2. Lök. Klausur Hölzl at Universität Münster | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für 2. Lök. Klausur Hölzl an der Universität Münster

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen 2. Lök. Klausur Hölzl Kurs an der Universität Münster zu.

TESTE DEIN WISSEN

Erläutern Sie den Begriff "Patch"

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TESTE DEIN WISSEN

Folie:
dimensionslos- Areal, das sich in mindestens einer Eigenschaft von der Umgebung unterscheidet
Spektrum:
(engl. für Fleck) steht für abgrenzbare, mehr oder weniger homogene Raumeinheiten in Metapopulationen und Lebensgemeinschaften. Die Identifizierung der "patches" ist dabei immer vom betrachteten Gesamtsystem abhängig. Die Veränderung der Muster in Raum und Zeit wird als "patch dynamics" angesprochen.

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TESTE DEIN WISSEN

Erläutern Sie den Begriff "Pattern"

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TESTE DEIN WISSEN

Folie:

dimensionslos- Muster aus verschiedenen Patches die räumlich zueinander in Beziehung stehen, räumliches Muster in der Landschaft

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TESTE DEIN WISSEN

Erläutern Sie den Begriff "Ökotop"  

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TESTE DEIN WISSEN

Folie:
landschaftsökologische Grundeinheit mit relativ einheitlicher Struktur und Funktion (z.B. Bio- oder Geotop)→ räumlich; Ökosystem = funktionell
Spectrum:
aus Geotop und Biotop gebildeter Grundbaustein der Landschaft mit einer innerhalb definierter Grenzen einheitlichen abiotischen und biotischen Struktur (Gestein, Substrat, Bodendecke, Humusform, Pflanzendecke, Zoozönose, Technostrukturen), einheitlichen geoökologischen Prozessbedingungen sowie typischen Größenordnungen und Richtungen von Energie-, Wasser- und Stoffumsätzen.

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TESTE DEIN WISSEN

Woher kommt der Stickstoff im Boden und woher der Phosphor? Erläutern Sie anhand von N und P die Unterschiede zwischen lokalen und globalen Stoffkreisläufen.        

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TESTE DEIN WISSEN

Globaler Kreislauf:
beschreibt gasförmige Elemente, die durch die globalen Windströme weit über die Atmosphäre transportiert werden und wie in einem Kreislauf durch Niederschlag, Absinken etc. auf einem anderen Fleck Erde oder in der Luft wirksam werden
z.B: Wasser, Sauerstoff, Kohlenstoff, Stickstoff

Stickstoff (kann durch gasförmigen Ausgangszustand weit transportiert werden)

  • große Menge an molekularem, stabilem (dreifach-kovalent gebundenem) Stickstoff N2 in der Atmosphäre- zum großen Teil nicht für lebende Organismen verfügbar
  • biologische Stickstofffixierung durch (Nitrifizierung): 
    • symbiotische N2- Bindung durch Knöllchenbakterien -> Ammonium
    • nichtsymbiotische N2- Bindung durch Algen und Bakterien (Cyanobakterien)
  • atmosphäre Fixierung durch Blitzentladung und photochemische Umwandlung zu Nitrat -> Deposition durch Niederschlag
  • auch Deposition von Stickstoff und Stickstoffverbindungen aus Industrie und Verkehr
  • durch Denitrifizierung (im anaeroben und feuchtem, warmen Milleu) gelangt Stickstoff in Form von Lachgas und N2 wieder in die Atmosphäre 

lokaler Eintrag in den Boden durch mineralischen Stickstoffdünger aus der LWSch., Auswaschung von NItrat (leaching), miokrobielle Zersetzung von Biomasse (Mineralisation/Recycling-> große Umsatzrate)


Phosphor (Element nicht mobil, Beispiel für lokalen Kreislauf)

  • (Recycling) größtenteils aus den Verwitterungsprozessen von Apatit (gesteinsbürtiger Phosphor)
  • partikulärer Austrag (Schwebstoffe) aus terrestrischen Systemen in Randmeere

