Halbfeste Antestat at Universität Mainz | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Halbfeste Antestat an der Universität Mainz

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TESTE DEIN WISSEN

Chemische Stabilität von Emulsionen

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TESTE DEIN WISSEN

Chemische Stabilität:

  • Durch größere Oberfläche = Grenzflächenvergrößerung (im Vergleich zu reiner öliger Lösung) sind zu Emulsionen verarbeitete Öle anfälliger für Autoxidation und partieller hydrolytischer Verseifung
  • gleiches gilt für einen (vornehmlich) in der lipophilen Phase gelösten Wirkstoff (im Gegensatz zu einem in öliger Lösung verarbeiteten Wirkstoff); chemische Stabilität hierbei durch Luftanteile, die durch die Herstellungsprozesse in die Emulsion gelangen, verringert
  • Interaktion / Unverträglichkeiten zwischen Wirkstoff und Emulgator (zB. ionische WW bei anionischem Emulgator und kationischem Arzneistoff) kann sowohl Wirksamkeit als auch physikalische Stabilität (z.B. Koaleszenz durch verminderte Emulgatoraktivität)  beeinflussen
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TESTE DEIN WISSEN

Definition Emulgatoren

Nennen sie Emulgatoren und ordnen sie zu: O/W, W/O, anionenaktiv, kationenaktiv, nicht ionisch, amphoter

Was sind Quasiemulgatoren?

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Emulgatoren (Tenside)

  • amphiphile Moleküle, deren lipophiler Molekülteil aus ketten -oder ringförmigen Kohlenwasserstoffen besteht und der hydrophile Teil ionogene und nichtionogene Eigenschaften besitzt
  • setzen die Oberflächenspannung herab

Quasiemulgatoren

  • keine „echten“ Emulgatoren, da sie nicht die Grenzflächenspannung herabsetzen, sondern die Viskosität der äußeren Phase erhöhen, sodass die Sedimentation der inneren Phase behindert wird
  • Beispiele: Agar, Gelatine, Arabisches Gummi


W/O Emulgatoren

1.) ionische W/O Emulgatoren

  • amphoter: Lecithin
  • anionisch: Calcium-, Magnesium-, Zinkstearat (Seifen von zweiwertigen Metallen)

2.) nicht-ionische W/O Emulgatoren

  • Cetylstearylalkohol
  • Glyerolmonostearat
  • Wollwachsalkohole
  • Sorbitanfettsäureester
  • (Alkoholsäureester)

O/W Emulgatoren

1.) ionische O/W Emulgatoren

  • kationisch: Benzalkoniumchlorid, Cetrimid, Cetylpyridiniumchlorid
  • amphoter: Lecithin, Gelatine
  • anionisch: emulgierender Cetylstearylalkohol, Natriumcetylstearylsulfat, Kaliseife, Natriumlaurylsulfat, Arabisches Gummi, Traganth, Natriumdodecylsulfat

2.) nicht-ionische O/W Emulgatoren

  • PEG-Fettsäureether
  • PEG-Stearate
  • Polysorbate
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Suppositorien: 2 Volumendosierverfahren nennen


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TESTE DEIN WISSEN

1.) Methode des zweifachen Ausgießens nach Münzel

  • gesamter WS wird mit etwas weniger Grundmasse als benötig homogenisiert und in die Zäpfchenform gegossen
  • das fehlende Volumen in den Zäpfchenformen wird mit reiner Grundmasse aufgefüllt

alles wird erneut geschmolzen, homogenisiert und neu ausgegossen

Nachteil:

  •               Der WS wird 2x thermisch belastet
  •               Hoher Zeitaufwand
  •               Erhöhte Zersetzungsreaktion durch 2x erhitzen
  •               Nur bei Arzneistoffen, die thermostabil sind

Es wird bei der Suppositorienherstellung immer ein Suppositorium mehr angesetzt als nötig


Verfahren nach Starke

  • Ausgießen reiner Grundmasse
  • Schmelzen
  • Markierung des Volumens in einem Becherglas
  • Wirkstoffzugabe und Auffüllen mit Grundmasse
  • Homogenisieren und Mischen
  • Ausgießen
  • Eichvolumen der Gießform wird mit reiner Grundmasse bestimmt
  • Wirkstoff wird mit geschmolzener Grundmasse angerieben
  • Mischung mit reiner Grundmasse auf Eichvolumen auffüllen
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Beschreibe die HLB-Systematik

Welche Zahlenwerte nehmen sie an und was bedeuten sie?

