Pädagogische Psychologie II at Universität Magdeburg | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Pädagogische Psychologie II an der Universität Magdeburg

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TESTE DEIN WISSEN

Spezielle Beratungsformen

--> Erziehung

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• die zu Erziehenden, i.d.R. Kinder und Jugendliche, sollen an gesellschaftlich gültige Normen und Werte herangeführt und auf das Leben in der Gesellschaft vorbereitet werden
• deutliches Alters- und Machtgefälle
lebensbegleitend

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Rechtliche Aspekte von Beratung

Haftung und Pflichten 

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Haftung bei unsachgemäßer Beratung
• Professionelle Beratung unterliegt einem zivil-rechtlichen Schadensersatzanspruch (BGB §280)
• Berater haften für fehlerhafte, unvollständige oder pflichtwidrig
überlassene Beratung (mangelnde Sorgfalt bzw. Fachkenntnisse)
• keine Haftung bei unbefriedigendem Ergebnis


Abstinenzgebot
• persönliche Beziehungen zwischen Klient und Berater sind ethisch fragwürdig, aber nicht strafrechtlich relevant


Dokumentationspflicht
• Trennung von Notizen zum Beratungsverlauf von Sozialdaten
• Vernichtung von Sozialdaten 6 Monate nach Ende der Beratung


Garantie der Vertraulichkeit (Schweigepflicht)
§ 203 StGB gilt: »Wer unbefugt ein fremdes Geheimnis, namentlich zum persönlichen Lebensbereich gehörendes Geheimnis (...),
offenbart, das ihm als 1. Arzt, (...) oder Angehörigen eines anderen
Heilberufes, der für die Berufsausübung oder für die Führung der Berufsbezeichnung eine staatlich geregelte Ausbildung erfordert, 2. (...) anvertraut war oder sonst bekannt geworden ist, wird mit
Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.«


Zeugnisverweigerungsrecht
nur für Berater in Drogenberatungsstellen und in Schwangerschaftsberatung sowie Psychologische Psychotherapeuten 

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Kennzeichen von psychologischer Beratung


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TESTE DEIN WISSEN

Professionelle psychologische Beratung sollte:
• vertrauensvoll sein
theoretisch fundiert sein
• evidenzbasiert sein
• problem- und lösungsorientiert sein
• ressourcenorientiert sein
• Handlungskompetenzen aufzeigen und erweitern
• partizipativ gestaltet sein
• zielgerichtet und planvoll sein
klientenspezifisch (zielgruppenspezifisch) und differenziert sein
• die Lebenswelt des Betroffenen berücksichtigen
• interdisziplinär sein
• qualitätskontrolliert sein
• offen für neue Formen der Beratung sein
niedrigschwellig sein

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TESTE DEIN WISSEN

Ethische Aspekte von Beratung

• Beziehung

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TESTE DEIN WISSEN

– professionell, nicht persönlich oder intim
– möglichst keine Konfusion der Beratungsbeziehung mit anderen
Rollen oder Abhängigkeiten (Bsp. Schule)

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TESTE DEIN WISSEN

Ethische Aspekte von Beratung

• Motivation des Beraters

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TESTE DEIN WISSEN

– Vermischung unterschiedlicher Motive
– offene und verdeckte Motive

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Spezielle Beratungsformen

--> Coaching

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TESTE DEIN WISSEN

• Unterstützung bei der Bearbeitung konkreter, berufsbezogener Probleme, Konflikte oder Ziele

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TESTE DEIN WISSEN

Welche psychotherapeutischen Verfahren werden von den Krankenkassen bezahlt?

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TESTE DEIN WISSEN

--> gesetzliche Krankenkassen erstatten nur Psychotherapien, die vom Gemeinsamen Bundesausschuss überprüft und anerkannt wurden


• Psychoanalyse
• tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
• Verhaltenstherapie
• neuropsychologische Therapie bei organisch bedingten psychischen Erkrankungen
• Systemische Psychotherapie (für Erwachsene)

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Spezielle Beratungsformen

--> Supervision

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TESTE DEIN WISSEN

• Berufliche Beratung und Ausbildung von Einzelpersonen, Gruppen und Teams mit dem Ziel erhöhter Selbstreflexion und
Verbesserung des beruflichen Handelns

