Pharmakologie at Universität Magdeburg | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Pharmakologie an der Universität Magdeburg

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TESTE DEIN WISSEN


Resorptionsbestimmende Faktoren

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TESTE DEIN WISSEN

1. Substanzeigenschaften:

2. Galenik:

3. Anatomie, Physiologie:

4. Beeinflussung der Resorption durch andere Stoffe

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TESTE DEIN WISSEN


Resorption und Magenentleerung Kriterien für schnelle Entlerung und Verzögerung

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TESTE DEIN WISSEN

Verlangsamte Magenentleerung:

Liegen auf der linken Seite

Pharmaka: Muskarinrezeptor-Antagonisten, tricyclische Anti- depressiva, Opiate (Pethidin), Aluminiumhydroxid

Beschleunigte Magenentleerung:

Liegen auf der rechten Seite Duodenalulcus Pharmaka: Parasympathomimetika Metoclopramid

große Flüssigkeitsmengen

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TESTE DEIN WISSEN


Durch Induktion von P-Glykoprotein (b)steigert Rifampicin den Rücktransport von Digoxin ins Darmlumen.

Arten von Transporter:

Rolle;

Kodierender Gen

Spezifische Hemmstoffe



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TESTE DEIN WISSEN

ABC-Transporter: - ATPasen - 51 Proteine, 7 Proteinfamilien Beispiel: P-Glykoprotein (P-gp)

 - transportiert Moleküle (300-4000 Da) und Zytostatika aus der Zelle hinaus entgegen dem Konzentrationsgradienten unter Verbrauch von ATP 

- wird vom Multi Drug Resistance 1 (MDR1)-Gen kodiert - breites Substratspektrum →Modifikation der Verteilung von membrangängigen Pharmaka ("Barrierefunktion")

 → Expression kann induziert werden (Therapieresistenz von Malignomen, pathogenen Bakterien, Protozoen (Malariamittel)) 

☛spezifische Hemmstoffe (Tariquidar) vielversprechend aber noch nicht in der Anwendung (fehlende Organ-/ Zellspezifität)

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TESTE DEIN WISSEN


Resorption (Absorption) des Wirkstoffes in den Organismus. was wird gebraucht?

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TESTE DEIN WISSEN

Mit einer intravenösen Injektion wird der Resorptionsschritt umgangen.

Die Zellmembran wirk als Resorptionsbarriere. Substanzdurchtritt durch die Membran mittels:

 1. rein passiver Diffusion 

2. Carrier-vermitteltem Transport 

3. (primär) aktivem Transport (ATP-Verbrauch) 

4. Pinozytose, Phagozytose, Persorption (nicht zur Resorption von Pharmaka)

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Diffusion: Bewegung gelöster Teilchen entlang eines Konzentrationsgradienten

Charakteristika der Diffusion:

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TESTE DEIN WISSEN

- Transport lipohiler, d.h. nicht-ionisierter, Moleküle

 - Lipidlöslichkeit (VK) von Pharmaka spielt eine große Rolle 

- nicht hemmbar durch analoge Substanzen und durch Stoffwechselblockade

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TESTE DEIN WISSEN

​​​​

nicht-ionischeDiffusion:

Eigenschaften von säure und basische Pharmakon

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TESTE DEIN WISSEN

organische Säuren und Basen diffundieren bevorzugt im nicht-ionisierten Zustand durch Lipidmembranen

- Ionisationsgrad wird durch H+-Konzentration der Lösung und der Dissoziationskonstante Ka bestimmt

saure Pharmaka häufen sich in dem Raum mit der niedrigeren H+-Konzentration, dh höherem pH-Wert an

☞ basische Pharmaka häufen sich in dem Raum mit der höheren H+-Konzentration, dh niedrigerem pH- Wert an

Vorsicht: zB Ion-Trapping und Schädigung der Magenschleimwand

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Carrier-vermittelter Transport:

 Definition

   Eigenschaften (molekulen Type) 

und Bedingugen?

