02 Panikstörung Und Agoraphobie at Universität Salzburg | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für 02 Panikstörung und Agoraphobie an der Universität Salzburg

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen 02 Panikstörung und Agoraphobie Kurs an der Universität Salzburg zu.

TESTE DEIN WISSEN

Wie kann man Panikst. lerntheoretisch erklären?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • erste Angstanfälle mit ursprünglich neutralen internen (interozeptiven) und externen Reizen assoziiert
  • Angstanfälle selbst werden an interne Reize gekoppelt  (-> dieser Prozess kann Angstanfälle erklären, die scheinbar aus dem Nichts kommen)
    • bereits leichte körperliche Veränderungen können volle konditionierte Reaktion (= Anfall) auslösen
  • ängsltiche Besorgnis durch Kontextkonditionierungseffekte
  • agoraphobisches Vermeidungsverhalten


Warum entwicklen nicht alle Menschen nach einem Angstanfall eine Panikstörung?

  • manche Menschen haben eine erhöhte Konditionierbarkeit (Konditionierbarkeit wird nicht so schnell gelöscht)
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TESTE DEIN WISSEN

Biochemische Auffäligkeiten (biologische Modelle der Panikstörung); was spricht dagegen?


-> sind Biologische Modelle plausibel?


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

-> PS-P. erlebn häufig Angstanfälle durch sog. panikogene Substanzen (zb. Natriumlaktatinfusionen, CO2, Koffein)


aber

  • Substanzen stehen mit sehr unterschiedlichen bzw. sich sogar gegenseitigen ausschließenden biologischen Prozessen in Zsmh.
  • PS-P. unterscheiden sich nicht von KP in ihren Reaktionen auf Subtanzen, wohl aber stark im Ausgangsniveau der Angst


-> eher Schwächung d. biologischen Modelle

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TESTE DEIN WISSEN

DSM-5 Definition der Agoraphobie: Angst vor was und welche Situationen?

-> Konsequenzen?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Angst, an Orten zu sein,
    • von denen eine Flucht schwierig (oder peinlich) sein könnte
    • oder im Falle einer unerwarteten/ durch Sit. begünstigten Panikattacke/ panikartiger Symptome Hilfe nicht erreichbar sein könnte (Panikattacke aber nicht notwendig)
  • Ängste betreffen meistens bestimmte Arten von Situationen wie Einkaufen, Öffis, Auto, Stehen auf Brücke
  • -> aufgrund der Angst: diese Situationen vermeiden, nur in Begleitung oder unter großer Angst vor dem Auftreten panikähnlicher Symptome aufgesucht


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TESTE DEIN WISSEN

Wie kann man nächtliche Angstanfälle erklären?

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TESTE DEIN WISSEN
  • ca. 50% der PS-P. mind. einmal einen Angstanfall im Schlaf erlitten (= in panischem Zustand aus dem Schlaf zu erwachen)
  • scheinen keine Reaktion auf Aplträume zu sein (treten zumeist in Non-REM-Schlafphasen auf)

-> lerntheoretische Erklärung (Ergänzung zu kognitivem Modell)

  • Panik beruht zumindest zum Teil auf konditionierten Reaktionen
  • P. die zu nächtlichen Angstanfällen neigen, habe weniger katastrophisierende Kognitionen als P., die nur tagsüber Angstanfälle erleben (-> implizie Komponente stärker ausgeprägt; Konditionierung)


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Panikst. mit Agoraphobie:

welche Aussagen stimmen?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

ist eine schwere, chronische Angsterkrankung (Spontanremission unter 10%)

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Panikstörug: Symptome, zentrale Befürchtung + Konsequenz

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TESTE DEIN WISSEN
  • plötzliche Anfälle intensiver Angst
  • vielzahl körperlicher + kognitiver Symptome
  • zentrale Befürchtung: unmittelbare Katastrophe (sterben oder verrückt werden)
  • als Konsequenz: Sorgen, Veränderung des Lebensstils, Vermeidung
  • -> sehr häufig: spätere Agoraphobie
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TESTE DEIN WISSEN

Erfassung der Paniksymptomatik mittels E-Diary -> Was wird bei wem wie erfasst? Welche Antwortformate?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

-> "Ecological Momentary Assessment, EMA" (-> ökolgosch valider als Labor)

  • Palmtop (Tungsten E)
  • Erfassung von Emotionen, Kognitionen + körperlichen Symptimen bei Panik, PTBS + geunsden Kontrollen im Alltag
  • ca. 100 Items (zb. bzgl. Angstsymptomen, Vermeidungsverhalten, Stimmung, aktuelle Tätigkeit, Personen, Orte)
  • verschiedene Anwortfromate (Rating-Skalen, Zeiterfassung, dichotome Ja/Nein Antworten)
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TESTE DEIN WISSEN

