Diaknostik Skript at Universität Konstanz | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Diaknostik skript an der Universität Konstanz

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TESTE DEIN WISSEN
  1. Merkmale der zu beurteilenden Person
  2. Wodurch ist eine bessere bzw schlechtere Einschätzung der Zielperson möglich?
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TESTE DEIN WISSEN
  • Konsistenz des Verhaltens (bessere Einschätzung möglich)
  • Aktivität (bessere Einschätzung möglich)
  • Selbstwertgefühl (ist verbunden mit der Fähigkeiten, Emotionen relativ genau zu kommunizieren à bessere Einschätzung möglich)
  • Self-monitoring (Selbstüberwachung): High-Selfmonitors können ihr Ausdrucksverhalten schneller und besser an die (sozial erwünschten) Erfordernisse anpassen à schlechter einschätzbar; bei Low-Selfmonitors umgekehrt
  • Narzissmus
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TESTE DEIN WISSEN

Multitrait-Multimethod-Analyse (MTMM-Analyse)

--> was macht sie?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Von Campbell & Fiske (1959) etablierte Methode zur Prüfung von konvergenter und diskriminanter Validität
  • .
  •  „Unter der Bezeichnung »Multitrait-Multimethod-Analyse« wird eine Gruppe von Verfahren zum Nachweis der Konstruktvalidität eines Tests oder Fragebogens verstanden
  • .
  • Die MTMM-Matrix ist eine systematische Korrelationsmatrix, in der die Korrelationen aller Traits, welche jeweils mit allen Methoden gemessen wurden, abgetragen sind.

     


Charakteristischer Weise wird für diesen Nachweis eine systematische Kombination von mehreren Traits (Merkmalen) mit mehreren Messmethoden vorgenommen. […] Nach der Vorstellung von Campbell und Fiske setzt sich jede Messung aus einer systematischen Trait-Methoden-Einheit und einem unsystematischen Fehleranteil zusammen, weshalb nicht nur der gemessene Trait (z. B. Extraversion), sondern darüber hinaus die verwendete Erfassungsmethode (z. B. Selbsteinschätzung anhand eines Fragebogens) als Bestandteil der Messung berücksichtigt werden muss. Methodeneffekte können die Validität von Schlussfolgerungen erheblich beeinträchtigen


  • „Die Multitrait-Multimethod-Analyse beruht auf der Annahme, dass valide Messungen nur dann vorliegen, wenn einerseits Messungen desselben Konstrukts mit verschiedenen Methoden zu hoher Merkmalskonvergenz führen (konvergente Validität) und andererseits eine Diskrimination zwischen inhaltlich unterschiedlichen Konstrukten sowohl innerhalb einer Methode als auch zwischen verschiedenen Methoden nachgewiesen werden kann (diskriminante Validität). Auf diese Weise soll verhindert werden, dass hohe Korrelationen fälschlicherweise im Sinne einer hohen Merkmalskonvergenz interpretiert werden, wenn sie maßgeblich auf die Methodeneinflüsse zurückzuführen sind. Valide Messungen sollten einen möglichst geringen methodenspezifischen Anteil aufweisen. Deutliche Methodeneffekte würden sich in überhöhten Korrelationen zwischen den Traits zeigen, die mit derselben Methode erfasst wurden, sowie in überhöhten Korrelationen verschiedener Traits mit unterschiedlichen Methoden“ (Ebd. S.349).
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TESTE DEIN WISSEN

Konstruktdefinition

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TESTE DEIN WISSEN

A broad interest in the acquisition of new information about how other people behave, think and feel, which then motivates exploratory behaviors” (Renn

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TESTE DEIN WISSEN

Erprobung


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TESTE DEIN WISSEN

= Erhebung von empirischen Daten

Die Vorform des Tests wird einer Stichprobe der Zielpopulation vorgegeben, in welcher die Streuung des Merkmals möglichst breit ist.

