USTR2 at Universität Mannheim

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Inwieweit beeinflussen Einkünfte aus Gewerbebetrieb den Gesamtbetrag der Einkünfte?

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Wie werden negative Einkünfte aus Gewerbebetrieb behandelt?

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Wo ist die Tarifvorschrift gesetzlich geregelt?

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Abgeltungssteuer

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Regelungen für Abweichungen von der tariflichen Einkommensteuer

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Voraussetzungen für die Anwendbarkeit des § 34 a I EStG 

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Rechtsfolgen bei Anwendung des § 34 a I

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Vorgehensweise zur Ermittlung des für die Steuerbegünstigung aufgrund nicht entnommenen Gewinns in Frage kommenden Betrags

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Was ist die Folge wenn die Sondertarifierung nach § 34 a in Anspruch genommen wird?

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Wann muss nach § 34a nachversteuert werden?

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Wann kommt es zu einer vollständigen Nachbelastung?

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Können auch Gewinne aus der Veräußerung eines ganzen Gewerbebetriebs oder eines Teilbetriebs (§16 I Nr. 1 EStG) oder aus der Aufgabe § 16 III Gewinne aus Gewerbebetrieb sein?

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Exemplary flashcards for USTR2 at the Universität Mannheim on StudySmarter:

USTR2

Inwieweit beeinflussen Einkünfte aus Gewerbebetrieb den Gesamtbetrag der Einkünfte?
Einkünfte aus Gewerbebetrieb gehen in den Gesamtbetrag der Einkünfte § 2 IV ein und sind Bestandteile des zu versteuernden Einkommens. § 2 V 6 EStG

USTR2

Wie werden negative Einkünfte aus Gewerbebetrieb behandelt?
  1. Verlustausgleich horizontal: innerhalb der EInkunftsart
  2. Verlustausgleich vertikal: zwischen den Einkunftsarten
  3. Verlustabzug § 10 d - periodenübergreifend
  • Verlustrücktrag bis 1 Mio (zus.veranl. Ehel. 2 Mio)
  • Verlustvortrag bis Höhe 1 Mio (Ehel. s.o.)
  • darüber hinaus: bis zu 60 % des übersteigenden Gesamtbetrags der EInkünfte (sog. Mindestbesteuerung)

USTR2

Wo ist die Tarifvorschrift gesetzlich geregelt?
§ 32 a I Nr. 1-5

USTR2

Abgeltungssteuer
§ 32 d I EStG: 25 %

für Einkünfte aus Kapitalvermögen, die nicht unter § 20 VIII EStG fallen

USTR2

Regelungen für Abweichungen von der tariflichen Einkommensteuer
  1. Steuerbegünstigung für nicht entnommene Gewinne § 34 a EstG (Thesaurierung)
  2. Steuerbegünstigungen bei Einkünften aus Gewerbebetrieb § 35 EStG
  3. Ermäßigter Steuersatz im Zusammenhang mit der Betriebsbeendigung § 34

USTR2

Voraussetzungen für die Anwendbarkeit des § 34 a I EStG 
Steuerbegünstigungen für nicht entnommenen Gewinn § 34 a EStG
  1. Gewinne aus LuF, selbst. Arbeit, Gewerbebetrieb § 34 a I
  2. Gewinnermittlung des Betriebsvermögensvergleiches § 5 iVm 4 I bzw. 4 I
  3. Gewinne wurden nicht entnommen (§ 34a I, Höhe nach II
  4. Steuerbegünstigte Veräußerungsgewinne werden nicht begünstigt (Freibetrag des § 16 IV o. Steuerermäßigung nach § 34 III)
  5. Antrag des Stpfl. 

USTR2

Rechtsfolgen bei Anwendung des § 34 a I
(Thesaurierung)
  1. Statt mit dem üblichen progressiven Steuersatz erfolgt Besteuerung gem. § 34 a I ganz oder teilweise mit einem Steuersatz von 28, 25 % zzgl. Soli (und ggf. Kirchensteuer). Insg. Thesaurierungsbelastung v. rd. 29, 8 %
  2. Bei Anwendung des Tarifs: Aufspaltung des zu versteuernden Einkommens in einen regelbesteuerten und einen sondertarifierten Teilbetrag. Wenn negative andere Einkünfte den begünstigungsfähigen Gewinn übersteigen (zvE >begünstigungsfähiger Gewinn wird der Tarif nicht gewährt. )
  3. Der nach § 34a begünstigte Gewinn geht NICHT in die Steuersatzbestimmung ein. § 32 a vorbehaltlich...§ 34 a...). Dadurch ergibt sich für sonstige positive Einkünfte eine Verminderung der Progression und somit ein weiterer mittelbarer Vorteil.


