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TESTE DEIN WISSEN

Definition Psychotherapie

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TESTE DEIN WISSEN

wissenschaftlich fundierte Anwendung psychologischer Methoden zur Behandlung von Krankheiten

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TESTE DEIN WISSEN

Psychotherapie vs „der gute Rat von Nebenan“

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TESTE DEIN WISSEN
  • Therapeutische Entscheidung muss wissenschaftlich begründbar sein

  • Therapieschritte müssen Therapieplan und Therapiezielen folgen; Therapie muss lernbar sein

  • Therapeutische Entscheidung muss auf Störungs- und Veränderungswissen aufbauen

  • Professionelle Psychotherapeuten sind selbstkritisch: Evaluation des eigenen Vorgehens

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TESTE DEIN WISSEN

Definition Psychotherapie von Strotzka


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TESTE DEIN WISSEN

Psychotherapie ist bewusster und geplanter interaktioneller Prozess (Therapieziele, Therapieplan)

  • Beeinflussung von Verhaltensstörungen & Leidenszustände

  • Konsensus (zwischen Patient/in, Therapeut/in und Bezugsgruppe) für behandlungsbedürftig gehalten

  • psychologischen Mitteln (durch Kommunikation) verbal oder non-verbal

  • definiertes gemeinsames Ziel 

  • lehrbare Techniken

  • Basis: Theorie des normalen und pathologischen Verhaltens

  • wissenschaftlich-fundiertes Wissen 

  • PTs: selbstkritisch & ziehen verschiedene Diagnostik-Quellen mit ein

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TESTE DEIN WISSEN

Psychodynamische Verfahren 

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TESTE DEIN WISSEN

Psychoanalyse (Freud, Jung):
Verdrängtes soll bewusst gemacht werden, um damit „Erwachsen werden“ zu ermöglichen (Wo „Es“ ist, soll „Ich“ werden)


Tiefenpsychologische Verfahren :
Bezug zu psychodynamischen Grundideen, aber stärker gegenwarts- und lösungsorientiert


Traditionellere Beispiele:

Psychodynamische Kurztherapien (Ferenczi; Sullivan; Alexander) Stärkere Fokussierung auf Hauptprobleme und Gegenwart


Neuere Varianten: Übertragungsbasierte Psychotherapie, Mentalisierungsbasierte Therapie

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TESTE DEIN WISSEN

Humanistische Verfahren Merkmale 

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TESTE DEIN WISSEN

Gesprächspsychotherapie (Rogers):
Freie Persönlichkeitsentwicklung ; Emotionale Prozesse durch VEE (Verbalisierung emotionaler Erlebnisinhalte); keine aktiven Zielvorgaben


Gestalttherapie (Perls): Förderung kreativer und expressiver Aspekte; Gefühle zulassen


Weitere „humanistische“ Verfahren:

  • Psychodrama (Moreno)

  • Transaktionsanalyse (Berne; vgl.: Struktur z.B. Kind-Ich; Eltern-Ich; Erwachsenen-Ich; Skripte)

  • Logotherapie; Existenzanalyse (V. Frankl; Yalom)

  • Bioenergetik (Lowen; Körperübungen zur Selbsterfahrung); weitere Körpertherapie.

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TESTE DEIN WISSEN

Systemische Therapie, Familientherapie Ansätze

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TESTE DEIN WISSEN

Systemische Therapie (z.B. „Mailänder Schule; Selvini-Palazzoli): 

„Erweitere Denk- und Handlungsspielräume“; Ressourcen- und Lösungsorientierung


Weitere Paar- und Familientherapeutische Ansätze:

  • Starke Ressourcen- und Lösungsorientierung (Virginia Satir; Steve de Shazer; Insoo Kim Berg)

  • Strukturelle Familientherapie (Minuchin)

  • Strategische Familientherapie (Haley)

  • Eher psychodynamische (H.E. Richter; Helm Stierlin) und verhaltenstherapeutisch (R. Liberman; K. Hahlweg) orientierte systemische Ansätze

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TESTE DEIN WISSEN

Verhaltenstherapie Merkmale

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TESTE DEIN WISSEN

Gegenbewegung Psychoanalyse 


Merkmale
  • Veränderungsziel und Evaluation orientiert sich an beobachtbarem Verhalten

