Thema 6 Motivationales Interview at Universität Magdeburg | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

Wer entwickelte das MI ursprünglich ? 

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TESTE DEIN WISSEN

Miller & Rollnick, 1991 

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TESTE DEIN WISSEN

Wo liegen die Wurzeln des MI?

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TESTE DEIN WISSEN

klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie 

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TESTE DEIN WISSEN

Welcher Geist (Grundannahmen) steckt hinter dem MI?


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TESTE DEIN WISSEN

- Achtung & Respekt vor Patienten 

- Wahrung der Autonomie

- Ambivalenzmodell 

- Widerstand = interaktionelles Phänomen 

- Veränderungspotenzial des Patienten 

- gleichberechtigte, partnerschaftliche therapeutische Beziehung 

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TESTE DEIN WISSEN

Was versteht man unter "Ambivalenzmodell"?


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TESTE DEIN WISSEN

Menschen sind nicht unmotiviert sich zu verändern, sondern ambivalent/zwiespältig zwischen Nutzen des Status quo oder einer Veränderung


--> "Wippe Modell"

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TESTE DEIN WISSEN

Was trägt jeder Patient bereits in sich, sodass er Veränderungspotential besitzt? 

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TESTE DEIN WISSEN

Gründe für Veränderung, welche an Gewicht gewinnen müssen 

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TESTE DEIN WISSEN

Warum wird der Widerstand eines Patienten als "Interaktionelles Phänomen" verstanden? 


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TESTE DEIN WISSEN

Widerstand ist Ausdruck einer Dissonanz/Ungleichgewicht in der Beziehung zum Therapeuten (Interaktion von Therapeuten & Patienten) 


--> entsteht durch Autonomieverletzung & Übergriffigkeiten (=Widerstand) 

vs. Offenheit und Wahrung der Autonomie (=Änderungsbereitschaft)

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist das Grundlegende Ziel des MI?


In welche 2 Phasen lässt es sich unterteilen? 

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TESTE DEIN WISSEN

Hauptziel:

- Freisetzung der Veränderungsbereitschaft (das bereits im Patienten angelegt ist) und Erhöhung der intrinsischen  Motivation um Veränderung zu bewirken 


Phasen

1. Erarbeitung von Ambivalenzen/ Diskrepanzen zwischen Werten und Verhalten des Patienten (Aufbau von Veränderungsbereitschaft & Intrinsischer Motivation) 

2. Erarbeitung von Veränderungszielen und -plänen 

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TESTE DEIN WISSEN

 Was sind grundlegende Prinzipien des MI nach Miller und Rollnik (2002)?

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TESTE DEIN WISSEN

1. Respekt & Empathie ausdrücken (Zuhören und hineinversetzen)

2. Entwicklung von Diskrepanzen (Verhalten vs. persönliche Werte --> "Change Talk") 

3. Widerstand vermeiden/umlenken 

4. Zuversicht/ Selbstwirksamkeitserwartung stärken --> "Confidence Talk"

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TESTE DEIN WISSEN

Was versteht man unter "Change Talk" 


Welche 4 Varianten gibt es? 

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TESTE DEIN WISSEN

= veränderungsorientierte Formulierungen des Patienten

- v.a. Gründe für Verhaltensveränderung hervorbringen 


Varianten: 

- über Nachteile des Suchtverhaltens sprechen 

- über Vorteile einer Verhaltensänderung sprechen

- Optimismus hinsichtlich Verhaltensänderung ausdrücken 

- konkrete Änderungsabsicht formulieren 

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TESTE DEIN WISSEN

Was versteht man unter "Confidence Talk"?

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TESTE DEIN WISSEN

Äußerungen die Änderungszuversicht zum Ausdruck bringen 

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TESTE DEIN WISSEN

Was für Arten von Widerstand gibt es? (4) 

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TESTE DEIN WISSEN

- Arguing (Infrage stellen der Kompetenz des Therapeuten)

- Interrupting (Unterbrechen des Therapeuten)

- Negating (Leugnen oder Bagatellisieren eigener Probleme)

- Ignoring (Ausklinken aus Dialog)

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Elemente/Methoden enthält das MI? (7)

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TESTE DEIN WISSEN

- Offene Fragen

- Aktives Zuhören (Wiederholen, Umformulieren, Paraphrasieren, Gefühle reflektieren)

- Würdigung (Ermutigen, Anerkennen und Verständnis)

- Förderung von Change Talk (Diskrepanzen entwickeln) 

- Umgang mit Widerstand (Deeskalativ und nicht konfrontativ) 

- Förderung von Confidence Talk (Änderungszuversicht stärken) 

- Zusammenfassen (Periodisch)

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Q:

Wer entwickelte das MI ursprünglich ? 

