Emotionen und Konflikte at Universität Potsdam

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Was versteht man unter Akzeleration und Retardation und wie wirkt es sich aus? Berücksichtigen Sie auch evtl. Geschlechterunterschiede.

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Nennen Sie verschiedene Entwicklungsphasen zwischen Kindes- und frühen Erwachsenenalter an und geben Sie die zugehörige Alters-spanne an.

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Erklären Sie die Anlagetheorie nach Hall, eine der vorgestellten Lerntheorien als Bsp. für Umweltheorien und dem "Development Contextualism" als Bsp. einer Interaktionstheorie der Adoleszens. 

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Definieren und erklären Sie was Entwicklungsaufgaben nach Havinghurst sind, berücksichtigen Sie hierbei, wie diese Aufgaben entstehen, wie sie im Verhältnis zueinander wirken und welche Konsequenzen aus diesen Aufgaben für das Individuum folgen.

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Wie unterscheiden sich die Begriffe Identität und Selbst nach W. James?

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Erklären Sie, was man unter Identität als situative Erfahrung versteht.

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Differenzieren Sie die Begriffe Geschlechtsidentität, Geschlechtsrolle und Geschlechtspartnerorientierung.

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Beschreiben Sie das Modell von Bem (1996) zur sexuellen Orientierung in der Pubertät.

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Auf welchen Ebenen verläuft der Ablöseprozess der Jugendlichen vom Elternhaus? Erklären Sie die Begriffe und geben Sie die zugehörige Alterspanne an.

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Was meint Reziprozität in Freundschaftsbeziehungen und wie verändert sich das Reziprozitätsprinzip in Freundschaftsbeziehungen vom Schulalter bis zum Jugendalter?

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Durch welche Charakteristiken sind Freundschaftsbeziehungen ab dem Jugendalter gekennzeichnet?

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Erklären Sie den Begriff „Konflikt“.

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Emotionen und Konflikte

Was versteht man unter Akzeleration und Retardation und wie wirkt es sich aus? Berücksichtigen Sie auch evtl. Geschlechterunterschiede.

Akzeleration:

-beschleunigte Entwicklung auf verschiedenen Ebenen im Vergleich zu den Peers

-Absinken des Menarchenalters in industriellen Ländern (säkulare Akzel)



Retardation:

-nur kognitive Verzögerung der Intelligenz

-un aufholbar zurückgeblieben

-später wirtschaftliche Unabhängigkeit durch säkulare Akzel: 

-Kluft zwischen der biologischem und sozialem Erwachsenen-Alter nimmt zu --> Stress nimmt zu

-Individuelle Akzeleration/Retardation

-kann kognitiv/Emotional und sozial vom biologischen Reifegrad abweichen


Unterschiede der Geschlechter:

- biologische Unterschiede - Mädchen beginnen früher an sich körperlich zu verändern als Jungen

-Mädchen eher psychisch belastet durch körperliche Idealbilder und durch die Menarche/Periode

-Akzelerierte Mädchen unter mehr Stress als Jungs (bei ihnen eher positive Einstellung)

-Retardation für beide Geschlechter belastend

Emotionen und Konflikte

Nennen Sie verschiedene Entwicklungsphasen zwischen Kindes- und frühen Erwachsenenalter an und geben Sie die zugehörige Alters-spanne an.

1. Vorpubertät (10-12)

2. Transeszens (11-14

3. Jugendalter (11-18)

4. Adoleszens (11-21)

frühe Adol. (14-18)

späte Adol. (18-21)

5. frühes Erwachsenenalter (21-25)

Emotionen und Konflikte

Erklären Sie die Anlagetheorie nach Hall, eine der vorgestellten Lerntheorien als Bsp. für Umweltheorien und dem "Development Contextualism" als Bsp. einer Interaktionstheorie der Adoleszens. 