  • auf Lerngesetze aufbauend
  • empirisch-wissenschaftlich, (selbst-)kritisch

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TESTE DEIN WISSEN

weitere traditionelle Verfahren


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TESTE DEIN WISSEN
  • Katathym-imaginative Psychotherapie (Leuner): Betonung von Imaginationen

  • Hypnotherapie (Milton Erikson; Revenstorf; Schmidt; Trenkle): Nutzung von Trance-Phänomenen

  • Interpersonelle Psychotherapie (Klerman, Weissman): Bearbeitung zwischenmenschlicher Konflikte, wissenschaftliche Orientierung

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TESTE DEIN WISSEN

3.-Welle Verfahren

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TESTE DEIN WISSEN
  • (Dialektisch-behaviorale Therapie DBT nach Marsha Linehan)

  • Achtsamkeitsbasierte Therapien (MBSR; MBCT; Kabat-Zinn)

  • Acceptance-and-Committment Therapy ACT (Steven Hayes): Welt immer mit Leiden verbunden, muss akzeptiert werden

  • CBASP (Cognitive-behavioral analysis system of psychotherapy; Mc Cullough)

  • Schematherapie (J. Young)

  • Emotionsfokussierte Psychotherapie (L. Greenberg)

  • (Mentalisierungsbasierte Psychotherapie (Fonagy) ?)

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TESTE DEIN WISSEN

Psychologische Therapie als neuer Weg/ neues Verfahren?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Bezug zu empirisch-wissenschaftlich fundierten Konzepten der Psychologie (und Neurowissenschaften)

  • Keine Verpflichtung an bestimmte Traditionen, festen Grundannahmen

  • Was wissenschaftlich fundiert und aktueller Stand ist, wird integriert

  • Klaus Grawe

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TESTE DEIN WISSEN

Eysenck‘s Kritik an der Psychotherapie

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TESTE DEIN WISSEN
  • Ansatz: Vgl Erfolgszahlen psychotherapeutisch-/psychoanalytischer Behandlungen mit „Spontanremissionen“

  • Innerhalb von 5 J: bei 90% der Patienten Beschwerden legen sich von allein

  • Psychotherapie kann nur beschleunigen

    --> „Rechtfertigungs-/ Legitimationsphase“ der Psychotherapieforschung

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TESTE DEIN WISSEN

Dodo-Verdikt der früheren vergleichenden Therapieforschung

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TESTE DEIN WISSEN

– Luborsky, Singer & Luborsky; Smith, Glass & Miller


- gegen Eysenck: alle Therapie ist gut

- kritisch! was ist wirklich wirksam? Nebenwirkungen?

   > Uniformitätsmythos

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Q:

Definition Psychotherapie

A:

wissenschaftlich fundierte Anwendung psychologischer Methoden zur Behandlung von Krankheiten

Q:

Psychotherapie vs „der gute Rat von Nebenan“

A:
  • Therapeutische Entscheidung muss wissenschaftlich begründbar sein

  • Therapieschritte müssen Therapieplan und Therapiezielen folgen; Therapie muss lernbar sein

  • Therapeutische Entscheidung muss auf Störungs- und Veränderungswissen aufbauen

  • Professionelle Psychotherapeuten sind selbstkritisch: Evaluation des eigenen Vorgehens

Q:

Definition Psychotherapie von Strotzka


A:

Psychotherapie ist bewusster und geplanter interaktioneller Prozess (Therapieziele, Therapieplan)

  • Beeinflussung von Verhaltensstörungen & Leidenszustände

  • Konsensus (zwischen Patient/in, Therapeut/in und Bezugsgruppe) für behandlungsbedürftig gehalten

  • psychologischen Mitteln (durch Kommunikation) verbal oder non-verbal

  • definiertes gemeinsames Ziel 

  • lehrbare Techniken

  • Basis: Theorie des normalen und pathologischen Verhaltens

  • wissenschaftlich-fundiertes Wissen 

  • PTs: selbstkritisch & ziehen verschiedene Diagnostik-Quellen mit ein

Q:

Psychodynamische Verfahren 

A:

Psychoanalyse (Freud, Jung):
Verdrängtes soll bewusst gemacht werden, um damit „Erwachsen werden“ zu ermöglichen (Wo „Es“ ist, soll „Ich“ werden)


Tiefenpsychologische Verfahren :
Bezug zu psychodynamischen Grundideen, aber stärker gegenwarts- und lösungsorientiert


Traditionellere Beispiele:

Psychodynamische Kurztherapien (Ferenczi; Sullivan; Alexander) Stärkere Fokussierung auf Hauptprobleme und Gegenwart


Neuere Varianten: Übertragungsbasierte Psychotherapie, Mentalisierungsbasierte Therapie

Q:

Humanistische Verfahren Merkmale 

A:

Gesprächspsychotherapie (Rogers):
Freie Persönlichkeitsentwicklung ; Emotionale Prozesse durch VEE (Verbalisierung emotionaler Erlebnisinhalte); keine aktiven Zielvorgaben


Gestalttherapie (Perls): Förderung kreativer und expressiver Aspekte; Gefühle zulassen


Weitere „humanistische“ Verfahren:

  • Psychodrama (Moreno)

  • Transaktionsanalyse (Berne; vgl.: Struktur z.B. Kind-Ich; Eltern-Ich; Erwachsenen-Ich; Skripte)

  • Logotherapie; Existenzanalyse (V. Frankl; Yalom)

  • Bioenergetik (Lowen; Körperübungen zur Selbsterfahrung); weitere Körpertherapie.

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Q:

Systemische Therapie, Familientherapie Ansätze

A:

Systemische Therapie (z.B. „Mailänder Schule; Selvini-Palazzoli): 

„Erweitere Denk- und Handlungsspielräume“; Ressourcen- und Lösungsorientierung


Weitere Paar- und Familientherapeutische Ansätze:

  • Starke Ressourcen- und Lösungsorientierung (Virginia Satir; Steve de Shazer; Insoo Kim Berg)

  • Strukturelle Familientherapie (Minuchin)

  • Strategische Familientherapie (Haley)

  • Eher psychodynamische (H.E. Richter; Helm Stierlin) und verhaltenstherapeutisch (R. Liberman; K. Hahlweg) orientierte systemische Ansätze

Q:

Verhaltenstherapie Merkmale

A:

Gegenbewegung Psychoanalyse 


Merkmale
  • Veränderungsziel und Evaluation orientiert sich an beobachtbarem Verhalten

  • auf Lerngesetze aufbauend
  • empirisch-wissenschaftlich, (selbst-)kritisch

Q:

weitere traditionelle Verfahren


A:
  • Katathym-imaginative Psychotherapie (Leuner): Betonung von Imaginationen

  • Hypnotherapie (Milton Erikson; Revenstorf; Schmidt; Trenkle): Nutzung von Trance-Phänomenen

  • Interpersonelle Psychotherapie (Klerman, Weissman): Bearbeitung zwischenmenschlicher Konflikte, wissenschaftliche Orientierung

Q:

3.-Welle Verfahren

A:
  • (Dialektisch-behaviorale Therapie DBT nach Marsha Linehan)

  • Achtsamkeitsbasierte Therapien (MBSR; MBCT; Kabat-Zinn)

  • Acceptance-and-Committment Therapy ACT (Steven Hayes): Welt immer mit Leiden verbunden, muss akzeptiert werden

  • CBASP (Cognitive-behavioral analysis system of psychotherapy; Mc Cullough)

  • Schematherapie (J. Young)

  • Emotionsfokussierte Psychotherapie (L. Greenberg)

  • (Mentalisierungsbasierte Psychotherapie (Fonagy) ?)

Q:

Psychologische Therapie als neuer Weg/ neues Verfahren?

A:
  • Bezug zu empirisch-wissenschaftlich fundierten Konzepten der Psychologie (und Neurowissenschaften)

  • Keine Verpflichtung an bestimmte Traditionen, festen Grundannahmen

  • Was wissenschaftlich fundiert und aktueller Stand ist, wird integriert

  • Klaus Grawe

Q:

Eysenck‘s Kritik an der Psychotherapie

A:
  • Ansatz: Vgl Erfolgszahlen psychotherapeutisch-/psychoanalytischer Behandlungen mit „Spontanremissionen“

  • Innerhalb von 5 J: bei 90% der Patienten Beschwerden legen sich von allein

  • Psychotherapie kann nur beschleunigen

    --> „Rechtfertigungs-/ Legitimationsphase“ der Psychotherapieforschung

Q:

Dodo-Verdikt der früheren vergleichenden Therapieforschung

A:

– Luborsky, Singer & Luborsky; Smith, Glass & Miller


- gegen Eysenck: alle Therapie ist gut

- kritisch! was ist wirklich wirksam? Nebenwirkungen?

   > Uniformitätsmythos

1 Einführung

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