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HLB-Systematik = Hydrophilic- lipophilic-Balance

  • dient der Charakterisierung der Amphiphilie von Tensiden
  • gibt das Verhältnis hydrophiler und lipophiler Gruppen in einem Molekül wieder
  • kritischer HLB: erforderlicher HLB eines Tensids zur Herstellung einer stabilen Emulsion.
  • Methode und Skala nach Griffin: Nur für nichtionische Emulgatoren (Lanette O und N/ Span, Tween) geeignet

HLB 0-10: lipophil

HLB 10-20: hydrophil

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Was sind Oleogele?

Beispiel?

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Oleogele = Lipophile Gele

  • ähneln in ihren Eigenschaften Kohlenwasserstoff- und Triglyceridsalben
  • Beispiel: „Hydrophobes Basisgel DAC“, besteht aus flüssigem Paraffin; ist eine Alternative zu Vaselin
  • als Geldbildner für Oleogele kann hochdisperses Siliciumdioxid sowie Aluminium- und Zinkseifen genutzt werden
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TESTE DEIN WISSEN

Was ist der Dispersitätsgrad?

Wie wird er im Praktikum bestimmt?

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Dispersitätsgrad

  • das Verhältnis von Oberfläche zu Volumen der dispergierten Teilchen bzw. volumenbezogene Oberfläche der dispersen Phase
  • wenn dispergierte Teilchen eine einheitliche Form haben: monoform; unterschiedliche Gestalt: polyform
  • Systeme mit monoformen Partikeln gleicher Größe werden als monodispers, ungleicher Größe als heterodispers bezeichnet
  • Dispersitätsgrad: Verhältnis der Oberfläche zu Volumen der dispergierten Teilchen
  • nach der Teilchengröße wird zwischen grobdispers (über 1µm), kolloiddispers (1µm – 1nm) und molekulardispers (unter 1nm) eingeteilt


Praktikum

  • Die Emulsionskügelchen werden am Lichtmikroskop bei einer zweckmäßigen Vergrößerung mittels Fotokamera aufgenommen
  • es wird hierzu die jeweilige Probe (geringe Menge!) auf einen Objektträger aufgetragen und mit der entsprechenden äußeren Phase verdünnt (ca. 1 Tropfen)
  • mit einem Objektmikrometer wird das Mikroskop kalibriert
  • Auswertung: mit dem Computerprogramm „Image J“, welches im Internet zur freien Verfügung steht. Zur Ermittlung eines repräsentativen Bildes der Größenverteilung müssen mindestens ca. 100 Tröpfchen (aus zwei verschiedenen Ausschnitten) ausgemessen werden (Strichliste)
  • für die Messung des Dispersitätsgrades werden die 100 Emulsionstropfen ausgewertet und in einer Excel Tabelle angegeben
  • Folgende Größen werden bestimmt: Absoluter Durchmesser der Tröpfchen, Radius r der Tröpfchen, Oberfläche A der Tröpfchen, Volumen der Tröpfchen
  • Einheit: cm^-1
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Definition von Salbe und Creme

Einteilung mit Beispielen

Wo liegen die Unterschiede?

Welche Hilfsstoffe können enthalten sein?

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Salbe

  • besteht aus einer einphasigen Grundlage, in der der WS in flüssiger oder fester Form dispergiert ist
  • Unterschied zu Creme: Fehlen einer Wasserphase
  • wirkt wie ein Okklusionsverband und verursacht in der Haut eine Art Wärmestau, der die Haut feucht hält. Dieser Effekt ist bei trockener Haut erwünscht, die zudem einen chronischen Krankheitsverlauf aufweist.
  • Einteilung in hydrophile, hydrophobe und wasseraufnehmende Salben

Hydrophile Salbe

  • Grundlage ist mit Wasser mischbar; können Wasser in geeigneten Mengen enthalten
  • Grundlage: Macrogole
  • keine Okklusion aufgrund hohem Aufnahmevermögen von Wasser (osmotische Aktivität)

Hydrophobe Salbe

  • nehmen nur kleinste Mengen Wasser auf
  • Kohlenwasserstoffgele 🡪 Vaselin (kristalline Kerne, glasige/amorphe Übergangsbereiche, flüssige Paraffine)
  • Lipogele 🡪 Triglyceride (flüssige und feste zusammen)
  • außerdem als Grundlagen: Paraffin (durum, subliq., perliq.), Wachse, Polyalkylsiloxane 
  • starker Okklusionseffekt