Anlagetheorie nach Hall

Ontogenese (Entwicklung einzelner Lebewesen) als Rekapitulation der Phylogenese (Stammentwicklung, Evolutionspsychologische, Entwicklung der gesamten Art)

-Grundprinzip auch für psychologische Entwicklungen à Deterministischer Ansatz à Ergebnis festgelegt durch Vorbedingungen

-festgelegt durch natürliche Lebensqualität des Lebewesens (auch Kultur)

-Entwicklung unabhängig von sozio-kulturellen Umgebung

-Entwicklung qualitativer Wandel à in diesen einzelnen Wandelpunkten kann etwas schief gehen und Folgestadien beeinflussen

-Entwicklungsbedingter Übergang als ‚Krise‘ bezeichnet à Krise universales Entwicklungskriterium à Entwicklung als Schichtmodell

Umwelttheorien – Lerntheorie: Theorie der sozialisierten Angst

Umwelt gibt Entwicklungsimpuls

-Kinder von Erwachsenen nachsichtig behandelt à Verhaltensfreiheiten recht groß und begrenzte Strafen mit klaren Erwartungen

-Jugendliche bekommen das nicht mehr + qualitativ anderes Verhalten erwartet vom Kind (unklare Rollenverteilung)

            -sozialer Druck + Entwicklungsdruck à Angst vor Strafen und Enttäuschungen à verursacht qualitative Entwicklung

Developmental Contextualism – Interaktionstheorie nach Anna Freud „Psychodynamische Ansätze“

-basierend auf S. Freuds Instanzenmodell

-gesteigerte Triebsbedürftnis auf sexuelle Bedingungen

-konflikthafte Phase durch gesteigerte internale Anforderungen wegen einer Intensivierung des Sexualtriebs

-Psychosexuelle Konflikte der Kindheit werden reaktiviert (laut Freud gibt es den Trieb von Geburt an)

-Aktivierung bestehender und neuer Abwehrmechanismen

-Ungleichheit zwischen Es und Ich

Es: plötzlicher Energieschub à Triebschub

Ich: hat Probleme diesen Schub zu kontrollieren


  • Besondere Qualität von Verhalten und Entwicklung ausgelöst à Jugendalter


Emotionen und Konflikte

Definieren und erklären Sie was Entwicklungsaufgaben nach Havinghurst sind, berücksichtigen Sie hierbei, wie diese Aufgaben entstehen, wie sie im Verhältnis zueinander wirken und welche Konsequenzen aus diesen Aufgaben für das Individuum folgen.

-E-aufgaben definieren für jedes Individuum die vorgegeben Anpassungen- und Bewältigungsschritte, denen es sich bei der Auseinandersetzung mit den inneren und äußeren Anforderungen stellen muss

-Konzept der sensitiven Periode (teachable moments)

-E. berühren sich und gehen ineinander über

-inhaltliche Definition ist vor dem Hintergrund kulturell Relativiert und im historischen Wandel zu betrachten

-soziale Umgebung kann uns E. aufzeigen  wenn nicht geschafft ist es hinterher schwer zu bewältigen/ geschafft  belohnt 

-zeitlich begrenzte E.  wenn versäumt keine Chance mehr in gleicher Qualität es zu lernen (Entwicklungsfenster zu)

-unterliegen kulturellem Wandel!!!

-psychische Folgen, Gesellschaftsprobleme und Probleme für spätere E.


Emotionen und Konflikte

Wie unterscheiden sich die Begriffe Identität und Selbst nach W. James?

Selbst: das ICH lebt im Hier und Jetzt à MICH ist der Bezug auf das ICH in der Vergangenheit und Zukunft à ICH + MICH = SELBST / I + me = self

-Selbstkonzept ist

 affektiv- emotional                 

 Kognitiv- logische Information

Identität: Gefühl von Zugehörigkeit à Stimmigkeit mit einigen Eigenschaften à Vorhersagbares Verhalten

Emotionen und Konflikte

Erklären Sie, was man unter Identität als situative Erfahrung versteht.

-wir nehmen Umwelt/Realität mit allen unseren Fähigkeiten/Sinnen war

-begegnet Umwelt mit subjektivem Filter/ Indetitätsfilter  mehr Infos über einen selbst  Situation durch den Filter beurteilen und subjektive Bedeutung zuschreiben (kognitiv und emotional betroffen)  JEDE SITUATION LIEFERT INFORMATION ÜBER EINEN SELBST UND TRÄGT ZUR IDENTITÄTSBILDUNG BEI

- Identitätsvariable 1 – kognitiv deskriptive Selbstwahrnehmung

-Identitätsvariable 2 – emotional evaluative Selbstbewertung

-Identitätsvariable 3 – handlungsbezogene personale Kontrolle

Emotionen und Konflikte

Differenzieren Sie die Begriffe Geschlechtsidentität, Geschlechtsrolle und Geschlechtspartnerorientierung.

