4 Sozialpsychologie - Das Selbst (Einfluss Von Kultur Und Sozialen Gruppen) at Universität Salzburg | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für 4 Sozialpsychologie - Das Selbst (Einfluss von Kultur und sozialen Gruppen) an der Universität Salzburg

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TESTE DEIN WISSEN

Vergleiche das independente Selbst-Schema und das interdependente Selbst-Schema.

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TESTE DEIN WISSEN

independent:

- westlicher Kulturkreis

- vom sozialen Kontext getrennt

- begrenzt, einzigartig, stabil; Individualismus bleibt bewahrt

- internal, privat (Fähigkeiten, Gedanken, Gefühle)

- einzigartig sein; internale Attribute realisieren; eigene Ziele verfolgen; direkt sein und sagen, was man denkt

- Selbst-Bewertung: andere sind wichtig für soziale Vergleiche und reflektierte Bewertungen

- Fähigkeit, das Selbst auszudrücken; internale Attribute zu steigern und zu validieren


interdependentes Selbst:

- östlicher Kulturkreis

- mit dem sozialen Kontext verbunden; die Ingroup ist immer wichtiger

- flexibel, variabel

- external, öffentlich (Status, Rollen, Beziehungen)

- sich anpassen; den vorgesehenen Platz einnehmen; Ziele anderer verfolgen; indirekt sein und sich in andere hineindenken

- Selbst-Definition: Beziehungen mit anderen in spezifischen Kontexten definieren das Selbst

- Fähigkeit, sich anzupassen, sich zurückzuhalten, Harmonie in sozialen Kontexten zu erhalten

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TESTE DEIN WISSEN

In was äußert sich der Einbezug des sozialen Kontextes? (3)

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TESTE DEIN WISSEN

- Beschreibungen von Bekannten (z.B. Inder: stark vom Kontext abhängig; USA: Persönlichkeitseigenschaften werden genannt)

- Attributionen (den fundamentalen Attributionsfehler gibt es in kollektivistischen Kulturkreisen nicht; wenn es ihn gibt, dann wird auf die Rollenfunktion attribuiert und nicht auf internale Werte)

- Selbstbeschreibungen (Japaner nennen weniger Attribute als Amerikaner)

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TESTE DEIN WISSEN

Geschlechtsunterschiede: Welche Art von Interdependenz ist bei welchem Geschlecht üblicher? Beschreibe kurz.

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TESTE DEIN WISSEN

- Frauen: relationale Interdependenz

definieren sich eher über enge Beziehungen


- Männer: kollektive Interdependenz

definieren sich eher über Zugehörigkeit zu Gruppen

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TESTE DEIN WISSEN

Was beschreibt die soziale Identität?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Aspekte des Selbstkonzepts, die durch das Wissen und Gefühle über Gruppenmitgliedschaften entstehen, die wir mit anderen teilen

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TESTE DEIN WISSEN

Soziale Vergleiche zwischen Gruppen werden so angestellt, dass die __________ sich von der anderen, ___________ abheben kann (__________) mit dem Ziel, eine ________ ____________ im Sinne dieser sozialen Identität zu ermöglichen.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- eigene Gruppe / Ingroup

- fremden Gruppe / Outgroup

- Distinktheit

- positive Selbstbewertung

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Bedingungen für eine soziale Identität gibt es? (3)

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TESTE DEIN WISSEN

- Identifikation mit der Ingroup

- Möglichkeit eines Vergleichs auf relevanten Bewertungsdimensionen

- Verfügbarkeit einer relevanten Vergleichsgruppe

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TESTE DEIN WISSEN

"Optimal Distinctiveness Theory":
- Verantwortlich für die soziale Identität ist eine Kombination von...? (2)

- In welcher Beziehung stehen diese beiden Motive?

- Mit welchem Ziel werden soziale Identitäten ausgesucht bzw. aktiviert?

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TESTE DEIN WISSEN

Verantwortlich für soziale Identität: Kombination von

• Bedürfnis nach Zugehörigkeit / Inklusion und

• Bedürfnis nach Differenzierung / Distinktheit / Einzigartigkeit


• Beide Motive sind unabhängig und arbeiten in unterschiedliche

Richtungen.