Stichprobe 1:

151 Studierende, 76 % Frauen, M= 24 Jahre (SD = 4.2) Stichprobe 2:

160 aus der Allgemeinbevölkerung

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TESTE DEIN WISSEN
  • Aktualität der Normen
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TESTE DEIN WISSEN

„Um eine angemessene Vergleichbarkeit der Personen zu ermöglichen, muss außerdem gewährleistet sein, dass die Normtabellen nicht veraltet sind. So sieht bspw. die DIN 33430 (Westhoff et al., 2010) bei Verfahren bzw. Tests zur berufsbezogenen Eignungsbeurteilung vor, dass spätestens nach 8 Jahren die Gültigkeit der Eichwerte zu überprüfen ist und ggf. eine Neunormierung vorgenommen werden muss“ (Moosbrugger & Kelava, 2012, S.20)

 

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TESTE DEIN WISSEN


  • Der Flynn-Effekt
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TESTE DEIN WISSEN
  • In his study of IQ tests scores for different populations over the past sixty years, James R. Flynn discovered that IQ scores increased from one generation to the next for all of the countries for which data existed (Flynn, 1994).
  • An increase of about 15 points or one standard deviation per generation (Flynn, 1994).
  • BRD 1954 – 1981: Anstieg um 17 Punkte

 

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TESTE DEIN WISSEN

Restandardisierung 


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TESTE DEIN WISSEN
  • Restandardisierung muss regelmäßig erfolgen

Anforderungen (nach DIN 33430) an Verfahren und deren Einsatz bei berufsbezogenen Eignungsbeurteilungen (Berufswahl, Bewerberauswahl und Berufslaufbahnplanung)

  1. Nicht älter als 8 Jahre
  2. Eichstichprobe min. N = 300
  3. Eichstichprobe muss repräsentativ sein
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TESTE DEIN WISSEN

Erstellung der Itemmenge


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TESTE DEIN WISSEN

Die Items sollten das Konstrukt möglichst 

(1) gut repräsentieren (= viele Items), 

(2) genau messen (= viele Items) und

 (3) ökonomisch messen (=wenige Items).


Persönlichkeitstest ca. 15- 30 Items, Startzahl etwa doppelt so viel.


Inhaltliche Prüfung auf 

(1) Redundanz und 

(2) Übereinstimmung durch Prüfer, z.B. 2 Experten und 3 Psychologiestudierende bewerten die Passung zwischen Item und Konstruktdefinition. 

Nur Items, die von allen 5 Ratern als passend klassifiziert wurden, werden beibehalten.

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TESTE DEIN WISSEN

Der diagnostische Prozess

  1. Fragestellung und methodisches Vorgehen
  2. Der diagnostische Prozess bezeichnet die...
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TESTE DEIN WISSEN

Der diagnostische Prozess bezeichnet die zeitliche, organisatorische, strategische und personale Erstreckung zwischen vorgegeben zunächst allgemein und später präzisierten Fragestellungen sowie deren Beantwortung


Die Beantwortung erfolgt in der Form einer Diagnose oder Prognose. […]. 

Die Beantwortung der Fragestellung ist zugleich Ausgangspunkt für eine Entscheidungshilfe bzw. eine Entscheidung für den Auftraggeber.“ (Jäger, 2006

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TESTE DEIN WISSEN

Itemanalyse 


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TESTE DEIN WISSEN

Ungeeignete Items

 (1) differenzieren nicht zwischen Personen mit hoher und niedriger Merkmalsausprägung (geringe Streuung) und 

(2) korrelieren nur gering mit dem Gesamttest (geringe korrigierte Trennschärfe).

  • rit < .30 à niedrig
  • rit .30 - .50 à mittel
  • rit > .50 à hoch

Korrigierte Item-Total-Korrelation (Trennschärfe) > .30 und Faktorenanalyse

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TESTE DEIN WISSEN

Allgemeine Richtlinien für den diagnostischen Prozess der European Association of Psychological Assessment (grobe Idee)

(6)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Der Diagnostiker übernimmt die Verantwortung für den dP.
  • Er beachtet mögliche Interessenkonflikte.
  • Er behandelt Probanden fair und mit Respekt.
  • Er schätzt mögliche Folgen sowie Nebenwirkungen der Untersuchung für den Probanden und seine soziale Umgebung ab.
  • Er verfolgt einen wissenschaftsorientierten Zugang bei der Lösung des anstehenden Problems.
  • Der dP wird explizit gemacht, damit er nachvollzogen, evaluiert und dokumentiert werden kann.
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TESTE DEIN WISSEN
  1. Art der Information Qualität und Quantität
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TESTE DEIN WISSEN
  • Qualität