    → Oberflächenabfluss, Erosion

    → P-Sedimentation in Auen-, Meeressedimenten - Kreislauf anthropogen stark verändert u.a.
       Mineraldüngung

  • P wird bei pH- Werten unter 7, also im saurem Milleu im Boden und im Wasser oft durch Eisen, Aluminium, aber auch Calcium etc. schnell und stark fixiert -> ist also nährstofflimitierend


beide sind wachstumslimitierend (wichtige Makronährelemente für Organismen) 


Kalium: 

  • kann über Blätter aufgenommen werden (gebleached)
  • wirkt in seltenen Fällen limitierend, weniger wachstumsentscheidend als P und N
  • wird sehr schnell ausgewaschen
  • Aufnahme als K+

Magnesium und Calcium (Auswaschungeffekt: 

  • in seltenstens Fällen limitierend
  • zu finden in pfanzlicher Biomasse
  • Aufnahme als Mg2+ und Ca2+


Kationenaustauschkapazität= Summe aller austauschbaren Kationen
KAKpot= KAK bei pH-Wet 7-7,5 

KAKeff= KAK bei tatsächlichem pH-Wert
Basensättigung(BS)= 

BS%= Ca+Mg+Na+K/ KAK

  • bei Podsole, Pseudogleye (Rohhumus) am geringsten (<150 mmol/100g)
  • bei Schwarzerde (Mull) am höchsten (>250mmol/100g)




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TESTE DEIN WISSEN

Das Münsterland zeichnet sich in Deutschland durch hohe N-Depositionen aus. Erläutern Sie Ursachen und Folgen.

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TESTE DEIN WISSEN

Ursachen: 

  • Depositionen aus Mineraldüngung, Gülle, saurer Regen (globaler, atmosphärischer Transport) 
  • - teils Gülle-Importe aus NL
  • Futtermittel-Importe z.B. aus Brasilien
  • Leaching (v.a. Ackerbrachen) → ins Grundwasser 
  • diffuse Einträge aus der LWSch. (Drainagerohre in Gräben in Fluss) 


Folgen:

  • Eutrophierung der Böden und Systeme

→ quasi keine Nährstofflimitierung (++ für Ruderal-, Konkurrenzstrategen)

  •  Nitratbelastung im Grundwasser
  • Eutrophierung der Gewässer → Kippen
  •  Überformung der Landschaft
  • Versauerung Böden u. Gewässer


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TESTE DEIN WISSEN

Beschrieben wird das Hubbard Brook Experiment. Erklären Sie, warum während der Herbizidbehandlung und Entwaldung die Nährstoff- und Wasserausträge ansteigen und warum diese Effekte nach Aussetzen der Herbizidbehandlung wieder abklingen.

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Ergebnis:

  • Abfluss steigt in Abhängigkeit vom NS an , da keine Aufnahme oder Rückhaltung des Wassers von Vegetation entstehen kann

→ führt zu Erosion des Bodens & massiver Auswaschung (leaching) von    
   Spurenelementen, massiver Nährstoffaustrag (keine Fixierung)

Nitrat

normal: im Sommer wird Nitrat fast vollkommen von Pflanzen aufgebraucht, es gibt kaum Abtrag, im Winter ist zwar Vegetationsruhe, aber die Bodenorganismen produzieren weiter Nitrat -> Auswaschung (auch durch erhöhten effektiven NS- weniger Bedeckung des Bodens durch Laub) 

Nach Entwaldunf Nitratüberschuss:

  • verstärkter Abfluss führt zur verstärkter Auswaschung, da keine Pflanzen mehr Stoffe fixieren/aufnehmen
  • außerdem mehr Produktion durch tote organische Substanz, erhöhter Bodenfeuchte und erhöhter Bodenwärme -> unterstützt die Mineralisationstätigkeit von Mikroorganismen
  • auch bei anderen Stoffen verstärktes leaching v.a. Basen (Ca,..) werden mit hohen NS vermehrt ausgetragen; Böden versauern schneller

Nach Kahlschlag erfolgt zeitnah durch Pioniergesellschaften eine krautige Regenerierung der Vegetation 