Wasseraufnehmende Salben = Absorptionsbasen

  • per definitionem wasserfrei
  • können jedoch größere Mengen Wasser, auch unter der Bildung von Emulsionen, aufnehmen
  • meistens hoher Kohlenwasserstoffanteil, gleiche Grundlagen wie hydrophobe Salben + Emulgator!
  • geringerer Okklusionseffekt als hydrophobe Salben, da Wasseraufnahme bedingt möglich ist
  • zB. hydrophile Salbe, Wollwachsalkoholsalbe


Creme

  • mehrphasige Zubereitungen, die aus einer lipophilen und einer wässrigen Phase bestehen (Emulsionssalben mit größerem Wasseranteil)
  • im Gegensatz zu Salben haben sie einen hohen Wasseranteil und einen Emulgator
  • durch das Wasser wirkt sie kühlend, sodass eine Creme meist bei akuten Erkrankungen zum Einsatz kommt
  • leicht austrocknender Effekt hilft bei fettiger Haut
  • Einteilung in lipophile, hydrophile und amphiphile Creme

Lipophile Creme

  • W/O-Emulsionen mit gelierter äußerer Phase
  • lipophile Absorptionsbase (= wasseraufnehmende Salbe mit W/O-Emulgator) + Wasser
  • wirken fettend (positiv bei Sebostase)
  • partiell okkludierend (weniger stark als wasseraufnehmende Salben)
  • fördern Hydratation des Stratum corneums; bei trockener Haut (Lanolin)
  • zB. wasserhaltige Wollwachsalkoholsalbe, hydrophobe Basiscreme, Kühlsalbe (hier Wasser vorwiegend mechanisch gebunden, deshalb relativ instabil 🡪 gewollt)

Hydrophile Creme

  • O/W-Emulsionen mit gelierter äußerer Phase (vor allem flüssigkristallines Gerüst aus lamellar angeordneten Tensiden)

  • enthalten meist Komplexemulgatoren (Mischung eines O/W- und eines W/O-Emulgators)

  • einige Zusatzstoffe nötig 🡪 Konservierungsmittel (Wasser der äußeren Phase mikrobiell anfällig), Feuchthaltemittel (Glycerol, Sorbitol etc.; Austrockung der Creme bei Lagerung wird verhindert)

  • beim Auftragen der Creme verdunstet Wasser, Arzneistoffkonzentration steigt an 🡪 bessere Penetration

  • bei fettender Haut

  • zB. wasserhaltige hydrophile Salbe, nichtionische hydrophile Creme

Amphiphile Creme

  • als Untergruppe, da gleiche Anwendungsgebiete und Zusammensetzung (typische O/W- und W/O-Emulgatoren) wie hydrophile Cremes
  • keine eindeutige Unterscheidung zwischen äußerer und innerer Phase möglich (Verdünnung mit beiden Phasen leicht möglich, Anfärben und Leitfähigkeitsmessungen ergeben keine eindeutigen Ergebnisse) 🡪 keine Emulsion
  • bi-/trikohärentes System 
  • zB. Basiscreme


Hilfsstoffe

  • Penetrationsbeschleuniger (Hilfsstoffe, die die Struktur der Hornhaut auflockern, z.B. DMSO, Isopropanol)
  • Konservierungsmittel (Sorbinsäure)
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Methoden zur Ermittlung der Phasenlage von Emulsionen

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TESTE DEIN WISSEN

- Phasenlage nicht immer an Volumenverhältnisse gebunden (es gibt Emulsionen mit bis zu 90 % innerer Phase[1] )

- Bancroft-Regel: Es wird die Phase zum Dispersionsmittel, in der sich der Emulgator besser löst

  1. Abwaschprobe (nur O/W sind abwaschbar)
  2. Färbeprobe (Sudanrot für O, Methylenblau für W; Mikroskopie)
  3. Verdünnungsmethode (nur O/W sind leicht mit Wasser verdünnbar)
  4. Ringprobe (Klecks Emulsion auf Filterpapier, wenn wässriger Ring entsteht, ist es O/W)
  5. Leitfähigkeitsmessung (nur O/W leiten Strom, bei W/O wirkt Öl als Isolator)
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Was sind Emulsionen?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Grob-(oder kolloid)disperse Systeme mindestens zweier nicht mischbarer Flüssigkeiten (flüssige Tropfen oder Flüssigkristalle in einer anderen Flüssigkeit dispergiert)
  • Meist Milchig-undurchsichtig (unterschiedliche Brechungsindizes; Transparenz nur bei gleichen Brechungsindizes oder bei Mikroemulsionen)
  • Emulsionen sind grob- oder kolloiddisperse Systeme aus mindestens zwei oder mehreren nicht miteinander mischbaren Flüssigkeiten, von denen eine in feinsten Tröpfchen in der anderen dispergiert ist (üblicherweise mit Emulgatoren stabilisiert). Die äußere Phase bildet das kontinuierliche Dispersionsmittel, indem die innere Phase diskontinuierlich dispergiert vorliegt. Sie sind meist milchig-undurchsichtig. Sie sind durch die Grenzflächenenergie thermodynamisch instabil und neigen zur Phasentrennung
  • können nur kinetisch komplett stabilisiert werden.
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TESTE DEIN WISSEN

