Klinische Altklausuren at Universität Mainz | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Klinische Altklausuren an der Universität Mainz

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Klinische Altklausuren Kurs an der Universität Mainz zu.

TESTE DEIN WISSEN

Welche sind keine typischen UAWs bei EGFR-Inhibitoren?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Hyperurikämie

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TESTE DEIN WISSEN

BAK Leitlinie Medikationsanalyse

1.) 3 Arbeitshilfen nennen

2.) Vorteile für den Patienten bei Vorliegen einer Medikationsanalyse

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

1.) Arbeitshilfen

  • Patientenflyer
  • Arztflyer
  • Medikationsplan
  • Einwilligungserklärung Datenverarbeitung

2.) Vorteile für den Patienten

  • Optimierung der Medikamenten-Einnahmezeitpunkte
  • Anleitung zur korrekten AM-Anwendung
  • Überprüfen von AM-Wechselwirkungen
  • Vermeiden von unerwünschten Nebenwirkungen
  • Erkennen von Doppelmedikation
  • Empfehlungen zur richtigen AM-Lagerung
  • Effektivität der AM-Therapie
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TESTE DEIN WISSEN

Zytostatika rufen häufig Risiken in Bezug auf AM-Interaktionen hervor. Nenne 3.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • enge therapeutische Breite
  • schwerwiegende UAW
  • Metabolismus über CYP-Enzyme
  • QT-Zeit-Verlängerung
  • kein TDM (Therapeutisches Drug-Monitoring)
  • Interaktionen mit Milchprodukten und magnesiumhaltigen Antacida aufgrund Komplexbildung mit zwei- und dreiwertigen Kationen (Fluorchinolone)
  • Lebensstil des Patienten
  • Selbstmedikation
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TESTE DEIN WISSEN

Abkürzungen ausschreiben

  • TNM
  • TKI
  • ETEC
  • CRP
  • KOF
  • CINV
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TESTE DEIN WISSEN
  • TNM: tumor node metastasis
  • TKI: Tyrosinkinaseinhibitor
  • ETEC: Enterotoxigene E. Coli = Enterotoxin bildender E. Coli
  • CRP: C-reaktives Protein
  • KOF: Körperoberfläche
  • CINV: Chemotherapie induzierte Übelkeit (Nausea) und Erbrechen (Vomiting)
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TESTE DEIN WISSEN

Was soll einem Patienten in Bezug auf TTS geraten werden?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

nicht auf dieselbe Stelle kleben wie das Pflaster davor

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TESTE DEIN WISSEN

Eine Patientin hat Fosfomycin 3g verschrieben bekommen

1.) Um welche Art von Infektion handelt es sich wahrscheinlich?

2.) 3 Anwendungshinweise für Fosfomycin geben

3.) 3 Tipps zur Vermeidung von Rezidiven

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

1.) Welche Art von Infektion?

  • unkomplizierter Harnwegsinfekt (vermutlich Blasenentzündung)

2.) 3 Anwendungshinweise

  • Einmalgabe
  • Pulver / Granulat zum Auflösen
  • 1 h bis halbe Stunde vor dem Einnehmen nichts mehr trinken und mit möglichst wenig Flüssigkeit einnehmen
  • abends vor dem Schlafengehen einnehmen, damit AB möglichst lange in der Blase / Niere verbleibt und wirken kann

3.) 3 Tipps zur Vermeidung von Rezidiven

  • ausreichende Trinkmenge
  • vollständige regelmäßige Entleerung der Blase
  • Miktion nach Geschlechtsverkehr
  • keine übertriebe Genital-Hygiene, welche die körpereigene Vaginalflora zerstört
  • Wärmeapplikation bei Schmerzen
  • Vermeidung von Unterkühlung
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TESTE DEIN WISSEN

Junge hat Tonsillitis

1.) durch welchen Erreger wird diese verursacht?