Atmung bei Panikstörung -> 3 Theoretische Erklärungsansätze für die Panikstörung (mit Namen)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Hyperventialtionssydnrom (Ley)
  • Erstickungsalarm-Theorie (Klein) "Suffocation false alarm theory"
  • kognitiv-behaviorales Modell (Clark, Margraf)
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TESTE DEIN WISSEN

Was können somatische Auslöser von Angstanfällen sein? Welchen Schluss zieht man daraus für Therapie?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

• Gleichgewichtsstörungen (z.B. Morbus Menière)
• Herzkrankheiten mit Rhythmusstörungen (z.B. Angina pectoris, Mitralklappenprolaps)
• Lungenkrankheiten (z.B. Lungenembolie, Asthma bronchiale)
• Migräne
• Schilddrüsenüberfunktion
• Unterzuckerung
• Drogenkonsum (alle Drogen einschließlich Alkohol)
• Einnahme von Neuroleptika
• Einnahme von Sympathomimetika (z.B. Nasentropfen, Appetitzügler)
• starker Kaffee-Genuß

-> deshalb medizinische Abklärung zu Therapiebeginn wichtig!

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TESTE DEIN WISSEN

Diskussion:

Panik + Agoraphobie ODER Agoraphobie + Panik? (+ Gibt es Agoraphobie ohne Panikst.?) -> Vergleiche die vers. Manuale!

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TESTE DEIN WISSEN

ICD: Agoraphobie mit/ohne PS

DSM-IV: PS mit Agoraphobie oder Agoraphobe ohne PS in Vorgeschichte

DSM-5: Störungen komplett separat; können, müssen aber nicht komobride auftreten

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TESTE DEIN WISSEN

Massive subjektive Beschwerden durch Panikattacken -> Aussagen von P., wie sie sich fühlen

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TESTE DEIN WISSEN

• „Herzfrequenz von 300!“
• „Mein Herz droht zu zerspringen!“
• „Ich ersticke!“
• „Ich falle tot um!“
• „Ich verliere den Verstand!“
• „Ich bin nicht mehr ich selbst!“
• „Ich verliere das Bewusstsein!“

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Suffocation false alarm theory (Biologische Modelle der Panikst.) -> wie entsteht Panik + dadurch Hyperventilation?

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TESTE DEIN WISSEN

v. Donale Klein -> Erfinder der Panikstörung im DSM-III


-> Paniktst. höngt mit ... zsm:

  • Hypersensitiver Erstickungssensor im Gehirn
  • Gefühl des Erstickens löst Panik aus
  • evolitionär angelegt
  • führt zu stärkerer Atmung + Hyperventilation
  • Respiratorische Abnormalitäten charakterisieren PS auch außerhalb von Panikanfällen
    • zb. breath-by-breath variability + Atemvolumen bei PS erhöht, pCO2 erniedrigt
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  • 115594 Karteikarten
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  • 19 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen 02 Panikstörung und Agoraphobie Kurs an der Universität Salzburg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Wie kann man Panikst. lerntheoretisch erklären?

A:
  • erste Angstanfälle mit ursprünglich neutralen internen (interozeptiven) und externen Reizen assoziiert
  • Angstanfälle selbst werden an interne Reize gekoppelt  (-> dieser Prozess kann Angstanfälle erklären, die scheinbar aus dem Nichts kommen)
    • bereits leichte körperliche Veränderungen können volle konditionierte Reaktion (= Anfall) auslösen
  • ängsltiche Besorgnis durch Kontextkonditionierungseffekte
  • agoraphobisches Vermeidungsverhalten


Warum entwicklen nicht alle Menschen nach einem Angstanfall eine Panikstörung?

  • manche Menschen haben eine erhöhte Konditionierbarkeit (Konditionierbarkeit wird nicht so schnell gelöscht)
Q:

Biochemische Auffäligkeiten (biologische Modelle der Panikstörung); was spricht dagegen?


-> sind Biologische Modelle plausibel?


A:

-> PS-P. erlebn häufig Angstanfälle durch sog. panikogene Substanzen (zb. Natriumlaktatinfusionen, CO2, Koffein)


aber

  • Substanzen stehen mit sehr unterschiedlichen bzw. sich sogar gegenseitigen ausschließenden biologischen Prozessen in Zsmh.
  • PS-P. unterscheiden sich nicht von KP in ihren Reaktionen auf Subtanzen, wohl aber stark im Ausgangsniveau der Angst


-> eher Schwächung d. biologischen Modelle

Q:

DSM-5 Definition der Agoraphobie: Angst vor was und welche Situationen?

-> Konsequenzen?

A:
  • Angst, an Orten zu sein,
    • von denen eine Flucht schwierig (oder peinlich) sein könnte
    • oder im Falle einer unerwarteten/ durch Sit. begünstigten Panikattacke/ panikartiger Symptome Hilfe nicht erreichbar sein könnte (Panikattacke aber nicht notwendig)
  • Ängste betreffen meistens bestimmte Arten von Situationen wie Einkaufen, Öffis, Auto, Stehen auf Brücke
  • -> aufgrund der Angst: diese Situationen vermeiden, nur in Begleitung oder unter großer Angst vor dem Auftreten panikähnlicher Symptome aufgesucht


Q:

Wie kann man nächtliche Angstanfälle erklären?

