04 Generalisierte Angststörung at Universität Salzburg | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für 04 Generalisierte Angststörung an der Universität Salzburg

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen 04 Generalisierte Angststörung Kurs an der Universität Salzburg zu.

TESTE DEIN WISSEN

GAS: Zentrale Merkmale laut DSM-5

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • unspezifische Angst + Sorgen über meisten Stunden des Tages, die für den größeren Teil von 6 Monate vorliegen müssen
  • mind. 3 Kritieren: Ruhelosigkeit, Fatigue, Konzentrationsstöunrgen, Reizbarkeit, Muskelkrämpfe oder- schmerzen, Schlafstörungen
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TESTE DEIN WISSEN

Klinische Präsentation der GAS:

1) Epidemiologische Häufigkeit?

2) Diagnose`?

3) Komobiditäten

4) Behandlungserfolge

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TESTE DEIN WISSEN
  • ​GAS epidemiologisch keine seltene St. -> häufiger als Panikst.
  • kommt aber seltener in klin. Praxis vor
    • schwer zu diagnostizieren
    • hohe Komorbidtäten
      • andere St. sind auffälliger
    • Unsicherheiten in geeigneten Behandlung
      • geringere Erfolge als bei anderen Angsst.
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TESTE DEIN WISSEN

Historische Aspekte der GAS -> 1) Freud, 2) DSM eigenstänige Diagnsose?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

​Angstneurose (Freud)

  • beinhaltet 2 unters. Angstst. ->
    • dramatisch auftretende Symptomatik der Panikattacke
    • + chronisch, frei flottierende Angst (kein spezif. Objekt als Auslöser)
  • seit 1980: eigenständige Diagnose im DSM III, jedoch eher als diffuse Restkategorie (Hauptsymptom: chronische Muskelverspannungen)
  • DSM-IV und DSM-5: eigenständige Diagnose
    • Ausdruck ständiger unkontrollierter Sorgen
    • "gerneralized anxitey disorder" (GAD)
    • wengier untersucht als andere St.
    • im klinischen Alltag zu selten diagnostiziert + behandelt
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TESTE DEIN WISSEN

Was sind eigentlich "Sorgen"?

-> erkläre warum aversive Konsequenzen immer wieder durchgespielt werden

-> was ist die Folge daraus?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

= Gedankenketten, die sich mit mgl. bedrohlichen Situationen beschäftigen

  • begleitet von negativen Affekten
  • als kaum kontrollierbar erlebt


-> aversive Konsequenzen werden immer wieder durchgespielt

  • Versuch Problemlösung, aber nur erster Schritt, keine Lösung
  • Springen von einem Sorgenthema zum nächsten, ohne abschließende Bearbeitung


​-> rumniativ (aber Rumination im engeren Sinne eher bei Depression + PTBS, "gedankliches Wiederkäuen" vergangener Ereignisse)

-> führen langfristig zu Hilflosigkeit und wachsender Belastung


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TESTE DEIN WISSEN

GAS: Zentrale Merkmale: allgemein (4); wann klinisch bedeutsam?

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TESTE DEIN WISSEN
  • übermäßig Sorgen vor der Zukunft, die nicht kontrolliert werden können
    • kleine und große Dinge
  • typisch sind körperliche Symptome
    • Muskelverspannungen, Ein-/Durchschlafstörungen, unruhiger, nicht erholsamer Schlaf, Erschöpfung
  • klinisch bedeutsam, wenn Dauer 6 Monate
    • mit Sorgen die meiste Zeit des Tages
  • unbehandelt meist chronischer Verlauf
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TESTE DEIN WISSEN

Welche Verhaltensweisen sind bei der GAS typisch?(2) Welche Probleme können damit einhergehen?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Vermeidungsverhalten bei potentiell berdrohlichen Gedanken, Sit., Objekten
    • zb. Rechnungen nicht öffnen, Gäste nicht eingeladen
  • Rückversicherungsverhalten als Suche nach Beschwichtigung von Befürchtungen
    • zb. Nachfragen, ob alles in Ordnung
    • -> kurzfrisitge Reduktion der Angst, aber kein Vertrauen in sich + andere
    • Rückversicherungsverhalten ist auch Vermeidungsverhalten!
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TESTE DEIN WISSEN

Erkläre den Teufelskreis der generalisierten Angst!

+ Warum ist eine Habituation an imaginierter befürchteter Ereignisse nicht möglich?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Sorgenaktivität leicht auslösbar
  • Habituation an imaginierte befürchtete Eregnisse wegen Kontrollversuchen, Vermeidung + Rückversicherung unmöglich (Konfrontation zu kurz/inkonstant)

1. positive Rückkopplung (kurzfristig)

  • ängstlicher Zustand fokussiert Aufmerksamkeit auf mgl. Bedrohungen -> generiert weitere Sorgen ("Hypervigilance" + "mood dependent memory")

2. positive Rückkopllung 2 (langfristig)

  • Sorgen stören Konzentration + Arbeitsgedächtnis -> beeinträchtigt Schlafquali + Leistungen

-> kein Ende der Sorgen!


