Schmerz at Universität Münster

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Drei Charakteristika von Muskelkater

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Explizites Schmerzgedächtnis

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Implizites Schmerzgedächtnis

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Welche Instrumente / Methoden können zur Diagnostik von Schmerzempfinden genutzt werden? Nenne und beschreibe 3 Beispiele.

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Erkläre eine Methode psychologischer Therapieverfahren bei Schmerzen

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Welche Alternativverfahren werden von „Wunderheilern“ angewendet? Nenne drei Beispiele!

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Erkläre in wenigen Sätzen, wieso die Behandlung von Patienten aus familienorientierten Gesellschaften mehr persönliche Aufmerksamkeit benötigt.

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Was ist Psychoedukation? Erkläre, wann dies eingesetzt wird.

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Erkläre einen peripheren Mechanismus zur Phantomschmerzentstehung

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Was ist die kortikale Reorganisation?

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Beschreibe kurz die Evaluation von Schmerzen mit Hilfe der SF-MPQ.

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Schmerz

Drei Charakteristika von Muskelkater

  • Verspannung

  • Schmerz in und durch Bewegung im trainierten/benutzten Muskel

  • Kein Schmerz bei „Nicht-Bewegung“

  • Schmerzfreie Periode (12-24h)

  • Peak bei 24-72h

  • Rückgang innerhalb von 7 Tagen

  • Einschränkung und Rückgang der maximalen Kraft eines Muskels

  • Einschränkung in der Bewegungsfähigkeit

  • Annahme: Schäden/Risse in den Muskelfasern mit anschließend einsetzender Entzündung

  • Muskelfaser des Typs II (Fast twitch) anfälliger für Muskelkater

Schmerz

Explizites Schmerzgedächtnis

Das explizite Schmerzgedächtnis wird unterteilt in ein semantisches Gedächtnis für Fakten (Wissensgedächtnis) und ein episodisches Gedächtnis für Ereignisse (u. a. autobiografisches Gedächtnis). Beide Gedächtnisarten spielen eine Rolle in der praktischen Schmerztherapie. So kann das Semantische Gedächtnis beispielsweise das Arzt-Patienten-Verhältnis beeinflussen, da Patient und Arzt über unterschiedliche Vorstellungen in Bezug auf Schmerzmechanismen verfügen, welches sich wiederum auf beispielsweise das Anamnesegespräch auswirken kann. Das episodische Gedächtnis dient der Erinnerung an erlebte Schmerzen. Die Inhalte des expliziten Schmerzgedächtnisses scheinen jedoch schnell zu verblassen. So fällt es den Schmerzpatienten beispielsweise häufig schwer, den erlebten Schmerz konkret zu beschreiben.

Schmerz

Implizites Schmerzgedächtnis

In Bezug auf das implizite Schmerzgedächtnis wird zwischen assoziativem und nicht-assoziativem Lernen unterschieden. 

Zum assoziativ-impliziten Gedächtnis zählen die operante und klassische Konditionierung. Es geht also um den Zusammenhang zwischen zwei Reizen (klassische Konditionierung nach Pawlow) oder zwischen einem Reiz und einem Verhalten (operationale Konditionierung nach Skinner). Diese Konditionierungen werden mit beispielsweise chronischen Schmerzen in Verbindung gebracht. Ein Beispiel für die klassische Konditionierung wäre in diesem Fall, dass bestimmte Bewegungsmuster zu Rückenschmerzen führen. Ein zuvor neutraler Reiz wird in einen konditionierten Schmerzreiz transformiert. Durch die operante Konditionierung können (ungünstige) Verhaltensweisen verstärkt werden (z.B. Einnahme von Medikamenten zur  Schmerzlinderung). Das assoziative Gedächtnis kann sowohl an Chronifizierung beteiligt als auch zur Behandlung von Schmerzen eingesetzt werden.

