Gesundheitspsychologie (Basis) - Kontext Und Perspektiven Der Gesundheitspsychologie at Universität Mainz | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Gesundheitspsychologie (Basis) - Kontext und Perspektiven der Gesundheitspsychologie an der Universität Mainz

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Gesundheitspsychologie (Basis) - Kontext und Perspektiven der Gesundheitspsychologie Kurs an der Universität Mainz zu.

TESTE DEIN WISSEN

Untenstehend finden Sie einen Auszug aus einer Ergebnistabelle der Studie von
Canto et al. (2011). Interpretieren Sie die Tabelle. Was ist die Kernaussage?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

-Dieses Experiment zeigt, dass je mehr Risikofaktoren, desto mehr Chancen zu überleben.
-Kontra-intuitiv, schwer zu erklären.
-Mögliche Erklärung: Erwartung führt zu besserer Vorbereitung des Körpers / Der Körper war schon
etw. gewohnt damit.

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist eine Fall-Kontroll-Studie (case control study)?

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TESTE DEIN WISSEN

-Es geht um eine Form der beobachtenden epidemiologischen Studien.
-Untersuchung von betroffenen Personen und eine Vergleichsgruppe (nicht-Betroffene).
- Retrospektive Suche nach möglicher Ursache von Erkrankungen/ Verhaltensmuster u.a.
- signifikanter Unterschied zwischen beiden Gruppen bedeutet einen Zusammenhang zwischen
Risikofaktor und Erkrankung.
- Keine Kausalaussagen sind möglich.

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TESTE DEIN WISSEN

Skizzieren Sie Strategien der Risikofaktorforschung.

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TESTE DEIN WISSEN

- klinische Beobachtung
- Fallkontrollstudien, wenn diese die ursprüngliche Hypothese stützen, neue versuche mit größerer Stichprobe.
-Epidemiologische Untersuchungen/ Erhebung von epidemiologischen Kennzahlen
- Durchführung von Kohortenstudien.
-Interventions- und Präventionsstudien.

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Inzidenz

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TESTE DEIN WISSEN

Anzahl Neuerkrankungen in einer bestimmten Population und Zeitraum. Mind. zwei
Messzeitpunkte sind notwendig, um Inzidenz zu definieren.

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TESTE DEIN WISSEN

Mortalität/Letalität

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TESTE DEIN WISSEN

Wie häufig sind Todesfälle durch eine bestimmte Erkrankung in einer bestimmten Population verursacht.

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TESTE DEIN WISSEN

Grundkonzepte. „Was versteht man unter der „intention-behavior-gap“ ?

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TESTE DEIN WISSEN

-Intentions-Verhaltens-Lücke beschreibt das Phänomen, dass trotz einer starken Intention,
verhalten sich die Menschen oft in einer Weise, die nicht mit dieser Intention übereinstimmt.
(Zusammenhang zwischen Handlung und Absicht ist schwach)
-Faktoren, die das Phänomen erklären können: Die Qualität der Intention (Konkretheit,
Schwierigkeit, Grundlage, zeitliche Stabilität, u. a.) und Selbstregulatorische Schwierigkeiten (Nie
Anfangen, Dranbleiben, Schwere Überwindung von Gewohnheiten, Sunk-Cost-Effect u.a.)

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Welche Rollen spielen Einzelfallbetrachtungen (Kasuistiken) in der
Risikofaktorforschung?

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TESTE DEIN WISSEN

-qualitative Forschungsmethode, die sich am Einzelfall orientiert.
-Induktiv/Deskriptiv
-Beschreibung von Krankheitsfällen, Krankheitsverhalten o. ä.
-Geeignet zur Generierung von Hypothesen und zur Falsifikation
-Geeignet für frühe Forschungsphasen
-Geeignete für die Untersuchung von seltenen Fällen
-Positive Aspekte: Ökonomisch, Berücksichtigung der Individualität
-Negative Aspekte: Nicht Generalisiert

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Wie ist das Odds Ratio definiert?

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TESTE DEIN WISSEN

- Das Odd Ratio zeigt uns die Chance-Verhältnis eines Ereignisses (z.B. Erkrankung) zwischen zwei
Gruppen (z.B. Frauen und Männer).
- Die Berechnung erfolgt durch betroffene/nicht-Betroffene von beiden Gruppen, die untersucht
wurden. Dann wird ein Ergebnis durch das andere geteilt.
- Wenn OR = 1 sind die Chancen gleich für beide Gruppen.
- Wenn OR >1 die 1. Gruppe hat mehrere Chancen erkrankt zu werden.
- Wenn OR <1 hat die 1. Gruppe weniger Chancen.
OR = A*D/ B*C

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Wie ist das relative Risiko definiert?

