Histologie at Universität Rostock | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Histologie an der Universität Rostock

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TESTE DEIN WISSEN
Wie ist die Plasmamembran aufgebaut? 
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TESTE DEIN WISSEN
Lipiddoppelschicht 
Hydrophile Köpfe und hydrophobe Schwänze -> Amphiphil 
V.a. aus Phospholipiden (Sphingomyelin) und Glykoproteine 
Fluid-Mosaik-Modell (v.a. Durch Cholesterin)
Membranproteine 
Glykokalyx 
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TESTE DEIN WISSEN
Beschreibe den Aufbau von Aktinfilamenten 
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TESTE DEIN WISSEN
-globuläres G-Aktin polimerisiert zu F-Filament 
- assoziation am + - Pol, disassoziation am - - Pol -> Tretmühleneffekt (Am + Pol wird schneller aufgebaut, als am - Pol abgebaut) 
- Begleitproteine für Umbau, Aufbau, Abbau und Stabilität der filamente 
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TESTE DEIN WISSEN
Erkläre die Semipermeabilität der Plasmamembran 
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TESTE DEIN WISSEN
- Durchlässig für Gase und hydrophobe Stoffe 
- Ionen, große Moleküle und hydrophile Stoffe benötigen verschiedene Mechanismen um Membran zu passieren 
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TESTE DEIN WISSEN
Nenne eine Möglichkeit, wie ein Phospohlipid aufgebaut sein könnte 
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TESTE DEIN WISSEN
Kopf:
Glycerin, Phosphorsäure, Cholin 
Schwanz:
Fettsäure 
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TESTE DEIN WISSEN
Nenne Funktion und Aufbau der Glykokalyx 
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TESTE DEIN WISSEN
- bis zu 500nm 
- Glykoproteine innerhalb Lipidschicht tragen Oligosaccharidketten und Sialinsäure -> Von Zelle zu Zelle unterschiedlich 
- dient Erkennung und Zell-Zell-Kontakt
- Schutz vor chemischen und mechanischen Reizen 
- Antigenwirkung 
- trägt zur Negativladung bei -> Wichtig für z.B.: Blut-Hirn-Schranke 
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TESTE DEIN WISSEN
Nenne die verschiedenen Mechanismen, über welche Stoffe die Plasmamembran passieren können 
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TESTE DEIN WISSEN
Diffusion 
Kanäle - Ionenkanäle (entlang Gradient), Aquaporine
Transporter (Carrier) - Proteinmodifikation, welche Stoff in Zelle transportiert 
Cotransport - Symport, Antiport -> Ein Stoff wird im Austausch eines anderen Stoffes transportiert. Meist Na, entlang Gradient, diese Energie wird für aktiven Transport des anderen Stoff benutzt, z.B. Na-Glucose-Symport in Niere 
Pumpen - Transport-ATPasen (Natrium-Kalium-ATPase) 

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TESTE DEIN WISSEN
Erkläre:
Aktiver, sekundär aktiver und passiver Transport

