Modul B Biologische Psychologie at Universität Mainz | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Modul B Biologische Psychologie an der Universität Mainz

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TESTE DEIN WISSEN

Was sind die Ventrikel im ZNS und was sind ihre Funktionen?

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TESTE DEIN WISSEN
  1. Ventrikel= große Hohlräume (hier bläulich dargestellt)
  2. Jede Hirnhälfte hat einen großen Ventrikel (=Seitenventrikel o. erster und zweiter Ventrikel)
  3. Von den Seitenventrikeln Richtung Kleinhirn ist ein weiterer großer Ventrikel zwischen den beiden Hirnhälften, der dritte Ventrikel
  4. Aqueductus cerebri = Kanal, der u.a. in den vierten Ventrikel verläuft und sich dann weiterzieht als Zentralkanal in das Rückenmark
  5. Ventrikel/ Hohlräume
    • Bilden ein System
    • Sind miteinander verbunden und stehen im Austausch miteinander
    • Sind gefüllt mit Liquor cerebrospinalis (Hirnwasser)
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TESTE DEIN WISSEN

Was sind wahrscheinlich die Funktionen des Liquors?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Ernährungsfunktion des ZNS
  • Entsorgungsfunktion
  • Signaltransduktion (Signalübertragung)
  • Zentrale Aufgabe: Schutzfunktion  
    • Stützt --> Hirn schrumpft im Alter, weitere Hohlräume entstehen, die dann auch mit Liquor gefüllt werden
    • Puffert mechanische Einwirkungen von außen ab
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Spezifika von Neuronen 

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TESTE DEIN WISSEN

Dendriten 

  • Baumfortsatz
  • Zellfortsätze, in denen die Zellmembran so in die Länge gezogen ist, dass solche Äste entstehen

Axone 

  • langer Fortsatz (1pro Neuron)
  • Dort wo das Axon entspringt gibt es eine Axonhöhle 
  • können von Myelinscheiden umgeben sein, oder nicht 
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TESTE DEIN WISSEN

Arten von Gliazellen 

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Zentral:

  • Oligodendrozyten
  • Astrozyten
  • Mikroglia

Peripher

  • Schwann-Zellen 
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Aufgabe der Mikroglia 

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TESTE DEIN WISSEN
  • Sind quasi die Immunzellen des zentralen NS
  • Man geht davon aus, dass sie in der embryonalen Entwicklung einwandern, bevor die Grenzen zwischen ZNS und PNS sehr eng wird
  • Sind relativ einfache, eher Fresstypartige Immunzellen à--> große Bandbreite, aber wenig adaptiv --> ZNS ist von Seiten der Immunantwort unterversorgt
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Aufgabe der Oligodendrozyten und Schwann-Zellen 

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Aufgabe:

  • Bilden sog. Myelinscheiden
  • Manche Axone sind myelinisiert, manche nicht
  • Abschnittsweise myelinisiert und zwischen den Myelinscheiden sind freie Abschnitte, sog. Ranviersche Schnürringe --> Im Zusammenspiel zwischen dem myeliniserten Bereich und dem freien Bereich steckt auch die Aufgabe der Myelinscheide --> helfen, dass die Signalweiterleitung besonders schnell ist

Unterschied:

  • Schwann-Zellen --> jede Zelle bilden genau eine Myelinscheide aus
  • Oligodendrozyten --> bilden mehrere Myelinscheide aus, können auch mehrere Axone versorgen (kann z.B. bei der MS schwierig werden, da beim Absterben der Myelinscheiden gleich mehrere Axone zugrunde gehen können)
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Welche Aufgabe hat die Blut-Hirn-Schranke und wie funktioniert sie 