Quantität: Eine größere Menge an Informationen verbessert Urteil nicht zwangsläufig, weil viele (und sich widersprechende) Hypothesen gebildet werden

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  • 110295 Karteikarten
  • 1692 Studierende
  • 155 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Diaknostik skript Kurs an der Universität Konstanz - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
  1. Merkmale der zu beurteilenden Person
  2. Wodurch ist eine bessere bzw schlechtere Einschätzung der Zielperson möglich?
A:
  • Konsistenz des Verhaltens (bessere Einschätzung möglich)
  • Aktivität (bessere Einschätzung möglich)
  • Selbstwertgefühl (ist verbunden mit der Fähigkeiten, Emotionen relativ genau zu kommunizieren à bessere Einschätzung möglich)
  • Self-monitoring (Selbstüberwachung): High-Selfmonitors können ihr Ausdrucksverhalten schneller und besser an die (sozial erwünschten) Erfordernisse anpassen à schlechter einschätzbar; bei Low-Selfmonitors umgekehrt
  • Narzissmus
Q:

Multitrait-Multimethod-Analyse (MTMM-Analyse)

--> was macht sie?

A:
  • Von Campbell & Fiske (1959) etablierte Methode zur Prüfung von konvergenter und diskriminanter Validität
  • .
  •  „Unter der Bezeichnung »Multitrait-Multimethod-Analyse« wird eine Gruppe von Verfahren zum Nachweis der Konstruktvalidität eines Tests oder Fragebogens verstanden
  • .
  • Die MTMM-Matrix ist eine systematische Korrelationsmatrix, in der die Korrelationen aller Traits, welche jeweils mit allen Methoden gemessen wurden, abgetragen sind.

     


Charakteristischer Weise wird für diesen Nachweis eine systematische Kombination von mehreren Traits (Merkmalen) mit mehreren Messmethoden vorgenommen. […] Nach der Vorstellung von Campbell und Fiske setzt sich jede Messung aus einer systematischen Trait-Methoden-Einheit und einem unsystematischen Fehleranteil zusammen, weshalb nicht nur der gemessene Trait (z. B. Extraversion), sondern darüber hinaus die verwendete Erfassungsmethode (z. B. Selbsteinschätzung anhand eines Fragebogens) als Bestandteil der Messung berücksichtigt werden muss. Methodeneffekte können die Validität von Schlussfolgerungen erheblich beeinträchtigen


  • „Die Multitrait-Multimethod-Analyse beruht auf der Annahme, dass valide Messungen nur dann vorliegen, wenn einerseits Messungen desselben Konstrukts mit verschiedenen Methoden zu hoher Merkmalskonvergenz führen (konvergente Validität) und andererseits eine Diskrimination zwischen inhaltlich unterschiedlichen Konstrukten sowohl innerhalb einer Methode als auch zwischen verschiedenen Methoden nachgewiesen werden kann (diskriminante Validität). Auf diese Weise soll verhindert werden, dass hohe Korrelationen fälschlicherweise im Sinne einer hohen Merkmalskonvergenz interpretiert werden, wenn sie maßgeblich auf die Methodeneinflüsse zurückzuführen sind. Valide Messungen sollten einen möglichst geringen methodenspezifischen Anteil aufweisen. Deutliche Methodeneffekte würden sich in überhöhten Korrelationen zwischen den Traits zeigen, die mit derselben Methode erfasst wurden, sowie in überhöhten Korrelationen verschiedener Traits mit unterschiedlichen Methoden“ (Ebd. S.349).
Q:

Konstruktdefinition

A:

A broad interest in the acquisition of new information about how other people behave, think and feel, which then motivates exploratory behaviors” (Renn

Q:

Erprobung


A:

= Erhebung von empirischen Daten

Die Vorform des Tests wird einer Stichprobe der Zielpopulation vorgegeben, in welcher die Streuung des Merkmals möglichst breit ist.

