6.Semester at Universität Mainz | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für 6.Semester an der Universität Mainz

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen 6.Semester Kurs an der Universität Mainz zu.

TESTE DEIN WISSEN

Antikoagulantien

7. Patientin mit Vit-K-Antagonist, kommt in Apo, ist krank, will Clarithromycin, geht das?

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TESTE DEIN WISSEN
  • ja, aber Blutwert-Kontrolle -> wie oft? -> alle 3 Tage in der Praxis, warum? -> Clari = CYP-Inhibitor
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TESTE DEIN WISSEN

TTS

4. weitere TTS-Beispiele

a. kennen Sie Neuropflaster? (wenn nicht, in roter Liste nachschlagen)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Scopolamin
  • Hormonpflaster
  • Nicotin
  • Neuropflaster: WS = Rotigotin = Dopamin-Agonist --> Parkinson, wie oft wird das gewechselt? (steht in roter Liste mit) alle 24h, was hat das für einen Sinn? --> entweder können Patienten nicht mehr schlucken, oder für die konstante Versorgung, da Levodopa ja Fluktuationen macht und man dann nicht durchgehend ausreichende Wirkspiegel hat
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TESTE DEIN WISSEN

Adhärenz 

3. Definitionen

a. primäre Non-Adhärenz

b. White-Coat-Compliance

c. Parking-Lot-Effekt

d. Drug Holidays

e. intelligente Non-Adhärenz


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TESTE DEIN WISSEN

a. primäre Non-Adhärenz: Nicht-Einlösen des Rezeptes, sekundäre Non-Adhärenz: Abweichen von der Therapie nach Einlösen des Rezeptes

b. White-Coat-Compliance: vor Arztbesuch regelmäßige Einnahme, sonst aber nicht

c. Parking-Lot-Effekt: „auf Parkplatz“ vor Arztbesuch ganz viel Einnahme

d. Drug-Holidays: Arzneimittelferien, wenn mehr als 2 Tage keine Einnahme

e. intelligente Non-Adhärenz: nach UAW

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TESTE DEIN WISSEN

Interaktionen

- Süßholzstrauch

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

(Glycyrrhiza glabra), Glycyrrhizin -

intestinal zu Aglykon Glycyrrhetinsäure -  hemmt renale 11β-Hydroxysteroid-Dehydrogenase 2 - wandelt Cortisol zu Cortison, das nicht an intrazellulären Mineralocorticoidrezeptor bindet -  Cortisol akkumuliert, bindet an Mineralocorticoidrezeptor - gesteigerte Natrium- und Wasserretention, erhöhte K-Ausscheidung - RR-Steigerung, Ödembildung - praktisch keine Bedeutung, Hypertoniker, Diabetiker, Schwangere sollten auf größere Mengen verzichten, größeres Risiko durch den Konsum des bei Lakritz enthaltenen Zucker

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TESTE DEIN WISSEN

Kinder

1. Beratung: Antibiotikasäfte bei Kindern

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TESTE DEIN WISSEN
  1. sind instabil im Wässrigen à Lactam-Ring öffnet sich à Lagerung im Kühlschrank, Haltbarkeit nach Herstellung beachten
  2. Zusammensetzung:
    • Wirkstoffe häufig mikronisiert, sprühgetrocknet
    • Aromastoffe (Fruchtaromen, Vanille)
  3. Suspendieren mit frischem Wasser:
    • Pulverbett aufschütteln
    • Wasser portionsweise zugeben bis kurz vor die Markierung, u.U. Schaum brechen lassen (wegen Dosiergenauigkeit)
    • bis zur Markierung füllen, nochmal schütteln
    • mit Datum versehen, Haltbarkeit oft: 7-14 Tage
    • Aufbewahrung: kühl oder Raumtemperatur
  4. Resuspendieren vor jeder einzelnen Anwendung
  5. Dosierhilfe richtig benutzen
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TESTE DEIN WISSEN