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TESTE DEIN WISSEN

- passiver Prozess, bei dem Transportproteine eine beschleunigte Diffusion von hydrophilen Molekülen ermöglichen 

- Konzentrationsgradient-abhängig

 - Formation eines Substanz-Transporter Komplexes 

- hohe Strukturspezifitä

- Sättigung bei hohen Substratkonzentrationen

 - Hemmbarkeit durch Inhibitoren, aber nicht durch Stoffwechselgifte - Bsp: Diuretika - Schleifendiuretika vomFurosemid-Typ blockieren den Na+/K+/2Cl-Cotransporter; der Na+/Cl-Cotransporter ist Angriffspunkt der Thiazide

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Aktiver Transport:Definition,Bsp, Hemmungen, Resobierte Molekulen?

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TESTE DEIN WISSEN

- ATP-abhängiger Transport entgegen einem Konzentrationsgefälle mittels sog. Pumpen bzw. ATPasen Beispiele: Na+/K+-ATPase, Ca2+-ATPase, H+/K+-ATPase 

- kompetitive Hemmung durch Substanzen mit ähnlicher chemischer Struktur (zB Digoxin hemmt Na+/K+-ATPase, Protonenpumpeninhibitoren wie Omeprazol hemmen H+/K+-ATPase)

 - nichtkompetitive Hemmung durch Stoffwechselgifte

 - Resorption von Aminosäuren, versch. Zucker, einiger wasserlöslicher Vitamine

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Wichtige Transportproteine für Arzneistoffe:

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TESTE DEIN WISSEN

2 Familien: - SLC-Typ (Solute-Carrier-Typ) - ABC-Transporter (ATP-Binding-Cassette)

SLC-Transporter:

- transportieren kationische, anionische oder ungeladene Substrate und Xenobiotika sowohl nach intra- als auch extrazellulär - ebenfalls: Noradrenalin-Transporter, Serotonin-Transporter (Angriffspunkt für Antidepressiva)

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TESTE DEIN WISSEN

​Batemann-Funktion :Definition und andere

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TESTE DEIN WISSEN

die Batemann-Funktion ist mathematisch die Resultante der gleichzeitig ablaufenden, exponentiellen Vorgänge von Invasion und Evasion.

ct=[(f*D)÷V]*[ka÷(ka-k10)]*(e-l10*t-e-ka*t)

  • t
  •  f = bioverfügbarer Anteil
  •  D = Dosis
  •  V = Verteilungsvolumen
  •  ka = Absorptionsgeschwindigkeitskonstante
  •  k10 = Eliminationsgeschwindigkeitskonstante
  •  t = Zeit 
  • Graphisch resultiert ein gemeinsamer Kurvenverlauf im (offenen) Ein-Kompartiment-Modell. Weitere Voraussetzungen für die Gültigkeit der Batemann-Gleichung sind das Vorliegen einer Kinetik 1. Ordnung und die Betrachtung einer Lösung zur peroralen Gabe. Das heißt der Wirkstoff muss molekulardispers vorliegen, sodass die Liberation entfällt.

    Mithilfe der halblogarithmischen Darstellung der Batemann-Funktion und dem Abschälverfahren (Feathering- oder Residualverfahren) lassen sich die Absorptionsgeschwindigkeits- und Eliminationsgeschwindigkeitskonstanten bestimmen. 

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TESTE DEIN WISSEN


Blut-Gewebe-Schranken

Verteilung von Pharmaka des Typs 2 (Plasma und restlichen Extrazellularraum) ist abhängig von was?

wann leicht wann schwer

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TESTE DEIN WISSEN

ist abhängig vom Kapillaraufbau der versch. Organe:

Leichter Austausch in Organen

- mit Poren im Kapillarendothel (Leber, Pankreas) 

- fehlender Basalmembran (Leber)

 - Kapillarendothel mit transzytotischer Aktivität (Skelettmuskulatur) 

- Plazenta 

Erschwerter Austausch in Kapillargebieten

 - mit lückenlosem Endothelien und Basalmembranen

 - Zell-besetzten Kapillaren, zB Astrocyten im Gehirn, einschichtiges Epithel im Plexus choriodei