A:
  • ca. 50% der PS-P. mind. einmal einen Angstanfall im Schlaf erlitten (= in panischem Zustand aus dem Schlaf zu erwachen)
  • scheinen keine Reaktion auf Aplträume zu sein (treten zumeist in Non-REM-Schlafphasen auf)

-> lerntheoretische Erklärung (Ergänzung zu kognitivem Modell)

  • Panik beruht zumindest zum Teil auf konditionierten Reaktionen
  • P. die zu nächtlichen Angstanfällen neigen, habe weniger katastrophisierende Kognitionen als P., die nur tagsüber Angstanfälle erleben (-> implizie Komponente stärker ausgeprägt; Konditionierung)


Q:

Panikst. mit Agoraphobie:

welche Aussagen stimmen?

A:

ist eine schwere, chronische Angsterkrankung (Spontanremission unter 10%)

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Q:

Panikstörug: Symptome, zentrale Befürchtung + Konsequenz

A:
  • plötzliche Anfälle intensiver Angst
  • vielzahl körperlicher + kognitiver Symptome
  • zentrale Befürchtung: unmittelbare Katastrophe (sterben oder verrückt werden)
  • als Konsequenz: Sorgen, Veränderung des Lebensstils, Vermeidung
  • -> sehr häufig: spätere Agoraphobie
Q:

Erfassung der Paniksymptomatik mittels E-Diary -> Was wird bei wem wie erfasst? Welche Antwortformate?

A:

-> "Ecological Momentary Assessment, EMA" (-> ökolgosch valider als Labor)

  • Palmtop (Tungsten E)
  • Erfassung von Emotionen, Kognitionen + körperlichen Symptimen bei Panik, PTBS + geunsden Kontrollen im Alltag
  • ca. 100 Items (zb. bzgl. Angstsymptomen, Vermeidungsverhalten, Stimmung, aktuelle Tätigkeit, Personen, Orte)
  • verschiedene Anwortfromate (Rating-Skalen, Zeiterfassung, dichotome Ja/Nein Antworten)
Q:

Atmung bei Panikstörung -> 3 Theoretische Erklärungsansätze für die Panikstörung (mit Namen)

A:
  • Hyperventialtionssydnrom (Ley)
  • Erstickungsalarm-Theorie (Klein) "Suffocation false alarm theory"
  • kognitiv-behaviorales Modell (Clark, Margraf)
Q:

Was können somatische Auslöser von Angstanfällen sein? Welchen Schluss zieht man daraus für Therapie?

A:

• Gleichgewichtsstörungen (z.B. Morbus Menière)
• Herzkrankheiten mit Rhythmusstörungen (z.B. Angina pectoris, Mitralklappenprolaps)
• Lungenkrankheiten (z.B. Lungenembolie, Asthma bronchiale)
• Migräne
• Schilddrüsenüberfunktion
• Unterzuckerung
• Drogenkonsum (alle Drogen einschließlich Alkohol)
• Einnahme von Neuroleptika
• Einnahme von Sympathomimetika (z.B. Nasentropfen, Appetitzügler)
• starker Kaffee-Genuß

-> deshalb medizinische Abklärung zu Therapiebeginn wichtig!

Q:

Diskussion:

Panik + Agoraphobie ODER Agoraphobie + Panik? (+ Gibt es Agoraphobie ohne Panikst.?) -> Vergleiche die vers. Manuale!

A:

ICD: Agoraphobie mit/ohne PS

DSM-IV: PS mit Agoraphobie oder Agoraphobe ohne PS in Vorgeschichte

DSM-5: Störungen komplett separat; können, müssen aber nicht komobride auftreten

Q:

Massive subjektive Beschwerden durch Panikattacken -> Aussagen von P., wie sie sich fühlen

A:

• „Herzfrequenz von 300!“
• „Mein Herz droht zu zerspringen!“
• „Ich ersticke!“
• „Ich falle tot um!“
• „Ich verliere den Verstand!“
• „Ich bin nicht mehr ich selbst!“
• „Ich verliere das Bewusstsein!“

Q:

Suffocation false alarm theory (Biologische Modelle der Panikst.) -> wie entsteht Panik + dadurch Hyperventilation?

A:

v. Donale Klein -> Erfinder der Panikstörung im DSM-III


-> Paniktst. höngt mit ... zsm:

  • Hypersensitiver Erstickungssensor im Gehirn
  • Gefühl des Erstickens löst Panik aus
  • evolitionär angelegt
  • führt zu stärkerer Atmung + Hyperventilation
  • Respiratorische Abnormalitäten charakterisieren PS auch außerhalb von Panikanfällen
    • zb. breath-by-breath variability + Atemvolumen bei PS erhöht, pCO2 erniedrigt
02 Panikstörung und Agoraphobie

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