2.) 3 Beratungshinweise für Trockensaft

3.) wie muss der Trockensaft aufbewahrt werden?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Tonsillitis = Mandelentzündung

1.) Erreger

  • 50-80% Viren = Adenoviren, Enteroviren
  • 20-30% Bakterien = A-Streptokokken, H-Influenza, Corynebakterien

2.) Beratungshinweise für Trockensaft

  • Resuspendieren mit frischem Wasser
  • mit Leitungswasser kurz vor den Eichstrich befüllen, gut schütteln und bis zum Eichstrich auffüllen
  • Pulverbett aufschütteln und Wasser portionsweise bis zur Markierung zugeben
  • unter Umständen Schaum brechen lassen (Dosiergenauigkeit!)
  • mit Datum versehen, Haltbarkeit 7-14 Tage
  • Dosierhilfe nutzen
  • erst unmittelbar vor Gebrauch herstellen

3.) Aufbewahrung

  • kühl oder bei Raumtemperatur (vor der Zubereitung)
  • meist im Kühlschrank nach Herstellen
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TESTE DEIN WISSEN

Gastroenteriden

1.) durch welche Erreger ist Diarrhoe bei Säuglingen oft verursacht?

2.) Welche 2 AM können Kleinkindern bei Diarrhoe gegeben werden?

3.) 2 Erreger für wässrige Durchfälle bei Erwachsenen

4.) Wann muss Diarrhoe mit Antibiotika behandelt werden?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

1.) Erreger bei Säuglingen

  • 40% der akuten Durchfallerkrankungen in den ersten fünf Lebensjahren durch Rotaviren (Kinder 6-36 Monate)
  • ca. 30% durch Noro- oder Adenoviren (Kinder über 24 Monate)
  • 20% durch bakterielle Erreger (Salmonellen, Shigellen)

2.) welche 2 AM können Kleinkindern gegeben werden?

  • Erythromycin (Makrolid) bei bakterieller Diarrhoe
  • Parenterol forte Junior 250 mg = Saccharomyces boulardii (Probiotika) v.a. bei Reisediarrhoe oder AB-bedingtem Durchfall
  • Racecadotril = Vaprino (ab 3 Monaten); reduziert Sekretion
  • Diarrhoesan (Pektin und Kamille)
  • Oralpädon = Elektrolyte

3.) 2 Erreger für wässrige Durchfälle bei Erwachsenen

  • E. coli
  • Staphylococcus aureus
  • Noroviren
  • Rotaviren
  • Salmonellen
  • Shigellen
  • Campylobacter

4.) Wann muss Diarrhoe mit AB behandelt werden?

  • bei ärztlich abgeklärter bakterieller Ursache
  • Infektion mit Shigellen (blutiger Durchfall und Krämpfe)
  • Salmonellen
  • wenn sich Bakterien im Blut befinden
  • Arztbesuch bei: sehr schweren wässrigen Durchfällen, zusätzlichen Symptomen wie Fieber, starken Bauchschmerzen, Übelkeit; blutigen Durchfall, wenn Durchfall länger als 5 Tage anhält
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TESTE DEIN WISSEN

Die Ärztin Fr. Dr. Germann ruft von einem Hausbesuch bei einer Ihrer Stammkundinnen Frau Brunk direkt bei Ihnen in der Apotheke an. Frau Dr. Germann fragt nach ein paar Informationen zu den verschiedenen Makroliden um das beste Präparat für Frau Brunk auszuwählen. Welche Informationen sollten Sie Frau Dr. Germann übermitteln?


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TESTE DEIN WISSEN

Wegen ihrer intrazellulären Anreicherung können sie auch bei Chlamydieninfektionen eingesetzt werden

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TESTE DEIN WISSEN

Patientin bekommt Doxorubicin und hat Nagelveränderungen

1.) Wie heißt diese UAW?

2.) 2 Behandlungsmöglichkeiten nennen

3.) Soll auf orale Chemotherapie umgestellt werden. Welche 2 Beratungshinweise müssen gegeben werden?

4.) Welche UAW wird durch 5-FU ausgelöst?

5.) Wie kann diese UAW behandelt werden mit Dosierung?

