Einführung In Die Erziehungswissenschaft at Universität Münster | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Einführung in die Erziehungswissenschaft an der Universität Münster

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TESTE DEIN WISSEN
Was zeichnet eine pädagogische Situation aus?
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TESTE DEIN WISSEN
Zwei Seiten Form
Triadische Struktur
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TESTE DEIN WISSEN
WEM -Frage
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TESTE DEIN WISSEN
Adressat
Anthropologisches Wissen: Lernfähigkeit/ Bildsamkeit
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TESTE DEIN WISSEN
Triadische Struktur
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TESTE DEIN WISSEN

☆Jemand zeigt einem anderen etwas. -> Wissen, Haltung, Können

"Etwas" kann sowohl konkret (Übungen, Fertigkeiten) als auch abstrakt (Wissen, moralische Haltung, komplexe Sachverhalte/Themen) sein.
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TESTE DEIN WISSEN
WIE- Frage 
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TESTE DEIN WISSEN
Operationen
Didaktischen Können:
Technologien des Erziehen

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TESTE DEIN WISSEN
Zwei - Seiten - Form
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TESTE DEIN WISSEN
Mindestens zwei Personen, die sich auf etwas konzentrieren.
- Der eine zeigt, der andere lernt. -

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TESTE DEIN WISSEN
WAS-Frage
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TESTE DEIN WISSEN
Themen
Kulturelles Wissen:
Kulturelles Substrat
Wissen, Können, Haltung

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TESTE DEIN WISSEN
Kritische Phasen
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TESTE DEIN WISSEN
Zeitfenster, in dem bestimmte Fähigkeiten/Verhaltensweisen ausgebildet und festgelegt werden.  

Außerhalb dieses Zeitfenster können diese nicht mehr erlernt/ geändert werden.

Bsp. 
Embryonale Entwicklung & Erlernen der Sprache
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TESTE DEIN WISSEN
WER -Frage
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TESTE DEIN WISSEN
Erzieher 
Ethisches Wissen:
(1) Normen, mit denen erzogen wird
(2) Normen, zu denen erzogen wird
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TESTE DEIN WISSEN
Veränderung im Lebenslauf als
Lernen

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TESTE DEIN WISSEN
Nachhaltige Veränderungsprozesse als Resultat von Erfahrung

Akzente: Abgrenzung von Entwicklung von innen sowie Einwirkung von außen
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TESTE DEIN WISSEN
Erziehungsbegriff
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TESTE DEIN WISSEN
Antworthandeln auf Veränderungen im Lebenslauf

☆Entwicklung
☆Lernen
☆Bildung
☆Sozialisation
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TESTE DEIN WISSEN
Privilegiertes Lernen
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TESTE DEIN WISSEN
Kompetenzen und Fähigkeiten, deren Grundlage bereits angelegt sind

-> werden durch phylogenetische (evolutionsbedingte) Start-up Mechanismen (Lernprogramme) angestoßen/ angeleitet

Beispiel: Sprechen, motorische Fähigkeiten (aufrechter Gang)
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TESTE DEIN WISSEN
Conceptual Change
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TESTE DEIN WISSEN
Umstrukturierung/ Umlernen von Alltagswissen/ intuitivem Wissen hin zu kulturell tradiertem Wissen.

Aufgabe des Lehrers:
☆Anforderungsniveau darf nicht zu hoch, nicht zu niedrig sein.

☆Subjektwissen und seine Voraussetzungen und Objektwissen des Unterrichts müssen aufeinander bezogen werden

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Q:
Was zeichnet eine pädagogische Situation aus?
A:
Zwei Seiten Form
Triadische Struktur
Q:
WEM -Frage
A:
Adressat
Anthropologisches Wissen: Lernfähigkeit/ Bildsamkeit
Q:
Triadische Struktur
A:

☆Jemand zeigt einem anderen etwas. -> Wissen, Haltung, Können

"Etwas" kann sowohl konkret (Übungen, Fertigkeiten) als auch abstrakt (Wissen, moralische Haltung, komplexe Sachverhalte/Themen) sein.
Q:
WIE- Frage 
A:
Operationen
Didaktischen Können:
Technologien des Erziehen

Q:
Zwei - Seiten - Form
A:
Mindestens zwei Personen, die sich auf etwas konzentrieren.
- Der eine zeigt, der andere lernt. -

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Q:
WAS-Frage
A:
Themen
Kulturelles Wissen:
Kulturelles Substrat
Wissen, Können, Haltung

Q:
Kritische Phasen
A:
Zeitfenster, in dem bestimmte Fähigkeiten/Verhaltensweisen ausgebildet und festgelegt werden.  

