Entwicklungspsychologie at Universität Magdeburg

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Kontroversen der Entwicklungspsychologie

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Karl Bühler: Entwicklungsbegriff

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Definition Entwicklung (Flammer, 2009)

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Bedeutung Entwicklungsgenetik

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Kumulatives Prinzip - Epigenetik

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Verhaltensgenetik

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Homogenität der Genome und Umwelt

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Soziale Passung

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Beziehungsmuster zwischen phänotypischer Entwicklung und Umwelt (Soziale Passung)

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Interpretation genetischer Befunde

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Erhebungsmethoden

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Datenerhebungsmethoden in späteren Zeitabschnitten

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Entwicklungspsychologie

Kontroversen der Entwicklungspsychologie
Nature vs Nurture

Kontinuität vs Diskontinuität
  • Entwicklung von Geburt bis Tod eine graduelle, sich akkumulierende Veränderung?
  • Distinkte Entwicklungsstufen, die durchlaufen werden über Lebensspanne?
Stabilität vs Veränderung
  • erfahrungsunabhängig: mit zunehmendem Alter grundsätzlich gleiche Merkmale?
  • vollständige Veränderung durch Erfahrung?

Entwicklungspsychologie

Karl Bühler: Entwicklungsbegriff
1879-1963
Die geistige Entwicklung eines Kindes (1918)
-> enger Entwicklungsbegriff
Greiflling, Läufling, Schimpansenalter, Namensfrage, Warumfrage, Märchenalter, Schulreife..

später durch Charlotte Bühler dann Ausdehnung auf Jugend und Erwachsenenalter (1933)

Entwicklungspsychologie

Definition Entwicklung (Flammer, 2009)
Alle nachhaltigen Veränderungen der Kompetenzen von Konzeption bis Tod
-> bleibende Veränderungen so wie kurzzeitige, die weitere nach sich ziehen

Kompetenzen = persönliche Erfahrungen, Fähigkeiten (Voraussetzungen) die sich auf späteres Verhalten + Erleben auswirken

Performanzen (sind beobachtbar) setzen Kompetenzen (nicht beobachtbar) voraus

Entwicklungspsychologie

Bedeutung Entwicklungsgenetik
bietet Möglichkeiten zu:
  • Chancengleichheit/ Ausgleich ungünstiger Ausgangsbedingungen
  • Vermeidung von Frustration (ausgelöst durch Überstimulation/ falsches Training)
  • kein Ausschluss Nature vs Nurture: interaktionale + transaktionale Modellvorstellungen

Entwicklungspsychologie

Kumulatives Prinzip - Epigenetik

genetische Einflüsse aus früheren Entwicklungsphasen können sich verfestigen (physiologisch, anatomisch, neuronal) und weiterwirken!

-> auch wenn die betreffenden Gene nicht mehr aktiv sind


Plastizität bleibt aber trotzdem erhalten (Spielraum für Umwelteinflüsse und bewusste Entscheidungen) 


Entwicklungspsychologie

Verhaltensgenetik

relativer Anteil genetischer Einflüsse (Heritabilität) auf Unterschiede in der Merkmalsausbildung einer Population

(immer noch nicht für einzelnen Menschen bestimmbar)

+ Veränderung der Anteile über die Lebensspanne


  • Homogenität der Genome und Umwelt
  • Heritabilität: Erblichkeitskoeffizient
  • Soziale Passung
  • Passive, reaktive und aktive Beziehung zwischen Individuum und Umwelt

Entwicklungspsychologie

Homogenität der Genome und Umwelt

je homogener die Gene einer Population, desto weniger tragen sie zu den Merkmalsunterschieden bei

-> genetisch identische Population = Merkmalsunterschiede ausschließlich umweltbedingt


je ähnlicher die Umwelt der Populationsmitglieder ist, desto größer ist der relative genetische Anteil an den Merkmalsunterschieden