-> erhöhte Stoffausträge sind nur von kurzer Dauer
-> nach drei Jahren kein Effekt mehr zu beobachten

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TESTE DEIN WISSEN

Warum sind europäische Arten auf anderen Kontinenten so erfolgreich?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Anpassung an seit Jahrhunderten stattfindende Nutzung (Mahd u. Beweidung
  • Abwehrmechanismen: Gift, Stacheln, Milchsaft,...
    → Bspl. Nordamerika; feuergetrieben ; keine Mahd
    Beispielart: Eselswolfsmilch in Grasländern der Prärie
    → sehr weideresistent, da ungenießbarer/giftiger Milchsaft
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TESTE DEIN WISSEN

Wo ist mehr organischer Kohlenstoff pro Hektar gespeichert? Benennen Sie dabei die Ökosystemkompartimente in den jeweiligen Systemen, wo die meisten Nährstoffe gespeichert sind.

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TESTE DEIN WISSEN

Acker - Grünland - intaktes Hochmoor - alter Laubwald   

Gesamt:

intaktes Hochmoor (Boden) > Grünland (Boden) > Laubwald (Boden) > Acker (Boden)

Vegetation:

Laubwald > Grünland > Acker > Moor

Boden:

Moor > Grünland > Acker > Laubwald

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TESTE DEIN WISSEN

Auf welche Art wird N und P aus Agrarökosystemen ausgetragen?

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TESTE DEIN WISSEN

Stickstoff:

· Auswaschung aus der Atmosphäre z.B. durch Regen

· Versickerung im Grundwassser, leaching → Abgabe an Gewässer

· Denitrifikation (N2O, N2)

· Rodung/Ernte

Phosphor: 

· Errosive Verlagerung von phopsphatangereichertem Oberboden nach Starkregenereignissen

· Kaum Austrag durch Auswaschung, keine Gasphase von P und so kein Austausch mit Atmosphäre

· Partikulär (Wasser, Wind)

· Rodung/Ernte

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TESTE DEIN WISSEN

Über welche Medien werden Stoffe in den Ökosystemen transportiert und welche Unterschiede gibt es hinsichtlich ihrer Mobilität?

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TESTE DEIN WISSEN

• Wind z.B. O2, CO2, N

• Wasser (Abfluss-, Grund-, Sicker-,...) z.B. Na,Ca,K, P

• Atmosphäre (Partikel, Gas)

• Organismen: Samenverbreitung, Nahrungskette (Energietransport), Stoffkreislaufe , Migrationsbewegung

• Bodenverlagerungsprozesse (Erosion, Hangrutsche)

• Anthropogen (Rodungen, Bodenverlagerungen,..)
Beste Mobilität: Luft > Wasser > Organismen

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TESTE DEIN WISSEN

In welchen Ökosystem ist mehr Kohlenstoff enthalten, sortieren nach gesamt C und einteilen nach Boden und Vegetation und gesamten System (Borealer Nadelwald, Nemoraler Laubwald, Tropischer Regenwald)

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TESTE DEIN WISSEN

Folie: 36 & 37
Gesamt:

Trop. Regenwald > Borealer Wald > Nemoraler Wald

Vegetation:

Trop. Regenwald > Borealer Wald > Nemoraler Wald

Boden:

Borealer Nadelwald > Nemoraler Wald > Tropischer Regenwald

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Erläutern Sie den Begriff "Chore"

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TESTE DEIN WISSEN

Folie:
Chore (chorische Dimension): Ökotopengefüge, das sich aus unterschiedlichen homogenentopischen Raumeinheiten zusammensetzt
 

Spektrum: 

Raumeinheit, setzt sich aus Raumeinheiten der topischen Dimension zusammen und ist räumliches Gefüge dieser landschaftsökologischen Grundeinheiten.
Choren sind zwar geographisch heterogen durch die niederrangigeren Tope aufgebaut, besitzen aber auf der Abstraktionsstufe der chorischen Dimension einen homogenen Charakter, z.B. homogene Mesoklima (Kleinklina: eines Waldrands od. Hangs) - oder Gebietswasserhaushaltsmerkmale. 

