Virologie mündlich Hund at Universität Leipzig

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Coronaviren -> Canine Coronaviren

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Flaviviridae - Hund

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Paramyxoviridae - Hund
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Paramyxoviridae -Hund (2)

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Rhabdoviridae Hund

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Orthomyxoviridae - Hund

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Bunyaviridae - Hund
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Reoviridae Hund

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Reoviridae Hund (2)

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Circoviridae Hund

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Adenoviren Hund
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Herpesviridae Hund

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Virologie mündlich Hund

Coronaviren -> Canine Coronaviren
Canines Coronaviruns CCV (Alpha Coronavirus) und Canines respiratorisches Coronavirus (Beta Coronavirus, nicht näher erläutert in Vorlesung, ähnlich halt nur mit respiratorischer Symptomatik im Vordergrund)

Bedeutung:

-weit verbreitet, alle Altersklassen empfänglich
-bei Welpen zweithäufigste virale Durchfallerkrankung
-schwere Verläufe eher nur in Combi mit Parvo
-Verbreitung Wohungshunde ca 54%, Zwingerhunde ca 80% AK Nachweis
-geringe Tenazität in Umwelt
-2 Varianten CCoV I und II zur II gehört Canines pantropes CoV
-Ausscheidung mit Kot für ca 3-14 Tagen

Pathogenese:
-Inkubationszeit 1-4 Tage
-orale Infektion mit Magenpassage ->Befall von Enterozyten (apikales Drittel) -> Zottenatrophie (nach 7d p.i. wiederhergestellt)

Klinik:
-gastrointestinale und respiratorische Symptome
-Enteritis (mehrere Tage bis 4 Wochen), übelriechender , wässriger Durchfall (gelblich,grün,orange)
-Erbrechen meist nur 1.Tag
-Dehydration, Anorexie und Depression
-Peritonitis
-häufig nachgewiesen bei Hunden mit chronischem Durchfall
-schwere Infektion mit tödlichem Ausgang bei Mischinfektion mit Parvo
- im Gegensatz zu Parvo keine Leukopenie
-Neuer Stamm caninem pantropen CoV mit schweren Verläufen mit ZNS Sympthomatik (neuer Stamm mit Leukopenie)

Diagnostik:
-keine Leukopenie (Cave Ausnahme)
-direkter Nachweis des Erregers EM und Negativkontrastierung
-RT-PCR (direkt)
-AK-Nachweis (ab 7d p.i.) NT oder ELISA gepaarter Serumproben (indirekt)

Immunolgie:
-AK Bildung (nur partieller Schutz)
-maternale AK schützen erste 4-5 LW

Therapie und Prophylaxe:
-unterstützende Maßnahmen (Flüssigkeit- u. Elektrolytersatz, Diät)
-inaktivierte Vakzine
-gegen Desinfektionsmittel empfindlich da Enthülltes Virus
-Hündinnen abtrennen und mit Welpen für 12 Wochen isolieren von anderen


Virologie mündlich Hund

Flaviviridae - Hund
Flaviviridae - Hund - Usutu Virus 

-Mosquito-übertragenes Flavivirus
-gehört zum Japan-Encephalitis Serocomplex Vektoren: ° ornithophile Mosquitos (Culex spp.)
° Vögel: amplifizierende Wirte 
° Fehlwirte:
      - Pferd, Hund !!!, Wildschwein und Menschen
-Erfordert kompetente Vektoren = in gemäßigten Klima-
zonen: Viruszirkulation auf späten Frühling bis frühen Herbst begrenzt!

Hunden können sich anstecken, erkranken aber selbst nicht schwerwiegend

Pathogenese

In Wild- und Hausvögeln
• Infektion führt zu schweren neurologischen Symptomen • oft fatal
• hauptsächlich betroffen: Amseln und Bartkauze
z.b. Großes Singvogelsterben in Deutschland 2011/12

 In Menschen
• Meistens asymptomatisch oder sub-klinisch
• selten: schwere Enzephalitis, neuroinvasive Infektionen

Klinik Vögel laut Leipziger Studie:
-nektisierende Splenitis, Hepatitis und Enzephalitis

Beudeutung:
Zunehmende Ausbreitung in Deutschland

Virologie mündlich Hund

Paramyxoviridae - Hund
Paramyxoviridae - Morbillivirus-Hund

Staupevirus (Distemper Virus)

