M.E.2 Fallkonzeptualisierung at Universität Koblenz-Landau

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Welche Ansätze gibt es in der Klassifikation von psychischen Störungen?

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Was sollte bei der Bewertung von Klassifikationssystemen beachtet werden?

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Vorteile einer Klassifikation psychischer Störungen

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Nachteile für eine Klassifikation psychischer Störungen

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Varianzquellen bei Klassifikationsentscheidungen

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Was sind die beiden wichtigsten Klassifikationssysteme?

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Unterschiede DSM-5 und ICD-10

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Was versteht man unter operationalisierten Diagnostik?

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Welche Arten von Indikationsentscheidungen gibt es?

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Wodrum geht es bei Indikationsentscheidungen?

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Indikation

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Welcher Indikationstyp wird am häufigsten in der Psychotherapie verwendet?

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M.E.2 Fallkonzeptualisierung

Welche Ansätze gibt es in der Klassifikation von psychischen Störungen?

  • Kategorialer Ansatz: Gruppierung der interessierenden Merkmale und die Einordnung dieser Gruppen in ein System von Kategorien (Klassen) verstanden
  • Dimensionaler Ansatz: den beobachteten Phänomenen liegen bestimmte Dimensionen zugrunde. Weiterhin wird davon ausgegangen, dass die feststellbaren Unterschiede vor allem quantitativer Natur und kontinuierlich verteilt sind.

M.E.2 Fallkonzeptualisierung

Was sollte bei der Bewertung von Klassifikationssystemen beachtet werden?

  • Relevanz des Klassifikationssystems (Welchen Nutzen bringt die Klassifikation?)
  • Güte des Klassifikationssystems (Reliabilität, Validität, Praktikabilität)

M.E.2 Fallkonzeptualisierung

Vorteile einer Klassifikation psychischer Störungen

  • Verbesserung der Kommunikation durch einheitliche Nomenklatur
  • Sinnvolle Informationsreduktion
  • Ökonomische Informationsvermittlung: aus der Mitteilung der Diagnose kann idealerweise auf das Vorhandensein einer ganzen Reihe von Merkmalen geschlossen werden
  • Überzufällige Syndrome
  • Handlungsanleitung (Welche Intervention bei welcher Störung?)
  • Wissensakkumulation durch Forschung, die durch einheitliche Nomenklatur ermöglicht wird

M.E.2 Fallkonzeptualisierung

Nachteile für eine Klassifikation psychischer Störungen

  • labeling (Schubladendenken)
  • Informationsverlust
  • Verwechslung von Deskription und Erklärung (»Er verhält sich so, weil er depressiv ist« wird zu »Er ist depressiv, weil er sich so verhält.«)
  • Reifikation künstlicher Einheiten: Durch ihre Benennung und häufige Verwendung wird künstlichen Klassen ein unangemessener Realitätsgehalt zugebilligt
  • Verschleierung basaler Dimensionen

M.E.2 Fallkonzeptualisierung

Varianzquellen bei Klassifikationsentscheidungen

  • die zu klassifizierenden Merkmale (d. h. die Schilderung der Beschwerden durch die Patienten)
  • die Klassifizierenden (d. h. die Erfassung durch die Diagnostiker)
  • das Klassifikationssystem (z. B. psychiatrische Diagnoseschlüssel)

M.E.2 Fallkonzeptualisierung

Was sind die beiden wichtigsten Klassifikationssysteme?

  • DSM-5
  • ICD-10

M.E.2 Fallkonzeptualisierung

Unterschiede DSM-5 und ICD-10

  • DSM-5 erfasst ausschließlich psychische, ICD-10 sämtliche medizinische Erkrankungen
  • DSM-6 ist auf breiter empirischer Basis entwickelt, ICD-10 ist stark auf internationalen Expertenkonsens bedacht
  • DSM-5 National, ICD-10 international
  • (seit) DSM-5 nur eine Achse, ICD-10 3 Achsen, 3500 Krankheiten in 21 Kategorien; soziale Funktionseinschränkung; abnorme psychosoziale Situationen
  • DSM-5 hat eine stärkere Operationalisierung bez. klinischer & psychosozialer Relevanz der Symptomatik; ICD-10 eine differnziertere Codierung und mehr Interpretationsspielraum
  • DSM-5 ist Referenzwerk für Forschung

==> Unterschiede auf Ebenen der einzelnen Störungsgruppen/Subgruppen

M.E.2 Fallkonzeptualisierung

Was versteht man unter operationalisierten Diagnostik?

Diagnosestellung anhand expliziter diagnostischer Kriterien und Algorithmen

M.E.2 Fallkonzeptualisierung

Welche Arten von Indikationsentscheidungen gibt es?

  • Therapie: ja/nein
  • Auswahl der Verfahren
  • Anpassung an den jeweiligen Einzelfall
  • Entscheidung über das Therapieende
  • Sinn weiterer Maßnahmen
  • Welche Therapieziele sind für einen bestimmten Patienten angezeigt?
  • Mit welchen Patienten kann ein bestimmter Therapeut am besten arbeiten?
  • Welche Patienten sind für die von einer Einrichtung oder einem Therapeuten angebotenen Methoden geeignet?
  • Sind unabhängig oder ergänzend zur Psychotherapie weitere Möglichkeiten psychosozialer Hilfeleistung sinnvoll oder gar notwendig?


Welches ist für dieses Individuum mit diesem spezifischen Problem die effektivste Behandlung, durch wen und unter welchen Umständen? (Paul 1967, S. 111, Übersetzung durch den Autor)

M.E.2 Fallkonzeptualisierung

Wodrum geht es bei Indikationsentscheidungen?

Um die optimale Zuordnung bzw. Anpassung von Patienten und Behandlungen (und je nach Definition auch weiterer Bedingungen wie Therapeuten, Settings etc.)


Wichtig auch Wirksamkeitsnachweis!

"… bei Methodenkombinationen und erst recht bei Methodenkonkurrenz für jedes der vorgesehenen therapeutischen Verfahren die Wirksamkeit unter dem gleichen Güteanspruch nachgewiesen sein ... Ohne Erfüllung dieser Grundforderung wird Therapie zu einem unzulässigen Experiment am Menschen. (Müller-Oerlinghausen und Linden 1981, S. 217, kursiv im Original)


Störungsspezifische Therapiemaßnahmen und Einzelfallanalysen machen Indikationsentscheidungen notwendig

M.E.2 Fallkonzeptualisierung

Indikation

lat.: indicare = "anzeigen"

keine einmalige »Ja-Nein-Entscheidung«, sondern ein kontinuierlicher Prozess der Urteilsbildung

M.E.2 Fallkonzeptualisierung

Welcher Indikationstyp wird am häufigsten in der Psychotherapie verwendet?

symptomatische Indikation


Mit der zunehmenden Verwendung moderner Klassifikationssysteme auf der Basis operationalisierter, symptomorientierter Diagnosekriterien nähert sich allerdings die
»Indicatio morbi« bei psychischen Störungen der symptomatischen Indikation an.

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