Differentielle Psychologie at Universität Osnabrück

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Was bedeutet Epistase im Zusammenhang mit der non-additiven Genwirkung ?

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Definiere Polygenetische Wirkung und was ist das pendant dazu? Definiere auch diese Wirkung.

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Beschreibe das Adoptionsdesign.

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Was macht das Strukturgleichungsmodell bei der Erblichkeitsbestimmung möglich?

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Welche beiden Methoden werden in der Molekulargenetik angewandt?

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Welche angeborenen Mechanismen gibt es nach Clark L. Hull? Und was sind Triebzustände?

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Welche  4 grundsätzliche Verhaltenskonsequenzen unterscheidet Skinner

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Welche beiden Verstärkerpläne unterscheidet man, beschreibe. (Skinner)

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Beschreibe das erste Belohnungssystem, das Rogers definiert.

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Beschreibe das zweite Belohnungssystem, das Rogers definiert.

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Beschreibe das dritte Belohnungssystem, das Rogers definiert.

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Was sagt die Theorie der persönlichen Konstrukte von George A. Kelly aus? Definiere das Wort Konstrukt und das Grundpostulat.

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Differentielle Psychologie

Was bedeutet Epistase im Zusammenhang mit der non-additiven Genwirkung ?

Epistase (I) (griech. bremsen, stoppen)

ist eine Form der Gen-Interaktion. Sie liegt vor, wenn ein Gen die Unterdrückung der phänotypischen Ausprägung eines anderen Gens bewirken kann. Die Interaktion der phänotypischen Wirkung von Genen findet an verschiedenen Orten statt [ <> Dominanzabweichung, findet dort am gleichen Ort statt]

 

Beispiel: 

 

Der 1. Genort kodiert die Haarfarbe (z.B. Ausprägung braun)

Der 2. Genort kodiert, ob überhaupt Farbpigmente gebildet werden sollen. 

 

Das zweite Gen steht epistatisch über dem ersten. Die phänotypische Wirkung von Genort 1 kann von Genort 2 

überlagert werden (z.B. Albinismus). 

 

 

Differentielle Psychologie

Definiere Polygenetische Wirkung und was ist das pendant dazu? Definiere auch diese Wirkung.

Polygenetische Wirkung:

Bei quantitativen Eigenschaften (z.B. Intelligenz) sind i.d.R. viele Genorte beteiligt = Polygenetische Wirkung

 

G = A + AM + D + I 

 

Pleiotrope:

Ein einzelnes Gen kann auch auf viele Phänotypischen Merkmale wirken = Pleiotropie. 


Bspw. ist Dopamin an vielen Funktionen beteiligt = 1 Gen kann also unterschiedliche Merkmale beeinflussen.

Differentielle Psychologie

Beschreibe das Adoptionsdesign.

(Das Adoptionsdesign ermöglicht die unabhängige Erfassung des relativen Anteils von genetischen und umweltbezogenen Einflussgrößen. In gewöhnlichen Familien teilen sich Eltern und deren Kindern und deren Geschwistern eine genetische Verwandtschaft von 50% und dazu noch eine gemeinsame Umwelt (= gene-plus Umwelt Verwandte). )

 

Im Rahmen von Adoptionsstudien werden Ähnlichkeiten der genetischen Verwandten (leibliche Eltern) mit den der Umwelt Verwandten (Adoptiveltern) verglichen. Die Erblichkeit h² im engeren Sinne entspricht der doppelten Korrelation zwischen Adoptivkindern und ihren biologischen Eltern, c² entspricht der Korrelation zwischen Adoptivkindern und Mitgliedern der Adoptivfamilie

 

Differentielle Psychologie

Was macht das Strukturgleichungsmodell bei der Erblichkeitsbestimmung möglich?

Das Strukturgleichungsmodell ermöglicht die simultane Analyse der Daten aus unterschiedlichen Verwandtschaftsgraden, dadurch werden spezifische Probleme einzelner Gruppen vermindert. Auch die  Analyse von Längsschnittdaten ist möglich (z.B. Stabilität/Veränderung der Parameter). 

