Entwicklungspsychologie at Universität Marburg | Flashcards & Summaries

Select your language

Suggested languages for you:
Log In Start studying!

Lernmaterialien für Entwicklungspsychologie an der Universität Marburg

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Entwicklungspsychologie Kurs an der Universität Marburg zu.

TESTE DEIN WISSEN

Kritik an Piagets Theorie

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Altersangaben müssen nach unten korrigiert werden
    1. Aufgaben waren z.T. zu schwierig
    2. Sozialer Wandel --> Anstieg kognitiver Fähigkeiten
  • Einige angenommen Defizite des kindlichen Denkens gibt es in dieser Allgemeinheit nicht (z.B. den kindlichen Egozentrismus auf Stufe 2)
  • Kognitive Leistungen variieren stärker bereichs-/aufgabenabhängig als von Piaget postuliert
  • Kognitive Entwicklung beinhaltet nicht nur qualitative Veränderungen
  • Theorie trifft keine Aussagen über Entwicklung nach dem Jugendalter
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Orchideen- und Löwenzahnkinder

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- Orchideenkinder: reagieren stark auf Umwelt --> bei schlechter Umwelt: negativ; bei guter Umwelt: positiv

- Löwenzahnkinder: reagieren schwach auf Umwelt --> bei schlechter Umwelt: mittelmäßig; bei guter Umwelt: mittelmäßig

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Genom-Umwelt-Kovariationen

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Bestimmte Kombinationen von Gen- und Umweltfaktoren treten überzufällig häufig miteinander auf


Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Vorteile einer Längsschnittstudie

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  1. Intraindividuelle Veränderungen (Entwicklungsprozesse) werden erfasst
  2. Untersuchung der korrelativen Stabilität von Merkmalen
  3. Zusammenhang der Veränderungen mehrerer Variablen ist untersuchbar
  4. Höhere statistische Effizienz als Querschnittsstudie
  5. Interindividuelle Unterschiede in intraindividuellen Veränderungen sind erfassbar (--> Subgruppen mit unterschiedlichen Entwicklungsverläufen)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Merkmale des Stadiums des voroperatorischen anschaulichen Denkens (Piaget)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  1. Fortschritt: Kind drückt sich mit Sprache aus; Kind kann Objekte symbolisch (sprachlich) repräsentieren
    • Unangemessene Generalisierungen
    • Finalistische Erklärungen: Existenz von Naturerscheinungen aus ihrem Zweck erklärt
    • Kindlicher Egozentrismus
    • Zentrierung des Denkens auf einen oder wenige Aspekte
    • Eingeschränkte Beweglichkeit des Denkens (aktueller Zustand, aber nicht Prozess bedacht)
    • Fehlendes kognitives Gleichgewicht (Denken führt oft zu Widersprüchen)
    • Verwendung von Vorbegriffen (variierende Bedeutung von Wörtern, je nach Kontext)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Experiment

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- Variation von einer/mehrerer Bedingungen und experimentelle Kontrolle über übrige Bedingungen

- Entwicklungsexperimente: 

  1. Zufällige Zuteilung zu EG und KG
  2. Veränderung einer als bedeutsam angenommen Entwicklungsbedingung (z.B. Elterntraining)
  3. Testung, ob Veränderung Entwicklungsfortschritt beim Zielkriterium bringt


- Aber: nicht alle Entwicklungsbedingungen lassen sich experimentell manipulieren --> Quasi-Experiment 

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was verbirgt sich hinter nicht geteilter Umwelt?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- Unterschiedliche Behandlung durch Eltern

- Unterschiedliche Reaktion auf gleiche Behandlung

- Individuelle Erfahrungen außerhalb des Elternhauses

- Messfehler

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Ist das Alter UV oder AV in der Entwicklungspsychologie?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- keine UV im üblichen Sinne --> nicht manipulierbar

- Trägervariable: Repräsentiert einen Abschnitt auf dem Zeitkontinuum, in dem Prozesse stattgefunden haben, die für Veränderungen der Zielvariable verantwortlich sind

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Geteilte und nicht geteilte Umwelt

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- Geteilte Umwelt = Umwelteinflüsse, die Personen ähnlich machen

- Nicht geteilte Umwelt = Umwelteinflüsse, die Personen unähnlich machen

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Veränderungen des Einflusses genetischer Faktoren auf die Entwicklung im Lebenslauf

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- Abnahme genetischer Einflüsse auf Temperaments- und Persönlichkeitsmerkmale

- Zunahme genetischer Einflüsse auf kognitive Fähigkeiten in Kindheit und Jugendalter

  1. Fähigkeit, die Umwelt entsprechend dem genetischen Potential zu gestalten, steigt an (aktive Genom-Umwelt-Korrelation; z.B. dreigliedriges Schulsystem) --> fördert Entfaltung der Gene
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Epigenetik

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Umweltfaktoren können die Aktivität von Genen beeinflussen

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Formen der Genom-Umwelt-Kovariationen (+ Beispiele)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  1. Passive („Kind wird in Umwelt geboren, wo Musik große Rolle spielt“)
  2. Evokative („Kind reagiert positiv auf Musik: singt mit --> löst Reaktionen der Umwelt/Eltern aus: kaufen neue Instrumente“)
  3. Aktive („Kind will Musik studieren“)
Lösung ausblenden
  • 228724 Karteikarten
  • 2975 Studierende
  • 60 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Entwicklungspsychologie Kurs an der Universität Marburg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Kritik an Piagets Theorie

