Europäische Rechtsgeschichte at Universität Potsdam

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Wie war die altrömische Bevölkerung sozial geschichtet?

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Von den patrizischen Familienverbänden heißt es, die seien „patriarchalisch“ organisiert gewesen. Was ist damit gemeint?

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Römisches Recht war im Ursprung „Gewohnheitsrecht“. 

  • Unter welchen Voraussetzungen entsteht Gewohnheitsrecht?

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Römisches Recht war im Ursprung „Gewohnheitsrecht“. 

Wann und aus welchem Anlass wurde es verschriftlicht?

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Warum ist die Befassung mit der Rechtsgeschichte für Juristen sinnvoll?

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Was ist objektives und subjektives Recht?

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Wie entsteht Gewohnheitsrecht?

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Wie verhalten sich "Recht" und "Schriftlichkeit" zueinander?

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Was war der Grund für die Entstehung des römischen Zwölftafelgesetz im 5. Jh. v. Chr.?

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Was waren die Ziele des Augustus durch die nach ihm benannten Ehegesetzgebung (18 v. Chr./ 9 n. Chr.)?

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Wann/ Wo/ Welcher Kaiser kodifizierte den Corpus Iuris Civilis (CIC)?

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Aus welchen 4 Teilen besteht CIC?

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Europäische Rechtsgeschichte

Wie war die altrömische Bevölkerung sozial geschichtet?

Antwort: Patrizier (feste, patriarchalische Familienverbände, waren reich)

Plebejer (lockere Familienverbände, waren weniger wohlhabend)

Patrizier und Plebejer bildeten gemeinsam das Patronat

Unfreie = Sklaven (hatten keine Rechte, gehörten zum Besitz ihrer Herren)

Europäische Rechtsgeschichte

Von den patrizischen Familienverbänden heißt es, die seien „patriarchalisch“ organisiert gewesen. Was ist damit gemeint?

Weil sie feste Familienverbände hatten, waren sie patriarchalisch Organisiert. In diesen gab es eine patriarchalische Ordnung, bei der das Familienoberhaupt die umfassende Gewalt über den Familienverbund hatte. Unter ihn war der Rest der Familie gegliedert.

Europäische Rechtsgeschichte

Römisches Recht war im Ursprung „Gewohnheitsrecht“. 

  • Unter welchen Voraussetzungen entsteht Gewohnheitsrecht?

  • Das Gewohnheitsrecht ist eine rechtlich anerkannte Rechtsanschauung, die nicht schriftlich fixiert ist.

  •  Es entsteht durch sich wiederholende Anwendung in der Rechtspraxis.

  • Es muss gesellschaftlich Konsens sein, sowohl inhaltlich als auch hinsichtlich seiner Verbindlichkeit. 

  • Es muss zudem über eine längere Zeit praktiziert werden. 

  • Es braucht auch Richter oder zumindest richterähnliche Autoritäten, auch Mediatoren, die dieses Recht anwenden.

Europäische Rechtsgeschichte

Römisches Recht war im Ursprung „Gewohnheitsrecht“. 

Wann und aus welchem Anlass wurde es verschriftlicht?

Das Gewohnheitsrecht wurde in Rom erstmals durch das XII-Tafel-Gesetz 451 v. Chr. niedergeschrieben. Es ging als Höhepunkt des Konflikts zwischen Patriziern und Plebejern hervor. Die Patrizier wendeten bisher Gewohnheitsrecht oft zu ihrem Gunsten an. Dadurch, dass die Plebejer sich nun mit ihrer Forderung nach verschriftlichtem Recht durchsetzen konnten, bekam das Recht eine gewisse Beständigkeit.

Europäische Rechtsgeschichte

Warum ist die Befassung mit der Rechtsgeschichte für Juristen sinnvoll?

  • um heutige Rechtstexte in ihrem geschichtlichen Kontext historisch auslegen zu können aus welchen Gründen Recht entstanden ist

  • aus Fehlern zu lernen → Lehren für die Gegenwart und Zukunft ziehen

  • verstehen, wo unser heutiges Recht herkommt (Römisch, Germanisch, Christliche Prägung)

Europäische Rechtsgeschichte

Was ist objektives und subjektives Recht?

objektives Recht = Gesamtheit aller Rechtsnormen

subjektives Recht = individuelle Berechtigung des Einzelnen, etwas einzufordern

Europäische Rechtsgeschichte

Wie entsteht Gewohnheitsrecht?


  • keine schriftliche Rechtssetzung

  • durch langwierige Ausübung und Rechtsüberzeugung der Beteiligten → ungeschriebenes Gewohnheitsrecht

Europäische Rechtsgeschichte

Wie verhalten sich "Recht" und "Schriftlichkeit" zueinander?


  • in Vergangenheit auch Gesellschaften ohne Schrift, dennoch Recht (Bsp. bei vorchristlichen Germanen und Jägern und Sammlern)

  • --> Gesellschaftliche Regeln und Gewohnheitsrecht

  • Schriftlichkeit keine Voraussetzung für Recht

Europäische Rechtsgeschichte

Was war der Grund für die Entstehung des römischen Zwölftafelgesetz im 5. Jh. v. Chr.?


  • aus Ständekrieg heraus, 451 v. Chr.

  • nur Pontifees kannten existierende, ungeschriebene Gesetze

  • Missbrauch rechtlichen Monopols durch Priester (oft zu Gunsten der Oberschicht → Patrizier)

  • Rechtsunsicherheit bei Plebejern → Forderung nach Verschriftlichung

  • Es ging als Höhepunkt des Konflikts zwischen Patriziern und Plebejern hervor

  • Die Patrizier wendeten bisher Gewohnheitsrecht oft zu ihrem Gunsten an 

  • Dadurch, dass die Plebejer sich nun mit ihrer Forderung nach verschriftlichtem Recht durchsetzen konnten, bekam das Recht eine gewisse Beständigkeit.

Europäische Rechtsgeschichte

Was waren die Ziele des Augustus durch die nach ihm benannten Ehegesetzgebung (18 v. Chr./ 9 n. Chr.)?


  • fürchtete Überfremdung des Römischen Reichs (Hinzutreten versch. Völkergruppen)

  • Römer sollten mehr Kinder haben, kinderarme/ -lose mehr Steuern

  • Ehegesetzgebung verstößt allerdings gegen römisches Sittenrecht, da Witwen nicht ausgenommen waren

Europäische Rechtsgeschichte

Wann/ Wo/ Welcher Kaiser kodifizierte den Corpus Iuris Civilis (CIC)?


  • 6. Jhdt. (ca. 528-533 n. Chr.)

  • Konstantinopel (Ostrom)

  • Kaiser Justinian I.

Europäische Rechtsgeschichte

Aus welchen 4 Teilen besteht CIC?


  • Institutionen (4 Bücher), war auf den Institutionen des Gaius aufgebaut, galt als Anfängerlehrbuch

  • Digesten (50 Bücher), Sammlung des Juristenrechts

  • Codex (12 Bücher), Sammlung des Kaiserrechts

  • Novellen, Kaiserliche Erlässe des Justinian I.

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