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TESTE DEIN WISSEN

Für die Zulassung als Arzneimittel notwendig

Verkehr wird in Deutschland vom Arzneimittelgesetz geregelt

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TESTE DEIN WISSEN

pharmazeutische Qualität,

 therapeutische Wirksamkeit und Unbedenklichkeit

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Q:


Resorptionsbestimmende Faktoren

A:

1. Substanzeigenschaften:

2. Galenik:

3. Anatomie, Physiologie:

4. Beeinflussung der Resorption durch andere Stoffe

Q:


Resorption und Magenentleerung Kriterien für schnelle Entlerung und Verzögerung

A:

Verlangsamte Magenentleerung:

Liegen auf der linken Seite

Pharmaka: Muskarinrezeptor-Antagonisten, tricyclische Anti- depressiva, Opiate (Pethidin), Aluminiumhydroxid

Beschleunigte Magenentleerung:

Liegen auf der rechten Seite Duodenalulcus Pharmaka: Parasympathomimetika Metoclopramid

große Flüssigkeitsmengen

Q:


Durch Induktion von P-Glykoprotein (b)steigert Rifampicin den Rücktransport von Digoxin ins Darmlumen.

Arten von Transporter:

Rolle;

Kodierender Gen

Spezifische Hemmstoffe



A:

ABC-Transporter: - ATPasen - 51 Proteine, 7 Proteinfamilien Beispiel: P-Glykoprotein (P-gp)

 - transportiert Moleküle (300-4000 Da) und Zytostatika aus der Zelle hinaus entgegen dem Konzentrationsgradienten unter Verbrauch von ATP 

- wird vom Multi Drug Resistance 1 (MDR1)-Gen kodiert - breites Substratspektrum →Modifikation der Verteilung von membrangängigen Pharmaka ("Barrierefunktion")

 → Expression kann induziert werden (Therapieresistenz von Malignomen, pathogenen Bakterien, Protozoen (Malariamittel)) 

☛spezifische Hemmstoffe (Tariquidar) vielversprechend aber noch nicht in der Anwendung (fehlende Organ-/ Zellspezifität)

Q:


Resorption (Absorption) des Wirkstoffes in den Organismus. was wird gebraucht?

A:

Mit einer intravenösen Injektion wird der Resorptionsschritt umgangen.

Die Zellmembran wirk als Resorptionsbarriere. Substanzdurchtritt durch die Membran mittels:

 1. rein passiver Diffusion 

2. Carrier-vermitteltem Transport 

3. (primär) aktivem Transport (ATP-Verbrauch) 

4. Pinozytose, Phagozytose, Persorption (nicht zur Resorption von Pharmaka)

Q:


Diffusion: Bewegung gelöster Teilchen entlang eines Konzentrationsgradienten

Charakteristika der Diffusion:

A:

- Transport lipohiler, d.h. nicht-ionisierter, Moleküle

 - Lipidlöslichkeit (VK) von Pharmaka spielt eine große Rolle 

- nicht hemmbar durch analoge Substanzen und durch Stoffwechselblockade

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Q:

​​​​

nicht-ionischeDiffusion:

Eigenschaften von säure und basische Pharmakon

A:

organische Säuren und Basen diffundieren bevorzugt im nicht-ionisierten Zustand durch Lipidmembranen

- Ionisationsgrad wird durch H+-Konzentration der Lösung und der Dissoziationskonstante Ka bestimmt

saure Pharmaka häufen sich in dem Raum mit der niedrigeren H+-Konzentration, dh höherem pH-Wert an

☞ basische Pharmaka häufen sich in dem Raum mit der höheren H+-Konzentration, dh niedrigerem pH- Wert an

Vorsicht: zB Ion-Trapping und Schädigung der Magenschleimwand

Q:


Carrier-vermittelter Transport:

 Definition

   Eigenschaften (molekulen Type) 

und Bedingugen?