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TESTE DEIN WISSEN
  • Kapillare haben keine direkte Verbindung zu den Neuronen
  • Sind umgeben von Astrozyten (moderieren also den Stoffaustausch)
  • Keine Fenestrierung --> wenige Stoffe können durchgehen
    1. Gase diffundieren frei (Sauerstoffversorgung gewährleistet)
    2. Glucose wird schnell über Astrozyten vermittelt
    3. Für alle anderen Stoffe, ist die Blut-Hirn-Schranke relativ dicht
  • Die Funktion des ZNS hängt von der Funktion der Blut-Hirn-Schranke ab
  • Ist in dem Sinne nichts Strukturelles, sondern die BHS beschreibt aktive Prozesse, die dafür sorgen ob Stoffaustausch stattfindet oder nicht
  • Nachteil: Manche Medikamente gelangen nicht ins ZNS
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Aufgabe der Astrozyten 

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TESTE DEIN WISSEN
  • Versorgen die Nervenzellen mit Energie
  • Grundidee: Neuronen sollen vor dem äußeren Milieu geschützt werden, dafür ist dann der Zugang von Stoffen/ Molekülen/ Mikroorganismen zu den Neuronen stark begrenzt/ eingeschränkt
  • vermitteln den Stoffaustausch, da es keinen direkten Kontakt zwischen Blutgefäß und Neuron gibt 
  • bilden die sog. Blut-Hirn-Schranke
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Was ist ein Potenzial?

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Ein Ladungsunterschied/Differenzen zwischen zwei Orten

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TESTE DEIN WISSEN

Was wird bei der Messung eines Membranpotenzials gemessen?

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TESTE DEIN WISSEN

die Differenz zwischen der Ladung im äußeren und inneren Bereich der Zelle

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Verteilung herrscht im Intra- und extrazellulärraum einer Zelle im Ruhezustand?

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TESTE DEIN WISSEN

Intrazellulär: 

-Proteine (negativ geladen)

- größere Konzentration Kalium (K+)

Extrazellulär:

-größere Konzentration Natrium (Na+)

--> Im inneren der Zelle an der Membran ist die Ladung um -70mV negativer als außen 

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Verschiedene Arten von Neuronen 

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TESTE DEIN WISSEN
  • Multipolares Neuron
  • Multipolares Interneuron
    • Sehr kurzes Axon
    • Dendriten
    • Stellen eine schnelle, kurze Verbindung zwischen zwei Nervenzellen dar
  • Bipolares Neuron
  • Unipolares Neuron
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Q:

Was sind die Ventrikel im ZNS und was sind ihre Funktionen?

A:
  1. Ventrikel= große Hohlräume (hier bläulich dargestellt)
  2. Jede Hirnhälfte hat einen großen Ventrikel (=Seitenventrikel o. erster und zweiter Ventrikel)
  3. Von den Seitenventrikeln Richtung Kleinhirn ist ein weiterer großer Ventrikel zwischen den beiden Hirnhälften, der dritte Ventrikel
  4. Aqueductus cerebri = Kanal, der u.a. in den vierten Ventrikel verläuft und sich dann weiterzieht als Zentralkanal in das Rückenmark
  5. Ventrikel/ Hohlräume
    • Bilden ein System
    • Sind miteinander verbunden und stehen im Austausch miteinander
    • Sind gefüllt mit Liquor cerebrospinalis (Hirnwasser)
Q:

Was sind wahrscheinlich die Funktionen des Liquors?

A:
  • Ernährungsfunktion des ZNS
  • Entsorgungsfunktion
  • Signaltransduktion (Signalübertragung)
  • Zentrale Aufgabe: Schutzfunktion  
    • Stützt --> Hirn schrumpft im Alter, weitere Hohlräume entstehen, die dann auch mit Liquor gefüllt werden
    • Puffert mechanische Einwirkungen von außen ab
Q:

Spezifika von Neuronen 

A:

Dendriten 

  • Baumfortsatz
  • Zellfortsätze, in denen die Zellmembran so in die Länge gezogen ist, dass solche Äste entstehen

Axone 

  • langer Fortsatz (1pro Neuron)
  • Dort wo das Axon entspringt gibt es eine Axonhöhle 
  • können von Myelinscheiden umgeben sein, oder nicht 
Q:

Arten von Gliazellen 

A:

Zentral:

