Rechtssoziologie at Universität Rostock | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

Das verhältnis von Recht und Moral(Soziologischer Rechtsbegriff))

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TESTE DEIN WISSEN


Moral 

-lat. moralis = die Sitten betreffend
-faktische Handlungsmuster, -konventionen, -regeln, -prinzipien bestimmter Individuen, Gruppen oder Kulturen
-normative Regeln, die das Handeln von Menschen faktisch bestimmen bzw. bestimmen sollten;
Reaktion auf einen Verstoß mit Schuldgefühlen


Moralnormen

subjektive Moralnormen - richten sich nur an denjenigen, der sei selbst aufstellt - Schutz über Art. 4
GG (Freiheit des Gewissens)
- gesellschaftliche Moralnormen - ethisch-sittliche Normen, Grundsätze, Werte, die das Verhalten einer

Gesellschaft regulieren und als verbindlich akzeptiert werden

-einfache Verhaltensregeln (z.B. „sprich nicht mit vollem Mund")

- Regeln zur Achtung des anderen (z.B. nicht unterbrechen beim Reden)

- kulturelle Regeln (z.B. nicht mit Badebekleidung ins Restaurant)
- Einhaltung stellt hohe Anforderungen


Recht in Abgrenzung zur Moral

Alltagsgebrauch: Unrecht kann sowohl als Moralwidrigkeit als auch als Rechtswidrigkeit gemeint sein
- Überschneidung von Recht und Moral möglich (z.B. Recht auf Leben)
- Naturrecht, Menschenrechte - Recht oder Recht und Moral?
- aber auch gesetzes Recht kann gegen die geltende oder eigne Moral verstoßen

-Emanzipation des Rechts von der Moral durch Durchsetzbarkeit des gesetzen Rechts (siehe
Geltungsgrund)

- Änderungen kongruent möglich (Zeitablauf, Regimewechsel)

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TESTE DEIN WISSEN

Soziale Funktion von Recht Weber

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TESTE DEIN WISSEN

„Recht = faktische Bestimmungsgründe“

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TESTE DEIN WISSEN

Aufgabe der Rechtssoziologie

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TESTE DEIN WISSEN

Das Soziale als eigene Realität herausarbeiten und in
seinen Strukturen verdeutlichen.

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TESTE DEIN WISSEN

Makrosoziologie:

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TESTE DEIN WISSEN

Gemeinsamkeiten und Gegensätze in großen
sozialen Gebilden werden untersucht, um Gesetzmäßigkeiten
bei der Entwicklung und Veränderung gesellschaftlicher
Phänomene zu ermitteln (zB Struktur der Gesellschaft, ihre
verschiedenen Institutionen, Formen der Arbeitsteilung oder
sozialen Differenzierung oder Schichtung)

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TESTE DEIN WISSEN

Definition Soziologie nach Max Weber


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TESTE DEIN WISSEN

„Soziologie soll heißen: eine Wissenschaft, welche soziales
Handeln deutend verstehen und dadurch in seinem Ablauf und
seinen Wirkungen ursächlich erklären will. ‚Handeln‘ soll dabei
ein menschliches Verhalten […] heißen, wenn und insofern als
der oder die Handelnden mit ihm einen subjektiven Sinn verbinden.
‚Soziales‘ Handeln aber soll ein solches Handeln heißen, welches
seinem von dem oder den Handelnden gemeinten Sinn nach auf
das Verhalten anderer bezogen wird und daran in seinem Ablauf
orientiert ist.“

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TESTE DEIN WISSEN

Wertfreiheitspostulat nach Max Weber


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TESTE DEIN WISSEN

„Eine empirische Wissenschaft vermag niemanden zu lehren, was
er soll, sondern nur, was er kann und – uU – was er will.“

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TESTE DEIN WISSEN

Klassische Definition der Soziologie

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TESTE DEIN WISSEN

-Wissenschaft
- Handeln deutend verstehen
- Ablauf und Wirkungen des Handelns ursächlich erklären
- Handeln = menschliches Verhalten - subjektiver Sinn
- soziales Handeln = dem Sinn nach auf das Verhalten anderer bezogen

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TESTE DEIN WISSEN

"Recht"