A:

Miller & Rollnick, 1991 

Q:

Wo liegen die Wurzeln des MI?

A:

klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie 

Q:

Welcher Geist (Grundannahmen) steckt hinter dem MI?


A:

- Achtung & Respekt vor Patienten 

- Wahrung der Autonomie

- Ambivalenzmodell 

- Widerstand = interaktionelles Phänomen 

- Veränderungspotenzial des Patienten 

- gleichberechtigte, partnerschaftliche therapeutische Beziehung 

Q:

Was versteht man unter "Ambivalenzmodell"?


A:

Menschen sind nicht unmotiviert sich zu verändern, sondern ambivalent/zwiespältig zwischen Nutzen des Status quo oder einer Veränderung


--> "Wippe Modell"

Q:

Was trägt jeder Patient bereits in sich, sodass er Veränderungspotential besitzt? 

A:

Gründe für Veränderung, welche an Gewicht gewinnen müssen 

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Q:

Warum wird der Widerstand eines Patienten als "Interaktionelles Phänomen" verstanden? 


A:

Widerstand ist Ausdruck einer Dissonanz/Ungleichgewicht in der Beziehung zum Therapeuten (Interaktion von Therapeuten & Patienten) 


--> entsteht durch Autonomieverletzung & Übergriffigkeiten (=Widerstand) 

vs. Offenheit und Wahrung der Autonomie (=Änderungsbereitschaft)

Q:

Was ist das Grundlegende Ziel des MI?


In welche 2 Phasen lässt es sich unterteilen? 

A:

Hauptziel:

- Freisetzung der Veränderungsbereitschaft (das bereits im Patienten angelegt ist) und Erhöhung der intrinsischen  Motivation um Veränderung zu bewirken 


Phasen

1. Erarbeitung von Ambivalenzen/ Diskrepanzen zwischen Werten und Verhalten des Patienten (Aufbau von Veränderungsbereitschaft & Intrinsischer Motivation) 

2. Erarbeitung von Veränderungszielen und -plänen 

Q:

 Was sind grundlegende Prinzipien des MI nach Miller und Rollnik (2002)?

A:

1. Respekt & Empathie ausdrücken (Zuhören und hineinversetzen)

2. Entwicklung von Diskrepanzen (Verhalten vs. persönliche Werte --> "Change Talk") 

3. Widerstand vermeiden/umlenken 

4. Zuversicht/ Selbstwirksamkeitserwartung stärken --> "Confidence Talk"

Q:

Was versteht man unter "Change Talk" 


Welche 4 Varianten gibt es? 

A:

= veränderungsorientierte Formulierungen des Patienten

- v.a. Gründe für Verhaltensveränderung hervorbringen 


Varianten: 

- über Nachteile des Suchtverhaltens sprechen 

- über Vorteile einer Verhaltensänderung sprechen

- Optimismus hinsichtlich Verhaltensänderung ausdrücken 

- konkrete Änderungsabsicht formulieren 

Q:

Was versteht man unter "Confidence Talk"?

A:

Äußerungen die Änderungszuversicht zum Ausdruck bringen 

Q:

Was für Arten von Widerstand gibt es? (4) 

A:

- Arguing (Infrage stellen der Kompetenz des Therapeuten)

- Interrupting (Unterbrechen des Therapeuten)

- Negating (Leugnen oder Bagatellisieren eigener Probleme)

- Ignoring (Ausklinken aus Dialog)

Q:

Welche Elemente/Methoden enthält das MI? (7)

A:

- Offene Fragen

- Aktives Zuhören (Wiederholen, Umformulieren, Paraphrasieren, Gefühle reflektieren)

- Würdigung (Ermutigen, Anerkennen und Verständnis)

- Förderung von Change Talk (Diskrepanzen entwickeln) 

- Umgang mit Widerstand (Deeskalativ und nicht konfrontativ) 

- Förderung von Confidence Talk (Änderungszuversicht stärken) 

- Zusammenfassen (Periodisch)

Thema 6 Motivationales Interview

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