7 KPPG - Behavioristische Perspektive at Universität Salzburg | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für 7 KPPG - Behavioristische Perspektive an der Universität Salzburg

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TESTE DEIN WISSEN

Was sind die wichtigsten Prinzipien des Behaviorismus? (5)

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TESTE DEIN WISSEN

Lernen ist wichtigstes Prinzip zur Erklärung menschlichen Erlebens und Verhaltens

▫ Gleiche Lernprinzipien bei Tieren: systematische translationale Laborforschung

▫ Untersuchung der Effekte von Umweltbedingungen auf Erwerb von Verhalten (v.a. Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie)

Modifikation (Aufbau und Löschung) diverser Arten von adaptiven und maladaptiven Verhaltensmustern (v.a. Klinische Psychologie)

▫ große Bedeutung für die Erklärung und Behandlung psychischer Störungen


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TESTE DEIN WISSEN

Die Entstehung des Behaviorismus war eng verknüpft mit der Entwicklung einer _____________________ Forschungstradition.

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TESTE DEIN WISSEN

experimentalpsychologischen

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TESTE DEIN WISSEN

Wer waren wichtige Vertreter des Behaviorismus? Beschreibe. (4)

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TESTE DEIN WISSEN

• Wilhelm Wundt

▫ gründete 1879 das weltweit erste experimental-psychologische Labor (Univ. Leipzig)

▫ Untersuchung psychologischer Faktoren, die an Gedächtnis und Wahrnehmung beteiligt sind


• William James 

▫ Begründer der US-amerikanischen Psychologie

▫ Psychologie als Naturwissenschaft


• James McKeen Cattell

▫ Schüler von Wundt, brachte Wundt‘s experimentelle Methoden in die USA (dort erster Prof. für Psychologie) und gründete viele Forschungslaboratorien


• Lightner Widmer 

▫ auch Schüler von Wundt, verband Forschung mit Anwendung und gründete die erste psychologische Klinik in den USA –v.a. Arbeit mit geistig retardierte Kindern

▫ Begründer der klinischen Psychologie


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TESTE DEIN WISSEN

Wer begründete die klassische Konditionierung?


Welche Versuche führte er durch? Erkläre kurz die klassische Konditionierung.

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TESTE DEIN WISSEN

- Pawlow


- Versuche an Hunden zur Physiologie der Verdauung


- Futter ruft Speichelflussreflex hervor: S ⇒ R 

unkonditionierter Reiz ⇒ unkonditionierte Reaktion

- Neutraler Stimulus (Glockenton) –gemeinsame Darbietung mit Futter, nach mehrmaliger Wiederholung Speichelfluss auch ohne Futterdarbietung 

konditionierter Reiz ⇒ konditionierte Reaktion


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TESTE DEIN WISSEN

Was sind praktische Beispiele der klassischen Konditionierung? (2)

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TESTE DEIN WISSEN

Appetitive Konditionierung: Ein neutraler konditionierter Reiz (CS) sagt einen positiven unkonditionierten Reiz (US) voraus


Aversive Konditionierung bzw. Furchtkonditionierung: Ein neutraler konditionierter Reiz (CS) sagt einen aversiven unkonditioniertenReiz (US) voraus

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TESTE DEIN WISSEN

Klassische Konditionierung: Wichtige Prinzipien

- Welche Fähigkeit erwirbt der CS (neutraler Stimulus) nach wiederholter gemeinsamer Darbietung mit dem unkonditionierten Reiz (US)?

- Klassisch konditionierte Reize können in kurzer Zeit entstehen / benötigen viel Zeit um zu entstehen und bleiben kurz/lange erhalten. (wähle aus)

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TESTE DEIN WISSEN

CS erwirbt die Fähigkeit, physiologische Reaktionen hervorzurufen: Häufig elektrodermale Aktivität, insbes. „skin conductance response“ (SCR) als Operationalisierung des Konstrukts Angst (Schweißdrüsenreaktion; Elektronenfluss wird verstärkt)


in kurzer Zeit; lange

-> "single trial learning"; z.B. bei traumatischen Erlebnissen

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TESTE DEIN WISSEN

Klassische Konditionierung als...?

Basiert auf der _____________ von Ivan Pavlov.

Definition?

Konditionierung ist _______________ und liegt einer Vielzahl _________ ____________ und _____________ ___________ __________ zugrunde.

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TESTE DEIN WISSEN

- basaler Lernprozess

- Reflexphysiologie

- Definition: Assoziation von Reizen, mit dem Zweck der Vorhersage und Vorbereitung -> Assoziation zwischen CS und US wird gelernt

- allgegenwärtig; emotionaler Lernprozesse; idiosynkratischer emotionaler Reaktionen


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TESTE DEIN WISSEN

Entscheidungsforschung:

- Entscheidungen für oder gegen bestimmte Auswahloptionen sind _________ verschieden.

