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Lernmaterialien für Demokurs Seminar SoSe22 an der Universität Mainz

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TESTE DEIN WISSEN

Physiologie des Schlafes

Allg.

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TESTE DEIN WISSEN
  • Regulation über die Achse: Hirnstamm - Thalamus - Kortex
  • Ausgangspunkt: aufsteigendes retikuläres Aktivierungssystem (ARAS) im Hirnstamm
    • hält neuronale Grundaktivität des Thalamus u. Kortex aufrecht => Wachheit
  • 2 Transmittersysteme beteiligt
    • cholinerges System (Acetylcholin)
    • aminerges System (Serotonin u. Noradrenalin)

Wachzustand: beide Systeme aktiv bzw. Konzentration im Thalamus u. Kortex hoch
--> Histamin fördert Wachzustand über zentrale H1-Rezeptoren

Schlaf: Aktivität bzw. Konzentration der Transmitter beider Systeme nimmt ab

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TESTE DEIN WISSEN

SCHLAF

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

==> siehe GABA

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TESTE DEIN WISSEN

Synthese

Einteilung Enzymatisch und Nicht-Enzymatisch

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TESTE DEIN WISSEN

Enzymatisch

  • Katalyse durch Nitric Oxide Synthase
  • 90 % des synthetisierten NO
  • Oxidativer Weg
  • durch Redox-Reaktionen von L-Arginin zu L-Citrullin und NO


Nicht-Enzymatisch

  • unter ischämischen Bedingungen mit vorliegender Azidose (enzymatische Synthese verhindert)
  • Reduktiver Weg
  • NO2- zu NO
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TESTE DEIN WISSEN

Benzodiazepine

KI u. WW

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TESTE DEIN WISSEN

KI:

  • Leberschäden
  • Nierenschäden
  • Alkoholismus
  • Ataxie (Störung der Bewegungskoordination)
  • Schlafapnoe
  • Schwangerschaft


WW:

  • Wirkung verstärkt durch: Alkohol, Psychopharmaka, Antidepressiva, Opiate, Schlafmittel
  • Benzodiazepine verstärken Wirkung von: Muskelrelaxantien, Schmerzmitteln
  • CYP3A4 Induktion (zb. Midazolam, Diazepam)
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TESTE DEIN WISSEN

Wirkung von NO - Indirekte u. direkte Aktivierung

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TESTE DEIN WISSEN
  • früher entdeckt als endothelium-derived relaxing factor (EDRF)
  • stimuliert durch Acetylcholin bewirkt NO eine Vasodilatation der Blutgefäße
  • durch NOS produziertes NO liegt frei oder an Thiol-Gr. gebunden vor

Indirekte Aktivierung:

  • NO gebunden an Fe2+/Häm der löslichen Guanylyl-Zyklase (GC-S)
  • Aktivierung der cGMP-abh. Proteinkinase (Bindung von GTP an cGMP)
    --> Katalyse von Phosphorylierung vers. Proteine, Aktivierung u. Hemmung von Ionenkanälen und Regulation der Aktivität von Phosphosdiesterasen

Direkte Aktivierung:

...von Ionenkanälen

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TESTE DEIN WISSEN

Typ-I-Allergie Entstehung

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TESTE DEIN WISSEN

= Überempfindlichkeitsreaktion auf Fremdstoffe (Allergene) vom Soforttyp

1. Sensibilisierung

  • nach Erstkontakt
  • Körper bildet spezifische Antikörper gegen Allergen

2. Allergische Reaktion

  • Bei Zweitkontakt: Allergen bindet mit spez. AK auf Oberfläche von Mastzellen
  • Quervernetzung von AK durch Allergen u. Degranulation
    ==> Freisetzung von Entzündungsmediatoren, zb Histamin


Merkhilfe: freies Ag & gebundener AK

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TESTE DEIN WISSEN

Hormone von Nebenschilddrüse

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TESTE DEIN WISSEN
  • PTH (Parathormon bzw. Parathyroid H.)