Antikoagulantien

add on: Vitamin-K-Antagonisten

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Wirkung nach 2-3 Tagen, für ca. 5 Tage
  • Phenprocoumon muttermilchgängig, Warfarin nicht
  • Elimination in der Leber, sehr hohe Plasmaeiweißbindung
  • Cumarine sind teratogen!!
  • Dosierung individuell nach INR-Wert (Überwachung der Therapie)
  • INR besser als Quick-Wert, da die Thromboplastine, die als Norm verwendet werden von Labor zu Labor unterschiedlich sind --> INR rechnet noch ISI-Wert (internationaler Sensitivitätsindex) mit ein, als Korrekturfaktor, je nach Reagenz
  • Dosisermittlung zu Beginn durch engmaschige INR-Kontrolle über mehrere Wochen, Tablettenanzahl bezogen auf eine Woche
  • 1 Tablette Marcumar enthält 3mg Phenprocoumon
  • gute Einstellung --> INR-Wert-Kontrolle nur noch alle 4 Wochen
  • Abweichungen: Dosisadaption bezogen auf Wochendosis
  • Therapiedauer: 
    • Rezidivrisiko in den ersten 2 Wochen am größten
    • Venenthrombose, Lungenembolie: mind. 3 Monate, besser 6
    • pAVK, Thromboserezidiv: 6-12 Monate
    • wiederholte Rezidive, Protein-C-, S-Mangel: lebenslang
  • UAWs: großes Interaktionspotential von VKAs, über CYP3A4 verstoffwechselt!!
  • keine Spritzen (welcher Art auch immer) in den Gesäßmuskel (intramuskulär)
  • bei Infekten und Änderungen der Essgewohnheiten Arzt konsultieren
  • Einnahme vergessen: innerhalb von 12h nachholen, danach nicht mehr, dokumentieren und Arztgespräch suchen
  • übermäßiger Alkoholkonsum: erhöht Blutungsneigung
  • Interaktionen: 
    • Wirkungsabschwächung durch: Vitamin-K, Johanniskraut, Rifampicin, Phenytoin (CYP-Induktoren), Kontrazeptiva, Glucocorticoide (induzieren Gerinnungsfaktorsynthese)
    • Wirkungsverstärkung durch: Metronidazol, Makrolide (CYP-Inhibitoren), ASS, Clopidogrel (Synergismus)
    • mit ASS (außer als 100mg Dosis), Diclo, Ibu, auch als Salben! --> Analgetika der Wahl: Paracetamol und Metamizol (Achtung: Agranulozytose)
    • Antibiotika und AM, die die Magensäureproduktion verringern
  • Kontraindikationen:
    • absolut: Schwangerschaft!!!, Leber-, Niereninsuffizienz, Thrombozytopenie (--> bei allen 3 erhöhte Blutungsbereitschaft), Gefäßläsionen: Ulcera, Endokarditis, Apoplex frisch, Hypertonie, Retinopathie
    • relativ: Stillphase, mangelnde Compliance, chronischer Alkoholabusus 
  • Antidot: PPSB = Prothrombinkonzentrat (Prothrombin (Faktor2), Prokonvertin (Faktor7), Stuart-Prower-Faktor (Faktor10), antihämophiler Faktor B (Faktor9) --> also genau die 4 Faktoren die auch dadurch gehemmt werden würden und natürlich Vitamin K
  • Bridging bei Patienten mit VKA:
    • Umstellung der VKA-Therapie auf Heparin für begrenzte Dauer
    • Marcumar: 150h HWZ, Heparin kurze HWZ, kann vor OPs schnell abgesetzt werden
  • Gerinnungswert-Selbstkontrolle --> bessere Compliance, Kosten aber nur bei Dauertherapie von KK getragen
  • Marcumar-Ausweis und Notfallkarte an Patienten
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TESTE DEIN WISSEN

Interaktionen

- Milch

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Milch hat Interaktionen mit: Fluorchinolonen (Ciprofloxacin, Norfloxacin); Tetracyclinen (Doxycyclin, Minocyclin), Bisphosphonaten - nicht resorbierbare Ca (Oder Casein)-Komplex-Bildung - 2h vor oder 4h nach Milchprodukteinnahme
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TESTE DEIN WISSEN

Blutdruckmessung

1. 

a. Kann man mit dem Gerät ein Tagesprofil erstellen?

b. Muss Kundin Werte aufschreiben?