Differentielle Psychologie

Welche beiden Methoden werden in der Molekulargenetik angewandt?

Kandidatengen- Ansatz

genome wide association studies

Differentielle Psychologie

Welche angeborenen Mechanismen gibt es nach Clark L. Hull? Und was sind Triebzustände?

Angeborene Mechanismen dienen der Befriedigung primärer Bedürfnisse.

  • motorische Bewegungen
  • Aktivierung des Organismus bei biolog. Bedarfszuständen
  • Interne Rezeptoren zum Erkennen von Bedarfszuständen
  • Externe Rezeptoren [die auf externe Reize reagieren]
  • Hierarchie von angeborenen Reaktionstendenzen


= > Art der gezeigten angeborenen Reaktion ist abhängig von der Triebstärke


Triebzustände (drive: D) spielen eine wesentliche Rolle bei der Vermittlung zwischen Reiz und Reaktion ->Blick in die Black Box 


  • Triebenergie ist Bedürfnis- unspezifisch



[Wenn das Triebbedürfnis nicht getilgt wird (Hunger) wird der Organismus zunehmend aktiviert um überlebenswichtige Nahrung zu beschaffen. Beispiel: Ich habe Hunger, wenn das Bedürfnis nicht befriedigt wird, wird das Bedürfnis intensiver, man wird dann also zunehmend aktiviert um die Nahrung zu beschaffen] 

Differentielle Psychologie

Welche  4 grundsätzliche Verhaltenskonsequenzen unterscheidet Skinner

Die Auftretenswahrscheinlichkeit zufälliger Verhaltensweisen
kann über Verhaltenskonsequenzen verändert werden:



Positive Verstärkung: Herbeiführen einer appetitiven Konsequenz = die Wahrscheinlichkeit für das Wiederauftreten dieser Verhaltensweise wird erhöht.


Negative Verstärkung: Vermeidung eines aversiven Ereignisses = erhöht die Wahrscheinlichkeit des Nichtauftreten dieser Verhaltensweise


Bestrafung:  die aversive Konsequenz die auf ein bestimmtes Verhalten folgt und die Abnahme der Auftretenswahrscheinlichkeit für eine bestimmte Handlung bewirkt


Extinktion von Verhalten durch Ausbleiben von Verstärkung = Verhalten tritt nicht mehr auf, weil es über einen längeren Zeitraum nicht mehr verstärkt wird 

Differentielle Psychologie

Welche beiden Verstärkerpläne unterscheidet man, beschreibe. (Skinner)

Kontinuierliche Verstärkung: Verhalten wird jedes mal verstärkt;schnelles Erlernen, geringe Löschungsresistenz = sie wird schnell wieder verlernt, wenn Verstärkung ausbleibt


Intermittierende Verstärkung: Verstärkung erfolgt nicht immer;löschungsresistenter

Differentielle Psychologie

Beschreibe das erste Belohnungssystem, das Rogers definiert.

Das angeborene Belohnungssystem besteht aus zwei Komponenten: 


1. Aktualisierungstendenz: 

  •  ein dynamisches Prinzip, das dem menschen dazu dient lebenswichtige Bedürfnisse zu befriedigen.(spannungsreduzierend)
  • hat auch eine spannungssteigernde Komponente, die den Organismus anregt neue Erfahrungen zu machen, neue, noch unbekannte Situationen  aufzusuchen und sein Wachstumspotential zu realisieren (spannungsgenerierend). 


2. Um das Wachstumspotential zu realisieren hilft ein organismischer Bewertungsprozess

  • Erfahrungen werden hinsichtlich der Aktualisierungstendenz beurteilt
  • [alle Erfahrungen (positive/negative Auswirkungen) werden bewertet. 
  • Dies gibt uns also Auskunft darüber ob und inwieweit die gemachte Erfahrung für die Aktualisierungstendenz  und somit für das persönliche Wachstum förderlich ist.]