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TESTE DEIN WISSEN

Epidemiologie GAS

  1. Lebenszeitprävalenz
  2. Beginn
  3. Wie ist Verlauf?
  4. Eher jüngere oder ältere betroffen?
  5. Wann Behandlung
  6. Bzgl. Beeinträchtigung Unterschiede zw. Panikst. vs. GAS?
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TESTE DEIN WISSEN
  1. Lebenszeitprävalenz: 4-7%
  2. Beginn: 1. Gipfel zw. 20-30 J.., 2. Gipfel zw. 50-60
  3. Verlauf: chronisch mit Fluktuationen
  4. Frauen + ältere Personen häufiger betroffen -> häufigste Angsst. im Alter
  5. psy. Behandlung erst 10 Jahre nach Beginn der St.
  6. Beeinträchtigungen: Panikst. vs. GAS -> kein Unterschied bzg. Schwere der Symptome  + Sozial- Famileinleben
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TESTE DEIN WISSEN

Was stimmt zu Komorbidäten bei GAS?

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TESTE DEIN WISSEN

> 80% der P. zeigen aktuell komorbide St., aber wenige P. berichten frühere psy. Störungen

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TESTE DEIN WISSEN

Inanspruchnahme der primärärztlichen Versorgung:

1. Welche zwei andere St. sind noch vor der GAS gereiht?

2. Vorstellungsgründe in der Praxis bei GAS

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TESTE DEIN WISSEN

Rangreihe der Angsst.:

  1. PTBS
  2. Panikst.
  3. GAS

Vorstellungsgründe in Praxis

  • in weniger als 20% psy. Beschwerden im Vordergrund bei GAS -> somatische Präsentationsgründe:
    • Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Anspsannung, Unruhe, Reizbarkeit, Müdigkeit/Erschöpfung, Insomnie/Schlafstörung
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TESTE DEIN WISSEN

Soziodemographische Korrelate der GAS

 -> signifikante Beziehungen zur GAS

-> nicht sign. Beziehungen zur GAS

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TESTE DEIN WISSEN

1. sign. Beziehungen zur GAS:

  • Trennung, Scheidung, Verwitwung
  • Arbeitslosigkeit
  • Beruf Hausfrau

2. keine sign. Beziehungen zur GAS:

  • Stadt/Land
  • Einkommen
  • Bildungsniveau
  • Religiosität
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TESTE DEIN WISSEN

Differentialdiagnostik: worin unterscheidet sich GAS?

1. GAS vs. "normale" Sorgen

2. GAS vs. Depression

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TESTE DEIN WISSEN

1. GAS vs. "normale" Sorgen

  • mehr Themen + Zeit
  • weniger Kontrolle
  • körperliche Begleitsymptome

2. GAS vs. Depression

  • Zeitperspektive (zukunft vs. Vergangenheit)
  • begleitender Affekt anders
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  • 1519 Studierende
  • 19 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen 04 Generalisierte Angststörung Kurs an der Universität Salzburg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

GAS: Zentrale Merkmale laut DSM-5

A:
  • unspezifische Angst + Sorgen über meisten Stunden des Tages, die für den größeren Teil von 6 Monate vorliegen müssen
  • mind. 3 Kritieren: Ruhelosigkeit, Fatigue, Konzentrationsstöunrgen, Reizbarkeit, Muskelkrämpfe oder- schmerzen, Schlafstörungen
Q:

Klinische Präsentation der GAS:

1) Epidemiologische Häufigkeit?

2) Diagnose`?

3) Komobiditäten

4) Behandlungserfolge

A:
  • ​GAS epidemiologisch keine seltene St. -> häufiger als Panikst.
  • kommt aber seltener in klin. Praxis vor
    • schwer zu diagnostizieren
    • hohe Komorbidtäten
      • andere St. sind auffälliger
    • Unsicherheiten in geeigneten Behandlung
      • geringere Erfolge als bei anderen Angsst.
Q:

Historische Aspekte der GAS -> 1) Freud, 2) DSM eigenstänige Diagnsose?

A:

​Angstneurose (Freud)

  • beinhaltet 2 unters. Angstst. ->
    • dramatisch auftretende Symptomatik der Panikattacke
    • + chronisch, frei flottierende Angst (kein spezif. Objekt als Auslöser)
  • seit 1980: eigenständige Diagnose im DSM III, jedoch eher als diffuse Restkategorie (Hauptsymptom: chronische Muskelverspannungen)
  • DSM-IV und DSM-5: eigenständige Diagnose
    • Ausdruck ständiger unkontrollierter Sorgen
    • "gerneralized anxitey disorder" (GAD)
    • wengier untersucht als andere St.
    • im klinischen Alltag zu selten diagnostiziert + behandelt
Q:

Was sind eigentlich "Sorgen"?

-> erkläre warum aversive Konsequenzen immer wieder durchgespielt werden

-> was ist die Folge daraus?