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TESTE DEIN WISSEN

Doxorubicin = Anthrazyklin, zytostatisch wirksames Antibiotikum

1.) Wie heißt diese UAW?

  • Nageldystrophie / Hand-Fuß-Syndrom
  • schmerzhafte erythematöse Hautläsionen vor allen an Handinnenflächen und Fußsohlen

2.) 2 Behandlungsmöglichkeiten

  • schonende Hautpflege mit feuchtigkeitshaltigen Lotionen, 10% Harnstoffzubereitungen
  • Schmerzlinderung (Ibu, Paracetamol)
  • eventuell Dosisreduktion / Therapieunterbrechung

3.) Umstellung auf orale Chemotherapie: 2 Beratungshinweise

  • Patient muss sich strikt an Einnahmeschema und Dosierung halten
  • es können ebenso wie bei Infusionen Nebenwirkungen auftreten
  • auf Ernährung achten
  • Interaktionen mit anderen Medikamenten, Nahrung, Nahrungsergänzung beachten

4.) Welche UAW werden durch 5-FU = 5-Fluorouracil ausgelöst?

  • Hand- / Fuß-Syndrom
  • Haut- und Nagelveränderungen
  • Diarrhoe (prophylaktische Einnahme von Loperamid, Aufklärung des Patienten, Vermeidung von reizenden Nahrungsmiteln, Noxen etc.)
  • orale Mucositis = Stomatitis = Schleimhautschädigung

5.) Wie werden diese UAW behandelt?

  • Diarrhoe: Prophylaxe mit Loperamid, Anfangsdosis 4 mg, danach 2 mg alle 4h; Absetzen nach 12h diarrhoe-freiem Intervall
  • Stomatitis: konsequente Mundhygiene, Mundspülungen, Kryotherapie (Behandlung durch Kälte)
  • Hand-Fuß-Syndrom / Haut- und Nagelveränderungen: Entlastung, Kühlen, schonenden Hautpflege mit feuchtigkeitshaltigen Lotionen, 10% Harnstoffzubereitungen, Schmerzmittel
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TESTE DEIN WISSEN

Opioidtherapie

1.) 3. Stufe des WHO-Schema erklären

2.) Welche therapiebedingten UAW gibt es und deren Behandlung

3.) Was ist eine Äquivalenzdosis?

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TESTE DEIN WISSEN

1.) WHO-Stufenschema der Schmerztherapie

  • Stufe I: Nichtopioidanalgetikum, +/- Adjuvanz (Metamizol, Diclofenac, ASS, Ibuprofen)
  • Stufe II: schwaches Opioid, +/- Nichtopioidanalgetikum, +/- Adjuvanz (Tramadol, Dihydrocodein)
  • Stufe III: starkes Opioid, +/- Nichtopioidanalgetikum, +/- Adjuvanz ( Fentanyl-TTS, Morphin, Buprenorphin)

2.) therapiebedingte UAW + Behandlung

  • Obstipation durch Hemmung der Kontraktion der Längsmuskulatur; Zunahme der segmentalen Kontraktion und Abnahme des Defäkationsreflexes. Behandlung: Laxantien (Natriumpicosulfat, Macrogol plus Elektrolyte = Movicol), Gleitmittel, Klysmen, Lactulose; keine Quellmittel
  • Nausea und Emesis durch Stimulation des Brechzentrums, verzögerte Magenentleerung, Obsipation. Behandlung: Antiemetika (Haloperidol, Metoclopramid)
  • Schlafstörungen, Angst, Unruhe. Behandlung: Neuroleptika, Antidepressiva (Amitriptylin, Doxepin)

3.) Was ist eine Äquivalenzdosis?

  • Anwendung bei Opioidrotation = Umstellung auf neues Opioid
  • Umrechnung zwischen den Opioiddosierungen
  • mit Äquivalenzdosisrechnern, Schiebern, Apps
  • Vergleich mit Wirkstärke von 10-30 mg Morphin bei oraler Gabe??
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TESTE DEIN WISSEN

Darf man bei der Therapie mit Morphin Auto fahren?