==> Peptid- o. Proteohormone

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TESTE DEIN WISSEN

Wirkung von...

SGLT-2-Inhibitoren (Gliflozine)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

(Natrium-Glucose-Cotransporter-2)

--> Dapagliflozin, Empagliflozin

  • Mono- u. Kombitherapie mögl.
  • unabhängig von Insulinresistenz und β-Zellfunktion
  • osmotische Diurese führt zur Blutdrucksenkung, leichte Gewichtsabnahme
  • Wirkung von Nierenfunktion abh.

UAW: Polyurie mit Volumenmangel; Harnwegs- und Genitalinfekte (zb Fournier-Gangrän (Rote Hand)); Ketoazidose

KI: Niereninsuffizienz; rezidivierenden Harnwegsinfektionen

Wirkung: Hemmung der renalen Rückresorption von zuvor glomerulär filtrierter Glucose

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TESTE DEIN WISSEN

Benzodiazepine

Wirkmechanismus

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TESTE DEIN WISSEN
  • allosterische Agonisten am GABAA-Rezeptor
    • binden an α-UE am Kontakt zur γ-UE
  • können GABAA-Rezeptor nicht alleine aktivieren
    • erhöhen Bindungsaffinität von GABA für den Rezeptor
    • ohne GABA keine Wirkung ( // Unterschied zu Barbituraten)
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TESTE DEIN WISSEN

Hormone von Plazenta (bei schwangeren Frauen)

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TESTE DEIN WISSEN
  • Progesteron
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TESTE DEIN WISSEN

Hormone von GI-Trakt

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TESTE DEIN WISSEN
  • Gastrin
  • Sekretin
  • Ghrelin


==> Peptid- o. Proteohormone

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TESTE DEIN WISSEN

Physiologie der Magensäuresekretion

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TESTE DEIN WISSEN

Belegzellen sezernieren Magensäure

  • Cl- über Cl--Transporter
  • H+ über H+/K+-ATPase


Aufgaben Magensäure:

  • Aktivierung von Pepsinogen zu aktivem Pepsin
  • tötet Mikroorganismen
  • Anregung der Pankreassekretion
  • Freisetzung von zb. Calcium, Eisen u. Vit. B12 aus Nahrung
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Q:

Physiologie des Schlafes

Allg.

A:
  • Regulation über die Achse: Hirnstamm - Thalamus - Kortex
  • Ausgangspunkt: aufsteigendes retikuläres Aktivierungssystem (ARAS) im Hirnstamm
    • hält neuronale Grundaktivität des Thalamus u. Kortex aufrecht => Wachheit
  • 2 Transmittersysteme beteiligt
    • cholinerges System (Acetylcholin)
    • aminerges System (Serotonin u. Noradrenalin)

Wachzustand: beide Systeme aktiv bzw. Konzentration im Thalamus u. Kortex hoch
--> Histamin fördert Wachzustand über zentrale H1-Rezeptoren

Schlaf: Aktivität bzw. Konzentration der Transmitter beider Systeme nimmt ab

Q:

SCHLAF

A:

==> siehe GABA

Q:

Synthese

Einteilung Enzymatisch und Nicht-Enzymatisch

A:

Enzymatisch

  • Katalyse durch Nitric Oxide Synthase
  • 90 % des synthetisierten NO
  • Oxidativer Weg
  • durch Redox-Reaktionen von L-Arginin zu L-Citrullin und NO


Nicht-Enzymatisch

  • unter ischämischen Bedingungen mit vorliegender Azidose (enzymatische Synthese verhindert)
  • Reduktiver Weg
  • NO2- zu NO
Q:

Benzodiazepine

KI u. WW

A:

KI:

  • Leberschäden
  • Nierenschäden
  • Alkoholismus
  • Ataxie (Störung der Bewegungskoordination)
  • Schlafapnoe
  • Schwangerschaft