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TESTE DEIN WISSEN

a. nein, EKG anhängen (Kombigeräte?)

b. Geräte mit Speicherfunktion üblich

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TESTE DEIN WISSEN

Selbstmedikation Obstipation

add on: Pathologie

u.a. Ursachen der akuten oder chronischen Obstipation

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Ursachen der akuten oder chronischen Obstipation
    • gastrointestinale Erkrankungen (Reizdarmsyndrom, chronische Darmentzündungen)
    • mechanische Hindernisse (z.B. Tumor, Hernie = Eingeweidebruch)
    • diätetische Faktoren (ballaststoffarme Ernährung, mangelnde Flüssigkeitszufuhr)
    • neurogene oder myogene Transportstörungen (z.B. diabetische Enteropathie, Hypothyreose, Hypokaliämie, Morbus-Parkinson, MS, Sklerodermie)
    • akut-reflektorisch (paralytischer Ileus nach Operation, Träume Peritonitis (Bauchfellentzündung))
    • psychogen-reflektorische Störungen (Reisetätigkeit, Schwangerschaft, mangelnde Bewegung)
    • Arzneimittel (Opiate, Psychopharmaka, Anticholinergika, chronischer Laxantienabusus, Vinca-Alkaloide = hemmen Mikrotubuli-Aufbau)
  • BAK-Leitlinie: Obstipation Selbstmedikation
  • Arbeitshilfe Eigendiagnose Verstopfung
  • bei chronischer Obstipation: Aufklärung und Verhaltensänderungen an 1. Stelle
  • bei weiteren Stufen: Beratung in Laxantienauswahl, Besonderheiten der einzelnen Therapien
  • allgemein: nicht andere AM gleichzeitig mit Laxantien einnehmen (Adsorption an Quellstoffe, Resorptionsstörungen) à mindestens 2h Abstand halten
  • Laxantienabusus, insbesondere mit hydragog wirksamen Laxantien erkennen, verhindern und vorbeugen
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Interaktionen

- Protein-reiche Nahrung

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • konkurriert als AS mit Levodopa (strukturelle AS) um Transporter im schmalen Absorptionsfenster des Duodenums, bei Parkinson besonders zu beachten = reduzierte gastrointestinale Motilität - verzögerte Magenentleerung, üblicher Sicherheitsabstand zu den Mahlzeiten ist nicht ausreichend
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TESTE DEIN WISSEN

Antikoagulantien

6. Muss etwas geändert werden bei:

a. INR: 2,8

b. INR: 3,2

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TESTE DEIN WISSEN

a. nein

b. 5% weniger geben, (ausrechnen, in einer Woche 21mg -> 5% weniger = 19,95 -> nicht sagen, sondern: einfach mal ne halbe nehmen --> immer nur ganze)

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TESTE DEIN WISSEN

TTS

! Anwendungshinweise !

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • nach Öffnen des Schutzbeutels Entfernen der Schutzfolie
  • Aufkleben des Pflasters auf eine saubere, fettfreie, unverletzte, trockene und möglichst unbehaarte Hautstelle
    • bei behaarter Klebestelle: Haare mit Schere abschneiden, nicht rasieren --> Vermeidung von Hautreizungen und Verletzungen
  • falls nötig, Haut vor der Applikation vorsichtig mit sauberem Wasser (ohne Reinigungsmittel) reinigen und trocken tupfen
  • ausgewählte Hautstelle nicht mit Cremes, Lotionen, Ölen, Pudern behandeln, da sonst die Klebekraft des Pflasters herabgesetzt wird
  • Aufkleben des Pflasters ohne Berührung der Klebefläche mit den Händen
  • Pflaster ca. 10-30 Sekunden mit der flachen Hand auf die Haut drücken
  • bei Fieber, Schwitzen oder äußerer Wärmeanwendung (Wärmflasche, Sauna, heiße Dusche!!) Abgabe von mehr Wirkstoff in kürzerer Zeit -->  s. Prince! (ist wohl an Fentanyl verstorben aber nichts zu TTS in Wiki)
  • Aufkleben eines neuen Pflasters auf eine andere Hautstelle zur Vermeidung von Reizungen
  • nicht mehrere TTS gleichzeitig applizieren
  • benutztes Pflaster mit den Klebeflächen aneinanderkleben und für Kinder unzugänglich mit dem Hausmüll entsorgen
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  • 251877 Karteikarten
  • 3852 Studierende
  • 134 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen 6.Semester Kurs an der Universität Mainz - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Antikoagulantien