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TESTE DEIN WISSEN

- Das relative Risiko zeigt uns die Chance-Verhältnis, dass ein Ereignis (z.B. Krankheit) in einer
exponierten Gruppe auftritt (verglichen mit der Chance bei einer nicht exponierten Vergleichsgruppe)
– Basiert sich auf einer Vier-Felder-Tafel, in der Erkrankte und Nicht-Erkrankte hinsichtlich ihrer
Exposition für eine bestimmte Krankheit aufgeteilt werden.
- Die Berechnung lautet:
Anteil der exponierten Erkrankten an allen exponierten Personen geteilt durch der Anteil der nicht-
exponierten Erkrankten an allen nicht-exponierten Personen.
A/(A+B)/C(C+D) = RR.

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Hill Kriterien: Stärke - 

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TESTE DEIN WISSEN

Eine schwache Assoziation zwischen zwei Phänomenen besagt nicht, dass keine
Kausalität zwischen ihnen existiert.

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TESTE DEIN WISSEN

Erläutern Sie die folgenden Kriterien und führen Sie kurz aus, wie diese bestimmt
werden können: a) Analogie Reaktionsbeziehung

Erläutern Sie die folgenden Kriterien und führen Sie kurz aus, wie diese bestimmt
werden können: a) Analogie b) Stärke
c) Dosis-Reaktionsbeziehung

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TESTE DEIN WISSEN

Stärke: Eine schwache Assoziation zwischen zwei Phänomenen besagt nicht, dass keine Kausalität zwischen ihnen existiert. (Experimentelle Untersuchung, Statistische Berechnung der Varianzaufklärung und Effektstärke, Ausschiließen von Drittvariablen)

Analogie: Der Effekt ähnlicher Wirksubstanzen/Risikofaktoren sollte berücksichtigt werden. (Wenn möglich, experimentelle Untersuchungen, Beobachtungsstudien)

Biologischer Gradient: Stärkere Exposition gegenüber einem Risikofaktor sollte zu einem häufigeren Auftreten der Erkrankung führen. (Wenn möglich, experimentelle, Beobachtungsstudien)

Diese Kriterien lassen sich durch wissenschaftliche Studien und statistische Berechnungen bestimmen. Ethische Gründen können empirische Untersuchungen begrenzen. Alternative experimentelle Methoden sind Tieruntersuchungen, In vitro und ex Juvantibus. Beobachtungsstudien
erlauben keine Kausale Aussagen, aber können für eine bestimmte Hypothese sprechen/ Tendenzen zeigen.

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Definitionen Primär, Sekundär, Tertiärpräventionen 

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TESTE DEIN WISSEN

Definitionen Primär, Sekundär, Tertiärpräventionen (L)

Caplan (1964) definiert drei verschiedene Bereiche der Prävention:
(1) Primärprävention: Dient zur Vermeidung von Neuerkrankungen (Senkung der Inzidenz).
(2) Sekundärprävention: Dient zur Vermeidung des Fortschreitens einer Erkrankung.
(3) Tertiärprävention: Dient zur Minimierung der Schäden durch eine Erkrankung.

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Gesundheitspsychologie (Basis) - Kontext und Perspektiven der Gesundheitspsychologie Kurs an der Universität Mainz - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Untenstehend finden Sie einen Auszug aus einer Ergebnistabelle der Studie von
Canto et al. (2011). Interpretieren Sie die Tabelle. Was ist die Kernaussage?

A:

-Dieses Experiment zeigt, dass je mehr Risikofaktoren, desto mehr Chancen zu überleben.
-Kontra-intuitiv, schwer zu erklären.
-Mögliche Erklärung: Erwartung führt zu besserer Vorbereitung des Körpers / Der Körper war schon
etw. gewohnt damit.

Q:

Was ist eine Fall-Kontroll-Studie (case control study)?

A:

-Es geht um eine Form der beobachtenden epidemiologischen Studien.
-Untersuchung von betroffenen Personen und eine Vergleichsgruppe (nicht-Betroffene).
- Retrospektive Suche nach möglicher Ursache von Erkrankungen/ Verhaltensmuster u.a.
- signifikanter Unterschied zwischen beiden Gruppen bedeutet einen Zusammenhang zwischen
Risikofaktor und Erkrankung.
- Keine Kausalaussagen sind möglich.

Q:

Skizzieren Sie Strategien der Risikofaktorforschung.

A:

- klinische Beobachtung
- Fallkontrollstudien, wenn diese die ursprüngliche Hypothese stützen, neue versuche mit größerer Stichprobe.
-Epidemiologische Untersuchungen/ Erhebung von epidemiologischen Kennzahlen
- Durchführung von Kohortenstudien.
-Interventions- und Präventionsstudien.

Q:

Inzidenz

A:

Anzahl Neuerkrankungen in einer bestimmten Population und Zeitraum. Mind. zwei
Messzeitpunkte sind notwendig, um Inzidenz zu definieren.

Q:

Mortalität/Letalität

A:

Wie häufig sind Todesfälle durch eine bestimmte Erkrankung in einer bestimmten Population verursacht.

Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Grundkonzepte. „Was versteht man unter der „intention-behavior-gap“ ?