Nennen Sie Salbengrundlagen

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  • Hydrophobe Salben: Vaseline, Polysiloxane, Glyceride

  • Wasseraufnehmende Salben: Vaseline, Polysiloxane, Glyceride plus Emulgator

  • Hydrophile Salben: PEG (Macrogole)

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Hartfett

Was ist das? Wie wird es hergestellt? 

Welche Hartfetttypen gibt es?  Welche Hartfett-Analytik machen wir im Praktikum?

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Hartfett = Adeps solidus

  • Gemisch aus Mono-, Di-, Triglyceriden, welches aus Palmkernöl und Kokosöl gewonnen wird
  • halbsynthetisch
  • Arzneiträgerstoff bei Zäpfchen
  • Suppositoriengrundlage (weiß, spröde, fast geruch- und geschmacklos, wasserunlösliche, fettig anfühlende Masse) und hat die frühere Kakaobutter fast vollständig verdrängt
  • hauptsächlich aus gesättigten C12-C18 Fettsäuren, die mit Glycerol verestert sind
  • hat emulgierende Eigenschaften
  • unterscheidet sich in Schmelztemperatur, Hydroxylzahl, Verseifungszahl (Ph.Eur.: Schmelztemp. 30-45°C, Hydroxylzahl <50, Verseifungszahl zwischen 210 und 260)

Herstellung

  • aus pflanzlichen Fette von Kokos- und Palmenkerne, die einen hohen Gehalt an Laurinsäure aufweisen
  • zunächst erfolgt eine Verseifung (Esterspaltung) der Fette. Die dann entstandenen Doppelbindungen der freien Fettsäuren werden hydriert
  • destillative Trennung der einzelnen Fettsäuren. Die gesättigten Fettsäuren werden zum Schluss mit Glycerol verestert


Einteilung von Hartfett

  •  ausschlaggebend für die Einteilung ist die Hydroxylzahl (laut Ph.Eur <50), Verseifungszahl (laut Ph.Eur 210-260) und Schmelztemperatur (laut Ph.Eur 30-45°C) 
  • verschiedene WITEPSOL-Typen

1.) Witepsol H = hart: niedrige Hydroxylzahl, oder niedriger Anteil an Mono- und Diglyceriden, kurze Erstarrungszeit und spröde Konsistenz

2.) Witepsol W=weich: hoher Anteil an Mono- und Diglyceriden 🡪 gute Emulgierfähigkeit, gute Spreitfähigkeit; Erstarren dauert länger

3.) Witepsol S=Spezialsorten: für die Industrie, sie enthalten unter anderem oberflächenaktive Substanzen

4.) Witepsol E: haben einen Schmelzpunkt, der höher als die Körpertemperatur liegt. Die kommen dann zum Einsatz, wenn der Wirkstoff den Schmelzpunkt herabsetzt


Hartfettanalytik

Zur Charakterisierung von Grundlagen dienen der Schmelz- und Erstarrungspunkt sowie Fettkennzahlen. Qualitätsbestimmende Parameter für Zäpfchen sind Schmelzverfahren, Bruchtfestigkeit, und Zerfallszeit

Hartfettanalytik im Praktikum: Bestimmung von Steigschmelzpunkt, Erstarrungspunkt nach Shukoff, Durchschmelzzeit, Nachhärtung (KEINE ZERFALLSZEIT!! GILT NUR BEI ZÄPFCHEN!)