Bezieht sich die Aktualisierungstendenz auf Erfahrungen im Zusammenhang mit dem eigenen Selbskonzept nennt man das  Selbstaktualisierungstendenz. 

  • Selbstaktualisierungstendenz strebt nach  positiver Selbsterfahrungen  und negative wird dagegen vermieden werden. [Das ganze dient dazu dass das Selbskonzept einer Person aufrechterhalten wird , sich immer weiterentwickelt und das vorhandene Potential umfassend ausschöpft.]

Differentielle Psychologie

Beschreibe das zweite Belohnungssystem, das Rogers definiert.

2. Positive Selbsterfahrung bei der Befriedigung des Bedürfnisses nach positiver Wertschätzung durch andere

  •  wird im Laufe der Entwicklung erworben. Gleichzeitig betrachtet er es als ein universelles Bedürfnis,dass bei allen Menschen anzutreffen ist, wenn auch in unterschiedlich starkem Ausmaß (interindividuell variierend).
  • stärkt Verhaltensweisen  die zu positiver Wertschätzung führen.
  • Bedürfnis nach (Selbst-) Aktualisierung kann mit dem Bedürfnis nach positiver Wertschätzung im Konflikt stehen. [Das kann passieren wenn ein Individuum ein sehr starkes Gefühl nach Wertschätzung entwickelt hat, welche zu einem überangepassten Verhalten führen kann (sehr stark erwachsenabhängiges Verhalten mit Einschränkungen der Selbstentfaltung).}

Differentielle Psychologie

Beschreibe das dritte Belohnungssystem, das Rogers definiert.

3. Positive Selbsterfahrung bei der Befriedigung des Bedürfnisses nach positiver Selbstachtung


  • auf Grundlage internalisierter Bewertungsmaßstäbe, die es von anderen Personen übernommen hat. 
  •  Bedürfnis baut auf dem Bedürfnis nach positver Wertschätzung anderer auf. Das Kind lernt auf welche seiner Verhaltensweisen die Eltern mit positiver Wertschätzung reagieren. 
  • Auf diese Weise erreicht das Individuum eine gewisse Unabhängigkeit von externen Belohnungsquellen und somit
    Selbstregulation des eigenen Verhaltens.

Differentielle Psychologie

Was sagt die Theorie der persönlichen Konstrukte von George A. Kelly aus? Definiere das Wort Konstrukt und das Grundpostulat.

  • geht davon aus, dass jeder Mensch über ein individuelles Konstruktsystem verfügt, das als Kern seiner Persönlichkeit fungiert.
  • Konstrukt definiert er als erfahrungsbasiertes Ordnungsprinzip im Hinblick auf die eigene Person und die soziale und materielle Umwelt die unterschieden werden und mit Bedeutung versehen werden. [Diese Differenzierung findet nach Kelly in bipolare Konstrukte statt, also man kategorisiert sich selbst und andere in zwei gegensätzliche Pole bspw. wohlgesonnen vs übelwollend]
  •  Mensch  als Wissenschaftler dargestellt mit dem Ziel, Ereignisse vorherzusagen.[ Er trifft außerdem eine Reihe von formalen Annahmen, die er in einem Grundpostulat und 11 Korollarien ausführt.]


  • Grundpostulat: Erleben und Verhalten wird durch die Antizipation eines Ereignisses im Sinne der persönlichen Konstrukte bestimmt.( Beispiel: antizipiere ich nun dass die bevorstehende Prüfung ein Reinfall wird, kann daraus folgen dass ich die Prüfung fürchte)


  • Kelly betont die individuelle Freiheit, sich neu zu orientieren durch alternative Konstruktion der Realität -> constructive alternativism

=  aber: Alltagsdenken sagt uns = Die Dinge sind, wie sie sind!


[Das Prinzip des constructive alternatism ist jedoch dem Alltagsdenken fremd, wo wir häufig Alternativen ausschließen und Dingen unterstellen, dass sie sind wie sie sind. ]

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