  • Oligodendrozyten
  • Astrozyten
  • Mikroglia

Peripher

  • Schwann-Zellen 
Q:

Aufgabe der Mikroglia 

A:
  • Sind quasi die Immunzellen des zentralen NS
  • Man geht davon aus, dass sie in der embryonalen Entwicklung einwandern, bevor die Grenzen zwischen ZNS und PNS sehr eng wird
  • Sind relativ einfache, eher Fresstypartige Immunzellen à--> große Bandbreite, aber wenig adaptiv --> ZNS ist von Seiten der Immunantwort unterversorgt
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Q:

Aufgabe der Oligodendrozyten und Schwann-Zellen 

A:

Aufgabe:

  • Bilden sog. Myelinscheiden
  • Manche Axone sind myelinisiert, manche nicht
  • Abschnittsweise myelinisiert und zwischen den Myelinscheiden sind freie Abschnitte, sog. Ranviersche Schnürringe --> Im Zusammenspiel zwischen dem myeliniserten Bereich und dem freien Bereich steckt auch die Aufgabe der Myelinscheide --> helfen, dass die Signalweiterleitung besonders schnell ist

Unterschied:

  • Schwann-Zellen --> jede Zelle bilden genau eine Myelinscheide aus
  • Oligodendrozyten --> bilden mehrere Myelinscheide aus, können auch mehrere Axone versorgen (kann z.B. bei der MS schwierig werden, da beim Absterben der Myelinscheiden gleich mehrere Axone zugrunde gehen können)
Q:

Welche Aufgabe hat die Blut-Hirn-Schranke und wie funktioniert sie 

A:
  • Kapillare haben keine direkte Verbindung zu den Neuronen
  • Sind umgeben von Astrozyten (moderieren also den Stoffaustausch)
  • Keine Fenestrierung --> wenige Stoffe können durchgehen
    1. Gase diffundieren frei (Sauerstoffversorgung gewährleistet)
    2. Glucose wird schnell über Astrozyten vermittelt
    3. Für alle anderen Stoffe, ist die Blut-Hirn-Schranke relativ dicht
  • Die Funktion des ZNS hängt von der Funktion der Blut-Hirn-Schranke ab
  • Ist in dem Sinne nichts Strukturelles, sondern die BHS beschreibt aktive Prozesse, die dafür sorgen ob Stoffaustausch stattfindet oder nicht
  • Nachteil: Manche Medikamente gelangen nicht ins ZNS
Q:

Aufgabe der Astrozyten 

A:
  • Versorgen die Nervenzellen mit Energie
  • Grundidee: Neuronen sollen vor dem äußeren Milieu geschützt werden, dafür ist dann der Zugang von Stoffen/ Molekülen/ Mikroorganismen zu den Neuronen stark begrenzt/ eingeschränkt
  • vermitteln den Stoffaustausch, da es keinen direkten Kontakt zwischen Blutgefäß und Neuron gibt 
  • bilden die sog. Blut-Hirn-Schranke
Q:

Was ist ein Potenzial?

A:

Ein Ladungsunterschied/Differenzen zwischen zwei Orten

Q:

Was wird bei der Messung eines Membranpotenzials gemessen?

A:

die Differenz zwischen der Ladung im äußeren und inneren Bereich der Zelle

Q:

Welche Verteilung herrscht im Intra- und extrazellulärraum einer Zelle im Ruhezustand?

A:

Intrazellulär: 

-Proteine (negativ geladen)

- größere Konzentration Kalium (K+)

Extrazellulär:

-größere Konzentration Natrium (Na+)

--> Im inneren der Zelle an der Membran ist die Ladung um -70mV negativer als außen 

Q:

Verschiedene Arten von Neuronen 

A:
  • Multipolares Neuron
  • Multipolares Interneuron
    • Sehr kurzes Axon
    • Dendriten
    • Stellen eine schnelle, kurze Verbindung zwischen zwei Nervenzellen dar
  • Bipolares Neuron
  • Unipolares Neuron
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