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Maßnahmen zur Verbesserung der Stabilität von Emulsionen

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TESTE DEIN WISSEN

Erhöhung der Stabilität nach dem Stokes Gesetz:

  • Reduktion des Radius
  • Angleichen der Dichten
  • Erhöhung der Viskosität der äußeren Phase
  • Reduktion der Grenzflächenspannung
  • Amphiphile Moleküle (Tenside) setzen die Grenzflächen-/Oberflächenspannung zwischen zwei nicht mischbaren Phasen herab
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Q:

Chemische Stabilität von Emulsionen

A:

Chemische Stabilität:

  • Durch größere Oberfläche = Grenzflächenvergrößerung (im Vergleich zu reiner öliger Lösung) sind zu Emulsionen verarbeitete Öle anfälliger für Autoxidation und partieller hydrolytischer Verseifung
  • gleiches gilt für einen (vornehmlich) in der lipophilen Phase gelösten Wirkstoff (im Gegensatz zu einem in öliger Lösung verarbeiteten Wirkstoff); chemische Stabilität hierbei durch Luftanteile, die durch die Herstellungsprozesse in die Emulsion gelangen, verringert
  • Interaktion / Unverträglichkeiten zwischen Wirkstoff und Emulgator (zB. ionische WW bei anionischem Emulgator und kationischem Arzneistoff) kann sowohl Wirksamkeit als auch physikalische Stabilität (z.B. Koaleszenz durch verminderte Emulgatoraktivität)  beeinflussen
Q:

Definition Emulgatoren

Nennen sie Emulgatoren und ordnen sie zu: O/W, W/O, anionenaktiv, kationenaktiv, nicht ionisch, amphoter

Was sind Quasiemulgatoren?

A:

Emulgatoren (Tenside)

  • amphiphile Moleküle, deren lipophiler Molekülteil aus ketten -oder ringförmigen Kohlenwasserstoffen besteht und der hydrophile Teil ionogene und nichtionogene Eigenschaften besitzt
  • setzen die Oberflächenspannung herab

Quasiemulgatoren

  • keine „echten“ Emulgatoren, da sie nicht die Grenzflächenspannung herabsetzen, sondern die Viskosität der äußeren Phase erhöhen, sodass die Sedimentation der inneren Phase behindert wird
  • Beispiele: Agar, Gelatine, Arabisches Gummi


W/O Emulgatoren

1.) ionische W/O Emulgatoren

  • amphoter: Lecithin
  • anionisch: Calcium-, Magnesium-, Zinkstearat (Seifen von zweiwertigen Metallen)

2.) nicht-ionische W/O Emulgatoren

  • Cetylstearylalkohol
  • Glyerolmonostearat
  • Wollwachsalkohole
  • Sorbitanfettsäureester
  • (Alkoholsäureester)

O/W Emulgatoren

1.) ionische O/W Emulgatoren

  • kationisch: Benzalkoniumchlorid, Cetrimid, Cetylpyridiniumchlorid
  • amphoter: Lecithin, Gelatine
  • anionisch: emulgierender Cetylstearylalkohol, Natriumcetylstearylsulfat, Kaliseife, Natriumlaurylsulfat, Arabisches Gummi, Traganth, Natriumdodecylsulfat

2.) nicht-ionische O/W Emulgatoren

  • PEG-Fettsäureether
  • PEG-Stearate
  • Polysorbate
Q:

Suppositorien: 2 Volumendosierverfahren nennen


A:

1.) Methode des zweifachen Ausgießens nach Münzel

  • gesamter WS wird mit etwas weniger Grundmasse als benötig homogenisiert und in die Zäpfchenform gegossen
  • das fehlende Volumen in den Zäpfchenformen wird mit reiner Grundmasse aufgefüllt

alles wird erneut geschmolzen, homogenisiert und neu ausgegossen

Nachteil:

  •               Der WS wird 2x thermisch belastet
  •               Hoher Zeitaufwand
  •               Erhöhte Zersetzungsreaktion durch 2x erhitzen
  •               Nur bei Arzneistoffen, die thermostabil sind

Es wird bei der Suppositorienherstellung immer ein Suppositorium mehr angesetzt als nötig


Verfahren nach Starke

  • Ausgießen reiner Grundmasse
  • Schmelzen
  • Markierung des Volumens in einem Becherglas
  • Wirkstoffzugabe und Auffüllen mit Grundmasse
  • Homogenisieren und Mischen
  • Ausgießen
  • Eichvolumen der Gießform wird mit reiner Grundmasse bestimmt
  • Wirkstoff wird mit geschmolzener Grundmasse angerieben
  • Mischung mit reiner Grundmasse auf Eichvolumen auffüllen
Q:

Beschreibe die HLB-Systematik

Welche Zahlenwerte nehmen sie an und was bedeuten sie?