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TESTE DEIN WISSEN

JA!

wenn mit dem Arzt abgesprochen und der Patient über einen Opiat-Ausweis verfügt

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  • 252318 Karteikarten
  • 3854 Studierende
  • 134 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Klinische Altklausuren Kurs an der Universität Mainz - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Welche sind keine typischen UAWs bei EGFR-Inhibitoren?

A:

Hyperurikämie

Q:

BAK Leitlinie Medikationsanalyse

1.) 3 Arbeitshilfen nennen

2.) Vorteile für den Patienten bei Vorliegen einer Medikationsanalyse

A:

1.) Arbeitshilfen

  • Patientenflyer
  • Arztflyer
  • Medikationsplan
  • Einwilligungserklärung Datenverarbeitung

2.) Vorteile für den Patienten

  • Optimierung der Medikamenten-Einnahmezeitpunkte
  • Anleitung zur korrekten AM-Anwendung
  • Überprüfen von AM-Wechselwirkungen
  • Vermeiden von unerwünschten Nebenwirkungen
  • Erkennen von Doppelmedikation
  • Empfehlungen zur richtigen AM-Lagerung
  • Effektivität der AM-Therapie
Q:

Zytostatika rufen häufig Risiken in Bezug auf AM-Interaktionen hervor. Nenne 3.

A:
  • enge therapeutische Breite
  • schwerwiegende UAW
  • Metabolismus über CYP-Enzyme
  • QT-Zeit-Verlängerung
  • kein TDM (Therapeutisches Drug-Monitoring)
  • Interaktionen mit Milchprodukten und magnesiumhaltigen Antacida aufgrund Komplexbildung mit zwei- und dreiwertigen Kationen (Fluorchinolone)
  • Lebensstil des Patienten
  • Selbstmedikation
Q:

Abkürzungen ausschreiben

  • TNM
  • TKI
  • ETEC
  • CRP
  • KOF
  • CINV
A:
  • TNM: tumor node metastasis
  • TKI: Tyrosinkinaseinhibitor
  • ETEC: Enterotoxigene E. Coli = Enterotoxin bildender E. Coli
  • CRP: C-reaktives Protein
  • KOF: Körperoberfläche
  • CINV: Chemotherapie induzierte Übelkeit (Nausea) und Erbrechen (Vomiting)
Q:

Was soll einem Patienten in Bezug auf TTS geraten werden?

A:

nicht auf dieselbe Stelle kleben wie das Pflaster davor

Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Eine Patientin hat Fosfomycin 3g verschrieben bekommen

1.) Um welche Art von Infektion handelt es sich wahrscheinlich?

2.) 3 Anwendungshinweise für Fosfomycin geben

3.) 3 Tipps zur Vermeidung von Rezidiven

A:

1.) Welche Art von Infektion?

  • unkomplizierter Harnwegsinfekt (vermutlich Blasenentzündung)

2.) 3 Anwendungshinweise

  • Einmalgabe
  • Pulver / Granulat zum Auflösen
  • 1 h bis halbe Stunde vor dem Einnehmen nichts mehr trinken und mit möglichst wenig Flüssigkeit einnehmen
  • abends vor dem Schlafengehen einnehmen, damit AB möglichst lange in der Blase / Niere verbleibt und wirken kann

3.) 3 Tipps zur Vermeidung von Rezidiven

  • ausreichende Trinkmenge
  • vollständige regelmäßige Entleerung der Blase
  • Miktion nach Geschlechtsverkehr
  • keine übertriebe Genital-Hygiene, welche die körpereigene Vaginalflora zerstört
  • Wärmeapplikation bei Schmerzen
  • Vermeidung von Unterkühlung
Q:

Junge hat Tonsillitis

1.) durch welchen Erreger wird diese verursacht?

2.) 3 Beratungshinweise für Trockensaft

3.) wie muss der Trockensaft aufbewahrt werden?