A:

= Gedankenketten, die sich mit mgl. bedrohlichen Situationen beschäftigen

  • begleitet von negativen Affekten
  • als kaum kontrollierbar erlebt


-> aversive Konsequenzen werden immer wieder durchgespielt

  • Versuch Problemlösung, aber nur erster Schritt, keine Lösung
  • Springen von einem Sorgenthema zum nächsten, ohne abschließende Bearbeitung


​-> rumniativ (aber Rumination im engeren Sinne eher bei Depression + PTBS, "gedankliches Wiederkäuen" vergangener Ereignisse)

-> führen langfristig zu Hilflosigkeit und wachsender Belastung


Q:

GAS: Zentrale Merkmale: allgemein (4); wann klinisch bedeutsam?

A:
  • übermäßig Sorgen vor der Zukunft, die nicht kontrolliert werden können
    • kleine und große Dinge
  • typisch sind körperliche Symptome
    • Muskelverspannungen, Ein-/Durchschlafstörungen, unruhiger, nicht erholsamer Schlaf, Erschöpfung
  • klinisch bedeutsam, wenn Dauer 6 Monate
    • mit Sorgen die meiste Zeit des Tages
  • unbehandelt meist chronischer Verlauf
Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Welche Verhaltensweisen sind bei der GAS typisch?(2) Welche Probleme können damit einhergehen?

A:
  • Vermeidungsverhalten bei potentiell berdrohlichen Gedanken, Sit., Objekten
    • zb. Rechnungen nicht öffnen, Gäste nicht eingeladen
  • Rückversicherungsverhalten als Suche nach Beschwichtigung von Befürchtungen
    • zb. Nachfragen, ob alles in Ordnung
    • -> kurzfrisitge Reduktion der Angst, aber kein Vertrauen in sich + andere
    • Rückversicherungsverhalten ist auch Vermeidungsverhalten!
Q:

Erkläre den Teufelskreis der generalisierten Angst!

+ Warum ist eine Habituation an imaginierter befürchteter Ereignisse nicht möglich?

A:
  • Sorgenaktivität leicht auslösbar
  • Habituation an imaginierte befürchtete Eregnisse wegen Kontrollversuchen, Vermeidung + Rückversicherung unmöglich (Konfrontation zu kurz/inkonstant)

1. positive Rückkopplung (kurzfristig)

  • ängstlicher Zustand fokussiert Aufmerksamkeit auf mgl. Bedrohungen -> generiert weitere Sorgen ("Hypervigilance" + "mood dependent memory")

2. positive Rückkopllung 2 (langfristig)

  • Sorgen stören Konzentration + Arbeitsgedächtnis -> beeinträchtigt Schlafquali + Leistungen

-> kein Ende der Sorgen!


Q:

Epidemiologie GAS

  1. Lebenszeitprävalenz
  2. Beginn
  3. Wie ist Verlauf?
  4. Eher jüngere oder ältere betroffen?
  5. Wann Behandlung
  6. Bzgl. Beeinträchtigung Unterschiede zw. Panikst. vs. GAS?
A:
  1. Lebenszeitprävalenz: 4-7%
  2. Beginn: 1. Gipfel zw. 20-30 J.., 2. Gipfel zw. 50-60
  3. Verlauf: chronisch mit Fluktuationen
  4. Frauen + ältere Personen häufiger betroffen -> häufigste Angsst. im Alter
  5. psy. Behandlung erst 10 Jahre nach Beginn der St.
  6. Beeinträchtigungen: Panikst. vs. GAS -> kein Unterschied bzg. Schwere der Symptome  + Sozial- Famileinleben
Q:

Was stimmt zu Komorbidäten bei GAS?

A:

> 80% der P. zeigen aktuell komorbide St., aber wenige P. berichten frühere psy. Störungen

Q:

Inanspruchnahme der primärärztlichen Versorgung:

1. Welche zwei andere St. sind noch vor der GAS gereiht?

2. Vorstellungsgründe in der Praxis bei GAS

A:

Rangreihe der Angsst.:

  1. PTBS
  2. Panikst.
  3. GAS

Vorstellungsgründe in Praxis

  • in weniger als 20% psy. Beschwerden im Vordergrund bei GAS -> somatische Präsentationsgründe:
    • Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Anspsannung, Unruhe, Reizbarkeit, Müdigkeit/Erschöpfung, Insomnie/Schlafstörung
Q:

Soziodemographische Korrelate der GAS

 -> signifikante Beziehungen zur GAS

-> nicht sign. Beziehungen zur GAS

A:

1. sign. Beziehungen zur GAS:

  • Trennung, Scheidung, Verwitwung
  • Arbeitslosigkeit
  • Beruf Hausfrau

2. keine sign. Beziehungen zur GAS:

  • Stadt/Land
  • Einkommen
  • Bildungsniveau
  • Religiosität
Q:

Differentialdiagnostik: worin unterscheidet sich GAS?

1. GAS vs. "normale" Sorgen

2. GAS vs. Depression

A:

1. GAS vs. "normale" Sorgen

  • mehr Themen + Zeit
  • weniger Kontrolle
  • körperliche Begleitsymptome

2. GAS vs. Depression

  • Zeitperspektive (zukunft vs. Vergangenheit)
  • begleitender Affekt anders
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