A:

- passiver Prozess, bei dem Transportproteine eine beschleunigte Diffusion von hydrophilen Molekülen ermöglichen 

- Konzentrationsgradient-abhängig

 - Formation eines Substanz-Transporter Komplexes 

- hohe Strukturspezifitä

- Sättigung bei hohen Substratkonzentrationen

 - Hemmbarkeit durch Inhibitoren, aber nicht durch Stoffwechselgifte - Bsp: Diuretika - Schleifendiuretika vomFurosemid-Typ blockieren den Na+/K+/2Cl-Cotransporter; der Na+/Cl-Cotransporter ist Angriffspunkt der Thiazide

Q:


Aktiver Transport:Definition,Bsp, Hemmungen, Resobierte Molekulen?

A:

- ATP-abhängiger Transport entgegen einem Konzentrationsgefälle mittels sog. Pumpen bzw. ATPasen Beispiele: Na+/K+-ATPase, Ca2+-ATPase, H+/K+-ATPase 

- kompetitive Hemmung durch Substanzen mit ähnlicher chemischer Struktur (zB Digoxin hemmt Na+/K+-ATPase, Protonenpumpeninhibitoren wie Omeprazol hemmen H+/K+-ATPase)

 - nichtkompetitive Hemmung durch Stoffwechselgifte

 - Resorption von Aminosäuren, versch. Zucker, einiger wasserlöslicher Vitamine

Q:


Wichtige Transportproteine für Arzneistoffe:

A:

2 Familien: - SLC-Typ (Solute-Carrier-Typ) - ABC-Transporter (ATP-Binding-Cassette)

SLC-Transporter:

- transportieren kationische, anionische oder ungeladene Substrate und Xenobiotika sowohl nach intra- als auch extrazellulär - ebenfalls: Noradrenalin-Transporter, Serotonin-Transporter (Angriffspunkt für Antidepressiva)

Q:

​Batemann-Funktion :Definition und andere

A:

die Batemann-Funktion ist mathematisch die Resultante der gleichzeitig ablaufenden, exponentiellen Vorgänge von Invasion und Evasion.

ct=[(f*D)÷V]*[ka÷(ka-k10)]*(e-l10*t-e-ka*t)

  • t
  •  f = bioverfügbarer Anteil
  •  D = Dosis
  •  V = Verteilungsvolumen
  •  ka = Absorptionsgeschwindigkeitskonstante
  •  k10 = Eliminationsgeschwindigkeitskonstante
  •  t = Zeit 
  • Graphisch resultiert ein gemeinsamer Kurvenverlauf im (offenen) Ein-Kompartiment-Modell. Weitere Voraussetzungen für die Gültigkeit der Batemann-Gleichung sind das Vorliegen einer Kinetik 1. Ordnung und die Betrachtung einer Lösung zur peroralen Gabe. Das heißt der Wirkstoff muss molekulardispers vorliegen, sodass die Liberation entfällt.

    Mithilfe der halblogarithmischen Darstellung der Batemann-Funktion und dem Abschälverfahren (Feathering- oder Residualverfahren) lassen sich die Absorptionsgeschwindigkeits- und Eliminationsgeschwindigkeitskonstanten bestimmen. 

Q:


Blut-Gewebe-Schranken

Verteilung von Pharmaka des Typs 2 (Plasma und restlichen Extrazellularraum) ist abhängig von was?

wann leicht wann schwer

A:

ist abhängig vom Kapillaraufbau der versch. Organe:

Leichter Austausch in Organen

- mit Poren im Kapillarendothel (Leber, Pankreas) 

- fehlender Basalmembran (Leber)

 - Kapillarendothel mit transzytotischer Aktivität (Skelettmuskulatur) 

- Plazenta 

Erschwerter Austausch in Kapillargebieten

 - mit lückenlosem Endothelien und Basalmembranen

 - Zell-besetzten Kapillaren, zB Astrocyten im Gehirn, einschichtiges Epithel im Plexus choriodei

Q:

Für die Zulassung als Arzneimittel notwendig

Verkehr wird in Deutschland vom Arzneimittelgesetz geregelt

A:

pharmazeutische Qualität,

 therapeutische Wirksamkeit und Unbedenklichkeit

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