-Empfänglich: Hunde, Marder, Bären, Kleinbären, Schleichkatzen, Robben
-Hauskatze erkrankt nicht, bildet aber Antikörper
-geringe Tenazität aber hochkontagiös, akute Verläufe besonders bei Hunden
-Primäre Virusreplikation: Konjunktiva und Nasopharynx
-wird durch das Virus sehr empfindlich für Bakterielle Sekundärinfektionen

Klinik / Verlauf:

-Inkubationszeit 1-4 Wochen (Kontakt- bzw. Tröpfcheninfektion)
-Nasenausfluß, Katarrhe der Schleimhäute des Respirations- und Verdauungstraktes, blutiges Erbrechen
-ausgeprägte Leukopenie und evtl. zentralnervöse Erscheinungen (insbesondere Jungtiere sind empfänglich)
-Augenveränderungen, Entzündung der Regenbogenhaut (Lichtscheue) bis hin zur Erblindung
-Hautveränderungen an Bauch, Schenkelinnenflächen und Ohren: Rötungen, Pusteln und Bläschen

Verlaufsformen:

°Gastrointestinale Form
-Durchfall und Erbrechen mit Austrocknung und Abmagerung
-Schmelzdefekte bei jungen Hunden ->Ausbildung Staupe-Gebiss

°Respiratorische Form
-Eitriger Schnupfen
-Bronchitis
-Lungenentzündung mit Husten, Atemnot

°Hartballenform
-selten
-Verdickung der Haut an Nasenspiegel und Ballen nach der 2. Erkrankungswoche
-Meist tödlich

°Nervale Staupe
-Oft nach Abklingen der respiratorischen Form
-kann auch Wochen oder Monate nach vermeintlicher Genesung auftreten
-Enzephalitis mit epileptischen Anfällen, Kieferkrämpfe, Wesensveränderungen, Lähmungen

Diagnostik:
-Klinik und Impfstatus
-Virusnachweis im Urin mittels Elektronenmikroskopie
-Genomnachweis durch RT-PCR
-IF an Kornea-Abklatschpräparaten zu Beginn der Erkrankung
-Histologie: Intrazytoplasmatische eosinophile Einschlusskörperchen

Prophylaxe: 
-Attenuierte Lebendvakzine ab der 8. Lebenswoche, Boosterung 12. Woche, nach 1. Jahr 2. Boosterung oder nur 12. Woche und dann Boosterung, danach je nach Herstellerangaben 1 bis 3 Jahre


Virologie mündlich Hund

Paramyxoviridae -Hund (2)
Paramyxoviridae - Rubulavirus-Hund

canines Parainfluenza Virus 5

-Ehemals klassifiziert als Canines Parainfluenzavirus 2 im Genus Respirovirus
-Beteiligung Zwingerhustenkomplex und Enzephalitis des Hundes
-geringe Tenazität

Pathogenese/Klinik
-IKZ: 3-10 Tage
-Monoinfektion: Klinisch häufig nur inapparente Infektion
-Bei Immunsuppression und Stress: Nasenausfluss, Fieber, trockener Husten
-schwere Form bei Kombiinfektion B. b, Mykoplasmen oder Viren (Fieber, trockener Husten, Anorexie, Tonsillitis, Nasenausfluss) Zwingerhustenkomplex
-Aerogene Übertragung (Virusausscheidung bis ca. 6-8 Tage nach Infektion)

Diagnostik:
-Ähnliche Symptomatik zu anderen viralen Erregern (Staupevirus, Adenovirus, Herpesvirus, Pneumoviren): Virusanzucht und RT-PCR!

Prophylaxe: 
Lebend-attenuierte Vakzinen als Kombinationspräparate

Diskussion über zoonotische Übertragung auf den Menschen (antigenetische Kreuzreaktivität mit Humanem Parainfluenzavirus 2

Virologie mündlich Hund

Rhabdoviridae Hund
Rhabdoviridae Genus Lyssavirus Hund

Tollwut 

Anzeigepflicht !!!!