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TESTE DEIN WISSEN
  • Nicht: Moral, Sitte, Religion etc.
  • normativ
  • organisatorisch
  • kulturell
  •  symbolisch
  • als Wissenschaft?
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TESTE DEIN WISSEN

"Soziologie"

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TESTE DEIN WISSEN

-(Sozial-)Wissenschaft vom Zusammenleben der Menschen in der Gesellschaft
-Erfahrungswissenschaft

 ->Auguste Comte: „Wissen, um vorauszusehen; vorauszusehen, um etwas zu ändern“
-Untersuchungsgegenstand: soziales Handeln (Weber)
 ->nicht: die Gesellschaft als solche!

-Verhalten von Menschen in Bezug aufeinander - nicht: rein natürliche Phänomene (z.B. in der Physik
oder Chemie)
-kollektives Handeln - nicht: Individualbetrachtung (z.B. in der Medizin)

-und seine Wechselwirkungen mit sozialen Prozessen (Veränderung von sozialen Beziehungen) und
sozialen Strukturen
(Sozialstruktur)

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TESTE DEIN WISSEN

"Recht"

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TESTE DEIN WISSEN

-nicht: Moral, Sitte, Religion etc.
- normativ (Sollensvorschriften)
- organisatorisch (insb. Verfahren)
- kulturell (Rechtsidentifikation - jede Kultur eigenen Rechtsverständnis)
- symbolisch (Öffentlichkeitswirksamkeit - z.B. Richterrobe)

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TESTE DEIN WISSEN

Soziologischer Rechtsbegriff

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TESTE DEIN WISSEN

-positives Recht (gesetztes Recht + Gewohnheitsrecht) - jede Rechtsnorm <> Naturrecht
- abstrakt-generell, ideell, normativ, veränderlich, symbolisch, kulturell, organisatorisch
- Recht als soziale Tatsache (Durkheim)
- „lebendes Recht“ (Ehrlich)
- „soziale Norm“ i.S.v. „Verhaltensmuster“ (Geiger)
- „Recht ist, was das Recht als Recht bestimmt“ (Luhmann)

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TESTE DEIN WISSEN

Mikrosoziologie:


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TESTE DEIN WISSEN

Soziale Beziehungen zwischen Personen und
Gruppen bzw. das Verhältnis zwischen Akteur und Gesellschaft
wird analysiert (zB Familie, Sozialisationsprozesse und soziale
Netzwerke)


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Q:

Das verhältnis von Recht und Moral(Soziologischer Rechtsbegriff))

A:


Moral 

-lat. moralis = die Sitten betreffend
-faktische Handlungsmuster, -konventionen, -regeln, -prinzipien bestimmter Individuen, Gruppen oder Kulturen
-normative Regeln, die das Handeln von Menschen faktisch bestimmen bzw. bestimmen sollten;
Reaktion auf einen Verstoß mit Schuldgefühlen


Moralnormen

subjektive Moralnormen - richten sich nur an denjenigen, der sei selbst aufstellt - Schutz über Art. 4
GG (Freiheit des Gewissens)
- gesellschaftliche Moralnormen - ethisch-sittliche Normen, Grundsätze, Werte, die das Verhalten einer

Gesellschaft regulieren und als verbindlich akzeptiert werden

-einfache Verhaltensregeln (z.B. „sprich nicht mit vollem Mund")

- Regeln zur Achtung des anderen (z.B. nicht unterbrechen beim Reden)

- kulturelle Regeln (z.B. nicht mit Badebekleidung ins Restaurant)
- Einhaltung stellt hohe Anforderungen


Recht in Abgrenzung zur Moral

Alltagsgebrauch: Unrecht kann sowohl als Moralwidrigkeit als auch als Rechtswidrigkeit gemeint sein
- Überschneidung von Recht und Moral möglich (z.B. Recht auf Leben)
- Naturrecht, Menschenrechte - Recht oder Recht und Moral?
- aber auch gesetzes Recht kann gegen die geltende oder eigne Moral verstoßen

-Emanzipation des Rechts von der Moral durch Durchsetzbarkeit des gesetzen Rechts (siehe
Geltungsgrund)

- Änderungen kongruent möglich (Zeitablauf, Regimewechsel)

Q:

Soziale Funktion von Recht Weber

A:

„Recht = faktische Bestimmungsgründe“

Q:

Aufgabe der Rechtssoziologie

A:

Das Soziale als eigene Realität herausarbeiten und in
seinen Strukturen verdeutlichen.