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Facetten von Beratung

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TESTE DEIN WISSEN

• reine Informationsvermittlung
• direkte Anweisung
• Hilfe zur Verhaltensänderung
• Hilfe zur Problemlösung
• nicht-direktive Intervention
• Deutung und Aufdeckung verdrängter Bedürfnisse
• Notfallbremse
• „Weichensteller“ für weitere Unterstützungsangebote

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TESTE DEIN WISSEN

Ethische Aspekte von Beratung

• Schweigepflicht


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TESTE DEIN WISSEN

– Aufklärung und Einverständnis über mögliche Weitergabe von
Informationen an Dritte im Vorfeld
– Ausnahmen:
• geplante strafbare Handlungen
• Selbst- oder Fremdgefährdung

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TESTE DEIN WISSEN

Definition Beratung

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TESTE DEIN WISSEN

Beratung allgemein
Vermittlung von Informationen
 Anstoß zu Veränderungen
• in zwischenmenschlichen Interaktionen


Professionelle Beratung
• ist rational begründbar (Definition von Anliegen, Ziel, Mittel zur Zielerreichung)
• nutzt spezifische Kompetenzen, die
– theoretisch fundiert und
empirisch überprüfbar sind


Professionelle psychologische Beratung
– ist ein zwischenmenschlicher Prozess in sprachlicher Kommunikation
– dient neben der Vermittlung von Informationen der Verbesserung der Selbststeuerung und dem Aufbau von
Handlungskompetenzen,
der Orientierung und Entscheidungshilfe, der Hilfe bei der Bewältigung von Krisen
– erfolgt vor dem Hintergrund psychologischer Theorien
• Der Ratsuchende ist veränderungswillig, sucht die Beratung in der Regel freiwillig auf und ist aktiv am Prozess beteiligt
• Der Berater braucht psychologisches Fachwissen über das Problemfeld und Beratungswissen zur Beziehungsgestaltung

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TESTE DEIN WISSEN

Theoretische Konzepte der Beratung

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TESTE DEIN WISSEN

• Aus den klassischen Theorieschulen der Psychotherapie abgeleitet:
Psychoanalyse (Fokus: Deutung unbewusster Konflikte)
Kognitiv-Behaviorale Schule (Fokus: Veränderung von Verhalten/Denkmustern)
Klientenzentrierte Schule (Fokus: Beziehung zwischen Berater und Klient)
Zusätzlich: Systemische Perspektive (Fokus: Soziales Gefüge, in welchem der Klient lebt)
Verlagerung von Problemorientierung auf
Ressourcenorientierung

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  • 38924 Karteikarten
  • 858 Studierende
  • 46 Lernmaterialien

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Q:

Spezielle Beratungsformen

--> Erziehung

A:

• die zu Erziehenden, i.d.R. Kinder und Jugendliche, sollen an gesellschaftlich gültige Normen und Werte herangeführt und auf das Leben in der Gesellschaft vorbereitet werden
• deutliches Alters- und Machtgefälle
lebensbegleitend

Q:

Rechtliche Aspekte von Beratung

Haftung und Pflichten 

A:

Haftung bei unsachgemäßer Beratung
• Professionelle Beratung unterliegt einem zivil-rechtlichen Schadensersatzanspruch (BGB §280)
• Berater haften für fehlerhafte, unvollständige oder pflichtwidrig
überlassene Beratung (mangelnde Sorgfalt bzw. Fachkenntnisse)
• keine Haftung bei unbefriedigendem Ergebnis


Abstinenzgebot
• persönliche Beziehungen zwischen Klient und Berater sind ethisch fragwürdig, aber nicht strafrechtlich relevant


Dokumentationspflicht
• Trennung von Notizen zum Beratungsverlauf von Sozialdaten
• Vernichtung von Sozialdaten 6 Monate nach Ende der Beratung


Garantie der Vertraulichkeit (Schweigepflicht)
§ 203 StGB gilt: »Wer unbefugt ein fremdes Geheimnis, namentlich zum persönlichen Lebensbereich gehörendes Geheimnis (...),
offenbart, das ihm als 1. Arzt, (...) oder Angehörigen eines anderen
Heilberufes, der für die Berufsausübung oder für die Führung der Berufsbezeichnung eine staatlich geregelte Ausbildung erfordert, 2. (...) anvertraut war oder sonst bekannt geworden ist, wird mit
Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.«


Zeugnisverweigerungsrecht
nur für Berater in Drogenberatungsstellen und in Schwangerschaftsberatung sowie Psychologische Psychotherapeuten 