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TESTE DEIN WISSEN
Aktiv - gegen Konzentrationsgefälle mit Energieverbrauch 
Sekundär aktiv - Cotransport 
passiv - entlang Gradient 
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TESTE DEIN WISSEN
Erkläre die Funktion von Membranpumpen und nenne Beispiele 
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TESTE DEIN WISSEN
- aktiver Transport 
- unter ATP-Verbrauch werden Stoffe in die Zelle rein bzw. Raus Gepumpt 
- Bsp.: Na-Ka-ATPase (3 Na raus und 2 K rein) 
-> Aufrechterhalten Ruhemembranpotenzial (-40 - -80mV)
- CA2+-ATPase (10.000 fach weniger in Zelle als außen) 
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TESTE DEIN WISSEN
Welche groben Unterscheidungen von Rezeptoren gibt es an der Plasmamembran? Welche Funktion erfüllen diese? 
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TESTE DEIN WISSEN
- Ligand bindet an Rezeptor 
- Ionotroper Rezeptor -> Ligandengesteuerter Ionenkanal, Ligand bindet an äußere Domäne des Rezeptors -> Konformationsänderung -> Erhöhung Durchlässigkeit der Pore 
- Metabotroper Rezeptor -> Rezeptor setzt mit domäne innerhalb der Zelle Reaktionskette in Gang, z.B G-Protein gekoppelte Rezeptoren 
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TESTE DEIN WISSEN
Welche Oberflächendifferenzierungen von Plasmamembranen gibt es? Nenne Beispiele für ihr Vorkommen 
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TESTE DEIN WISSEN
- Microplicae -> kleine Fältchen, z.B. Unverhorntes Plattenepithel des Ösophagus 
- Mikrovilli -> Fingerartige Fortsätze an apikaler Zellmembran, Oberflächenvergrößerung, oft mit Bürstensaum 
- Stereozilien -> spezialisierte Microvilli, Samenweg -> passiv bewegbar, Innenohr -> unbeweglich, Gehör-und Gleichgewichtsorgan 
- Kinozilien: 
-> Aktive Bewegung durch Mikrotubuli und Motorproteine, Flimmerepithel in z.B.: Atemwegen oder Eileiter, 
Unbewegliche Primärzilie als „Antenne“
- Geißel -> Modifizierte Kinozilie, für Fortbewegung Spermium 
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TESTE DEIN WISSEN
Nenne die verschiedenen Membranproteine mit jeweiligen Beispielen 
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TESTE DEIN WISSEN
Transmembranprotein - durchquert gesamte Membran, z.B. Kanäle, Rezeptoren
Lipidankerprotein - verankert an einer der Lipidlamellen, z.B. alkalische Phosphatase am Knochen 
peripheres Membranprotein - in EZR oder IZR ragend, z.B. Adaptor für Zytoskelett 
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TESTE DEIN WISSEN
In welchen Formen können Aktinfilamente vorliegen? Welche Begleitproteine sind daran beteiligt? 
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TESTE DEIN WISSEN
- Fimbrin/Villin -> Bilden Querbrücken zwischen den Aktinfilamenten, Bildung steifer dichter Bündel, in Mikrovilli und Stereozilien 
- Alpha-Actinin -> Bündelt Filamente In größeren Abständen, sodass Myosin II Aggregate dazwischen passen. Kontraktile Bündel, Alpha-Actinin auch als Adaptoren in Form von peripheren Membranproteinen 
- Filamin -> Bilden steifes Maschenwerk -> Kortikales Aktin-Netz
- ARP 2/3 - Komplex -> Baumartin verzweigte Aktinfilamente in z.b Pseudopodien (Armförmige Ausstülpung bei z.B Leukos)
-> Fortbewegung durch Tretmühlenmechanismus 
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Q:
Wie ist die Plasmamembran aufgebaut? 
A:
Lipiddoppelschicht 
Hydrophile Köpfe und hydrophobe Schwänze -> Amphiphil 
V.a. aus Phospholipiden (Sphingomyelin) und Glykoproteine 
Fluid-Mosaik-Modell (v.a. Durch Cholesterin)
Membranproteine 
Glykokalyx 
Q:
Beschreibe den Aufbau von Aktinfilamenten 
A:
-globuläres G-Aktin polimerisiert zu F-Filament 
- assoziation am + - Pol, disassoziation am - - Pol -> Tretmühleneffekt (Am + Pol wird schneller aufgebaut, als am - Pol abgebaut) 
- Begleitproteine für Umbau, Aufbau, Abbau und Stabilität der filamente 
Q:
Erkläre die Semipermeabilität der Plasmamembran 
A:
- Durchlässig für Gase und hydrophobe Stoffe 
- Ionen, große Moleküle und hydrophile Stoffe benötigen verschiedene Mechanismen um Membran zu passieren 
Q:
Nenne eine Möglichkeit, wie ein Phospohlipid aufgebaut sein könnte 
A:
Kopf:
Glycerin, Phosphorsäure, Cholin 
Schwanz:
Fettsäure 
Q:
Nenne Funktion und Aufbau der Glykokalyx 
A:
- bis zu 500nm 
- Glykoproteine innerhalb Lipidschicht tragen Oligosaccharidketten und Sialinsäure -> Von Zelle zu Zelle unterschiedlich 
- dient Erkennung und Zell-Zell-Kontakt
- Schutz vor chemischen und mechanischen Reizen 
- Antigenwirkung 
- trägt zur Negativladung bei -> Wichtig für z.B.: Blut-Hirn-Schranke 
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Q:
Nenne die verschiedenen Mechanismen, über welche Stoffe die Plasmamembran passieren können 
A:
Diffusion 
Kanäle - Ionenkanäle (entlang Gradient), Aquaporine
Transporter (Carrier) - Proteinmodifikation, welche Stoff in Zelle transportiert 
Cotransport - Symport, Antiport -> Ein Stoff wird im Austausch eines anderen Stoffes transportiert. Meist Na, entlang Gradient, diese Energie wird für aktiven Transport des anderen Stoff benutzt, z.B. Na-Glucose-Symport in Niere 
Pumpen - Transport-ATPasen (Natrium-Kalium-ATPase) 