A:

HLB-Systematik = Hydrophilic- lipophilic-Balance

  • dient der Charakterisierung der Amphiphilie von Tensiden
  • gibt das Verhältnis hydrophiler und lipophiler Gruppen in einem Molekül wieder
  • kritischer HLB: erforderlicher HLB eines Tensids zur Herstellung einer stabilen Emulsion.
  • Methode und Skala nach Griffin: Nur für nichtionische Emulgatoren (Lanette O und N/ Span, Tween) geeignet

HLB 0-10: lipophil

HLB 10-20: hydrophil

Q:

Was sind Oleogele?

Beispiel?

A:

Oleogele = Lipophile Gele

  • ähneln in ihren Eigenschaften Kohlenwasserstoff- und Triglyceridsalben
  • Beispiel: „Hydrophobes Basisgel DAC“, besteht aus flüssigem Paraffin; ist eine Alternative zu Vaselin
  • als Geldbildner für Oleogele kann hochdisperses Siliciumdioxid sowie Aluminium- und Zinkseifen genutzt werden
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Q:

Was ist der Dispersitätsgrad?

Wie wird er im Praktikum bestimmt?

A:

Dispersitätsgrad

  • das Verhältnis von Oberfläche zu Volumen der dispergierten Teilchen bzw. volumenbezogene Oberfläche der dispersen Phase
  • wenn dispergierte Teilchen eine einheitliche Form haben: monoform; unterschiedliche Gestalt: polyform
  • Systeme mit monoformen Partikeln gleicher Größe werden als monodispers, ungleicher Größe als heterodispers bezeichnet
  • Dispersitätsgrad: Verhältnis der Oberfläche zu Volumen der dispergierten Teilchen
  • nach der Teilchengröße wird zwischen grobdispers (über 1µm), kolloiddispers (1µm – 1nm) und molekulardispers (unter 1nm) eingeteilt


Praktikum

  • Die Emulsionskügelchen werden am Lichtmikroskop bei einer zweckmäßigen Vergrößerung mittels Fotokamera aufgenommen
  • es wird hierzu die jeweilige Probe (geringe Menge!) auf einen Objektträger aufgetragen und mit der entsprechenden äußeren Phase verdünnt (ca. 1 Tropfen)
  • mit einem Objektmikrometer wird das Mikroskop kalibriert
  • Auswertung: mit dem Computerprogramm „Image J“, welches im Internet zur freien Verfügung steht. Zur Ermittlung eines repräsentativen Bildes der Größenverteilung müssen mindestens ca. 100 Tröpfchen (aus zwei verschiedenen Ausschnitten) ausgemessen werden (Strichliste)
  • für die Messung des Dispersitätsgrades werden die 100 Emulsionstropfen ausgewertet und in einer Excel Tabelle angegeben
  • Folgende Größen werden bestimmt: Absoluter Durchmesser der Tröpfchen, Radius r der Tröpfchen, Oberfläche A der Tröpfchen, Volumen der Tröpfchen
  • Einheit: cm^-1
Q:

Definition von Salbe und Creme

Einteilung mit Beispielen

Wo liegen die Unterschiede?

Welche Hilfsstoffe können enthalten sein?

A:

Salbe

  • besteht aus einer einphasigen Grundlage, in der der WS in flüssiger oder fester Form dispergiert ist
  • Unterschied zu Creme: Fehlen einer Wasserphase
  • wirkt wie ein Okklusionsverband und verursacht in der Haut eine Art Wärmestau, der die Haut feucht hält. Dieser Effekt ist bei trockener Haut erwünscht, die zudem einen chronischen Krankheitsverlauf aufweist.
  • Einteilung in hydrophile, hydrophobe und wasseraufnehmende Salben

Hydrophile Salbe

  • Grundlage ist mit Wasser mischbar; können Wasser in geeigneten Mengen enthalten
  • Grundlage: Macrogole
  • keine Okklusion aufgrund hohem Aufnahmevermögen von Wasser (osmotische Aktivität)

Hydrophobe Salbe

  • nehmen nur kleinste Mengen Wasser auf
  • Kohlenwasserstoffgele 🡪 Vaselin (kristalline Kerne, glasige/amorphe Übergangsbereiche, flüssige Paraffine)
  • Lipogele 🡪 Triglyceride (flüssige und feste zusammen)
  • außerdem als Grundlagen: Paraffin (durum, subliq., perliq.), Wachse, Polyalkylsiloxane 
  • starker Okklusionseffekt

