Klinische Psychologie at Universität Regensburg | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Klinische Psychologie an der Universität Regensburg

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TESTE DEIN WISSEN

Symptome einer Depression

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  • Niedergeschlagenheit
  • Anhedonie
  • Interessenverlust
  • Energieverlust, Antriebslosigkeit
  • Schlafprobleme
  • Psychomotorische Verlangsamung, Agitiertheit
  • Gewichtsverlust oder -zunahme
  • Verlust des Selbstwertgefühls oder Schuldgefühle
  • Konzentrationsschwäche, Entscheidungsschwäche
  • Hoffnungslosigkeit
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Genetische Faktoren

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TESTE DEIN WISSEN

Forschung deutet auf genetische Ursache hin, aber auch sehr starke genetische Heterogenität
à spiegelt die Heterogenität der Symptome wieder

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TESTE DEIN WISSEN

• Strategie der Transformation:

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TESTE DEIN WISSEN


o wenn Symptom noch bestehende Funktion für Individuum hat (somatische Erscheinung
oder Schmerz als Signalfunktion)
o störende Verhaltensweisen mit aber ökologischen Nutzen werden durch andere
Verhaltensweise übernommen oder differenzierter eigesetzt -> „Refraiming“
o Vorgehen: Übersetzung in hypnotische Bilder meist leichter als durch Argumentation

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TESTE DEIN WISSEN

- Vier Merkmale eines Stigmas:

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TESTE DEIN WISSEN

Verpassen eines Etiketts, das von anderen unterscheidet
o Etikett wird mit gesellschaftlich abweichenden oder unerwünschten Eigenschaften
verknüpft
o Menschen mit Etikett werden als grundsätzlich verschieden betrachtet, führt zu Abgrenzung
o Diskriminierung auf unfaire Weise

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Beeinträchtigung der Lebensführung (Behinderung)

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TESTE DEIN WISSEN

-
substanzinduzierte Störungen werden teilweise durch soziale oder berufliche Beeinträchtigungen
(z. B. schlimme Ehestreitigkeiten oder schlechte berufliche Leistungen) infolge von
Substanzmissbrauch definiert
- Phobien können Leiden und Beeinträchtigung auslösen
- Beeinträchtigung der Lebensführung allein kein definierendes Merkmal einer psychischen Störung,
weil zwar manche, aber nicht alle Störungen mit Beeinträchtigungen einhergehen (Bulimia
Nervosa)

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Verletzen sozialer Normen

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TESTE DEIN WISSEN

Soziale Normen: Weit verbreitete Standards, an denen sich Menschen gezielt oder intuitiv
orientierten, wenn sie beurteilen, wo bestimmte Verhaltensweisen auf Skalen angesiedelt sind
- Beispiel: Rituale einer Zwangsstörung, Unterhaltungen bei Schizophrenie

zu weit gefasst, weil z. B. Kriminelle zwar soziale Normen verletzen, ihr Verhalten aber nicht als
psychopathologisch gilt und nicht im Rahmen der Klinischen Psychologie untersucht wird, zu eng
gefasst, weil z.B. extrem ängstliche Menschen selten gegen soziale Normen verstoßen

Unterschiede bei kultureller und ethnischer Diversität

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Stigmatisierungen

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TESTE DEIN WISSEN

Stigmatisierungen sind die destruktiven Überzeugungen einer Gesellschaft über eine Gruppe, die
als irgendwie anders gilt

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TESTE DEIN WISSEN

Definitionen & Charakteristika von abweichendem Verhalten
Zusammenfassung

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TESTE DEIN WISSEN

- Ein Charakteristikum genügt nicht, um abweichendes Verhalten zu definieren
- Zusammen definieren diese Charakteristika die Rahmenbedingungen
- Kultur und soziales Urteil haben deutliche Einflüsse
- Die Liste von Problemen, die als abweichend angesehen werden (psychische Störungen), ändert
sich mit der Zeit (z.B. Homosexualität)
- Diagnostische Systeme (z.B. DSM, ICD) ändern sich auch mit der Zeit

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Biologische Ansätze

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TESTE DEIN WISSEN

- Entdeckung der biologischen Ansätze von Parese und Syphilis
o empirischer Ansatz
o Zum ersten Mal Kausalverbindung zwischen Infektion, der Schädigung bestimmter
Hirnregionen und einer Form von Psychopathologie (allgemeine Parese)