A:

Tonsillitis = Mandelentzündung

1.) Erreger

  • 50-80% Viren = Adenoviren, Enteroviren
  • 20-30% Bakterien = A-Streptokokken, H-Influenza, Corynebakterien

2.) Beratungshinweise für Trockensaft

  • Resuspendieren mit frischem Wasser
  • mit Leitungswasser kurz vor den Eichstrich befüllen, gut schütteln und bis zum Eichstrich auffüllen
  • Pulverbett aufschütteln und Wasser portionsweise bis zur Markierung zugeben
  • unter Umständen Schaum brechen lassen (Dosiergenauigkeit!)
  • mit Datum versehen, Haltbarkeit 7-14 Tage
  • Dosierhilfe nutzen
  • erst unmittelbar vor Gebrauch herstellen

3.) Aufbewahrung

  • kühl oder bei Raumtemperatur (vor der Zubereitung)
  • meist im Kühlschrank nach Herstellen
Q:

Gastroenteriden

1.) durch welche Erreger ist Diarrhoe bei Säuglingen oft verursacht?

2.) Welche 2 AM können Kleinkindern bei Diarrhoe gegeben werden?

3.) 2 Erreger für wässrige Durchfälle bei Erwachsenen

4.) Wann muss Diarrhoe mit Antibiotika behandelt werden?

A:

1.) Erreger bei Säuglingen

  • 40% der akuten Durchfallerkrankungen in den ersten fünf Lebensjahren durch Rotaviren (Kinder 6-36 Monate)
  • ca. 30% durch Noro- oder Adenoviren (Kinder über 24 Monate)
  • 20% durch bakterielle Erreger (Salmonellen, Shigellen)

2.) welche 2 AM können Kleinkindern gegeben werden?

  • Erythromycin (Makrolid) bei bakterieller Diarrhoe
  • Parenterol forte Junior 250 mg = Saccharomyces boulardii (Probiotika) v.a. bei Reisediarrhoe oder AB-bedingtem Durchfall
  • Racecadotril = Vaprino (ab 3 Monaten); reduziert Sekretion
  • Diarrhoesan (Pektin und Kamille)
  • Oralpädon = Elektrolyte

3.) 2 Erreger für wässrige Durchfälle bei Erwachsenen

  • E. coli
  • Staphylococcus aureus
  • Noroviren
  • Rotaviren
  • Salmonellen
  • Shigellen
  • Campylobacter

4.) Wann muss Diarrhoe mit AB behandelt werden?

  • bei ärztlich abgeklärter bakterieller Ursache
  • Infektion mit Shigellen (blutiger Durchfall und Krämpfe)
  • Salmonellen
  • wenn sich Bakterien im Blut befinden
  • Arztbesuch bei: sehr schweren wässrigen Durchfällen, zusätzlichen Symptomen wie Fieber, starken Bauchschmerzen, Übelkeit; blutigen Durchfall, wenn Durchfall länger als 5 Tage anhält
Q:

Die Ärztin Fr. Dr. Germann ruft von einem Hausbesuch bei einer Ihrer Stammkundinnen Frau Brunk direkt bei Ihnen in der Apotheke an. Frau Dr. Germann fragt nach ein paar Informationen zu den verschiedenen Makroliden um das beste Präparat für Frau Brunk auszuwählen. Welche Informationen sollten Sie Frau Dr. Germann übermitteln?


A:

Wegen ihrer intrazellulären Anreicherung können sie auch bei Chlamydieninfektionen eingesetzt werden

Q:

Patientin bekommt Doxorubicin und hat Nagelveränderungen

1.) Wie heißt diese UAW?

2.) 2 Behandlungsmöglichkeiten nennen

3.) Soll auf orale Chemotherapie umgestellt werden. Welche 2 Beratungshinweise müssen gegeben werden?

4.) Welche UAW wird durch 5-FU ausgelöst?

5.) Wie kann diese UAW behandelt werden mit Dosierung?

A:

Doxorubicin = Anthrazyklin, zytostatisch wirksames Antibiotikum

1.) Wie heißt diese UAW?