Das nicht-assoziative Schmerzgedächtnis in Form von Sensibilisierung ist eine fundamentale Eigenart des nozizeptiven Systems. Bei wiederholter Schmerzreizung, peripheren Verletzungen oder Entzündungen kann es zu einer peripheren Sensitivierung sowie einer zentralen Sensitivierung kommen. Zunächst kommt es dabei zu einer Sensibilisierung von Nozizeptoren für die Dauer der primären Schmerzursache. Die resultierende Hyperalgesie und Allodynie tragen der besonderen Schutzbedürftigkeit des geschädigten Gewebes Rechnung und können daher als adaptive Reaktion angesehen werden. Zusätzlich kann es zu einer Sensibilisierung in Teilen des nozizeptiven Systems im Rückenmark und im Gehirn kommen. Dadurch werden Schmerzreaktionen bei Reizen im geschädigten Areal weiter verstärkt. Die „Zentrale Sensibilisierung“ kann darüber hinaus das Areal der Hyperalgesie vergrößern und gesundes Gewebe mit einbeziehen, das an das erkrankte Gebiet unmittelbar angrenzt. Die zentrale Sensibilisierung ist beim chronischen Schmerz besonders ausgeprägt. Bei wiederholter Sensitivierung kann dann wiederum eine Habituation ausgelöst werden.


Schmerz

Welche Instrumente / Methoden können zur Diagnostik von Schmerzempfinden genutzt werden? Nenne und beschreibe 3 Beispiele.

Numerische Ratingskalen (NRS)

Patienten wird eine Zahlenreihe von 1-10 oder auch von 1-100 vorgelegt. Dabei werden die Enden mit den Ankern "kein Schmerz" und "maximal vorstellbarer Schmerz" versehen. Vorteil an dieser Methode ist, dass es sehr einfach und ohne Hilfsmittel einsetzbar ist. Validität und Reliabilität sind hoch. Nachteilig sind die Eindimisionalität sowie der Umstand, dass Patienten ein bestimmtes numerischen Rating durchaus unterschiedlich nutzen.


Schmerztagebuch

Schmerztagebücher sind Berichte über Aspekte und Komponenten des Schmerzes. Sie beinhalten aber auch schmerzbeeinflussende Bedingungen und Faktoren, als auch eingeleitete Maßnahmen gegen den Schmerz. Die Patienten halten die vorbestimmten Parameter in schriftlicher, standardisierter Form für einen definierten Zeitraum fest. Die angeforderten Daten richten sich nach dem Untersuchungsziel. In der Regel beinhalten Schmerztagebücher folgende Parameter: Schmerzart, Schmerzintensität, Lokalisation, Behandlungsmaßnahmen inklusive Zeitpunkt und Erfolg der Therapiemaßnahmen. Auch die Häufigkeit der Einträge wird bestimmt.


Schmerzfragebogen

Schmerzfragebögen liefern Informationen für eine schmerzbezogene Klassifikation der Erkrankung. Sie beinhalten in der Regel Fragen um Hinweise zur weiteren therapeutischen Vorgehensweise zu erhalten. Es werden Informationen über schmerzverstärkendes Verhalten, Beweglichkeit und körperliche Aktivitäten, soziale Netzwerke und krankheitsbezogene Funktionseinschränkungen eingeholt, um entscheiden zu können, ob operante Therapiemaßnahmen zielführend sein könnten. Darüber hinaus werden Informationen über Kontrollüberzeugungen, Copingstrategien, kognitive Verzerrungen, depressive Verstimmungen u. Ä. abgefragt, um Pro und Contra für eine kognitiv-behaviorale Therapie zu erhalten 

Schmerz

Erkläre eine Methode psychologischer Therapieverfahren bei Schmerzen

  1. Kognitiv-Behaviorale Methode

Die kognitiv-behaviorale Methode wird angewendet, wenn bei Patienten schmerzfördernde und dysfunktionale Gedanken im Vordergrund stehen.

Das Ziel der Methode ist, dass die Patienten die Selbstkontrolle über die Schmerzsituation erlangen, was die Belastung senkt und eine aktivere Lebensgestaltung ermöglicht.

Dies wird durch die Vermittlung von Entspannungsmethoden und Ablenkungstechniken sowie durch den Aufbau von fördernden Kognitionen erreicht.


oder

  1. Operante Methoden 

Die operante Methode wird angewendet, wenn bei Patienten den Schmerz fördernde Verhaltensweisen vorherrschen, die durch Verstärker kontrolliert werden, und die Schmerzen keine körperlichen Ursachen haben oder eine hohe Diskrepanz zwischen Ursache und Schmerzwahrnehmung vorhanden ist.

Das Ziel der Methode ist die Löschung des Schmerzverhaltens und die systematische Stärkung  positiven Verhaltens.