7. Patientin mit Vit-K-Antagonist, kommt in Apo, ist krank, will Clarithromycin, geht das?

A:
  • ja, aber Blutwert-Kontrolle -> wie oft? -> alle 3 Tage in der Praxis, warum? -> Clari = CYP-Inhibitor
Q:

TTS

4. weitere TTS-Beispiele

a. kennen Sie Neuropflaster? (wenn nicht, in roter Liste nachschlagen)

A:
  • Scopolamin
  • Hormonpflaster
  • Nicotin
  • Neuropflaster: WS = Rotigotin = Dopamin-Agonist --> Parkinson, wie oft wird das gewechselt? (steht in roter Liste mit) alle 24h, was hat das für einen Sinn? --> entweder können Patienten nicht mehr schlucken, oder für die konstante Versorgung, da Levodopa ja Fluktuationen macht und man dann nicht durchgehend ausreichende Wirkspiegel hat
Q:

Adhärenz 

3. Definitionen

a. primäre Non-Adhärenz

b. White-Coat-Compliance

c. Parking-Lot-Effekt

d. Drug Holidays

e. intelligente Non-Adhärenz


A:

a. primäre Non-Adhärenz: Nicht-Einlösen des Rezeptes, sekundäre Non-Adhärenz: Abweichen von der Therapie nach Einlösen des Rezeptes

b. White-Coat-Compliance: vor Arztbesuch regelmäßige Einnahme, sonst aber nicht

c. Parking-Lot-Effekt: „auf Parkplatz“ vor Arztbesuch ganz viel Einnahme

d. Drug-Holidays: Arzneimittelferien, wenn mehr als 2 Tage keine Einnahme

e. intelligente Non-Adhärenz: nach UAW

Q:

Interaktionen

- Süßholzstrauch

A:

(Glycyrrhiza glabra), Glycyrrhizin -

intestinal zu Aglykon Glycyrrhetinsäure -  hemmt renale 11β-Hydroxysteroid-Dehydrogenase 2 - wandelt Cortisol zu Cortison, das nicht an intrazellulären Mineralocorticoidrezeptor bindet -  Cortisol akkumuliert, bindet an Mineralocorticoidrezeptor - gesteigerte Natrium- und Wasserretention, erhöhte K-Ausscheidung - RR-Steigerung, Ödembildung - praktisch keine Bedeutung, Hypertoniker, Diabetiker, Schwangere sollten auf größere Mengen verzichten, größeres Risiko durch den Konsum des bei Lakritz enthaltenen Zucker

Q:

Kinder

1. Beratung: Antibiotikasäfte bei Kindern

A:
  1. sind instabil im Wässrigen à Lactam-Ring öffnet sich à Lagerung im Kühlschrank, Haltbarkeit nach Herstellung beachten
  2. Zusammensetzung:
    • Wirkstoffe häufig mikronisiert, sprühgetrocknet
    • Aromastoffe (Fruchtaromen, Vanille)
  3. Suspendieren mit frischem Wasser:
    • Pulverbett aufschütteln
    • Wasser portionsweise zugeben bis kurz vor die Markierung, u.U. Schaum brechen lassen (wegen Dosiergenauigkeit)
    • bis zur Markierung füllen, nochmal schütteln
    • mit Datum versehen, Haltbarkeit oft: 7-14 Tage
    • Aufbewahrung: kühl oder Raumtemperatur
  4. Resuspendieren vor jeder einzelnen Anwendung
  5. Dosierhilfe richtig benutzen
Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Antikoagulantien