Wasseraufnehmende Salben = Absorptionsbasen

  • per definitionem wasserfrei
  • können jedoch größere Mengen Wasser, auch unter der Bildung von Emulsionen, aufnehmen
  • meistens hoher Kohlenwasserstoffanteil, gleiche Grundlagen wie hydrophobe Salben + Emulgator!
  • geringerer Okklusionseffekt als hydrophobe Salben, da Wasseraufnahme bedingt möglich ist
  • zB. hydrophile Salbe, Wollwachsalkoholsalbe


Creme

  • mehrphasige Zubereitungen, die aus einer lipophilen und einer wässrigen Phase bestehen (Emulsionssalben mit größerem Wasseranteil)
  • im Gegensatz zu Salben haben sie einen hohen Wasseranteil und einen Emulgator
  • durch das Wasser wirkt sie kühlend, sodass eine Creme meist bei akuten Erkrankungen zum Einsatz kommt
  • leicht austrocknender Effekt hilft bei fettiger Haut
  • Einteilung in lipophile, hydrophile und amphiphile Creme

Lipophile Creme

  • W/O-Emulsionen mit gelierter äußerer Phase
  • lipophile Absorptionsbase (= wasseraufnehmende Salbe mit W/O-Emulgator) + Wasser
  • wirken fettend (positiv bei Sebostase)
  • partiell okkludierend (weniger stark als wasseraufnehmende Salben)
  • fördern Hydratation des Stratum corneums; bei trockener Haut (Lanolin)
  • zB. wasserhaltige Wollwachsalkoholsalbe, hydrophobe Basiscreme, Kühlsalbe (hier Wasser vorwiegend mechanisch gebunden, deshalb relativ instabil 🡪 gewollt)

Hydrophile Creme

  • O/W-Emulsionen mit gelierter äußerer Phase (vor allem flüssigkristallines Gerüst aus lamellar angeordneten Tensiden)

  • enthalten meist Komplexemulgatoren (Mischung eines O/W- und eines W/O-Emulgators)

  • einige Zusatzstoffe nötig 🡪 Konservierungsmittel (Wasser der äußeren Phase mikrobiell anfällig), Feuchthaltemittel (Glycerol, Sorbitol etc.; Austrockung der Creme bei Lagerung wird verhindert)

  • beim Auftragen der Creme verdunstet Wasser, Arzneistoffkonzentration steigt an 🡪 bessere Penetration

  • bei fettender Haut

  • zB. wasserhaltige hydrophile Salbe, nichtionische hydrophile Creme

Amphiphile Creme

  • als Untergruppe, da gleiche Anwendungsgebiete und Zusammensetzung (typische O/W- und W/O-Emulgatoren) wie hydrophile Cremes
  • keine eindeutige Unterscheidung zwischen äußerer und innerer Phase möglich (Verdünnung mit beiden Phasen leicht möglich, Anfärben und Leitfähigkeitsmessungen ergeben keine eindeutigen Ergebnisse) 🡪 keine Emulsion
  • bi-/trikohärentes System 
  • zB. Basiscreme


Hilfsstoffe

  • Penetrationsbeschleuniger (Hilfsstoffe, die die Struktur der Hornhaut auflockern, z.B. DMSO, Isopropanol)
  • Konservierungsmittel (Sorbinsäure)
Q:

Methoden zur Ermittlung der Phasenlage von Emulsionen

A:

- Phasenlage nicht immer an Volumenverhältnisse gebunden (es gibt Emulsionen mit bis zu 90 % innerer Phase[1] )

- Bancroft-Regel: Es wird die Phase zum Dispersionsmittel, in der sich der Emulgator besser löst

  1. Abwaschprobe (nur O/W sind abwaschbar)
  2. Färbeprobe (Sudanrot für O, Methylenblau für W; Mikroskopie)
  3. Verdünnungsmethode (nur O/W sind leicht mit Wasser verdünnbar)
  4. Ringprobe (Klecks Emulsion auf Filterpapier, wenn wässriger Ring entsteht, ist es O/W)
  5. Leitfähigkeitsmessung (nur O/W leiten Strom, bei W/O wirkt Öl als Isolator)
Q:

Was sind Emulsionen?