A:
  • Altersangaben müssen nach unten korrigiert werden
    1. Aufgaben waren z.T. zu schwierig
    2. Sozialer Wandel --> Anstieg kognitiver Fähigkeiten
  • Einige angenommen Defizite des kindlichen Denkens gibt es in dieser Allgemeinheit nicht (z.B. den kindlichen Egozentrismus auf Stufe 2)
  • Kognitive Leistungen variieren stärker bereichs-/aufgabenabhängig als von Piaget postuliert
  • Kognitive Entwicklung beinhaltet nicht nur qualitative Veränderungen
  • Theorie trifft keine Aussagen über Entwicklung nach dem Jugendalter
Q:

Orchideen- und Löwenzahnkinder

A:

- Orchideenkinder: reagieren stark auf Umwelt --> bei schlechter Umwelt: negativ; bei guter Umwelt: positiv

- Löwenzahnkinder: reagieren schwach auf Umwelt --> bei schlechter Umwelt: mittelmäßig; bei guter Umwelt: mittelmäßig

Q:

Genom-Umwelt-Kovariationen

A:

Bestimmte Kombinationen von Gen- und Umweltfaktoren treten überzufällig häufig miteinander auf


Q:

Vorteile einer Längsschnittstudie

A:
  1. Intraindividuelle Veränderungen (Entwicklungsprozesse) werden erfasst
  2. Untersuchung der korrelativen Stabilität von Merkmalen
  3. Zusammenhang der Veränderungen mehrerer Variablen ist untersuchbar
  4. Höhere statistische Effizienz als Querschnittsstudie
  5. Interindividuelle Unterschiede in intraindividuellen Veränderungen sind erfassbar (--> Subgruppen mit unterschiedlichen Entwicklungsverläufen)
Q:

Merkmale des Stadiums des voroperatorischen anschaulichen Denkens (Piaget)

A:
  1. Fortschritt: Kind drückt sich mit Sprache aus; Kind kann Objekte symbolisch (sprachlich) repräsentieren
    • Unangemessene Generalisierungen
    • Finalistische Erklärungen: Existenz von Naturerscheinungen aus ihrem Zweck erklärt
    • Kindlicher Egozentrismus
    • Zentrierung des Denkens auf einen oder wenige Aspekte
    • Eingeschränkte Beweglichkeit des Denkens (aktueller Zustand, aber nicht Prozess bedacht)
    • Fehlendes kognitives Gleichgewicht (Denken führt oft zu Widersprüchen)
    • Verwendung von Vorbegriffen (variierende Bedeutung von Wörtern, je nach Kontext)
Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Experiment

A:

- Variation von einer/mehrerer Bedingungen und experimentelle Kontrolle über übrige Bedingungen

- Entwicklungsexperimente: 

  1. Zufällige Zuteilung zu EG und KG
  2. Veränderung einer als bedeutsam angenommen Entwicklungsbedingung (z.B. Elterntraining)
  3. Testung, ob Veränderung Entwicklungsfortschritt beim Zielkriterium bringt


- Aber: nicht alle Entwicklungsbedingungen lassen sich experimentell manipulieren --> Quasi-Experiment 

Q:

Was verbirgt sich hinter nicht geteilter Umwelt?

A:

- Unterschiedliche Behandlung durch Eltern

- Unterschiedliche Reaktion auf gleiche Behandlung

- Individuelle Erfahrungen außerhalb des Elternhauses

- Messfehler

Q:

Ist das Alter UV oder AV in der Entwicklungspsychologie?

A:

- keine UV im üblichen Sinne --> nicht manipulierbar

- Trägervariable: Repräsentiert einen Abschnitt auf dem Zeitkontinuum, in dem Prozesse stattgefunden haben, die für Veränderungen der Zielvariable verantwortlich sind

Q:

Geteilte und nicht geteilte Umwelt

A:

- Geteilte Umwelt = Umwelteinflüsse, die Personen ähnlich machen

- Nicht geteilte Umwelt = Umwelteinflüsse, die Personen unähnlich machen

Q:

Veränderungen des Einflusses genetischer Faktoren auf die Entwicklung im Lebenslauf

A:

- Abnahme genetischer Einflüsse auf Temperaments- und Persönlichkeitsmerkmale

- Zunahme genetischer Einflüsse auf kognitive Fähigkeiten in Kindheit und Jugendalter

  1. Fähigkeit, die Umwelt entsprechend dem genetischen Potential zu gestalten, steigt an (aktive Genom-Umwelt-Korrelation; z.B. dreigliedriges Schulsystem) --> fördert Entfaltung der Gene
Q:

Epigenetik

A:

Umweltfaktoren können die Aktivität von Genen beeinflussen

Q:

Formen der Genom-Umwelt-Kovariationen (+ Beispiele)

A:
  1. Passive („Kind wird in Umwelt geboren, wo Musik große Rolle spielt“)
  2. Evokative („Kind reagiert positiv auf Musik: singt mit --> löst Reaktionen der Umwelt/Eltern aus: kaufen neue Instrumente“)
  3. Aktive („Kind will Musik studieren“)
Entwicklungspsychologie

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten StudySmarter Kurse für deinen Studiengang Entwicklungspsychologie an der Universität Marburg

Für deinen Studiengang Entwicklungspsychologie an der Universität Marburg gibt es bereits viele Kurse, die von deinen Kommilitonen auf StudySmarter erstellt wurden. Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren, Übungsaufgaben und mehr warten auf dich!

Mehr Karteikarten anzeigen

Das sind die beliebtesten Entwicklungspsychologie Kurse im gesamten StudySmarter Universum

Entwicklungspsychologie 👶

Universität Bochum

Zum Kurs
Entwicklungspsychologie

Universität Hamburg

Zum Kurs
Entwicklungspsychologie

Universität Salzburg

Zum Kurs
Entwicklungspsychologie

Leopold Franzens Universität

Zum Kurs
entwicklungspsychologie

Rheinische Fachhochschule

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden Entwicklungspsychologie
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen Entwicklungspsychologie