Sie hängen von ________ _______________ ab und werden durch individuelle _____________ in der Lerngeschichte beeinflusst.

Auswahloptionen haben einen __________ __________ _______, den "_________ ________"; der v.a. durch KK im _________ ___________ kodiert wurde. Dies beeinflusst individuelle Vorlieben, Abneigungen, Partnerwahl, Hobbies...

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TESTE DEIN WISSEN

- individuell

- impliziten Valenzbewertungen; Konditionierungen

- impliziten hedonistischen Wert; "Pavlovian value", limbischen System

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TESTE DEIN WISSEN

Amygdala-Pathologie: Was beschreibt das Urbach-Wiethe-Syndrom? (3)

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TESTE DEIN WISSEN

• selektive „Verkalkung“ der Amygdala mit Funktionsausfall

• Patienten können weder beschreiben, wie ein ängstliches Gesicht aussieht noch verspüren sie selbst Angst

• Starke Auswirkungen auf soziales Leben:
- Patienten fällt es schwer, in kritischen Situationen (richtige) Entscheidungen zu treffen
- Gespür für Gut vs. Böse, Relevantes vs. Irrelevantes verschwindet

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TESTE DEIN WISSEN

Wer war John B. Watson? 

Was "tat" er? (3)

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TESTE DEIN WISSEN

• Amerikanischer Psychologe

• suchte nach Methoden, objektiv Verhalten zu untersuchen, (Pawlows Untersuchungen weckten sein Interesse)

• Beobachtung systematischer Verhaltensveränderungen nach der Umgestaltung von Reizbedingungen: anstelle von theoretischen mentalen Konstrukten

• bezeichnete den Ansatz als „Behaviorismus“


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TESTE DEIN WISSEN

Was waren 2 wichtige Thesen von Watson?

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TESTE DEIN WISSEN

▫ These: Abweichendes Verhalten Produkt unglücklicher, unbeabsichtigter früher Konditionierung, kann durch Lernen modifiziert werden

▫ These: jedes Kind durch Konditionierung beliebig formbar (Genie oder Verbrecher)


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TESTE DEIN WISSEN

Wann entstand der Behaviorismus? 

Als Reaktion worauf entstand er?

Auf was wurde der Fokus gelegt?

Auslösende Reize und verstärkende Bedingungen mussten _______________ und experimentell ____________ sein.

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TESTE DEIN WISSEN

- Beginn des 20. Jhdt.

- als Reaktion auf Einschränkungen der wissenschaftlichen Methodik der Psychoanalyse

- Fokus: Untersuchung direkt beobachtbaren Verhaltens

- operationalisierbar; kontrollierbar

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Q:

Was sind die wichtigsten Prinzipien des Behaviorismus? (5)

A:

Lernen ist wichtigstes Prinzip zur Erklärung menschlichen Erlebens und Verhaltens

▫ Gleiche Lernprinzipien bei Tieren: systematische translationale Laborforschung

▫ Untersuchung der Effekte von Umweltbedingungen auf Erwerb von Verhalten (v.a. Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie)

Modifikation (Aufbau und Löschung) diverser Arten von adaptiven und maladaptiven Verhaltensmustern (v.a. Klinische Psychologie)

▫ große Bedeutung für die Erklärung und Behandlung psychischer Störungen


Q:

Die Entstehung des Behaviorismus war eng verknüpft mit der Entwicklung einer _____________________ Forschungstradition.

A:

experimentalpsychologischen

Q:

Wer waren wichtige Vertreter des Behaviorismus? Beschreibe. (4)

A:

• Wilhelm Wundt

▫ gründete 1879 das weltweit erste experimental-psychologische Labor (Univ. Leipzig)

▫ Untersuchung psychologischer Faktoren, die an Gedächtnis und Wahrnehmung beteiligt sind


• William James 

▫ Begründer der US-amerikanischen Psychologie

▫ Psychologie als Naturwissenschaft


• James McKeen Cattell

▫ Schüler von Wundt, brachte Wundt‘s experimentelle Methoden in die USA (dort erster Prof. für Psychologie) und gründete viele Forschungslaboratorien


• Lightner Widmer 

▫ auch Schüler von Wundt, verband Forschung mit Anwendung und gründete die erste psychologische Klinik in den USA –v.a. Arbeit mit geistig retardierte Kindern

▫ Begründer der klinischen Psychologie


Q:

Wer begründete die klassische Konditionierung?


Welche Versuche führte er durch? Erkläre kurz die klassische Konditionierung.

