Diagnostik at Universität Mainz | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Diagnostik an der Universität Mainz

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Modifikationsdiagnostik

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  • Ziel: die Veränderung des Erlebens und Verhaltens oder der Bedingungen
  • Verhaltensmodifikation
  • Bedingungsmodifikation
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Intelligenzmessung Galton

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  • Francis Galton (1822-1911): anthropometrisches Laboratorium zur Vermessung menschlicher Fähigkeiten
  • beeinflusst von der Evolutionstheorie: Gesetzmäßigkeiten der Vererbung kognitiver Fähigkeiten
  • Intelligenz als allgemeine kognitive Fähigkeit, welche sin der Unterscheidungsfähigkeit der Sinne zeigen soll
  • basale Maße zur Bestimmung der Intelligenz bspw. Reaktionszeitmessungen oder Galton-Pfeife zur Prüfung der Hörschwelle
  • Annahme der Normalverteilung auch für kognitive Fähigkeiten
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Selektionsdiagnostik

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  • Auswahl von geeigneten Personen oder Bedingungen mit dem Ziel der Optimierung eines Kriteriums (z.B. berufliche Leistung)
    • Personalselektion
    • Bedingungsselektion
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Bedingungsselektion

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  • Personen sind vorgegeben
  •  z. B. Schulabgänger: es wird für jede Person nach der geeigneten Bedingung im Hinblick auf ein Optimierungskriterium, z. B. beruflichen Erfolg, gesucht 
  •  Beispiel: Berufsberatung
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Verhaltensmodifikation

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  • Diagnostik mit dem Ziel der Veränderung einer Person
  • z. B.: Auswahl einer adäquaten klinischen Intervention und Diagnostik des Veränderungsprozesses
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Bedingungsmodifikation

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  • Diagnostik mit dem Ziel der Optimierung der Bedingungen, denen eine Person ausgesetzt ist 
  • z.B.: Neugestaltung des Arbeitsplatzes, Entwicklung von neuen didaktischen Maßnahmen und Materialien
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Entscheidungstheoretische Nutzenerwägungen Ziel

(Brogden, 1949; Cronbach & Gleser, 1965)

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  • Ziel: Nutzen einer diagnostischen Prozedur für eine Selektionsaufgabe in Geldeinheiten auszudrücken
  • Damit prüfen, ob eine Prozedur überhaupt profitabel ist
  • Vergleich mehrerer Verfahren hinsichtlich ihres relativen Nutzens
  • ökonomischer Nutzen: Zentrale abhängige Variable, ergibt sich durch  die Verwendung eines diagnostischen Auswahlverfahrens
    • Zuwachs an Nutzen im Vergleich zu einem bisher
      eingesetzten Verfahren bzw. einer Zufallsselektion
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Definition Psychologische Diagnostik nach Jäger und Petermann (1992)

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System von Regeln, Anleitungen und Algorithmen zur Bereitstellung von Instrumenten wodurch...

  • … psychologisch relevante Charakteristika von Merkmalsträgern gewonnen werden können
  •  …die erhobenen Daten zu einem diagnostischen Urteil integriert werden können 
  • … es das Ziel ist Entscheidungen und Prognosen zu treffen und diese bewerten zu können
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Probleme des Taylor-Russell-Modells

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es wird nicht berücksichtigt, dass...

  • erhebliche „Binnendifferenzen“ unter den Geeigneten bestehen
  • Personalentscheidungen für die Institution ökonomische Folgen
    haben (Gewinne bzw. Verluste)
  • die Entwicklung und Durchführung von diagnostischen Prozeduren
    Kosten verursachen
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Personalselektion

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  • Bedingungen sind vorgegeben 
  • z. B. das Qualifikationsmerkmal: Personen werden danach ausgewählt, ob sie der Bedingung entsprechen oder nicht bzw. die Qualifiziertesten werden ausgewählt (Konkurrenzauslese)
  • Beispiele: Personalauswahl, Aufnahmeprüfung
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ökonomische Nutzen wird bestimmt durch

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  • Die prädiktive Validität des Verfahrens
  • Das Ausmaß, in dem die Akzeptierten im Auswahlverfahren
    überdurchschnittlich gut abschneiden (Selektionsrate)
  •  Wie viel Gewinn überdurchschnittlich erfolgreiche Mitarbeiter im
    Vergleich zu durchschnittlichen Mitarbeitern erwirtschaften (bzw. welche Kosten unterdurchschnittlich erfolgreiche Mitarbeiter
    verursachen)
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Diagnostische Untersuchungen 

James McKeen Cattell

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  • „Mental Test“ als Begriff eingeführt (1890) (vs. „Physical Tests“)
  • Forderung: Vergleichbarkeit der Testergebnisse durch Standardisierung der Untersuchungssituation
  • Individuelle Differenzen als ‚Störfaktor‘ vs. systematisch zu untersuchender Gegenstand
  • Entwickelte Testbatterien: 10 Einzeltests, die sich unterteilten in: 
    • Physical Tests (z.B. physische Kraft) und
    • Mental Tests (z.B. Reaktionszeiten, Größenbeurteilungen, Buchstabenreproduktion)
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  • 87 Lernmaterialien

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Q:

Modifikationsdiagnostik

A:
  • Ziel: die Veränderung des Erlebens und Verhaltens oder der Bedingungen
  • Verhaltensmodifikation
  • Bedingungsmodifikation
Q:

Intelligenzmessung Galton

A:
  • Francis Galton (1822-1911): anthropometrisches Laboratorium zur Vermessung menschlicher Fähigkeiten
  • beeinflusst von der Evolutionstheorie: Gesetzmäßigkeiten der Vererbung kognitiver Fähigkeiten
  • Intelligenz als allgemeine kognitive Fähigkeit, welche sin der Unterscheidungsfähigkeit der Sinne zeigen soll
  • basale Maße zur Bestimmung der Intelligenz bspw. Reaktionszeitmessungen oder Galton-Pfeife zur Prüfung der Hörschwelle
  • Annahme der Normalverteilung auch für kognitive Fähigkeiten
Q:

Selektionsdiagnostik

A:
  • Auswahl von geeigneten Personen oder Bedingungen mit dem Ziel der Optimierung eines Kriteriums (z.B. berufliche Leistung)
    • Personalselektion
    • Bedingungsselektion
Q:

Bedingungsselektion

A:
  • Personen sind vorgegeben
  •  z. B. Schulabgänger: es wird für jede Person nach der geeigneten Bedingung im Hinblick auf ein Optimierungskriterium, z. B. beruflichen Erfolg, gesucht 
  •  Beispiel: Berufsberatung
Q:

Verhaltensmodifikation

A:
  • Diagnostik mit dem Ziel der Veränderung einer Person
  • z. B.: Auswahl einer adäquaten klinischen Intervention und Diagnostik des Veränderungsprozesses
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Q:

Bedingungsmodifikation

A:
  • Diagnostik mit dem Ziel der Optimierung der Bedingungen, denen eine Person ausgesetzt ist 
  • z.B.: Neugestaltung des Arbeitsplatzes, Entwicklung von neuen didaktischen Maßnahmen und Materialien
Q:

Entscheidungstheoretische Nutzenerwägungen Ziel

(Brogden, 1949; Cronbach & Gleser, 1965)

A:
  • Ziel: Nutzen einer diagnostischen Prozedur für eine Selektionsaufgabe in Geldeinheiten auszudrücken
  • Damit prüfen, ob eine Prozedur überhaupt profitabel ist
  • Vergleich mehrerer Verfahren hinsichtlich ihres relativen Nutzens
  • ökonomischer Nutzen: Zentrale abhängige Variable, ergibt sich durch  die Verwendung eines diagnostischen Auswahlverfahrens
    • Zuwachs an Nutzen im Vergleich zu einem bisher
      eingesetzten Verfahren bzw. einer Zufallsselektion
Q:

Definition Psychologische Diagnostik nach Jäger und Petermann (1992)

A:

System von Regeln, Anleitungen und Algorithmen zur Bereitstellung von Instrumenten wodurch...

  • … psychologisch relevante Charakteristika von Merkmalsträgern gewonnen werden können
  •  …die erhobenen Daten zu einem diagnostischen Urteil integriert werden können 
  • … es das Ziel ist Entscheidungen und Prognosen zu treffen und diese bewerten zu können
Q:

Probleme des Taylor-Russell-Modells

A:

es wird nicht berücksichtigt, dass...

  • erhebliche „Binnendifferenzen“ unter den Geeigneten bestehen
  • Personalentscheidungen für die Institution ökonomische Folgen
    haben (Gewinne bzw. Verluste)
  • die Entwicklung und Durchführung von diagnostischen Prozeduren
    Kosten verursachen
Q:

Personalselektion

A:
  • Bedingungen sind vorgegeben 
  • z. B. das Qualifikationsmerkmal: Personen werden danach ausgewählt, ob sie der Bedingung entsprechen oder nicht bzw. die Qualifiziertesten werden ausgewählt (Konkurrenzauslese)
  • Beispiele: Personalauswahl, Aufnahmeprüfung
Q:

ökonomische Nutzen wird bestimmt durch

A:
  • Die prädiktive Validität des Verfahrens
  • Das Ausmaß, in dem die Akzeptierten im Auswahlverfahren
    überdurchschnittlich gut abschneiden (Selektionsrate)
  •  Wie viel Gewinn überdurchschnittlich erfolgreiche Mitarbeiter im
    Vergleich zu durchschnittlichen Mitarbeitern erwirtschaften (bzw. welche Kosten unterdurchschnittlich erfolgreiche Mitarbeiter
    verursachen)
Q:

Diagnostische Untersuchungen 

James McKeen Cattell

A:
  • „Mental Test“ als Begriff eingeführt (1890) (vs. „Physical Tests“)
  • Forderung: Vergleichbarkeit der Testergebnisse durch Standardisierung der Untersuchungssituation
  • Individuelle Differenzen als ‚Störfaktor‘ vs. systematisch zu untersuchender Gegenstand
  • Entwickelte Testbatterien: 10 Einzeltests, die sich unterteilten in: 
    • Physical Tests (z.B. physische Kraft) und
    • Mental Tests (z.B. Reaktionszeiten, Größenbeurteilungen, Buchstabenreproduktion)
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