- Genetik: Francis Galton (1822-1911)
o Nature and nurture – Anlage und Umwelt
o Psychische Störungen könnten familiär bedingt sein
- Biologische Behandlungen
o Sakel: Behandlung mit Insulindosen, um ein Koma zu induzieren
o Cerletti und Bini: Elektrokrampftherapie (EKT) bei Schizophrenie und schweren
Depressionen
o Moniz: Präfrontale Lobotomie – Stumpfheit, Apathie, hohe Einbußen an kognitiven
Fähigkeiten

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Persönliches Leid

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- Verhalten und Erleben kann als gestört klassifiziert werden, wenn Person erheblich darunter leidet
- Beispiel: Angststörung und Depression
- Störungen ohne Leid: Antisoziale Persönlichkeiten, Psychopathen
- Außerdem: Nicht jedes Verhalten gestört, das Leiden verursacht (Fasten, Geburtsschmerz)

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Freud und die Psychoanalyse

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TESTE DEIN WISSEN

o Großteil des menschlichen Verhaltens wird von Kräften bestimmt, die dem Bewusstsein
nicht zugänglich sind
o Psychoanalytische Theorie: Unbewusste innere Konflikte lösen psychische Krankheiten aus

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Dysfunktionales Verhalten

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Wakefield-Definition: Belastende Dysfunktion besteht aus zwei Teilen:
o Wertung – belastend
o Objektive, wissenschaftliche Komponente der Dysfunktion
- Urteil über belastende Handlung durch sozialen Normen
- Dysfunktionen treten auf, so die allgemeine Auffassung, wenn ein innerer Mechanismus bei seiner
natürlichen Funktion versagt, d.h. bei der Aufgabe, für die er sich im Laufe der Zeit entwickelt hat

- Kritik: Dysfunktionskomponente weder leicht noch objektiv zu identifizieren

o Viele innere Mechanismen, die wir nicht kennen
o Wakefield: plausible Dysfunktionen, nicht belegte
- Dysfunktionsdefinition des DSM:
o entwicklungsbezogene, psychische und physische Dysfunktionen hängen stets zusammen
o Gehirn <-> Verhalten
o Dysfunktionen bestehen also aus einer Wechselbeziehung

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Q:

Symptome einer Depression

A:
  • Niedergeschlagenheit
  • Anhedonie
  • Interessenverlust
  • Energieverlust, Antriebslosigkeit
  • Schlafprobleme
  • Psychomotorische Verlangsamung, Agitiertheit
  • Gewichtsverlust oder -zunahme
  • Verlust des Selbstwertgefühls oder Schuldgefühle
  • Konzentrationsschwäche, Entscheidungsschwäche
  • Hoffnungslosigkeit
Q:

Genetische Faktoren

A:

Forschung deutet auf genetische Ursache hin, aber auch sehr starke genetische Heterogenität
à spiegelt die Heterogenität der Symptome wieder

Q:

• Strategie der Transformation:

A:


o wenn Symptom noch bestehende Funktion für Individuum hat (somatische Erscheinung
oder Schmerz als Signalfunktion)
o störende Verhaltensweisen mit aber ökologischen Nutzen werden durch andere
Verhaltensweise übernommen oder differenzierter eigesetzt -> „Refraiming“
o Vorgehen: Übersetzung in hypnotische Bilder meist leichter als durch Argumentation

Q:

- Vier Merkmale eines Stigmas:

A:

Verpassen eines Etiketts, das von anderen unterscheidet
o Etikett wird mit gesellschaftlich abweichenden oder unerwünschten Eigenschaften
verknüpft
o Menschen mit Etikett werden als grundsätzlich verschieden betrachtet, führt zu Abgrenzung
o Diskriminierung auf unfaire Weise

Q:

Beeinträchtigung der Lebensführung (Behinderung)

A:

-
substanzinduzierte Störungen werden teilweise durch soziale oder berufliche Beeinträchtigungen
(z. B. schlimme Ehestreitigkeiten oder schlechte berufliche Leistungen) infolge von
Substanzmissbrauch definiert
- Phobien können Leiden und Beeinträchtigung auslösen
- Beeinträchtigung der Lebensführung allein kein definierendes Merkmal einer psychischen Störung,
weil zwar manche, aber nicht alle Störungen mit Beeinträchtigungen einhergehen (Bulimia
Nervosa)