Hund Reservoir für. Vertreter: Mokola, SerotyP, Genotyp III

und RABV , Serotyp I, Genotyp I

Allgemein:

Unterscheidung von

1. Terrestrischer Tollwut = klassische Tollwut (Rabies-Virus, RABV)

A) urbane Tollwut -> von Haustieren (meistens Hunde) übertragen
B) sylvatische Tollwut -> von Wildtieren (z.b. Füchse, Waschbären, Wölfe) übertragen

2. Fledermaustollwut : -> durch Fledermaus übertragen

Klinik Haushunde/ (Hauskatze):

- besondersaggressiv und bissig, übererregt, gesteigerten Geschlechtstrieb, unmotiviert bellen/miauen („rasende Wut“)
- später Lähmungen -> heiseres Bellen, Schluckstörungen, Heraushängen der Zunge, Lähmung der Hinterbeine
- Phase der „rasenden Wut“ kann fehlen und die Tollwut gleich mit den Lähmungserscheinungen beginnen („stille Wut“)
- atypische Verläufe zunächst mit Gastroenteritis

 Pathogenese:
- Übertragung durch Biss, Hautverletzungen, direkten Kontakt von infektiösem Speichel mit der Schleimhaut
- I.d.R durch Bissverletzung ins Muskelgewebe
- Virusausbreitung über periphere Nerven ins ZNS
(retrograd)
- Virusvermehrung im Zentralnervensystem(ZNS)
-Erkrankungsbeginn über Speichel
- dann anterograde Erregerstreuung
-> Ausscheidung mit Speichel (Virusausscheidung bis zu 12 Tage vor)
-Latalität 100% (Ausnahmefälle Mensch)
-Wölfe, Füchse, Schakale besonders gefährdet 
->Übertragung Infektion besonders effektiv
->Hund, Katze, Mensch, Pferd weniger empfindlich


ACHTUNG:
Bereits 3–10 Tage vor Auftreten klinischer Symptomen werden Tollwutviren ausgeschieden

-IKZ: 3–8 Wochen, selten kürzer als 9 Tage bis zu mehreren Jahren (Lokalisation der Bissstelle)

Diagnostik:

- Nachweis einer Infektion mit Feld-Viren: Nur post mortem!
Goldstandard: Immunfluoreszenztest (Ammonshorn, Cerebellum, Hirnstamm) sowie PCR

-Nachweis von Impftitern mittels virusneutralisierende Antikörper mit dem RFFIT (Rapid Focus Fluorescent Inhibition Test) bzw. FAVN (Fluorescent Antibody Virus Neutralisation Test)

-während IKZ und früher Krankheitsphase kein Ak nachweisbar

Prophylaxe: 
-vollständige Immunisierung (aktiv)
-modifizierte Lebendvakzine, rekombinant und attenuiert
-Impfschema: 12 und 16 Wochen mit inaktivierten Impfstoff, Boosterung 15. Monat (meist zusätzlich 8. LW, Verhinderung zu niedriger Titer bei jungen Hunden)
-einmalig mit 12 Woche + Wdh. Nach Herstellerangaben gilt aber als gültig

CAVE: klassische Impfung schützt nur gegen Viren der Gruppe I ausreichend

Therapie: 
-Keine! Laut Tollwut-VO hat die Behörde die sofortige Tötung infizierter Tier anzuordnen!

Regelung:
Tierverkehr EU-VO 998/2003 (Regelung Serologie, Testzulassungen), Tollwut VO (21 Tage nach Impfung Schutz, Vorgehen bei Verdacht und Feststellung), jedes Land hat eigene Einfuhrbestimmungen 

CAVE: Lauf Tollwut VO kann tollwutverdächtiger Hund getötet werden wenn er Mensch beisst  und keine gültige Tollwut Impfung hat da eine sichere intra vitam Diagnostik nicht möglich ist

Virologie mündlich Hund

Orthomyxoviridae - Hund
Orthomyxoviridae -Influenza A Viren - Hund

Canines Influenzavirus (CIV)

-8 Segmente, -ssRNA, Transkription u. Replikation Nukleus

-Aufnahme Wirtszelle rezeptorvermittelte Endozytose
-Ansäuerung Endosom -> Fusion Virus- u. Endosomenmebran -> gelangt ins Cytoplasma
-segmentiertes Nukleokapsid werden in Neukleolus transportiert