Außerhalb dieses Zeitfenster können diese nicht mehr erlernt/ geändert werden.

Bsp. 
Embryonale Entwicklung & Erlernen der Sprache
Q:
WER -Frage
A:
Erzieher 
Ethisches Wissen:
(1) Normen, mit denen erzogen wird
(2) Normen, zu denen erzogen wird
Q:
Veränderung im Lebenslauf als
Lernen

A:
Nachhaltige Veränderungsprozesse als Resultat von Erfahrung

Akzente: Abgrenzung von Entwicklung von innen sowie Einwirkung von außen
Q:
Erziehungsbegriff
A:
Antworthandeln auf Veränderungen im Lebenslauf

☆Entwicklung
☆Lernen
☆Bildung
☆Sozialisation
Q:
Privilegiertes Lernen
A:
Kompetenzen und Fähigkeiten, deren Grundlage bereits angelegt sind

-> werden durch phylogenetische (evolutionsbedingte) Start-up Mechanismen (Lernprogramme) angestoßen/ angeleitet

Beispiel: Sprechen, motorische Fähigkeiten (aufrechter Gang)
Q:
Conceptual Change
A:
Umstrukturierung/ Umlernen von Alltagswissen/ intuitivem Wissen hin zu kulturell tradiertem Wissen.

Aufgabe des Lehrers:
☆Anforderungsniveau darf nicht zu hoch, nicht zu niedrig sein.

☆Subjektwissen und seine Voraussetzungen und Objektwissen des Unterrichts müssen aufeinander bezogen werden

Einführung in die Erziehungswissenschaft

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Eine der Einführung in die Erziehungswissenschaft Zusammenfassungen auf StudySmarter | Universität Münster



I – Anthropologie des Lernens:

Zur Fähigkeit und Notwendigkeit, von anderen zu lernen – privilegiertes und nicht-privilegiertes Lernen


Elsbeth Stern: Wieviel Gehirn braucht die Schule? Chancen und Grenzen einer neuropsychologischen Lehr-Lern-Forschung.



Nicht Lernen, sondern Erziehen ist der Grundbegriff der Erziehungswissenschaft.

Pädagogik beschäftigt sich nicht mit dem Lernen generell, sondern mit dem Lernen vom anderen.

--> Pädagogik fragt nach dem Lernen herausgefordert durch Erziehung  

Zwei Grundfragen einer pädagogischen Anthropologie des Lernens 

(1) Was muss von anderen gelernt werden, da es ansonsten nicht erlernt wird? 

Frage von Elsbeth Stern 

Begriffe: privilegiertes und nicht-privilegiertes Lernen 


(2) Was kann überhaupt von anderen gelernt werden? 

Frage von Michael Tomasello

Begriffe: Zeigen und gemeinsame Aufmerksamkeit

Nach Elsbeth Stern kann die Hirnforschung insbesondere aufklären über... 

  • die Folgen von Sinnesdysfunktionen für die Entwicklung von kognitiven Leistungen 
  • Vorläuferfähigkeiten von kognitiven Leistungen


Keine positiven Empfehlungen für die Gestaltung des Unterrichts ableitbar


Privilegiertes Lernen

Inhaltsbereiche, deren Grundlagen bereits angelegt sind: start-up-Mechanismen

Bsp: Sprechen und Laufen, Empathie und Aggression


Nicht-privilegiertes Lernen

keine phylogenetisch angelegten start-up-Mechanismen

Bsp: Lesen, Schreiben, Mathematik


Erfahrungserwartende und erfahrungsabhängige Plastizität

Auch privilegiertes Lernen ist auf Erfahrung angewiesen, aber in anderer Weise als nicht-privilegiertes Lernen.


Erfahrungserwartende Plastizität

Manche Hirnareale ‚warten‘ darauf, in ihrer Umwelt in bestimmten kritischen Phasen bestimmte Reize vorzufinden

Beispiel: Visueller Kortex auf optische Reize angewiesen, um Sehfunktion auszubilden

--> irreversible Defizite bei Ausbleiben der Erfahrungen


Erfahrungsabhängige Plastizität 

durch Erfahrung ausgebildete Funktionen, die es Individuen erlauben, etwas über ihre spezifische Umwelt zu lernen, z.T. in „sensiblen Phasen“

Beispiel: grundlegende Kulturtechniken


Warum sind hinsichtlich der Erforschung des nicht-privilegierten Lernens von der Hirnforschung keine entscheidenden Erkenntnisse zu erwarten?