• Soziale Identitäten werden so ausgesucht bzw. aktiviert, dass

sie helfen, eine Balance zwischen beiden Motiven in einem

gegebenen Kontext herzustellen.

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TESTE DEIN WISSEN

Eine soziale Identität ist dann optimal, wenn sie gleichermaßen

das Bedürfnis nach ___________ (need for ________) und das

Bedürfnis nach _________ (need for ____________) befriedigt.

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TESTE DEIN WISSEN

- Zugehörigkeit; inclusion

- Distinktheit; differentiation 

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TESTE DEIN WISSEN

Optimale Distinktheit: Folge - Menschen identifizieren sich eher mit der Mehrheit / einer Minderheit. (wähle aus)

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TESTE DEIN WISSEN

einer Minderheit

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TESTE DEIN WISSEN

Experimentelles Vorgehen: Aktivieren eines Bedürfnisses

- Erinnerung an vergangene Erfahrungen der Unterschiedlichkeit vs. Undifferenziertheit von anderen

- Bogus-Feedback Test


Was sind allgemein die Resultate bei der Aktivierung des jeweiligen Bedürfnisses?

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TESTE DEIN WISSEN

- wenn das Gefühl von Distinktheit hervorgerufen wird, dann hat man das Bedürfnis nach Zugehörigkeit

- wenn man das Gefühl von Überinklusion hat, dann hat man eher das Bedürfnis nach Distinktheit

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TESTE DEIN WISSEN

Optimale Distinktheit: Wann identifiziert man sich eher mit inklusiven und wann eher mit exklusiven Gruppen?

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TESTE DEIN WISSEN

- wenn man das Bedürfnis nach Zugehörigkeit hat, identifiziert man sich eher mit inklusiven Gruppen (große Gruppen -> z.B. Nationalität)


- wenn man das Bedürfnis nach Distinktheit hat, dann wählt man eher exklusive Gruppen (kleine Gruppen -> z.B. Sportklub, Studentenverbindungen)

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TESTE DEIN WISSEN

Wann neigt man eher zur Selbststereotypisierung?

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TESTE DEIN WISSEN

- wenn Bedürfnis nach Assimilation: man beschreibt sich eher mit Attributen der Gruppe

- wenn Bedürfnis nach Distinktheit: man will sich von der Outgroup abheben und beschreibt sich deshalb auch mit Attributen der eigenen Gruppe

--> beide Motive bewirken eine Selbststereotypisierung, aber aus unterschiedlichen Gründen

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Beispielhafte Karteikarten für deinen 4 Sozialpsychologie - Das Selbst (Einfluss von Kultur und sozialen Gruppen) Kurs an der Universität Salzburg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Vergleiche das independente Selbst-Schema und das interdependente Selbst-Schema.

A:

independent:

- westlicher Kulturkreis

- vom sozialen Kontext getrennt

- begrenzt, einzigartig, stabil; Individualismus bleibt bewahrt

- internal, privat (Fähigkeiten, Gedanken, Gefühle)

- einzigartig sein; internale Attribute realisieren; eigene Ziele verfolgen; direkt sein und sagen, was man denkt

- Selbst-Bewertung: andere sind wichtig für soziale Vergleiche und reflektierte Bewertungen

- Fähigkeit, das Selbst auszudrücken; internale Attribute zu steigern und zu validieren


interdependentes Selbst:

- östlicher Kulturkreis

- mit dem sozialen Kontext verbunden; die Ingroup ist immer wichtiger

- flexibel, variabel

- external, öffentlich (Status, Rollen, Beziehungen)

- sich anpassen; den vorgesehenen Platz einnehmen; Ziele anderer verfolgen; indirekt sein und sich in andere hineindenken

- Selbst-Definition: Beziehungen mit anderen in spezifischen Kontexten definieren das Selbst

- Fähigkeit, sich anzupassen, sich zurückzuhalten, Harmonie in sozialen Kontexten zu erhalten

Q:

In was äußert sich der Einbezug des sozialen Kontextes? (3)

A:

- Beschreibungen von Bekannten (z.B. Inder: stark vom Kontext abhängig; USA: Persönlichkeitseigenschaften werden genannt)

- Attributionen (den fundamentalen Attributionsfehler gibt es in kollektivistischen Kulturkreisen nicht; wenn es ihn gibt, dann wird auf die Rollenfunktion attribuiert und nicht auf internale Werte)

- Selbstbeschreibungen (Japaner nennen weniger Attribute als Amerikaner)

Q:

Geschlechtsunterschiede: Welche Art von Interdependenz ist bei welchem Geschlecht üblicher? Beschreibe kurz.