WW:

  • Wirkung verstärkt durch: Alkohol, Psychopharmaka, Antidepressiva, Opiate, Schlafmittel
  • Benzodiazepine verstärken Wirkung von: Muskelrelaxantien, Schmerzmitteln
  • CYP3A4 Induktion (zb. Midazolam, Diazepam)
Q:

Wirkung von NO - Indirekte u. direkte Aktivierung

A:
  • früher entdeckt als endothelium-derived relaxing factor (EDRF)
  • stimuliert durch Acetylcholin bewirkt NO eine Vasodilatation der Blutgefäße
  • durch NOS produziertes NO liegt frei oder an Thiol-Gr. gebunden vor

Indirekte Aktivierung:

  • NO gebunden an Fe2+/Häm der löslichen Guanylyl-Zyklase (GC-S)
  • Aktivierung der cGMP-abh. Proteinkinase (Bindung von GTP an cGMP)
    --> Katalyse von Phosphorylierung vers. Proteine, Aktivierung u. Hemmung von Ionenkanälen und Regulation der Aktivität von Phosphosdiesterasen

Direkte Aktivierung:

...von Ionenkanälen

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Q:

Typ-I-Allergie Entstehung

A:

= Überempfindlichkeitsreaktion auf Fremdstoffe (Allergene) vom Soforttyp

1. Sensibilisierung

  • nach Erstkontakt
  • Körper bildet spezifische Antikörper gegen Allergen

2. Allergische Reaktion

  • Bei Zweitkontakt: Allergen bindet mit spez. AK auf Oberfläche von Mastzellen
  • Quervernetzung von AK durch Allergen u. Degranulation
    ==> Freisetzung von Entzündungsmediatoren, zb Histamin


Merkhilfe: freies Ag & gebundener AK

Q:

Hormone von Nebenschilddrüse

A:
  • PTH (Parathormon bzw. Parathyroid H.)


==> Peptid- o. Proteohormone

Q:

Wirkung von...

SGLT-2-Inhibitoren (Gliflozine)

A:

(Natrium-Glucose-Cotransporter-2)

--> Dapagliflozin, Empagliflozin

  • Mono- u. Kombitherapie mögl.
  • unabhängig von Insulinresistenz und β-Zellfunktion
  • osmotische Diurese führt zur Blutdrucksenkung, leichte Gewichtsabnahme
  • Wirkung von Nierenfunktion abh.

UAW: Polyurie mit Volumenmangel; Harnwegs- und Genitalinfekte (zb Fournier-Gangrän (Rote Hand)); Ketoazidose

KI: Niereninsuffizienz; rezidivierenden Harnwegsinfektionen

Wirkung: Hemmung der renalen Rückresorption von zuvor glomerulär filtrierter Glucose

Q:

Benzodiazepine

Wirkmechanismus

A:
  • allosterische Agonisten am GABAA-Rezeptor
    • binden an α-UE am Kontakt zur γ-UE
  • können GABAA-Rezeptor nicht alleine aktivieren
    • erhöhen Bindungsaffinität von GABA für den Rezeptor
    • ohne GABA keine Wirkung ( // Unterschied zu Barbituraten)
Q:

Hormone von Plazenta (bei schwangeren Frauen)

A:
  • Progesteron
Q:

Hormone von GI-Trakt

A:
  • Gastrin
  • Sekretin
  • Ghrelin


==> Peptid- o. Proteohormone

Q:

Physiologie der Magensäuresekretion

A:

Belegzellen sezernieren Magensäure

  • Cl- über Cl--Transporter
  • H+ über H+/K+-ATPase


Aufgaben Magensäure:

  • Aktivierung von Pepsinogen zu aktivem Pepsin
  • tötet Mikroorganismen
  • Anregung der Pankreassekretion
  • Freisetzung von zb. Calcium, Eisen u. Vit. B12 aus Nahrung
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