Sprachdidaktik at Universität Potsdam

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Grundlage der Deutschdidaktik:

Erklären Sie die Methode des problembasierten Lernens, indem Sie das Ziel und drei zentrale Charakteristika benennen.

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Grundlagen der Deutschdidaktik:

Nennen Sie vier moderne didaktische Konzepte zur Gestaltung von Deutschunterricht und charakterisieren Sie jedes Konzept in einem Satz.


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Integrativer Grammatikunterricht:

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Mündliche Kommunikation

Erläutern Sie den Unterschied zwischen einer Lehrerfrage und einem Impuls im Unterricht 

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Diversität

Vorurteile= 

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Möglichkeit Diversität im Unterricht einzubringen:

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Kompetenzen
➢ Definieren Sie den Kompetenzbegriff im Kontext von Schule und Unterricht nach Weinert.


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Bildungs- und Fachsprache

Erläutern Sie den Begriff "sprachsensibler Unterricht"

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Texte schreiben
➢ Nennen Sie vier Anforderungen an einen schülerorientierten Schreibunterricht
nach Merz-Grötsch und erläutern Sie diese jeweils in einem Satz.

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Grundlagen der Mehrsprachigkeitsdidaktik
➢ Erklären Sie kurz den Begriff self-fulfilling-prophecy



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Grundlagen der Mehrsprachigkeit:

leiten Sie eine mögliche Konsequenz für Ihr Handeln als Lehrkraft in einem mehrsprachigen Klassenzimmer ab.


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Digitalisierung

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Sprachdidaktik

Grundlage der Deutschdidaktik:

Erklären Sie die Methode des problembasierten Lernens, indem Sie das Ziel und drei zentrale Charakteristika benennen.

REICH

Ziel: Entwicklung der Kompetenzen (Skills) zu konkretem Handeln 

3 zentrale Charakteristika:
1.) Ganz bestimmte Grundeinstellung zum Lernen: Lehrende und Lernbegleiter begegnen sich als gleichwertig (mit Wissen, Verständnis, Gefühlen, Interessen) im gemeinsamen pädagogischen Prozess


2.) Lernkollegen treten in Diskussion, um das neue Wissen mit dem vorherigen zu synthetisieren -> durch diskursiven Austausch mit Gruppenmitgliedern wird das eigene Wissen verändert und Probleme werden anders wahrgenommen


3.) Notwendigkeit anderen und sich selbst
Fragen zu stellen: Die Reduktion der vorgegeben Literatur und den selbstgewählten Quellen oder Medien und die Verbindung von Wissen und Praxis wird vorausgesetzt

Sprachdidaktik

Grundlagen der Deutschdidaktik:

Nennen Sie vier moderne didaktische Konzepte zur Gestaltung von Deutschunterricht und charakterisieren Sie jedes Konzept in einem Satz.


1.) Kognitiver DU (Kognitive Wende ab 1960):

• Lernprozess vor Lernziel

 • Lernen als problemlösende individuelle Tätigkeit 

• Als Lehrkraft individuelle Lernwege begleiten und Vorwissen berücksichtigen

Beim kognitiven Du steht der Lernprozess vor dem Lernziel, da Lernen als problemlösenden individuelle Tätigkeit gesehen wird und die Lehrkraft dabei individuelle Lernwege begleitet.

 

2.) Kommunikativer DU (Kommunikative Wende ab 1970)

• Kommunikationsprozesse im Fokus

 • Lernen als interaktiver Aushandlungsprozess

 • Befähigung, „angemessen“ zu kommunizieren

Beim kommunikativen Du stehen die Kommunikationsprozesse im Fokus des, als interaktiver Aushandlungsprozess gesehenen, Lernens, das die Befähigung gibt angemessen zu kommunizieren.

 

3.) Konstruktivistischer DU (ab 1990er)

• Selbstständiger Konstruktionsprozess 

• Schaffen situierter Lernumgebungen

 • Erweiterung vorhandenen Wissens

Das konstruktivistischen Du ist ein selbstständiger Konstruktionsprozess, bei welchem das Schaffen situierter Lernumgebungen im Fokus steht und somit das vorhandene Wissen erweitert wird.

 

4.)Kompetenzorientierter DU (ab 2000)

• Problemlösefertigkeiten und -fähigkeiten

 • In spezifischen Situationen angemessen handeln

Beim Kompetenzorientierten Du stehen Problemlösefertigkeiten- und Fähigkeiten im Mittelpunkt, um in spezifischen Situationen angemessen handeln zu können.


Sprachdidaktik

Integrativer Grammatikunterricht:

Anne Peyer

-bietet ein breites Spektrum an Handlungsmöglichkeiten

-Unterrichtseinstieg wird oft vom grammatischen Thema bestimmt

-grammatische Thema und Z.B ein bestimmter literarischer Text werden verknüpft ohne, dass eine bestimmte Situation oder Problem stattgefunden hat

-Ein Risiko, dass einen Nachteil bilden könnte ist hierbei, dass Z.B. der zu behandelnde Text inhaltlich aus dem Fokus gerät. 

Sprachdidaktik

Mündliche Kommunikation

Erläutern Sie den Unterschied zwischen einer Lehrerfrage und einem Impuls im Unterricht 

Becker 2007

 Lehrerfrage: zielt auf eine bestimmte Schülerantwort ab,  nur eine richtige Antwort zulässt, die eher weniger diskutierbar ist. 