Es gibt als konkrete Landschaftenunterteilung von groß nach klein in:
Regionen, Choren, Topen, und gesondert Geomer (letzter ohne maßstäblichen Bezug)


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Beispielhafte Karteikarten für deinen 2. Lök. Klausur Hölzl Kurs an der Universität Münster - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Erläutern Sie den Begriff "Patch"

A:

Folie:
dimensionslos- Areal, das sich in mindestens einer Eigenschaft von der Umgebung unterscheidet
Spektrum:
(engl. für Fleck) steht für abgrenzbare, mehr oder weniger homogene Raumeinheiten in Metapopulationen und Lebensgemeinschaften. Die Identifizierung der "patches" ist dabei immer vom betrachteten Gesamtsystem abhängig. Die Veränderung der Muster in Raum und Zeit wird als "patch dynamics" angesprochen.

Q:

Erläutern Sie den Begriff "Pattern"

A:

Folie:

dimensionslos- Muster aus verschiedenen Patches die räumlich zueinander in Beziehung stehen, räumliches Muster in der Landschaft

Q:

Erläutern Sie den Begriff "Ökotop"  

A:

Folie:
landschaftsökologische Grundeinheit mit relativ einheitlicher Struktur und Funktion (z.B. Bio- oder Geotop)→ räumlich; Ökosystem = funktionell
Spectrum:
aus Geotop und Biotop gebildeter Grundbaustein der Landschaft mit einer innerhalb definierter Grenzen einheitlichen abiotischen und biotischen Struktur (Gestein, Substrat, Bodendecke, Humusform, Pflanzendecke, Zoozönose, Technostrukturen), einheitlichen geoökologischen Prozessbedingungen sowie typischen Größenordnungen und Richtungen von Energie-, Wasser- und Stoffumsätzen.

Q:

Woher kommt der Stickstoff im Boden und woher der Phosphor? Erläutern Sie anhand von N und P die Unterschiede zwischen lokalen und globalen Stoffkreisläufen.        

A:

Globaler Kreislauf:
beschreibt gasförmige Elemente, die durch die globalen Windströme weit über die Atmosphäre transportiert werden und wie in einem Kreislauf durch Niederschlag, Absinken etc. auf einem anderen Fleck Erde oder in der Luft wirksam werden
z.B: Wasser, Sauerstoff, Kohlenstoff, Stickstoff

Stickstoff (kann durch gasförmigen Ausgangszustand weit transportiert werden)

  • große Menge an molekularem, stabilem (dreifach-kovalent gebundenem) Stickstoff N2 in der Atmosphäre- zum großen Teil nicht für lebende Organismen verfügbar
  • biologische Stickstofffixierung durch (Nitrifizierung): 
    • symbiotische N2- Bindung durch Knöllchenbakterien -> Ammonium
    • nichtsymbiotische N2- Bindung durch Algen und Bakterien (Cyanobakterien)
  • atmosphäre Fixierung durch Blitzentladung und photochemische Umwandlung zu Nitrat -> Deposition durch Niederschlag
  • auch Deposition von Stickstoff und Stickstoffverbindungen aus Industrie und Verkehr
  • durch Denitrifizierung (im anaeroben und feuchtem, warmen Milleu) gelangt Stickstoff in Form von Lachgas und N2 wieder in die Atmosphäre 

lokaler Eintrag in den Boden durch mineralischen Stickstoffdünger aus der LWSch., Auswaschung von NItrat (leaching), miokrobielle Zersetzung von Biomasse (Mineralisation/Recycling-> große Umsatzrate)


Phosphor (Element nicht mobil, Beispiel für lokalen Kreislauf)

  • (Recycling) größtenteils aus den Verwitterungsprozessen von Apatit (gesteinsbürtiger Phosphor)
  • partikulärer Austrag (Schwebstoffe) aus terrestrischen Systemen in Randmeere