  • Die genetische Grundausstattung hat sich in den letzten 40.000 Jahren nicht verändert.
  • Wir lernen Lesen, Schreiben und Rechnen nur durch die Bereitstellung von (professionellen) Lern- und Übungsgelegenheiten

--> Wenn es um nicht-privilegiertes Lernen geht, handelt es sich also um Fähigkeiten, die durch Lernhilfen (= Erziehen) angeeignet werden müssen.


Erziehung im weitesten Sinne wird von manchen Autoren als Lernhilfe definiert.

ABER


(1) Es geht in der Erziehung nicht nur um Unterstützen, sondern auch um Gegenwirken

(2) Nicht jedes Lernen ist überhaupt auf Lernhilfe angewiesen.

(3) In der Erziehung geht es vielmehr um die Provokation oder Hervorbringung eines Lernens, das ohne Erziehung nicht geschieht.

--> Erziehung wird nicht als besondere pädagogische Tätigkeit (neben Unterrichten, Lehren etc.) verstanden, sondern als Oberbegriff für alle Tätigkeiten.


Vor und außerhalb der Schule haben sich Kinder bereits ein Wissen angeeignet, das auf privilegiertem Lernen beruht. Was passiert nun, wenn in der Schule ein auf nicht-privilegiertem Lernen basierendes kulturelles Wissen vermittelt werden soll?

--> Grundproblem der Umstrukturierung alltäglichen Wissens (Konzeptwechsel, conceptual change)


Das Pädagogische Dreieck

In der Pädagogik gilt es also, ein Wissen über das Subjekt des Lernens und seine Voraussetzungen und ein Wissen über das Objekt des Unterrichts aufeinander zu beziehen.

--> Schule verlangt ein charakteristisches Umlernen im Sinne einer Umstrukturierung des mitgebrachten alltäglichen Wissens.

Beispiel

Vorstellungen über Gewicht

Hat ein Sack Reis Gewicht?

Hat ein Reiskorn Gewicht?

Resümee: Zum Problem der Aneignung kulturellen Wissens vor dem Hintergrund intuitiven Wissens


Elsbeth Stern: „[Wir wissen] inzwischen, wie man Schüler fesseln und bei der Stange halten kann: Man konfrontiert sie mit Anforderungen, die Sie noch nicht auf Anhieb bewältigen können, für deren Lösung sie aber bereits Vorwissen mitbringen.


Zwei für die Geschichte der Pädagogik wichtige Autoren, bei denen – der Sache nach – die Unterscheidung von privilegiertem und nicht-privilegiertem Lernen relevant ist

John Dewey (1859-1952)

Lev Wygotski (1896-1934)


John Dewey (1916) - Beschaffenheit von Lernsituation

Sie muß ein Handeln notwendig machen, das weder gewohnheitsmäßig noch nach Laune und Willkür erfolgen kann. Sie muß darum etwas darbieten, was neu (deshalb unsicher und problematisch) ist, aber doch mit bereits bestehenden Verhaltensweisen so weit in Zusammenhang steht, dass eine wirksame Reaktion ausgelöst wird."


Dewey glaubte, das Lernen in der Schule müsse so unschulmäßig wie möglich sein.

--> Deweys Maxime unterschätzt die besonderen Bedingungen nicht- privilegierten Lernens. Letzteres bedarf professionell geschaffener ‚künstlicher’ Lernanlässe.


Lev Wygotski

Unterscheidung von "Alltagsbegriffen" und "wissenschaftlichen Begriffen"

Lev Wygotski über die „Zone der nächsten Entwicklung“ und das Lernen vom anderen

Stets kann ein Kind mit der Hilfe anderer mehr leisten und schwierigere Aufgaben lösen als selbständig. [...] Dieser Unterschied im geistigen Alter oder aktuellen Entwicklungsniveau, das durch selbständig gelöste Aufgaben bestimmt wird, und dem Niveau, das das Kind beim Lösen von Aufgaben zwar nicht selbständig, aber in Zusammenarbeit erreicht, bestimmt die Zone der nächsten Entwicklung.

Wygotskis Rat an Pädagogen

Sie müssen sich für die Möglichkeiten des Kindes interessieren, nicht nur für den tatsächlichen Stand ihrer Leistungsfähigkeit.

Einführung in die Erziehungswissenschaft

Diese Zusammenfassung wurde von Kommilitonen erstellt

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