A:

-Intentions-Verhaltens-Lücke beschreibt das Phänomen, dass trotz einer starken Intention,
verhalten sich die Menschen oft in einer Weise, die nicht mit dieser Intention übereinstimmt.
(Zusammenhang zwischen Handlung und Absicht ist schwach)
-Faktoren, die das Phänomen erklären können: Die Qualität der Intention (Konkretheit,
Schwierigkeit, Grundlage, zeitliche Stabilität, u. a.) und Selbstregulatorische Schwierigkeiten (Nie
Anfangen, Dranbleiben, Schwere Überwindung von Gewohnheiten, Sunk-Cost-Effect u.a.)

Q:

Welche Rollen spielen Einzelfallbetrachtungen (Kasuistiken) in der
Risikofaktorforschung?

A:

-qualitative Forschungsmethode, die sich am Einzelfall orientiert.
-Induktiv/Deskriptiv
-Beschreibung von Krankheitsfällen, Krankheitsverhalten o. ä.
-Geeignet zur Generierung von Hypothesen und zur Falsifikation
-Geeignet für frühe Forschungsphasen
-Geeignete für die Untersuchung von seltenen Fällen
-Positive Aspekte: Ökonomisch, Berücksichtigung der Individualität
-Negative Aspekte: Nicht Generalisiert

Q:

Wie ist das Odds Ratio definiert?

A:

- Das Odd Ratio zeigt uns die Chance-Verhältnis eines Ereignisses (z.B. Erkrankung) zwischen zwei
Gruppen (z.B. Frauen und Männer).
- Die Berechnung erfolgt durch betroffene/nicht-Betroffene von beiden Gruppen, die untersucht
wurden. Dann wird ein Ergebnis durch das andere geteilt.
- Wenn OR = 1 sind die Chancen gleich für beide Gruppen.
- Wenn OR >1 die 1. Gruppe hat mehrere Chancen erkrankt zu werden.
- Wenn OR <1 hat die 1. Gruppe weniger Chancen.
OR = A*D/ B*C

Q:

Wie ist das relative Risiko definiert?

A:

- Das relative Risiko zeigt uns die Chance-Verhältnis, dass ein Ereignis (z.B. Krankheit) in einer
exponierten Gruppe auftritt (verglichen mit der Chance bei einer nicht exponierten Vergleichsgruppe)
– Basiert sich auf einer Vier-Felder-Tafel, in der Erkrankte und Nicht-Erkrankte hinsichtlich ihrer
Exposition für eine bestimmte Krankheit aufgeteilt werden.
- Die Berechnung lautet:
Anteil der exponierten Erkrankten an allen exponierten Personen geteilt durch der Anteil der nicht-
exponierten Erkrankten an allen nicht-exponierten Personen.
A/(A+B)/C(C+D) = RR.

Q:

Hill Kriterien: Stärke - 

A:

Eine schwache Assoziation zwischen zwei Phänomenen besagt nicht, dass keine
Kausalität zwischen ihnen existiert.

Q:

Erläutern Sie die folgenden Kriterien und führen Sie kurz aus, wie diese bestimmt
werden können: a) Analogie Reaktionsbeziehung

Erläutern Sie die folgenden Kriterien und führen Sie kurz aus, wie diese bestimmt
werden können: a) Analogie b) Stärke
c) Dosis-Reaktionsbeziehung

A:

Stärke: Eine schwache Assoziation zwischen zwei Phänomenen besagt nicht, dass keine Kausalität zwischen ihnen existiert. (Experimentelle Untersuchung, Statistische Berechnung der Varianzaufklärung und Effektstärke, Ausschiließen von Drittvariablen)

Analogie: Der Effekt ähnlicher Wirksubstanzen/Risikofaktoren sollte berücksichtigt werden. (Wenn möglich, experimentelle Untersuchungen, Beobachtungsstudien)

Biologischer Gradient: Stärkere Exposition gegenüber einem Risikofaktor sollte zu einem häufigeren Auftreten der Erkrankung führen. (Wenn möglich, experimentelle, Beobachtungsstudien)

Diese Kriterien lassen sich durch wissenschaftliche Studien und statistische Berechnungen bestimmen. Ethische Gründen können empirische Untersuchungen begrenzen. Alternative experimentelle Methoden sind Tieruntersuchungen, In vitro und ex Juvantibus. Beobachtungsstudien
erlauben keine Kausale Aussagen, aber können für eine bestimmte Hypothese sprechen/ Tendenzen zeigen.

Q:

Definitionen Primär, Sekundär, Tertiärpräventionen 

A:

Definitionen Primär, Sekundär, Tertiärpräventionen (L)

Caplan (1964) definiert drei verschiedene Bereiche der Prävention:
(1) Primärprävention: Dient zur Vermeidung von Neuerkrankungen (Senkung der Inzidenz).
(2) Sekundärprävention: Dient zur Vermeidung des Fortschreitens einer Erkrankung.
(3) Tertiärprävention: Dient zur Minimierung der Schäden durch eine Erkrankung.

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