Q:
Erkläre:
Aktiver, sekundär aktiver und passiver Transport

A:
Aktiv - gegen Konzentrationsgefälle mit Energieverbrauch 
Sekundär aktiv - Cotransport 
passiv - entlang Gradient 
Q:
Erkläre die Funktion von Membranpumpen und nenne Beispiele 
A:
- aktiver Transport 
- unter ATP-Verbrauch werden Stoffe in die Zelle rein bzw. Raus Gepumpt 
- Bsp.: Na-Ka-ATPase (3 Na raus und 2 K rein) 
-> Aufrechterhalten Ruhemembranpotenzial (-40 - -80mV)
- CA2+-ATPase (10.000 fach weniger in Zelle als außen) 
Q:
Welche groben Unterscheidungen von Rezeptoren gibt es an der Plasmamembran? Welche Funktion erfüllen diese? 
A:
- Ligand bindet an Rezeptor 
- Ionotroper Rezeptor -> Ligandengesteuerter Ionenkanal, Ligand bindet an äußere Domäne des Rezeptors -> Konformationsänderung -> Erhöhung Durchlässigkeit der Pore 
- Metabotroper Rezeptor -> Rezeptor setzt mit domäne innerhalb der Zelle Reaktionskette in Gang, z.B G-Protein gekoppelte Rezeptoren 
Q:
Welche Oberflächendifferenzierungen von Plasmamembranen gibt es? Nenne Beispiele für ihr Vorkommen 
A:
- Microplicae -> kleine Fältchen, z.B. Unverhorntes Plattenepithel des Ösophagus 
- Mikrovilli -> Fingerartige Fortsätze an apikaler Zellmembran, Oberflächenvergrößerung, oft mit Bürstensaum 
- Stereozilien -> spezialisierte Microvilli, Samenweg -> passiv bewegbar, Innenohr -> unbeweglich, Gehör-und Gleichgewichtsorgan 
- Kinozilien: 
-> Aktive Bewegung durch Mikrotubuli und Motorproteine, Flimmerepithel in z.B.: Atemwegen oder Eileiter, 
Unbewegliche Primärzilie als „Antenne“
- Geißel -> Modifizierte Kinozilie, für Fortbewegung Spermium 
Q:
Nenne die verschiedenen Membranproteine mit jeweiligen Beispielen 
A:
Transmembranprotein - durchquert gesamte Membran, z.B. Kanäle, Rezeptoren
Lipidankerprotein - verankert an einer der Lipidlamellen, z.B. alkalische Phosphatase am Knochen 
peripheres Membranprotein - in EZR oder IZR ragend, z.B. Adaptor für Zytoskelett 
Q:
In welchen Formen können Aktinfilamente vorliegen? Welche Begleitproteine sind daran beteiligt? 
A:
- Fimbrin/Villin -> Bilden Querbrücken zwischen den Aktinfilamenten, Bildung steifer dichter Bündel, in Mikrovilli und Stereozilien 
- Alpha-Actinin -> Bündelt Filamente In größeren Abständen, sodass Myosin II Aggregate dazwischen passen. Kontraktile Bündel, Alpha-Actinin auch als Adaptoren in Form von peripheren Membranproteinen 
- Filamin -> Bilden steifes Maschenwerk -> Kortikales Aktin-Netz
- ARP 2/3 - Komplex -> Baumartin verzweigte Aktinfilamente in z.b Pseudopodien (Armförmige Ausstülpung bei z.B Leukos)
-> Fortbewegung durch Tretmühlenmechanismus 
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