A:

- Pawlow


- Versuche an Hunden zur Physiologie der Verdauung


- Futter ruft Speichelflussreflex hervor: S ⇒ R 

unkonditionierter Reiz ⇒ unkonditionierte Reaktion

- Neutraler Stimulus (Glockenton) –gemeinsame Darbietung mit Futter, nach mehrmaliger Wiederholung Speichelfluss auch ohne Futterdarbietung 

konditionierter Reiz ⇒ konditionierte Reaktion


Q:

Was sind praktische Beispiele der klassischen Konditionierung? (2)

A:

Appetitive Konditionierung: Ein neutraler konditionierter Reiz (CS) sagt einen positiven unkonditionierten Reiz (US) voraus


Aversive Konditionierung bzw. Furchtkonditionierung: Ein neutraler konditionierter Reiz (CS) sagt einen aversiven unkonditioniertenReiz (US) voraus

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Q:

Klassische Konditionierung: Wichtige Prinzipien

- Welche Fähigkeit erwirbt der CS (neutraler Stimulus) nach wiederholter gemeinsamer Darbietung mit dem unkonditionierten Reiz (US)?

- Klassisch konditionierte Reize können in kurzer Zeit entstehen / benötigen viel Zeit um zu entstehen und bleiben kurz/lange erhalten. (wähle aus)

A:

CS erwirbt die Fähigkeit, physiologische Reaktionen hervorzurufen: Häufig elektrodermale Aktivität, insbes. „skin conductance response“ (SCR) als Operationalisierung des Konstrukts Angst (Schweißdrüsenreaktion; Elektronenfluss wird verstärkt)


in kurzer Zeit; lange

-> "single trial learning"; z.B. bei traumatischen Erlebnissen

Q:

Klassische Konditionierung als...?

Basiert auf der _____________ von Ivan Pavlov.

Definition?

Konditionierung ist _______________ und liegt einer Vielzahl _________ ____________ und _____________ ___________ __________ zugrunde.

A:

- basaler Lernprozess

- Reflexphysiologie

- Definition: Assoziation von Reizen, mit dem Zweck der Vorhersage und Vorbereitung -> Assoziation zwischen CS und US wird gelernt

- allgegenwärtig; emotionaler Lernprozesse; idiosynkratischer emotionaler Reaktionen


Q:

Entscheidungsforschung:

- Entscheidungen für oder gegen bestimmte Auswahloptionen sind _________ verschieden.

Sie hängen von ________ _______________ ab und werden durch individuelle _____________ in der Lerngeschichte beeinflusst.

Auswahloptionen haben einen __________ __________ _______, den "_________ ________"; der v.a. durch KK im _________ ___________ kodiert wurde. Dies beeinflusst individuelle Vorlieben, Abneigungen, Partnerwahl, Hobbies...

A:

- individuell

- impliziten Valenzbewertungen; Konditionierungen

- impliziten hedonistischen Wert; "Pavlovian value", limbischen System

Q:

Amygdala-Pathologie: Was beschreibt das Urbach-Wiethe-Syndrom? (3)

A:

• selektive „Verkalkung“ der Amygdala mit Funktionsausfall

• Patienten können weder beschreiben, wie ein ängstliches Gesicht aussieht noch verspüren sie selbst Angst

• Starke Auswirkungen auf soziales Leben:
- Patienten fällt es schwer, in kritischen Situationen (richtige) Entscheidungen zu treffen
- Gespür für Gut vs. Böse, Relevantes vs. Irrelevantes verschwindet

Q:

Wer war John B. Watson? 

Was "tat" er? (3)

A:

• Amerikanischer Psychologe

• suchte nach Methoden, objektiv Verhalten zu untersuchen, (Pawlows Untersuchungen weckten sein Interesse)

• Beobachtung systematischer Verhaltensveränderungen nach der Umgestaltung von Reizbedingungen: anstelle von theoretischen mentalen Konstrukten

• bezeichnete den Ansatz als „Behaviorismus“


Q:

Was waren 2 wichtige Thesen von Watson?

A:

▫ These: Abweichendes Verhalten Produkt unglücklicher, unbeabsichtigter früher Konditionierung, kann durch Lernen modifiziert werden

▫ These: jedes Kind durch Konditionierung beliebig formbar (Genie oder Verbrecher)


Q:

Wann entstand der Behaviorismus? 

Als Reaktion worauf entstand er?

Auf was wurde der Fokus gelegt?

Auslösende Reize und verstärkende Bedingungen mussten _______________ und experimentell ____________ sein.

A:

- Beginn des 20. Jhdt.

- als Reaktion auf Einschränkungen der wissenschaftlichen Methodik der Psychoanalyse

- Fokus: Untersuchung direkt beobachtbaren Verhaltens

- operationalisierbar; kontrollierbar

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