A:
  • Grob-(oder kolloid)disperse Systeme mindestens zweier nicht mischbarer Flüssigkeiten (flüssige Tropfen oder Flüssigkristalle in einer anderen Flüssigkeit dispergiert)
  • Meist Milchig-undurchsichtig (unterschiedliche Brechungsindizes; Transparenz nur bei gleichen Brechungsindizes oder bei Mikroemulsionen)
  • Emulsionen sind grob- oder kolloiddisperse Systeme aus mindestens zwei oder mehreren nicht miteinander mischbaren Flüssigkeiten, von denen eine in feinsten Tröpfchen in der anderen dispergiert ist (üblicherweise mit Emulgatoren stabilisiert). Die äußere Phase bildet das kontinuierliche Dispersionsmittel, indem die innere Phase diskontinuierlich dispergiert vorliegt. Sie sind meist milchig-undurchsichtig. Sie sind durch die Grenzflächenenergie thermodynamisch instabil und neigen zur Phasentrennung
  • können nur kinetisch komplett stabilisiert werden.
Q:

Nennen Sie Salbengrundlagen

A:
  • Hydrophobe Salben: Vaseline, Polysiloxane, Glyceride

  • Wasseraufnehmende Salben: Vaseline, Polysiloxane, Glyceride plus Emulgator

  • Hydrophile Salben: PEG (Macrogole)

Q:

Hartfett

Was ist das? Wie wird es hergestellt? 

Welche Hartfetttypen gibt es?  Welche Hartfett-Analytik machen wir im Praktikum?

A:

Hartfett = Adeps solidus

  • Gemisch aus Mono-, Di-, Triglyceriden, welches aus Palmkernöl und Kokosöl gewonnen wird
  • halbsynthetisch
  • Arzneiträgerstoff bei Zäpfchen
  • Suppositoriengrundlage (weiß, spröde, fast geruch- und geschmacklos, wasserunlösliche, fettig anfühlende Masse) und hat die frühere Kakaobutter fast vollständig verdrängt
  • hauptsächlich aus gesättigten C12-C18 Fettsäuren, die mit Glycerol verestert sind
  • hat emulgierende Eigenschaften
  • unterscheidet sich in Schmelztemperatur, Hydroxylzahl, Verseifungszahl (Ph.Eur.: Schmelztemp. 30-45°C, Hydroxylzahl <50, Verseifungszahl zwischen 210 und 260)

Herstellung

  • aus pflanzlichen Fette von Kokos- und Palmenkerne, die einen hohen Gehalt an Laurinsäure aufweisen
  • zunächst erfolgt eine Verseifung (Esterspaltung) der Fette. Die dann entstandenen Doppelbindungen der freien Fettsäuren werden hydriert
  • destillative Trennung der einzelnen Fettsäuren. Die gesättigten Fettsäuren werden zum Schluss mit Glycerol verestert


Einteilung von Hartfett

  •  ausschlaggebend für die Einteilung ist die Hydroxylzahl (laut Ph.Eur <50), Verseifungszahl (laut Ph.Eur 210-260) und Schmelztemperatur (laut Ph.Eur 30-45°C) 
  • verschiedene WITEPSOL-Typen

1.) Witepsol H = hart: niedrige Hydroxylzahl, oder niedriger Anteil an Mono- und Diglyceriden, kurze Erstarrungszeit und spröde Konsistenz

2.) Witepsol W=weich: hoher Anteil an Mono- und Diglyceriden 🡪 gute Emulgierfähigkeit, gute Spreitfähigkeit; Erstarren dauert länger

3.) Witepsol S=Spezialsorten: für die Industrie, sie enthalten unter anderem oberflächenaktive Substanzen

4.) Witepsol E: haben einen Schmelzpunkt, der höher als die Körpertemperatur liegt. Die kommen dann zum Einsatz, wenn der Wirkstoff den Schmelzpunkt herabsetzt


Hartfettanalytik

Zur Charakterisierung von Grundlagen dienen der Schmelz- und Erstarrungspunkt sowie Fettkennzahlen. Qualitätsbestimmende Parameter für Zäpfchen sind Schmelzverfahren, Bruchtfestigkeit, und Zerfallszeit

Hartfettanalytik im Praktikum: Bestimmung von Steigschmelzpunkt, Erstarrungspunkt nach Shukoff, Durchschmelzzeit, Nachhärtung (KEINE ZERFALLSZEIT!! GILT NUR BEI ZÄPFCHEN!)

Q:

Maßnahmen zur Verbesserung der Stabilität von Emulsionen

A:

Erhöhung der Stabilität nach dem Stokes Gesetz:

  • Reduktion des Radius
  • Angleichen der Dichten
  • Erhöhung der Viskosität der äußeren Phase
  • Reduktion der Grenzflächenspannung
  • Amphiphile Moleküle (Tenside) setzen die Grenzflächen-/Oberflächenspannung zwischen zwei nicht mischbaren Phasen herab
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