USTR2

Vorgehensweise zur Ermittlung des für die Steuerbegünstigung aufgrund nicht entnommenen Gewinns in Frage kommenden Betrags
1. Ermittlung des nicht entnommenen begünstigungsfähigen Gewinnes § 34 a II EStG:

1. Steuerlicher Gewinn iSd § 4 I 1 o. § 5 EStG
(nach Korrektur um Entnahmen und Einlagen, nicht abzugsfähige Betriebsausgaben etc.)

./. Überschuss der Entnahmen über die Einlagen (Entnahmen-Einlagen)

= nicht entnommener Gewinn (maximal begünstigungsfähiger Gewinn

2. Antrag auf ganze oder teilweise Begünstigung des nicht entnommenen Gewinns (=Begünstigungsbetrag) § 34a III 1 EStG

3. Ermittlung Höhe der Steuerbelastung gem. Sondertarifierung: 
BEGÜNSTIGUNGSBETRAG  x 28, 25 %

USTR2

Was ist die Folge wenn die Sondertarifierung nach § 34 a in Anspruch genommen wird?
Wird die Sondertarifierung in Anspruch genommen, entsteht ein nachversteuerungspflichtiger Betrag wie folgt:

BEGÜNSTIGUNGSBETRAG
./. darauf entfallene ESt iHv 28, 25 %
./. darauf entfallene Soli (5,5 % v. 28,25 = 1,55 %)
= nachversteuerungspflichtiger Betrag
(100 - 29,80 = 70,20 % des Begünstigungsbetrages)

USTR2

Wann muss nach § 34a nachversteuert werden?

Sobald der positive Saldo der Entnahmen minus Einlagen des WJ den nach §§ 4,5 ermittelten Gewinn übersteigt muss nachversteuert werden.

1. der Betrag (28,25 % ) der vorher abgezogen worden ist, muss jetzt wieder von dem zuvor gewährten Begünstigungsbetrag zusammen mit Soli abgezogen werden. Was übrig bleibt ist der nachversteuerungspflichtige Betrag.
2. Jetzt wird wieder der positive Saldo  Entnahmen - Einlagen ermittelt, (dieser übersteigt nun den Gewinn). Auf den Differenzbetrag -  Entnahme - Gewinn = Differenz- wird nun 25 % angewandt.
3. Das Ergebnis aus 2. wird nun vom nachversteuerungspflichtigen Betrag aus 1. abgezogen und ergibt den verbleibenden nachversteuerungspflichtigen Betrag, dieser ist dann zum progressiven Steuersatz zu versteuern.

Der Gesamtsteuersatz nach Entnahme beträgt somit rd. 48, 3 % (rd 29, 80 + 18,5) und liegt damit über dem normalen Spitzensteuersatz von rund 47,5 %.
Die Thesaurierungsvergünstigung ist daher nur für Unternehmer sinnvoll, deren Einkünfte einem hohen Steuersatz unterliegen (> 40 %) und bei denen wegen lanfristiger Thesaurierung die Nachbelastung zeitlich aufgeschoben wird. 

USTR2

Wann kommt es zu einer vollständigen Nachbelastung?

§ 34 a VI
  • bei Betriebsaufgabe, - veräußerung
  • Gewinnermittlung nicht mehr durch Bilanzierung
  • auf Antrag. 

Wird der Betrieb jedoch UNENTGELTLICH nach § 6 III übertragen, geht der nachversteuerungspflichtige Betrag auf den Rechtsnachfolger über § 34a VII EStG

USTR2

Können auch Gewinne aus der Veräußerung eines ganzen Gewerbebetriebs oder eines Teilbetriebs (§16 I Nr. 1 EStG) oder aus der Aufgabe § 16 III Gewinne aus Gewerbebetrieb sein?
Ja.
Diese Gewinne sind vom laufenden Gewinn aufgrund deren steuerlichen Vergünstigungen gesondert zu ermitteln.

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