Q:

Makrosoziologie:

A:

Gemeinsamkeiten und Gegensätze in großen
sozialen Gebilden werden untersucht, um Gesetzmäßigkeiten
bei der Entwicklung und Veränderung gesellschaftlicher
Phänomene zu ermitteln (zB Struktur der Gesellschaft, ihre
verschiedenen Institutionen, Formen der Arbeitsteilung oder
sozialen Differenzierung oder Schichtung)

Q:

Definition Soziologie nach Max Weber


A:

„Soziologie soll heißen: eine Wissenschaft, welche soziales
Handeln deutend verstehen und dadurch in seinem Ablauf und
seinen Wirkungen ursächlich erklären will. ‚Handeln‘ soll dabei
ein menschliches Verhalten […] heißen, wenn und insofern als
der oder die Handelnden mit ihm einen subjektiven Sinn verbinden.
‚Soziales‘ Handeln aber soll ein solches Handeln heißen, welches
seinem von dem oder den Handelnden gemeinten Sinn nach auf
das Verhalten anderer bezogen wird und daran in seinem Ablauf
orientiert ist.“

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Q:

Wertfreiheitspostulat nach Max Weber


A:

„Eine empirische Wissenschaft vermag niemanden zu lehren, was
er soll, sondern nur, was er kann und – uU – was er will.“

Q:

Klassische Definition der Soziologie

A:

-Wissenschaft
- Handeln deutend verstehen
- Ablauf und Wirkungen des Handelns ursächlich erklären
- Handeln = menschliches Verhalten - subjektiver Sinn
- soziales Handeln = dem Sinn nach auf das Verhalten anderer bezogen

Q:

"Recht"

A:
  • Nicht: Moral, Sitte, Religion etc.
  • normativ
  • organisatorisch
  • kulturell
  •  symbolisch
  • als Wissenschaft?
Q:

"Soziologie"

A:

-(Sozial-)Wissenschaft vom Zusammenleben der Menschen in der Gesellschaft
-Erfahrungswissenschaft

 ->Auguste Comte: „Wissen, um vorauszusehen; vorauszusehen, um etwas zu ändern“
-Untersuchungsgegenstand: soziales Handeln (Weber)
 ->nicht: die Gesellschaft als solche!

-Verhalten von Menschen in Bezug aufeinander - nicht: rein natürliche Phänomene (z.B. in der Physik
oder Chemie)
-kollektives Handeln - nicht: Individualbetrachtung (z.B. in der Medizin)

-und seine Wechselwirkungen mit sozialen Prozessen (Veränderung von sozialen Beziehungen) und
sozialen Strukturen
(Sozialstruktur)

Q:

"Recht"

A:

-nicht: Moral, Sitte, Religion etc.
- normativ (Sollensvorschriften)
- organisatorisch (insb. Verfahren)
- kulturell (Rechtsidentifikation - jede Kultur eigenen Rechtsverständnis)
- symbolisch (Öffentlichkeitswirksamkeit - z.B. Richterrobe)

Q:

Soziologischer Rechtsbegriff

A:

-positives Recht (gesetztes Recht + Gewohnheitsrecht) - jede Rechtsnorm <> Naturrecht
- abstrakt-generell, ideell, normativ, veränderlich, symbolisch, kulturell, organisatorisch
- Recht als soziale Tatsache (Durkheim)
- „lebendes Recht“ (Ehrlich)
- „soziale Norm“ i.S.v. „Verhaltensmuster“ (Geiger)
- „Recht ist, was das Recht als Recht bestimmt“ (Luhmann)

Q:

Mikrosoziologie:


A:

Soziale Beziehungen zwischen Personen und
Gruppen bzw. das Verhältnis zwischen Akteur und Gesellschaft
wird analysiert (zB Familie, Sozialisationsprozesse und soziale
Netzwerke)


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