    → Oberflächenabfluss, Erosion

    → P-Sedimentation in Auen-, Meeressedimenten - Kreislauf anthropogen stark verändert u.a.
       Mineraldüngung

  • P wird bei pH- Werten unter 7, also im saurem Milleu im Boden und im Wasser oft durch Eisen, Aluminium, aber auch Calcium etc. schnell und stark fixiert -> ist also nährstofflimitierend


beide sind wachstumslimitierend (wichtige Makronährelemente für Organismen) 


Kalium: 

  • kann über Blätter aufgenommen werden (gebleached)
  • wirkt in seltenen Fällen limitierend, weniger wachstumsentscheidend als P und N
  • wird sehr schnell ausgewaschen
  • Aufnahme als K+

Magnesium und Calcium (Auswaschungeffekt: 

  • in seltenstens Fällen limitierend
  • zu finden in pfanzlicher Biomasse
  • Aufnahme als Mg2+ und Ca2+


Kationenaustauschkapazität= Summe aller austauschbaren Kationen
KAKpot= KAK bei pH-Wet 7-7,5 

KAKeff= KAK bei tatsächlichem pH-Wert
Basensättigung(BS)= 

BS%= Ca+Mg+Na+K/ KAK

  • bei Podsole, Pseudogleye (Rohhumus) am geringsten (<150 mmol/100g)
  • bei Schwarzerde (Mull) am höchsten (>250mmol/100g)




Q:

Das Münsterland zeichnet sich in Deutschland durch hohe N-Depositionen aus. Erläutern Sie Ursachen und Folgen.

A:

Ursachen: 

  • Depositionen aus Mineraldüngung, Gülle, saurer Regen (globaler, atmosphärischer Transport) 
  • - teils Gülle-Importe aus NL
  • Futtermittel-Importe z.B. aus Brasilien
  • Leaching (v.a. Ackerbrachen) → ins Grundwasser 
  • diffuse Einträge aus der LWSch. (Drainagerohre in Gräben in Fluss) 


Folgen:

  • Eutrophierung der Böden und Systeme

→ quasi keine Nährstofflimitierung (++ für Ruderal-, Konkurrenzstrategen)

  •  Nitratbelastung im Grundwasser
  • Eutrophierung der Gewässer → Kippen
  •  Überformung der Landschaft
  • Versauerung Böden u. Gewässer


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Q:

Beschrieben wird das Hubbard Brook Experiment. Erklären Sie, warum während der Herbizidbehandlung und Entwaldung die Nährstoff- und Wasserausträge ansteigen und warum diese Effekte nach Aussetzen der Herbizidbehandlung wieder abklingen.

A:

Ergebnis:

  • Abfluss steigt in Abhängigkeit vom NS an , da keine Aufnahme oder Rückhaltung des Wassers von Vegetation entstehen kann

→ führt zu Erosion des Bodens & massiver Auswaschung (leaching) von    
   Spurenelementen, massiver Nährstoffaustrag (keine Fixierung)

Nitrat

normal: im Sommer wird Nitrat fast vollkommen von Pflanzen aufgebraucht, es gibt kaum Abtrag, im Winter ist zwar Vegetationsruhe, aber die Bodenorganismen produzieren weiter Nitrat -> Auswaschung (auch durch erhöhten effektiven NS- weniger Bedeckung des Bodens durch Laub) 

Nach Entwaldunf Nitratüberschuss:

  • verstärkter Abfluss führt zur verstärkter Auswaschung, da keine Pflanzen mehr Stoffe fixieren/aufnehmen
  • außerdem mehr Produktion durch tote organische Substanz, erhöhter Bodenfeuchte und erhöhter Bodenwärme -> unterstützt die Mineralisationstätigkeit von Mikroorganismen
  • auch bei anderen Stoffen verstärktes leaching v.a. Basen (Ca,..) werden mit hohen NS vermehrt ausgetragen; Böden versauern schneller

Nach Kahlschlag erfolgt zeitnah durch Pioniergesellschaften eine krautige Regenerierung der Vegetation 

-> erhöhte Stoffausträge sind nur von kurzer Dauer
-> nach drei Jahren kein Effekt mehr zu beobachten

Q:

Warum sind europäische Arten auf anderen Kontinenten so erfolgreich?