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Q:

Verletzen sozialer Normen

A:

Soziale Normen: Weit verbreitete Standards, an denen sich Menschen gezielt oder intuitiv
orientierten, wenn sie beurteilen, wo bestimmte Verhaltensweisen auf Skalen angesiedelt sind
- Beispiel: Rituale einer Zwangsstörung, Unterhaltungen bei Schizophrenie

zu weit gefasst, weil z. B. Kriminelle zwar soziale Normen verletzen, ihr Verhalten aber nicht als
psychopathologisch gilt und nicht im Rahmen der Klinischen Psychologie untersucht wird, zu eng
gefasst, weil z.B. extrem ängstliche Menschen selten gegen soziale Normen verstoßen

Unterschiede bei kultureller und ethnischer Diversität

Q:

Stigmatisierungen

A:

Stigmatisierungen sind die destruktiven Überzeugungen einer Gesellschaft über eine Gruppe, die
als irgendwie anders gilt

Q:

Definitionen & Charakteristika von abweichendem Verhalten
Zusammenfassung

A:

- Ein Charakteristikum genügt nicht, um abweichendes Verhalten zu definieren
- Zusammen definieren diese Charakteristika die Rahmenbedingungen
- Kultur und soziales Urteil haben deutliche Einflüsse
- Die Liste von Problemen, die als abweichend angesehen werden (psychische Störungen), ändert
sich mit der Zeit (z.B. Homosexualität)
- Diagnostische Systeme (z.B. DSM, ICD) ändern sich auch mit der Zeit

Q:

Biologische Ansätze

A:

- Entdeckung der biologischen Ansätze von Parese und Syphilis
o empirischer Ansatz
o Zum ersten Mal Kausalverbindung zwischen Infektion, der Schädigung bestimmter
Hirnregionen und einer Form von Psychopathologie (allgemeine Parese)

- Genetik: Francis Galton (1822-1911)
o Nature and nurture – Anlage und Umwelt
o Psychische Störungen könnten familiär bedingt sein
- Biologische Behandlungen
o Sakel: Behandlung mit Insulindosen, um ein Koma zu induzieren
o Cerletti und Bini: Elektrokrampftherapie (EKT) bei Schizophrenie und schweren
Depressionen
o Moniz: Präfrontale Lobotomie – Stumpfheit, Apathie, hohe Einbußen an kognitiven
Fähigkeiten

Q:

Persönliches Leid

A:

- Verhalten und Erleben kann als gestört klassifiziert werden, wenn Person erheblich darunter leidet
- Beispiel: Angststörung und Depression
- Störungen ohne Leid: Antisoziale Persönlichkeiten, Psychopathen
- Außerdem: Nicht jedes Verhalten gestört, das Leiden verursacht (Fasten, Geburtsschmerz)

Q:

Freud und die Psychoanalyse

A:

o Großteil des menschlichen Verhaltens wird von Kräften bestimmt, die dem Bewusstsein
nicht zugänglich sind
o Psychoanalytische Theorie: Unbewusste innere Konflikte lösen psychische Krankheiten aus

Q:

Dysfunktionales Verhalten

A:

Wakefield-Definition: Belastende Dysfunktion besteht aus zwei Teilen:
o Wertung – belastend
o Objektive, wissenschaftliche Komponente der Dysfunktion
- Urteil über belastende Handlung durch sozialen Normen
- Dysfunktionen treten auf, so die allgemeine Auffassung, wenn ein innerer Mechanismus bei seiner
natürlichen Funktion versagt, d.h. bei der Aufgabe, für die er sich im Laufe der Zeit entwickelt hat

- Kritik: Dysfunktionskomponente weder leicht noch objektiv zu identifizieren

o Viele innere Mechanismen, die wir nicht kennen
o Wakefield: plausible Dysfunktionen, nicht belegte
- Dysfunktionsdefinition des DSM:
o entwicklungsbezogene, psychische und physische Dysfunktionen hängen stets zusammen
o Gehirn <-> Verhalten
o Dysfunktionen bestehen also aus einer Wechselbeziehung

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