add on: Vitamin-K-Antagonisten

A:
  • Wirkung nach 2-3 Tagen, für ca. 5 Tage
  • Phenprocoumon muttermilchgängig, Warfarin nicht
  • Elimination in der Leber, sehr hohe Plasmaeiweißbindung
  • Cumarine sind teratogen!!
  • Dosierung individuell nach INR-Wert (Überwachung der Therapie)
  • INR besser als Quick-Wert, da die Thromboplastine, die als Norm verwendet werden von Labor zu Labor unterschiedlich sind --> INR rechnet noch ISI-Wert (internationaler Sensitivitätsindex) mit ein, als Korrekturfaktor, je nach Reagenz
  • Dosisermittlung zu Beginn durch engmaschige INR-Kontrolle über mehrere Wochen, Tablettenanzahl bezogen auf eine Woche
  • 1 Tablette Marcumar enthält 3mg Phenprocoumon
  • gute Einstellung --> INR-Wert-Kontrolle nur noch alle 4 Wochen
  • Abweichungen: Dosisadaption bezogen auf Wochendosis
  • Therapiedauer: 
    • Rezidivrisiko in den ersten 2 Wochen am größten
    • Venenthrombose, Lungenembolie: mind. 3 Monate, besser 6
    • pAVK, Thromboserezidiv: 6-12 Monate
    • wiederholte Rezidive, Protein-C-, S-Mangel: lebenslang
  • UAWs: großes Interaktionspotential von VKAs, über CYP3A4 verstoffwechselt!!
  • keine Spritzen (welcher Art auch immer) in den Gesäßmuskel (intramuskulär)
  • bei Infekten und Änderungen der Essgewohnheiten Arzt konsultieren
  • Einnahme vergessen: innerhalb von 12h nachholen, danach nicht mehr, dokumentieren und Arztgespräch suchen
  • übermäßiger Alkoholkonsum: erhöht Blutungsneigung
  • Interaktionen: 
    • Wirkungsabschwächung durch: Vitamin-K, Johanniskraut, Rifampicin, Phenytoin (CYP-Induktoren), Kontrazeptiva, Glucocorticoide (induzieren Gerinnungsfaktorsynthese)
    • Wirkungsverstärkung durch: Metronidazol, Makrolide (CYP-Inhibitoren), ASS, Clopidogrel (Synergismus)
    • mit ASS (außer als 100mg Dosis), Diclo, Ibu, auch als Salben! --> Analgetika der Wahl: Paracetamol und Metamizol (Achtung: Agranulozytose)
    • Antibiotika und AM, die die Magensäureproduktion verringern
  • Kontraindikationen:
    • absolut: Schwangerschaft!!!, Leber-, Niereninsuffizienz, Thrombozytopenie (--> bei allen 3 erhöhte Blutungsbereitschaft), Gefäßläsionen: Ulcera, Endokarditis, Apoplex frisch, Hypertonie, Retinopathie
    • relativ: Stillphase, mangelnde Compliance, chronischer Alkoholabusus 
  • Antidot: PPSB = Prothrombinkonzentrat (Prothrombin (Faktor2), Prokonvertin (Faktor7), Stuart-Prower-Faktor (Faktor10), antihämophiler Faktor B (Faktor9) --> also genau die 4 Faktoren die auch dadurch gehemmt werden würden und natürlich Vitamin K
  • Bridging bei Patienten mit VKA:
    • Umstellung der VKA-Therapie auf Heparin für begrenzte Dauer
    • Marcumar: 150h HWZ, Heparin kurze HWZ, kann vor OPs schnell abgesetzt werden
  • Gerinnungswert-Selbstkontrolle --> bessere Compliance, Kosten aber nur bei Dauertherapie von KK getragen
  • Marcumar-Ausweis und Notfallkarte an Patienten
Q:

Interaktionen

- Milch

A:
  • Milch hat Interaktionen mit: Fluorchinolonen (Ciprofloxacin, Norfloxacin); Tetracyclinen (Doxycyclin, Minocyclin), Bisphosphonaten - nicht resorbierbare Ca (Oder Casein)-Komplex-Bildung - 2h vor oder 4h nach Milchprodukteinnahme
Q:

Blutdruckmessung

1. 

a. Kann man mit dem Gerät ein Tagesprofil erstellen?

b. Muss Kundin Werte aufschreiben?