Stichprobe 1:

151 Studierende, 76 % Frauen, M= 24 Jahre (SD = 4.2) Stichprobe 2:

160 aus der Allgemeinbevölkerung

Q:
  • Aktualität der Normen
A:

„Um eine angemessene Vergleichbarkeit der Personen zu ermöglichen, muss außerdem gewährleistet sein, dass die Normtabellen nicht veraltet sind. So sieht bspw. die DIN 33430 (Westhoff et al., 2010) bei Verfahren bzw. Tests zur berufsbezogenen Eignungsbeurteilung vor, dass spätestens nach 8 Jahren die Gültigkeit der Eichwerte zu überprüfen ist und ggf. eine Neunormierung vorgenommen werden muss“ (Moosbrugger & Kelava, 2012, S.20)

 

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Q:


  • Der Flynn-Effekt
A:
  • In his study of IQ tests scores for different populations over the past sixty years, James R. Flynn discovered that IQ scores increased from one generation to the next for all of the countries for which data existed (Flynn, 1994).
  • An increase of about 15 points or one standard deviation per generation (Flynn, 1994).
  • BRD 1954 – 1981: Anstieg um 17 Punkte

 

Q:

Restandardisierung 


A:
  • Restandardisierung muss regelmäßig erfolgen

Anforderungen (nach DIN 33430) an Verfahren und deren Einsatz bei berufsbezogenen Eignungsbeurteilungen (Berufswahl, Bewerberauswahl und Berufslaufbahnplanung)

  1. Nicht älter als 8 Jahre
  2. Eichstichprobe min. N = 300
  3. Eichstichprobe muss repräsentativ sein
Q:

Erstellung der Itemmenge


A:

Die Items sollten das Konstrukt möglichst 

(1) gut repräsentieren (= viele Items), 

(2) genau messen (= viele Items) und

 (3) ökonomisch messen (=wenige Items).


Persönlichkeitstest ca. 15- 30 Items, Startzahl etwa doppelt so viel.


Inhaltliche Prüfung auf 

(1) Redundanz und 

(2) Übereinstimmung durch Prüfer, z.B. 2 Experten und 3 Psychologiestudierende bewerten die Passung zwischen Item und Konstruktdefinition. 

Nur Items, die von allen 5 Ratern als passend klassifiziert wurden, werden beibehalten.

Q:

Der diagnostische Prozess

  1. Fragestellung und methodisches Vorgehen
  2. Der diagnostische Prozess bezeichnet die...
A:

Der diagnostische Prozess bezeichnet die zeitliche, organisatorische, strategische und personale Erstreckung zwischen vorgegeben zunächst allgemein und später präzisierten Fragestellungen sowie deren Beantwortung


Die Beantwortung erfolgt in der Form einer Diagnose oder Prognose. […]. 

Die Beantwortung der Fragestellung ist zugleich Ausgangspunkt für eine Entscheidungshilfe bzw. eine Entscheidung für den Auftraggeber.“ (Jäger, 2006

Q:

Itemanalyse 


A:

Ungeeignete Items

 (1) differenzieren nicht zwischen Personen mit hoher und niedriger Merkmalsausprägung (geringe Streuung) und 

(2) korrelieren nur gering mit dem Gesamttest (geringe korrigierte Trennschärfe).

  • rit < .30 à niedrig
  • rit .30 - .50 à mittel
  • rit > .50 à hoch

Korrigierte Item-Total-Korrelation (Trennschärfe) > .30 und Faktorenanalyse

Q:

Allgemeine Richtlinien für den diagnostischen Prozess der European Association of Psychological Assessment (grobe Idee)

(6)

A:
  • Der Diagnostiker übernimmt die Verantwortung für den dP.
  • Er beachtet mögliche Interessenkonflikte.
  • Er behandelt Probanden fair und mit Respekt.
  • Er schätzt mögliche Folgen sowie Nebenwirkungen der Untersuchung für den Probanden und seine soziale Umgebung ab.
  • Er verfolgt einen wissenschaftsorientierten Zugang bei der Lösung des anstehenden Problems.
  • Der dP wird explizit gemacht, damit er nachvollzogen, evaluiert und dokumentiert werden kann.
Q:
  1. Art der Information Qualität und Quantität
A:
  • Qualität

Quantität: Eine größere Menge an Informationen verbessert Urteil nicht zwangsläufig, weil viele (und sich widersprechende) Hypothesen gebildet werden

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