Epidemiologie:
-in neuer Zeit wie bei Greyhound beschrieben
-meist mit H3N8 als Subtypen übertragen vom Pferd oder H3N2 aviäre Influenzavirus

Klinik.
-H3N8 schwere Verlaufsformen z.T. lethal
-weit verbreitet in USA besonders Tierheime
-bei schweren Formen, hohes Fieber, Lungenentzündung (aber durch sek.bakt.Infekt.)
-langanhaltender Husten mit eventuell grünem Schleim aus Nase
-H3N2 zeichnet sich durch Eine vergleichsweise bedeutend höhere (10x)und längere (>3Wochen)Virusausscheidung aus
-beide in Deutschland noch nicht nachgewiesen

Diagnostik:
-PCR aus Serumprobe
-bei gegen Zwingerhusten geimpften Tieren erhärtet sich der Verdacht

DD:
Viren: can. Parainfluenzavirus, can. Distempervirus, can. Respiratorisches Coronavirus, can. Adenivirus 1 und 2, can. Herpesvirus
Bakterien: Bordatella bronchoseptika , Sc. Zooepidemicus, Mycoplasma spp.

Propylaxe:
-Impstoff in den USA (2x mit 2 wöchiger Pause), danach jährlich

wohl ähnlich der Influenza beim Schwein, Zoonospotential aktuell unklar

Virologie mündlich Hund

Bunyaviridae - Hund
Bunyaviridae - Genus Nairovirus 

Krim Kongo Hämorrhagisches Fieber (CCHF)

Arboviren

behüllt, -ssRNA, segmentiert, Übertragung Vektor


-Erstmalig 1956 in Belgisch-Kongo aus Blut Patienten isoliert
-Verbreitung in Europa momentan in der Türkei (Provinz Corum [Schwarzmeerregion], Zentralanatolien, Antalya [Mittelmeer]), in Serbien/Kosovo, in Russland (Region Stavropol)
-Virusreservoir sind verschiedene Haus- und Wildtiere (insbesondere Rind, Schaf, Ziege, Hund, Hase)
-Übertragung primär durch Stich von Hyalomma-Zecken (wärmeren Regionen südlich des Balkans vorkomment)
-Über 30 verschiedene Hyalomma-Arten sind als Überträger identifiziert.
-Zudem kann das Virus von Mensch zu Mensch durch infizierten Urin, Kot, Speichel oder infiziertes Blut übertragen werden
-Je schwerer die Erkrankung verläuft, desto mehr Viren werden vom Patienten ausgeschieden (-> auch nosokomiale Infektionen)
-Im Unterschied zu FSME keine Impfung gegen CCHF vorhanden 
-IKZ Menschen: 3-9d

Klinik:
-Fiber, Schüttelfrost, Erbrechen, Typische Gesichtsrötung Und Gesichtsödeme, Bindehaut- und Rachenrötung
-Komplikation ab 3.-5. Tag hämorrhagische Verlaufsform mit Darmblutungen, Bluterbrechen, Hautblutungen, hämorrhagische Diathese
-Letalität abhängig vom Virusstamm 10-50%

Diagnostik:
-RT-PCR
-(Elisa zum AK-Nachweis)

DD:
alle anderen Hämorrhagischen Fieber Viren (Phlebovirus: Rift-Valley-Fieber Virus) (Filovirus: Ebola Virus, Marburg Virus) (Flaviviren

Virologie mündlich Hund

Reoviridae Hund
Reoviridae - OrthoReoviridae - Hund

Orthoreovirus der Säuger

-unbehüllt, ds RNA, segmentiert (9-12)

-Vorkommen bei fast allen Säugetieren sowohl im Respirations- als auch Verdauungstrakt (oft asymptomatisch)
− Bei Mensch und Tier treten gleiche Serotypen auf: Fakultative Zoonose
-3 Serogruppen: 1=Säugerreoviren, 2=Vogelreoviren, 3=Pavianreoviren

°Schwein, Hund, Katze:
− Vorkommen aller drei Serotypen (Serotyp III dominiert)
− Milde respiratorische Symptome nach experimenteller Infektion von Katzen
-Fäkal-orale Übertragung