Geschlechtsidentität: 1-4 LJ; können eigenes genau definieren  Geschlechtskonstant ca. ab Grundschulalter + wissen auch das Geschlecht bleibt auch in Zukunft das gleiche

Geschlechtsrolle: entspricht stabil der Geschlechtsidentität

-kulturelle Erziehung nach den entsprechenden Geschlechterrollen  Verhalten geteilt  lernen bei Bezugspersonen und Umwelt

Geschlechtspartnerorientierung: in Pubertät; ist die Attraktivität zu bestimmtem Körperbau, Fetische und Alter

-angeboren vs erlernt  

-wenig Rollenkonformes Verhalten in der Kindheit  Wunsch Gegengeschlecht zu besitzen + verstärktes Spiel mit gegengeschlechtlichen Peers

-Wechsel des Interesses zum unbekannten Geschlecht in der Pubertät


Emotionen und Konflikte

Beschreiben Sie das Modell von Bem (1996) zur sexuellen Orientierung in der Pubertät.

-nach dem Schema „Exotic Becomes Erotic“

-biologische Variablen beeinflussen Temperament in der Kindheit à entwickeln Präferenz

typisch (rollenkonform)


  • Persönliches Erleben anders als bei gegengeschlechtlichen Peersà Physiologische Erregung gegenüber anderem Geschlecht à Sexuell-Erotische Gefühle gegenüber anderem Geschlecht


untypisch (nicht-rollenkonform)


  • Anders als bei geleichgeschlechtlichen Peers erlebtà Physiologische Erregung gegenüber gleichem Geschlechtà Sexuell-Erotische Gefühle gegenüber gleichem Geschlecht


Emotionen und Konflikte

Auf welchen Ebenen verläuft der Ablöseprozess der Jugendlichen vom Elternhaus? Erklären Sie die Begriffe und geben Sie die zugehörige Alterspanne an.


  1. Ablösung vom Elternhaus


-Psychische Ebene ~10-12 LJ

-Kulturelle Ebene ~12-16 LJ

  1. Emotionale/intime Ebene ~13-15/18 LJ
  2. Räumliche Ebene (Männer meist später als Frauen) ~25-30 LJ
  3. Materielle Ebene (ab Eintritt ins Erwerbsleben bzw. solange Eltern Finanzierung mitgestalten) u.U.~ 30 LJ

Emotionen und Konflikte

Was meint Reziprozität in Freundschaftsbeziehungen und wie verändert sich das Reziprozitätsprinzip in Freundschaftsbeziehungen vom Schulalter bis zum Jugendalter?

-Prinzip „du gibst mir etwas und ich gebe dir etwas vom gleichen Wert“ (positiv und negativ) bzw. „Wie du mir, so ich dir“

-Vorschule: noch nicht bewusst, dass die negativen Taten nicht in eine Freundschaft gehören à Affekt - Handeln

~6-8 LJ Reziprozitätsprinzip sowohl positiv als auch negativ vorhanden

~9-11 LJ Freundschaft als Bedürfnisgebunden à Zeitperspektive ausgeweitet à Reziprozitätsprinzip in Zukunft zu passenden/angebrachten Momenten angewendet werden + AB HIER WIRD NEGATIVES GEMIEDEN UND BEDÜRFNISSE IN FREUNDSCHAFT ERFÜLLT

~12-14 LJ Hilfeleistungen und gegenseitiges Verständnis als Qualitätsmerkmal

-ab Jugendalter Verlass auf gegenseitige Hilfe à Reziprozität hier erwartet

Emotionen und Konflikte

Durch welche Charakteristiken sind Freundschaftsbeziehungen ab dem Jugendalter gekennzeichnet?

-Stabilität; Ermöglichung von Reziprozität; ehrliche Infos über Emotionen teilen; Vermeidung von Wettstreiten

-heute auch sehr wichtig: Kameradschaft, Solidarität, Liebe, Glückserfüllung

Emotionen und Konflikte

Erklären Sie den Begriff „Konflikt“.

Pruitt & Rubin (1986)

Ein Konflikt ist eine wahrgenommene Abweichung von Interessen oder Meinungen, sodass die Parteien aktuelle Strebungen nicht gleichzeitig erzielen können (subjektiver Konflikt).


Konflikte können sich:

  • innerhalb eines Systems abspielen (intrapersonal > psychisch, intragruppal, intranational)
  • als soziale Konflikte zwischen Systemen abspielen (interpersonal, intergruppal, international)

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