilitäten? (4)

A:

▫ Einzelne Schemata oder Aspekte davon können verzerrt oder ungenau sein

▫ Festhalten an Überzeugungen basierend auf Schemata: resistent gegenüber Veränderung

▫ Schemata nicht immer bewusst:
- Verhalten wird in großen Teilen durch unsere Bezugsrahmen bestimmt

- Zugrundeliegende Annahmen sind häufig nicht einfach verbalisierbar

▫ Feststehende Überzeugung, dass wir die Dinge so sehen wie sie wirklich sind


Q:

Warum sind Schemata die Quelle von fehlerhaften Überzeugungen?

A:

- Andere Betrachtungsweise der „realen Welt“ werden nicht zugelassen

- Andere Regeln in Bezug auf „das Richtige“ existieren nicht


Q:

Warum wurde zunehmend die menschliche Kognition in der Psychologie untersucht? (4)

A:

▫ Reaktion auf eher mechanistische Natur der traditionellen radikalen behavioristischen Sichtweise (Watson und Skinner)

Mentale Prozesse wurden nicht ausreichend berücksichtigt

▫ Einfluss von Emotionen auf Verhalten wurde zu wenig beachtet

▫ zunehmendes Verständnis neuronaler Schaltkreise -> Neurokognition


8 KPPG - Kognitive Perspektive

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