ABER! Die Umwelt kann nur im Rahmen des genetischen Veränderungsspielraumes wirken und umgekehrt

Entwicklungspsychologie

Soziale Passung

Scarr & McCartney 1983:

getrennt aufgewachsene Zwillinge unterscheiden sich erst stark voneinander, und werden sich mit zunehmendem Alter ähnlicher (obwohl sie nicht zusammen leben)


-> Beziehungsmuster zwischen phänotypischer Entwicklung und Umwelt

Entwicklungspsychologie

Beziehungsmuster zwischen phänotypischer Entwicklung und Umwelt (Soziale Passung)

Passiv -> Passung umso größer, je höher die genetische Verwandschaft

  • Individuum ist umwelt passiv ausgesetzt
  • entwickelt sich nur nach Anstößen und Gelegenheiten der Umwelt
    • im Rahmen der genetischen Voraussetzungen

Reaktiv

  • Individuum löst (aufgrund seines Genotyps) selektiv Reaktionen aus
  • die wiederum werden zu Entwicklungsanlässen

Aktiv

  • Individuum sucht sich die ihm entsprechenden Umweltanregungen/ Gelegenheiten

Entwicklungspsychologie

Interpretation genetischer Befunde

Schlüsse die Befunde zu Erblichkeitsquotienten nicht zulassen:

  • es darf nie aus der Varianz in der Population auf den Anteil der Erbeinflüsse für die Merkmalsausbildung des Individuums geschlossen werden
  • es lassen sich keine Prognosen über mögliche Umwelteinflüsse aus den Erblichkeitskoeffizienten ableiten
    • dafür müssten die Umwelteinflüsse konkret manipuliert werden -> Adoption, Interventionen..
    • und dann im Vergleich  mit einer Kontrollgruppe erfasst werden

Entwicklungspsychologie

Erhebungsmethoden

Instrumente und Situation der Datenerhebung müssen immer an die vorhandenen Kompetenzen angepasst werden!


Systematische Beurteilung

  • natürlich + teilnehmend
    • Beobachtung von Verhalten im natürlichen Umfeld
    • schlecht kontrollierbar, aber alltagsnäher
  • strukturiert
    • Beobachten von Verhalten in Laborsituationen -> konstante Bedingungen
    • Beobachtungen sind eventuell untypisch für das Alltagsleben, dafür hat jeder Teilnehmer die gleichen Möglichkeiten zum Zeigen des Verhaltens

Fremdbeurteilung

  • klinische interviews
    • offenes Verfahren mit Leidfaden
    • ungenaue oder falsche Angaben möglich, wenig Vergleichbarkeit, dafür flexibel und Möklichkeit eines umfassenden Bildes der Denkweise des Teilnehmers
  • strukturiertes Interview
    • Fragen und Antwortmöglichkeiten sind vorgegeben
    • ungenaue oder falsche Angaben möglich, weniger Informationstiefe, dafür höhere Vergleichbarkeit, Ökonomie und Vollständigkeit

Selbstbeurteilung

  • Fragebogen
    • vorgegebene Fragen und Antwortmöglichkeiten
    • ungenaue und falsche Angaben möglich, wenig Informationstiefe und wenig ökologische Validität, dafür höhere Vergleichbarkeit, Ökonomie und Vollständigkeit

Objektive Verfahren

  • Tests
    • vorgegebene Fragen und Antwortmöglichkeiten, Reaktionszeiten, Genauigkeitsmessung
    • ungenaue und falsche Angaben möglich, wenig Informationstiefe und wenig ökologische Validität, dafür höhere Vergleichbarkeit, Ökonomie und Vollständigkeit

Entwicklungspsychologie

Datenerhebungsmethoden in späteren Zeitabschnitten

Sprachverständnis über Sortier- und Ordnungsaufgaben

Sprachproduktion über Interviews

Schriftsprache über Fragebögen

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