Diagnostik:
-Anzucht in Hühnereiern

Bekämpfung:
-Säuger: freiwillige Impfung, ansonsten Behandlung der Einzelfälle



Virologie mündlich Hund

Reoviridae Hund (2)
Reoviren - Rotaviren - Hund

-unbehüllt, ds RNA, segmentiert (11), hohe Rate Reassortment

-Zoonotischer Erreger
− Empfänglich: Rind, Schwein, Geflügel, Hund, Katze, Mensch...->v.a. Neonaten
− Neben Corona-, Parvo- und Picornaviren relevanter veterinärmedizinischer Erreger der Gastroenteritis
− Jährlich ca. 250.000 Todesfälle bei Kindern unter 3 Jahren
− Hohe ökonomische Verlust für Rinder- und Schweinehaltungen
-hohes Durseuchungspotenzial, sehr stabil
-Übertragung: fäkal-oral
-Typisierung
°Gruppe A-H: definiert nach Möglichkeit des Reassortment
°Gruppe A: G-Typ (VP7, Glykoprotein) (G1-27)
°Gruppe A: P-TYP (VP4, Protease sensitiv) (P1-37)

Pathogenese:
-IKZ: 1-3d
-Vermehrung in Enterozyten des Dünndarms ->Zottenepithel wird vollständig zerstört
-Malabsoprtion durch EnterozytenLyse ->unverdaute Mono- und Dissacharide, KH, Fette, Proteine induzieren somatische Diarrhöe
-Erhöhte Sekretion durch Enterotoxin-Aktivität von NSP4. Parakrine Wirkung durch Aktivierung der Phospholipase-C-Inositol-1,3,5- Triphosphat (PLC-IP3)-Kaskade mit resultierender Freisetzung von Ca2+ aus ER und Zell-Lyse
− Aktivierung des enteralen Nerven- systems durch NSP4-Expression
− Destabilisierung der Tight Junctions

Klinik:
-akute Durchfallerkrankung mit gelbem Kot (Infektion im Intestinaltrakt lokalisiert)
-Stark wässrige Durchfälle, Erbrechen, Fieber
− In Abhängigkeit vom Schweregrad: Veränderungen des Flüssigkeits- und Elektrolythaushaltes, des Säure-Basen- Gleichgewichts sowie des Kohlehydrat- und Proteinstoffwechsels

Speziell Hund/Katze:
-Infektionen kommen bei Hund und Katze aller Altersstufen vor
-vorwiegend betroffen sind Jungtiere unter 12 Wochen
− Selten schwere Verlaufsformen
− Klinische Symptomatik kann 4 – 8 Tage dauern und verläuft vorwiegend ohne Fieber
− Rekonvaleszenz tritt in der Regel komplikationslos ein

Diagnostik:
-Erregernachweis mittels RT-PCR
− Serologisch: ELISA, Schnelltests, IFA
− Anzucht auf Zellkulturen schwierig, aber auf Affennierenzellen bisweilen möglich

Immunologie:
-Schutz durch AK im Kolostrum
-Bildung eigener AK ab dem dritten Tag p.i.

Therapie:
-Flüssigkeitszufuhr
-Verhinderung bakterieller Sekundärinfektion

Virologie mündlich Hund

Circoviridae Hund
Circoviridae Hund

Canines Circovirus

-unbehüllt, -ssDNA
− 2012 in Serumproben von Hunden entdeckt
− Hunde mit folgenden Symptomen: Diarrhoe, Hämorrhagien und/oder
Vaskulitiden, allerdings in Zusammenhang mit Koinfektionen
− Akutes hämorrhagisches Diarrhoe-Syndrom
− Rolle im Krankheitsgeschehen nicht geklärt
− Koinfektionen häufiger mit CPV und Clostridien
− Nachweise: USA, Italien, Deutschland, China

Virologie mündlich Hund

Adenoviren Hund
Adenoviren - Mastadenovirus Hund

CAV - Hepatitis contagiosa canis (ansteckende Leberentzündung) und Infektiöse Laryngotracheitis des Hundes

-unbehüllt, hohe Tenazität, dsDNA, ubiqitäre Krankheitserreger, pathogene Bedeutung insbesondere Hunde und Geflügel
-hohe Speziesspezifität
-Isolierung aus Respirationstrakt und Fäzes
-i.A. Subklinische oder milde Symptome
-schwere Verlaufsformen bei Hund und Geflügel