A:
  • Anpassung an seit Jahrhunderten stattfindende Nutzung (Mahd u. Beweidung
  • Abwehrmechanismen: Gift, Stacheln, Milchsaft,...
    → Bspl. Nordamerika; feuergetrieben ; keine Mahd
    Beispielart: Eselswolfsmilch in Grasländern der Prärie
    → sehr weideresistent, da ungenießbarer/giftiger Milchsaft
Q:

Wo ist mehr organischer Kohlenstoff pro Hektar gespeichert? Benennen Sie dabei die Ökosystemkompartimente in den jeweiligen Systemen, wo die meisten Nährstoffe gespeichert sind.

A:

Acker - Grünland - intaktes Hochmoor - alter Laubwald   

Gesamt:

intaktes Hochmoor (Boden) > Grünland (Boden) > Laubwald (Boden) > Acker (Boden)

Vegetation:

Laubwald > Grünland > Acker > Moor

Boden:

Moor > Grünland > Acker > Laubwald

Q:

Auf welche Art wird N und P aus Agrarökosystemen ausgetragen?

A:

Stickstoff:

· Auswaschung aus der Atmosphäre z.B. durch Regen

· Versickerung im Grundwassser, leaching → Abgabe an Gewässer

· Denitrifikation (N2O, N2)

· Rodung/Ernte

Phosphor: 

· Errosive Verlagerung von phopsphatangereichertem Oberboden nach Starkregenereignissen

· Kaum Austrag durch Auswaschung, keine Gasphase von P und so kein Austausch mit Atmosphäre

· Partikulär (Wasser, Wind)

· Rodung/Ernte

Q:

Über welche Medien werden Stoffe in den Ökosystemen transportiert und welche Unterschiede gibt es hinsichtlich ihrer Mobilität?

A:

• Wind z.B. O2, CO2, N

• Wasser (Abfluss-, Grund-, Sicker-,...) z.B. Na,Ca,K, P

• Atmosphäre (Partikel, Gas)

• Organismen: Samenverbreitung, Nahrungskette (Energietransport), Stoffkreislaufe , Migrationsbewegung

• Bodenverlagerungsprozesse (Erosion, Hangrutsche)

• Anthropogen (Rodungen, Bodenverlagerungen,..)
Beste Mobilität: Luft > Wasser > Organismen

Q:

In welchen Ökosystem ist mehr Kohlenstoff enthalten, sortieren nach gesamt C und einteilen nach Boden und Vegetation und gesamten System (Borealer Nadelwald, Nemoraler Laubwald, Tropischer Regenwald)

A:

Folie: 36 & 37
Gesamt:

Trop. Regenwald > Borealer Wald > Nemoraler Wald

Vegetation:

Trop. Regenwald > Borealer Wald > Nemoraler Wald

Boden:

Borealer Nadelwald > Nemoraler Wald > Tropischer Regenwald

Q:

Erläutern Sie den Begriff "Chore"

A:

Folie:
Chore (chorische Dimension): Ökotopengefüge, das sich aus unterschiedlichen homogenentopischen Raumeinheiten zusammensetzt
 

Spektrum: 

Raumeinheit, setzt sich aus Raumeinheiten der topischen Dimension zusammen und ist räumliches Gefüge dieser landschaftsökologischen Grundeinheiten.
Choren sind zwar geographisch heterogen durch die niederrangigeren Tope aufgebaut, besitzen aber auf der Abstraktionsstufe der chorischen Dimension einen homogenen Charakter, z.B. homogene Mesoklima (Kleinklina: eines Waldrands od. Hangs) - oder Gebietswasserhaushaltsmerkmale. 

Es gibt als konkrete Landschaftenunterteilung von groß nach klein in:
Regionen, Choren, Topen, und gesondert Geomer (letzter ohne maßstäblichen Bezug)


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