 Impuls: Schüleräußerungen  können ganz unterschiedlich ausfallen und eine Diskussion anregen,ermöglicht  die Eröffnung eines breiten Denkfeldes bei den Sus 


Sprachdidaktik

Diversität

Vorurteile= 

Thomas

  • Verallgemeinerungen gegenüber fremden Sachverhalten oder Personen 
  • Entstehen aus: Bequemlichkeit, Naivität und mangelndem Wissen
  • Funktionen: Orientierungs-, Anpassungs-, Abwehr-, Selbstdarstellungs-, Abgrenzungs- und Rechtfertigungsfunktion 
  • dienen vor allem der Zufriedenstellung der Menschen im sozialen Umfeld
  •  steuern die Wahrnehmung und erschweren somit eine objektive Ansichtsweise auf unbekannte Sachverhalte oder Personen
  • Bekämpfung von Vorurteilen: deutliche Selbstreflexion über das eigene Verhalten, offene Einstellung gegenüber dem Unbekannten

Sprachdidaktik

Möglichkeit Diversität im Unterricht einzubringen:

Rollenspiele: gute Möglichkeit sich in Personen andere Gruppen hineinzuversetzen und ihnen eine eigene Persönlichkeit zu geben, die erkennen lässt, dass es sich um ein Individuum handelt und nicht um ein stereotypisches Gruppenmitglied

Sprachdidaktik

Kompetenzen
➢ Definieren Sie den Kompetenzbegriff im Kontext von Schule und Unterricht nach Weinert.


Kompetenzen sind kognitive Fähigkeiten bestimmte Probleme zu lösen, über die Individuen verfügen oder sie erlernen. Damit einher gehen die damit verbundenen motivationalen, volitionalen und sozialen Bereitschaften und Fähigkeiten, um die Problemlösungen in verbalen Situationen erfolgreich und
verantwortungsvoll nutzen zu können.

Sprachdidaktik

Bildungs- und Fachsprache

Erläutern Sie den Begriff "sprachsensibler Unterricht"

Otten 2017

- kein Zusatzunterricht, sondern Regelunterricht mit integrierter Sprachförderung

- achtet auf die Differenzierung zwischen Alltags- sowie Bildungs- und Fachsprache
• … prüft Inhalte und Materialien auf sprachliche Anforderungen
• … macht transparent, welche sprachlichen Kompetenzen im Unterricht erworben
werden müssen, und führt zu ihrem systematischen Auf- und Ausbau
• … stellt sprachliche Hilfen und Lerngelegenheiten bereit (Scaffolding)


Sprachdidaktik

Texte schreiben
➢ Nennen Sie vier Anforderungen an einen schülerorientierten Schreibunterricht
nach Merz-Grötsch und erläutern Sie diese jeweils in einem Satz.

- Associative Writing: Geschriebene Sprache produzieren können; Ideen sammeln und
aufschreiben
- Performative Writing (normorientiertes Schreiben): Schreibkonventionen beherrschen
(Orthografie, Interpunktion…)
- Communicative Writing: Ausrichtung auf kommunikative Ziele, Antizipation der
Leseerwartung und Orientierung am Leser
- Unified Writing (selbstkritisches Schreiben): Reflexion und kritische Beurteilung des
eigenen Textes, Entwicklung eines eigenen Schreibstils

 Differenziert: Man geht auf die Heterogenität der Lerngruppe ein (unterschiedliche
Schwierigkeitsgerade und Schwerpunkte).
 Individualisierung: Schüler bekommt während des Schreibprozesses individuelle
Hilfestellung (durch Lehrer, Gruppen- oder Partnerarbeit).

Sprachdidaktik

Grundlagen der Mehrsprachigkeitsdidaktik
➢ Erklären Sie kurz den Begriff self-fulfilling-prophecy



-Self-fulfilling-prophecy: Die Vorurteile des Lehrers bezüglich der kognitiven
und schulischen Leistungsfähigkeit eines ausländischen Schülers bestätigen sich
im Laufe der Zeit. Die schlechten Erwartungen des Lehrers wirken sich negativ auf das Verhalten der Schüler aus, sodass sich letztendlich die Vorurteile des Lehrers bestätigen und ein Teufelskreis entsteht

Sprachdidaktik

Grundlagen der Mehrsprachigkeit:

leiten Sie eine mögliche Konsequenz für Ihr Handeln als Lehrkraft in einem mehrsprachigen Klassenzimmer ab.


Schader 

Konsequenz für das Handeln als Lehrkraft in einem mehrsprachigen Klassenzimmer:
-nicht mit Defizit- Erwartung betreten sondern die Mehrsprachigkeit als Chance
und auch als Möglichkeit zum interkulturellen Austausch sehen
-trotz Schwierigkeiten des Gestaltens eines einheitlichen Unterrichts, einen
erfahrungsoffenen, differenzierten und schülerzentrierten Unterricht gestalten.
- Offenheit und Neugier für das Fremde, Bereitschaft auch von den Schülern
etwas lernen zu können
- Situationen im Unterricht schaffen, in denen andere Sprachen, die einige
Schüler mehr oder weniger gut kennen, thematisiert werden.

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