A:

a. nein, EKG anhängen (Kombigeräte?)

b. Geräte mit Speicherfunktion üblich

Q:

Selbstmedikation Obstipation

add on: Pathologie

u.a. Ursachen der akuten oder chronischen Obstipation

A:
  • Ursachen der akuten oder chronischen Obstipation
    • gastrointestinale Erkrankungen (Reizdarmsyndrom, chronische Darmentzündungen)
    • mechanische Hindernisse (z.B. Tumor, Hernie = Eingeweidebruch)
    • diätetische Faktoren (ballaststoffarme Ernährung, mangelnde Flüssigkeitszufuhr)
    • neurogene oder myogene Transportstörungen (z.B. diabetische Enteropathie, Hypothyreose, Hypokaliämie, Morbus-Parkinson, MS, Sklerodermie)
    • akut-reflektorisch (paralytischer Ileus nach Operation, Träume Peritonitis (Bauchfellentzündung))
    • psychogen-reflektorische Störungen (Reisetätigkeit, Schwangerschaft, mangelnde Bewegung)
    • Arzneimittel (Opiate, Psychopharmaka, Anticholinergika, chronischer Laxantienabusus, Vinca-Alkaloide = hemmen Mikrotubuli-Aufbau)
  • BAK-Leitlinie: Obstipation Selbstmedikation
  • Arbeitshilfe Eigendiagnose Verstopfung
  • bei chronischer Obstipation: Aufklärung und Verhaltensänderungen an 1. Stelle
  • bei weiteren Stufen: Beratung in Laxantienauswahl, Besonderheiten der einzelnen Therapien
  • allgemein: nicht andere AM gleichzeitig mit Laxantien einnehmen (Adsorption an Quellstoffe, Resorptionsstörungen) à mindestens 2h Abstand halten
  • Laxantienabusus, insbesondere mit hydragog wirksamen Laxantien erkennen, verhindern und vorbeugen
Q:

Interaktionen

- Protein-reiche Nahrung

A:
  • konkurriert als AS mit Levodopa (strukturelle AS) um Transporter im schmalen Absorptionsfenster des Duodenums, bei Parkinson besonders zu beachten = reduzierte gastrointestinale Motilität - verzögerte Magenentleerung, üblicher Sicherheitsabstand zu den Mahlzeiten ist nicht ausreichend
Q:

Antikoagulantien

6. Muss etwas geändert werden bei:

a. INR: 2,8

b. INR: 3,2

A:

a. nein

b. 5% weniger geben, (ausrechnen, in einer Woche 21mg -> 5% weniger = 19,95 -> nicht sagen, sondern: einfach mal ne halbe nehmen --> immer nur ganze)

Q:

TTS

! Anwendungshinweise !

A:
  • nach Öffnen des Schutzbeutels Entfernen der Schutzfolie
  • Aufkleben des Pflasters auf eine saubere, fettfreie, unverletzte, trockene und möglichst unbehaarte Hautstelle
    • bei behaarter Klebestelle: Haare mit Schere abschneiden, nicht rasieren --> Vermeidung von Hautreizungen und Verletzungen
  • falls nötig, Haut vor der Applikation vorsichtig mit sauberem Wasser (ohne Reinigungsmittel) reinigen und trocken tupfen
  • ausgewählte Hautstelle nicht mit Cremes, Lotionen, Ölen, Pudern behandeln, da sonst die Klebekraft des Pflasters herabgesetzt wird
  • Aufkleben des Pflasters ohne Berührung der Klebefläche mit den Händen
  • Pflaster ca. 10-30 Sekunden mit der flachen Hand auf die Haut drücken
  • bei Fieber, Schwitzen oder äußerer Wärmeanwendung (Wärmflasche, Sauna, heiße Dusche!!) Abgabe von mehr Wirkstoff in kürzerer Zeit -->  s. Prince! (ist wohl an Fentanyl verstorben aber nichts zu TTS in Wiki)
  • Aufkleben eines neuen Pflasters auf eine andere Hautstelle zur Vermeidung von Reizungen
  • nicht mehrere TTS gleichzeitig applizieren
  • benutztes Pflaster mit den Klebeflächen aneinanderkleben und für Kinder unzugänglich mit dem Hausmüll entsorgen
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