Strafrecht AT I at Universität Leipzig

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Äquivalenztheorie (Conditio-sine-qua-non-Formel)

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Alternative Kausalität

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Abgebrochene- oder überholende Kausalität

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Objektive Zurechenbarkeit

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Fehlen des Rechtlich relevanten Risikos

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Fehlen des Risikozusammenhanges (Aufzählen)

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Fehlen des Risikozusammenhanges (lang)

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Vorsatz Theorien

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Vorsatz

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Strafrecht AT I

Äquivalenztheorie (Conditio-sine-qua-non-Formel)

:Eine Handlung ist dann für den Erfolg kausal, wenn sie nicht hinweggedacht werden kann, ohne das der tatbestandliche Erfolg in seiner konkreten Gestalt entfiele

Strafrecht AT I

Alternative Kausalität

  • Mehrere von einander unabhängig gesetzte Ursachen führen jeweils unabhängig zum Erfolg. 
  • Bsp: A schüttet O Gift in sein Glas. B tut das Gleiche. Jede Menge für sich wirkt für O tödlich. 

hM: Modifizierte Conditio-sine-qua-non-Formel: Von mehreren Bedingungen, die zwar alternativ, nicht aber kumulativ hinweggedacht werden können, ohne das der tatbestandliche Erfolg entfiele, ist jede kausal für den Erfolg 

  • Demnach werden sowohl A als auch B wegen vollendetem Totschlag (§ 212) bestraft




Strafrecht AT I

Kumulative Kausalität

  • Mehrere von einander unabhängig gesetzte Ursachen führen nur gemeinsam zum Erfolg 
  • Es handelt sich hierbei um einen atypischen Kausalverlauf, welcher in der Regel die objektive Zurechenbarkeit entfallen lässt


  • Bsp: A schüttet O Gift in dessen Glas. B macht das Gleiche. Alleine hätte jeweils keine Menge ausgereicht, zusammen wirkt die Dosis aber für O tödlich.
  • A und B werden jeweils wegen versuchtem Totschlag (§§ 212, 22, 23 I) bestraft

Strafrecht AT I

Abgebrochene- oder überholende Kausalität

  • : Die Ursächlichkeit einer Bedingung entfällt im Fall der überholenden Kausalität dadurch, dass eine andere Ursache den Erfolg herbeiführt, bevor sich die vom Täter gesetzte Bedingung realisieren kann
  • Die Handlung des Täters, welcher die Reserveursache setzt, ist für den Erfolg nicht kausal, hier kommt nur eine Versuchsstrafbarkeit in Betracht.


  • Bsp: A schüttet O Gift in dessen Glas. Bevor dieses wirken kann, erschießt B den O.
  • A wird wegen versuchten Totschlags (§§ 212, 22, 23 I) und B wegen vollendetem Totschlag (§ 212) verurteilt
  • Anders liegt der Fall, wenn das Opfer durch die Erstursache geschwächt ist und der Zweittäter diese Schwäche gerade ausnutzt.

Strafrecht AT I

Objektive Zurechenbarkeit

Täter schafft ein rechtlich relevantes Risiko, das sich gerade im TBS- Erfolg verwirklicht

Strafrecht AT I

Fehlen des Rechtlich relevanten Risikos

  • Schadenseintritt außerhalb des menschlichen Kausalverlaufes (Gewitter)
  • Sozialadäquates Verhaltes / erlaubtes Risiko
  • Risikoverringerung

Strafrecht AT I

Fehlen des Risikozusammenhanges (Aufzählen)

  • Atypischer Kausalverlauf
  • Schutzzweck der Norm
  • Fehlender Pflichtwidrigkeitszusammenhang
  • Eigenverantwortliches Dazwischentreten
    • Erfolgsvermittelnde Selbstgefährdung des Opfers
    • Erfolgsvermittelnde Anknüpfungshandlung Dritter
    • Erfolgsvermittelndes Zweithandeln des Täters
  • Tatbestandsausschließendes Einverständnis

Strafrecht AT I

Fehlen des Risikozusammenhanges (lang)

  • Atypischer Kausalverlauf
    • Kausalverlauf liegt völlig außerhalb dessen, was ein verständiger Durchschnittsmensch noch in Rechnung stellen würde
  • Schutzzweck der Norm
  • Fehlender Pflichtwidrigkeitszusammenhang
    • Erfolg realisiert sich nicht in dem verbotenen, sondern in einem anderen Risiko
  • Eigenverantwortliches Dazwischentreten
    • Erfolgsvermittelnde Selbstgefährdung des Opfers
      • Freiverantwortlich gewollte und verwirklichte Selbstgefährdung (selber machen) 
    • Erfolgsvermittelnde Anknüpfungshandlung Dritter
      • Abgrenzung nach Verantwortungsbereich; Setzung es muss ein vollkommen neuer Steuerungsprozess in Gang gesetzt werden
  • Tatbestandsausschließendes Einverständnis 

Strafrecht AT I

Vorsatz Theorien

Kognitive

  • Möglichkeitstheorie
    • Erfolgseintritt mindestens für möglich halten
  • Wahrscheinlichkeitstheorie
    • Erfolgseintritt für wahrscheinlich gehalten haben
  • Risikotheorie
    • von bestimmten Tatumständen ausgehen, die eine gewisse Vorsatzgefahr begründen

Voluntative Theorien

  • Billigungstheorie
    • Erfolgseintritt für möglich gehalten haben und diesen gebilligt haben
  • Ernstnahmetheorie
    • Erfolgseintritt ernsthaft für möglich befunden haben und und sich damit abgefunden haben
  • Einwilligungstheorie
    • Erfolgseintritt für möglich gehalten haben und in diesen eingewilligt haben
  • Gleichgültigkeitstheorie: erfolgseintritt aus Gleichgültigkeit in Kauf nehmen

Strafrecht AT I

Vorsatz

  • Wissen und Wollen der TBSV
  • dolus directus 1. Grades: Wollenselement dominant
  • dolus directus 2. Grades: Sicheres Wissen, kann sogar unerwünscht sein

Strafrecht AT I

error in persona vel objecto

Täter irrt über Identität des Opfers

  • bei tbs- Gleichwertigkeit> unbeachtlicher Motivirrtum> Vorsatz kann nicht ausgeschlossen werden
  • Ungleichwertigkeit= zwischen vorgestellten und tatsächlichen Objekt> Versuch bzgl. vorgestellten; Fahrlässigkeit bzgl des getroffenen

Strafrecht AT I

Tathandlung

jedes (sozialerhebliche Verhalten), das vom menschlichen Willen beherrscht oder beherrschbar ist

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