  • Nageldystrophie / Hand-Fuß-Syndrom
  • schmerzhafte erythematöse Hautläsionen vor allen an Handinnenflächen und Fußsohlen

2.) 2 Behandlungsmöglichkeiten

  • schonende Hautpflege mit feuchtigkeitshaltigen Lotionen, 10% Harnstoffzubereitungen
  • Schmerzlinderung (Ibu, Paracetamol)
  • eventuell Dosisreduktion / Therapieunterbrechung

3.) Umstellung auf orale Chemotherapie: 2 Beratungshinweise

  • Patient muss sich strikt an Einnahmeschema und Dosierung halten
  • es können ebenso wie bei Infusionen Nebenwirkungen auftreten
  • auf Ernährung achten
  • Interaktionen mit anderen Medikamenten, Nahrung, Nahrungsergänzung beachten

4.) Welche UAW werden durch 5-FU = 5-Fluorouracil ausgelöst?

  • Hand- / Fuß-Syndrom
  • Haut- und Nagelveränderungen
  • Diarrhoe (prophylaktische Einnahme von Loperamid, Aufklärung des Patienten, Vermeidung von reizenden Nahrungsmiteln, Noxen etc.)
  • orale Mucositis = Stomatitis = Schleimhautschädigung

5.) Wie werden diese UAW behandelt?

  • Diarrhoe: Prophylaxe mit Loperamid, Anfangsdosis 4 mg, danach 2 mg alle 4h; Absetzen nach 12h diarrhoe-freiem Intervall
  • Stomatitis: konsequente Mundhygiene, Mundspülungen, Kryotherapie (Behandlung durch Kälte)
  • Hand-Fuß-Syndrom / Haut- und Nagelveränderungen: Entlastung, Kühlen, schonenden Hautpflege mit feuchtigkeitshaltigen Lotionen, 10% Harnstoffzubereitungen, Schmerzmittel
Q:

Opioidtherapie

1.) 3. Stufe des WHO-Schema erklären

2.) Welche therapiebedingten UAW gibt es und deren Behandlung

3.) Was ist eine Äquivalenzdosis?

A:

1.) WHO-Stufenschema der Schmerztherapie

  • Stufe I: Nichtopioidanalgetikum, +/- Adjuvanz (Metamizol, Diclofenac, ASS, Ibuprofen)
  • Stufe II: schwaches Opioid, +/- Nichtopioidanalgetikum, +/- Adjuvanz (Tramadol, Dihydrocodein)
  • Stufe III: starkes Opioid, +/- Nichtopioidanalgetikum, +/- Adjuvanz ( Fentanyl-TTS, Morphin, Buprenorphin)

2.) therapiebedingte UAW + Behandlung

  • Obstipation durch Hemmung der Kontraktion der Längsmuskulatur; Zunahme der segmentalen Kontraktion und Abnahme des Defäkationsreflexes. Behandlung: Laxantien (Natriumpicosulfat, Macrogol plus Elektrolyte = Movicol), Gleitmittel, Klysmen, Lactulose; keine Quellmittel
  • Nausea und Emesis durch Stimulation des Brechzentrums, verzögerte Magenentleerung, Obsipation. Behandlung: Antiemetika (Haloperidol, Metoclopramid)
  • Schlafstörungen, Angst, Unruhe. Behandlung: Neuroleptika, Antidepressiva (Amitriptylin, Doxepin)

3.) Was ist eine Äquivalenzdosis?

  • Anwendung bei Opioidrotation = Umstellung auf neues Opioid
  • Umrechnung zwischen den Opioiddosierungen
  • mit Äquivalenzdosisrechnern, Schiebern, Apps
  • Vergleich mit Wirkstärke von 10-30 mg Morphin bei oraler Gabe??
Q:

Darf man bei der Therapie mit Morphin Auto fahren?

A:

JA!

wenn mit dem Arzt abgesprochen und der Patient über einen Opiat-Ausweis verfügt

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