Diagnostik:
-Virusisolierung aus Tupfer (Kot) oder Organe
-HA Test und HAH Test
-SNT
-intranukleaäre Einschlusskörper, IFT
-PCR

Epidemiologie:
Verursacht durch CAV-1 (breites Wirtsspektrum bei Carnivoren z.B.: Fuchs, Waschbär) hat

Pathogenese
-Nach oraler Virusaufnahme lokale Virusvermehrung (Pharyngitis und Tonsillitis)
-Virämie und Ausbreitung zu Zielorganen Leber und Niere
-Zerstörung der Gefäßendothelien, petechiale Blutungen, Tropismus für Leberzellen ->Zerstörung der Leberzellen, akuter tödlicher Ausgang
-Ablagerung von Antigen-Antikörper-Komplexen in Cornea->Blue-Eye

Klinik
-Schwere Erkrankungsformen insbesondere bei Welpen (< 3 Monate) 
-Perakut (sterben innerhalb weniger Stunden)
-Akut (Fieber, Erbrechen, Durchfall, evtl. Tod (Zerstörung Leberzellen))
-fulminante Hepatitis und Enzephalitis (ZNS Störungen), Symptome Abhängig von Manifestation
-Mild (Abdominaler Schmerz, Ikterus)

Pathologie
-Petechien, Gallenblasenödem, intranukleäre Einschlußkörperchen (Leber)

Diagnostik: ist 
-Klinik Verdacht
-direkter Nachweis PCR

DD:
Staupe, Parvo, Vergiftung, Leptospirose

Prophylaxe:
-Vakzinierung mit CAV-2 Lebendvakzine(Impfstoff HCC), welche durch Kreuzimmunität eine schützende Immunantwort gegen CAV-1 induziert und keine Impfkomplikationen (Korneaödem) hervorruft.
-In der Rekonvaleszenzphase nach Feldvirusinfektion oder (früher) nachImpfung evtl. Entstehung eines Korneaödems

Infektiöse Lanryngotracheitis des Hundes:

-Verursacht durch CAV-2
-Meist subklinisch
-Teil des Zwingerhusten-Komplexes (‚cannel cough
-Tropismus für Respirationstrakt
-repliziert in zilientragenden Eithel der Atemwege

Kreuzprotektivität CAV 1 + 2






Virologie mündlich Hund

Herpesviridae Hund
Herpesviridae - Alphavirinae - Varicellovirus  Hund

Canines Herpes Virus 1 (CHV 1)  - “Welpensterben”

-behüllt, geringe Tenazität, ds DNA,
-biologisch größte Bedeutung ist die Ausbildung einer Latenz vorzugsweise in Neuronen und Blutzellen

Epidemiologie
-CHV-1 verursacht beim Hund das Welpensterben
-hämorrhagischen, oft tödlich verlaufenden Allgemeinerkrankung in den ersten Lebenstagen
-Letalität sinkt kontinuierlich ab
-ab der zweiten LW treten nur noch gelegentlich tödliche Verlaufsformen auf
-Virus ist in Zuchten, Zwingern und Tierheimen weltweit verbreitet; Seroprävalenz bei Hunden (> 6 Monat alt) bis zu 90%!
-Übertragung direkter Kontakt Schleimhäute Nase/Mund, Deckakt oder Tröpfcheninfektion, intrauterin
-Pi Infektion lebenslang

Klinik:
-älteren Hunden Verlauf nahezu inapparent
-intrauteriner Übertragung -> Aborte
-Da die Hündin fast immer gesund bleibt, fällt zunächst die Anorexie bei den Welpen auf
-Welpen weicher Kot, geht in Durchfall über und riecht uncharakteristisch
-Erbrechen und respiratorische Symptome können hinzu kommen
-KT der Welpen nimmt stetig ab
-Sie werden schwächer und sterben
innerhalb weniger Tage
-gehört zum Zwingerhustenkomplex

Diagnostik:
-Verdacht durch Sektionsbefund
-Virusanzucht 
-IF in veränderten Organen
-PCR AG
-HA test, ELISA 

Immunologie:
-Infektion meist selbst limitierend durch lebenslange Immunität der älteren Hunde und Übertragung maternale AK auf die Welpen

Prophylaxe:
Inaktivierte Vakzinen sind verfügbar -> Erhöhung der maternalen Antikörper

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