A:

- Frauen: relationale Interdependenz

definieren sich eher über enge Beziehungen


- Männer: kollektive Interdependenz

definieren sich eher über Zugehörigkeit zu Gruppen

Q:

Was beschreibt die soziale Identität?

A:

Aspekte des Selbstkonzepts, die durch das Wissen und Gefühle über Gruppenmitgliedschaften entstehen, die wir mit anderen teilen

Q:

Soziale Vergleiche zwischen Gruppen werden so angestellt, dass die __________ sich von der anderen, ___________ abheben kann (__________) mit dem Ziel, eine ________ ____________ im Sinne dieser sozialen Identität zu ermöglichen.

A:

- eigene Gruppe / Ingroup

- fremden Gruppe / Outgroup

- Distinktheit

- positive Selbstbewertung

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Q:

Welche Bedingungen für eine soziale Identität gibt es? (3)

A:

- Identifikation mit der Ingroup

- Möglichkeit eines Vergleichs auf relevanten Bewertungsdimensionen

- Verfügbarkeit einer relevanten Vergleichsgruppe

Q:

"Optimal Distinctiveness Theory":
- Verantwortlich für die soziale Identität ist eine Kombination von...? (2)

- In welcher Beziehung stehen diese beiden Motive?

- Mit welchem Ziel werden soziale Identitäten ausgesucht bzw. aktiviert?

A:

Verantwortlich für soziale Identität: Kombination von

• Bedürfnis nach Zugehörigkeit / Inklusion und

• Bedürfnis nach Differenzierung / Distinktheit / Einzigartigkeit


• Beide Motive sind unabhängig und arbeiten in unterschiedliche

Richtungen.


• Soziale Identitäten werden so ausgesucht bzw. aktiviert, dass

sie helfen, eine Balance zwischen beiden Motiven in einem

gegebenen Kontext herzustellen.

Q:

Eine soziale Identität ist dann optimal, wenn sie gleichermaßen

das Bedürfnis nach ___________ (need for ________) und das

Bedürfnis nach _________ (need for ____________) befriedigt.

A:

- Zugehörigkeit; inclusion

- Distinktheit; differentiation 

Q:

Optimale Distinktheit: Folge - Menschen identifizieren sich eher mit der Mehrheit / einer Minderheit. (wähle aus)

A:

einer Minderheit

Q:

Experimentelles Vorgehen: Aktivieren eines Bedürfnisses

- Erinnerung an vergangene Erfahrungen der Unterschiedlichkeit vs. Undifferenziertheit von anderen

- Bogus-Feedback Test


Was sind allgemein die Resultate bei der Aktivierung des jeweiligen Bedürfnisses?

A:

- wenn das Gefühl von Distinktheit hervorgerufen wird, dann hat man das Bedürfnis nach Zugehörigkeit

- wenn man das Gefühl von Überinklusion hat, dann hat man eher das Bedürfnis nach Distinktheit

Q:

Optimale Distinktheit: Wann identifiziert man sich eher mit inklusiven und wann eher mit exklusiven Gruppen?

A:

- wenn man das Bedürfnis nach Zugehörigkeit hat, identifiziert man sich eher mit inklusiven Gruppen (große Gruppen -> z.B. Nationalität)


- wenn man das Bedürfnis nach Distinktheit hat, dann wählt man eher exklusive Gruppen (kleine Gruppen -> z.B. Sportklub, Studentenverbindungen)

Q:

Wann neigt man eher zur Selbststereotypisierung?

A:

- wenn Bedürfnis nach Assimilation: man beschreibt sich eher mit Attributen der Gruppe

- wenn Bedürfnis nach Distinktheit: man will sich von der Outgroup abheben und beschreibt sich deshalb auch mit Attributen der eigenen Gruppe

--> beide Motive bewirken eine Selbststereotypisierung, aber aus unterschiedlichen Gründen

4 Sozialpsychologie - Das Selbst (Einfluss von Kultur und sozialen Gruppen)

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