Hierzu werden die Umweltfaktoren, welche das Schmerzverhalten bedingen oder verstärken analysiert und versucht Schmerzverhalten in Zielverhalten umzuwandeln.


oder

  1. Psychophysiologische Methoden

Die psychophysiologischen Methoden werden angewendet, wenn bei Patienten auffällige Befunde in physiologischen Parametern wie EMG oder Blutdruck vorhanden sind. 

Das Ziel der Methoden ist den Patienten die Abweichungen, welche häufig nicht vom Patienten selber lokalisierbar sind, zu verdeutlichen und diese zu beheben.

Hierzu werden Biofeedback-Verfahren, Entspannungsverfahren oder Hypnose angewendet. 

Schmerz

Welche Alternativverfahren werden von „Wunderheilern“ angewendet? Nenne drei Beispiele!

  1. Massagetechniken

  2. heiße Teller 

  3. Kräuter und Viersäftelehre 

Schmerz

Erkläre in wenigen Sätzen, wieso die Behandlung von Patienten aus familienorientierten Gesellschaften mehr persönliche Aufmerksamkeit benötigt.

Allgemein hat die Familie in soziokulturellen Ländern wie der Türkei, Syrien oder dem Irak einen intensiveren Stellenwert als den deutscher Patienten. Der Arzt nimmt bei Krankheiten i.d.R eine familiäre Position für die gesamte Familie ein und übernimmt dabei auch persönliche Pflichten und Aufgaben, die in deutschen Familien oft nicht erwartet werden.

Schmerz

Was ist Psychoedukation? Erkläre, wann dies eingesetzt wird.

Psychoedukation ist die Vermittlung von wisschenschaftlichen fundiertem Wissen über meist psychische Krankheiten und wird häufig dann eingesetzt um die Selbstwirksamkeitsüberzeugung zu steigern. Das wesentliche Ziel dabei ist es dem Patienten die Verschränkung zwischen körperlichen und psychischen Prozessen zu verdeutlichen. Für den soziokulturellen Aspekt ist es wichtig auch die kulturspezifischen Hintergründe miteinzubeziehen.

Schmerz

Erkläre einen peripheren Mechanismus zur Phantomschmerzentstehung

Ektope Entladungen

Ektope Entladungen bezeichnen abnormale Nervenentladungen am geschädigten Axon. Dabei werden Aktionspotenziale an den Läsionsstellen des Axons oder im Zellkörper erzeugt. Das zentrale Nervensystem deutet diese als einen peripheren Stimulus und projiziert diesen auf die entsprechende periphere Nervenendigung.

Neurome

Nach einer peripheren Nervenläsion kommt es zu einer Bildung von Neuromen, die durch regenerative, neuronale Aussprossungen des verletzten Axons entstehen können. Diese unorganisierten C-Fasern und A-Fasern zeigen eine vermehrte Spontanaktivität und eine höhere Sensibilität auf mechanische, thermische und neurochemische Reize.


Schmerz

Was ist die kortikale Reorganisation?

Jede sensible oder motorische Bahn unseres Körpers hat eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung zwischen der Körperperipherie und dem Gehirn. Dabei entspricht die Darstellung vom Körper auf dem Gehirn jedoch nicht den wahren Größenverhältnissen. Besonders sensible oder feinmotorische Körperteile, wie z.B. die Hand oder der Mund haben besonders große Hirnareale. Diese Anpassung des Gehirns ist jedoch veränderbar, was als neuronale Plastizität bezeichnet wird.

Bei Amputationen ist der neuronale Zufluss zum kortikalen Areal unterbrochen und benachbarte Hirnareale können in die „leeren“ Hirnareale „hineinwandern“.

Schmerz

Beschreibe kurz die Evaluation von Schmerzen mit Hilfe der SF-MPQ.

SF-MPQ steht für die Short Form Version oft he McGill Pain Questionnaire. Diese wurde von Ronald Melzack 1987 entworfen. Mit Hilfe von 15 Deskriptoren lassen sich Schmerzen evaluieren. 11 Deskriptoren beschäftigen sich mit der sensorischen Komponente und 4 mit der affektiven Komponente. Patienten geben ihr Schmerzempfinden per Skala an (0 = keine Schmerzen; 3= starke Schmerzen).

Schmerz

Was versteht man unter NSAID? Nenne zwei Beispiel Wirkstoffe!

Unter NSAID versteht man die nicht-steroidalen entzündungshemmenden Medikamente. Beispielwirkstoffe sind Acetylsalezylsäure (ASS) und Arylessigsäurederivate (Diclofenac).

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