Q:

Kennzeichen von psychologischer Beratung


A:

Professionelle psychologische Beratung sollte:
• vertrauensvoll sein
theoretisch fundiert sein
• evidenzbasiert sein
• problem- und lösungsorientiert sein
• ressourcenorientiert sein
• Handlungskompetenzen aufzeigen und erweitern
• partizipativ gestaltet sein
• zielgerichtet und planvoll sein
klientenspezifisch (zielgruppenspezifisch) und differenziert sein
• die Lebenswelt des Betroffenen berücksichtigen
• interdisziplinär sein
• qualitätskontrolliert sein
• offen für neue Formen der Beratung sein
niedrigschwellig sein

Q:

Ethische Aspekte von Beratung

• Beziehung

A:

– professionell, nicht persönlich oder intim
– möglichst keine Konfusion der Beratungsbeziehung mit anderen
Rollen oder Abhängigkeiten (Bsp. Schule)

Q:

Ethische Aspekte von Beratung

• Motivation des Beraters

A:

– Vermischung unterschiedlicher Motive
– offene und verdeckte Motive

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Q:

Spezielle Beratungsformen

--> Coaching

A:

• Unterstützung bei der Bearbeitung konkreter, berufsbezogener Probleme, Konflikte oder Ziele

Q:

Welche psychotherapeutischen Verfahren werden von den Krankenkassen bezahlt?

A:

--> gesetzliche Krankenkassen erstatten nur Psychotherapien, die vom Gemeinsamen Bundesausschuss überprüft und anerkannt wurden


• Psychoanalyse
• tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
• Verhaltenstherapie
• neuropsychologische Therapie bei organisch bedingten psychischen Erkrankungen
• Systemische Psychotherapie (für Erwachsene)

Q:

Spezielle Beratungsformen

--> Supervision

A:

• Berufliche Beratung und Ausbildung von Einzelpersonen, Gruppen und Teams mit dem Ziel erhöhter Selbstreflexion und
Verbesserung des beruflichen Handelns

Q:

Facetten von Beratung

A:

• reine Informationsvermittlung
• direkte Anweisung
• Hilfe zur Verhaltensänderung
• Hilfe zur Problemlösung
• nicht-direktive Intervention
• Deutung und Aufdeckung verdrängter Bedürfnisse
• Notfallbremse
• „Weichensteller“ für weitere Unterstützungsangebote

Q:

Ethische Aspekte von Beratung

• Schweigepflicht


A:

– Aufklärung und Einverständnis über mögliche Weitergabe von
Informationen an Dritte im Vorfeld
– Ausnahmen:
• geplante strafbare Handlungen
• Selbst- oder Fremdgefährdung

Q:

Definition Beratung

A:

Beratung allgemein
Vermittlung von Informationen
 Anstoß zu Veränderungen
• in zwischenmenschlichen Interaktionen


Professionelle Beratung
• ist rational begründbar (Definition von Anliegen, Ziel, Mittel zur Zielerreichung)
• nutzt spezifische Kompetenzen, die
– theoretisch fundiert und
empirisch überprüfbar sind


Professionelle psychologische Beratung
– ist ein zwischenmenschlicher Prozess in sprachlicher Kommunikation
– dient neben der Vermittlung von Informationen der Verbesserung der Selbststeuerung und dem Aufbau von
Handlungskompetenzen,
der Orientierung und Entscheidungshilfe, der Hilfe bei der Bewältigung von Krisen
– erfolgt vor dem Hintergrund psychologischer Theorien
• Der Ratsuchende ist veränderungswillig, sucht die Beratung in der Regel freiwillig auf und ist aktiv am Prozess beteiligt
• Der Berater braucht psychologisches Fachwissen über das Problemfeld und Beratungswissen zur Beziehungsgestaltung

Q:

Theoretische Konzepte der Beratung

A:

• Aus den klassischen Theorieschulen der Psychotherapie abgeleitet:
Psychoanalyse (Fokus: Deutung unbewusster Konflikte)
Kognitiv-Behaviorale Schule (Fokus: Veränderung von Verhalten/Denkmustern)
Klientenzentrierte Schule (Fokus: Beziehung zwischen Berater und Klient)
Zusätzlich: Systemische Perspektive (Fokus: Soziales Gefüge, in welchem der Klient lebt)
Verlagerung von Problemorientierung auf
Ressourcenorientierung

Pädagogische Psychologie II

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