WS - Affektive Störungen (K17) at Universität Kassel

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Ebenen der Begriffsverwendung "Depression"

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Depressive Episode

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Somatisches Syndrom

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Schweregrade (depressive Episode)

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weitere affektive Störungen (1/2):

rezidivierende depressive Störung

Dysthymia

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weitere affektive Störungen (2/2):

Manische Episode

Bipolare Affektive Störung

Zyklothymia

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NACHLESEN (S. 32-26):

17.2.1. Prävalenz, Verlauf & Komorbidität

17.2.2. Risikofaktoren

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Depressionsmodell von Blatt (1974)

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Psychoanalytische Modelle:

Ätiologie & Psychogenese

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Psychoanalytische Modelle:

Verarbeitungsformen des depressiven Grundkonflikts nach Rudolf (2008)

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VT-Modelle:

Verstärkerverlusttheorie (Lewinson)

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VT-Modelle:

Theorie der gelernten Hilflosigkeit (Seligman)

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WS - Affektive Störungen (K17)

Ebenen der Begriffsverwendung "Depression"

Symptom-Ebene

zur Beschreibung von Einzelsymptomen (z.B. Niedergeschlagenheit)


Syndrom-Ebene

zur Beschreibung eines zusammenhängenden Merkmalskomplexes


Oberbegriff

für verschiedene Erkrankungen

WS - Affektive Störungen (K17)

Depressive Episode

zentrale Merkmale (ICD-10)

gedrückte Stimmung

Interessensverlust

Freudlosigkeit

Antriebsverminderung

erhöhte Ermüdbarkeit


weitere häufige Symptome

verminderte Konzentration & Aufmerksamkeit

vermindertes Selbstwertgefühl und -vertrauen

Schuld- & Wertlosigkeitsgefühle

pessimistische Zukunftsperspektiven

Suizidgedanken & -handlungen

Schlafstörungen

verminderter Appetit

WS - Affektive Störungen (K17)

Somatisches Syndrom

= Sonderform der depressiven Episode


Interessensverlust oder Verlust der Freude an normalerweise angenehmen Aktivitäten


mangelnde Fähigkeit, auf eine freundliche Umgebung oder freudige Ereignisse emotional zu reagieren


frühmorgendliches Erwachen (2h+früher)


Morgentief


psychomotorische Hemmung oder Agitiertheit


deutlicher Appetitverlust;


Gewichtsverlust (>5% im vergangenen Monat)


deutlicher Libidoverlust.


Diagnose, wenn wenigstens vier der genannten Symptome eindeutig feststellbar sind.

WS - Affektive Störungen (K17)

Schweregrade (depressive Episode)

Erklärung: 1) depressive Stimmung; 2) Interessensverlust; 3) erhöhte Ermüdbarkeit


leichte depressive Episode

1) 2) oder 3) [mind. 2] + 2 weitere Symptome

Leidensdruck & Schwierigkeiten Beruf & Soziales fortzusetzen, aber kein vollständige Aufgabe des Alltags


mittelgradige depressive Episode

1) 2) oder 3) [mind. 2] + 3-4 weitere

erhebliche Schwierigkeiten, soziale, häusliche und berufliche Aktivitäten fortzusetzen


schwere depressive Episode

1) 2) und 3) [alle 3] + 4 weitere

erhebliche Verzweiflung, Gefühl von Nutzlosigkeit, hohes Suizidrisiko

fast unmöglich, […]


schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen

s. schwere E. + Wahnideen, Halluzinationen oder depressiver Stupor (oft: Versündigungs-/Verarmungswahn, nihilistischer Wahn, diffamierende & anklagende Stimmen, Fäulnis-/verwesendes Fleisch Geruchshalluzinationen)

WS - Affektive Störungen (K17)

weitere affektive Störungen (1/2):

rezidivierende depressive Störung

Dysthymia

rezidivierende depressive Störung

wiederholte depressive Episoden; Vorgeschichte ohne Episoden mit gehobener Stimmung

2 Episoden mind. 2 Wochen mit mehrmonatiger Pause

Schweregrad nach aktueller Episode


Dysthymia

chronisch depressive Verstimmung

Schweregrad & Dauer der Episoden erfüllt nicht Kriterien einer depressiven Episode

depressive Verstimmung ist nie/selten genug ausgeprägt

beginnt früh im Erwachsenenalter und dauert mind. mehrere Jahre bis lebenslang

WS - Affektive Störungen (K17)

weitere affektive Störungen (2/2):

Manische Episode

Bipolare Affektive Störung

Zyklothymia

Manische Episode

3 Schweregrade:

  • Hypomanie
  • Manie ohne psychotische Symptome
  • Manie mit psychotischen Symptomen

gehobene Stimmung & Steigerung der körperlichen und psych. Aktivität


Bipolare Affektive Störung

wiederholte Episoden, sowohl manisch, als auch depressiv

Besserung zwischen Episoden meist vollständig

Unterscheidung

  • Bipolare Störung I: Manie mit depressiven Episoden
  • Bipolare Störung II: Depression mit manischen Episoden


Zyklothymia

andauernde Instabilität der Stimmung viele Perioden mit leichter Depression + leicht gehobener Stimmung, häufig nicht in Behandlung, da leicht

WS - Affektive Störungen (K17)

NACHLESEN (S. 32-26):

17.2.1. Prävalenz, Verlauf & Komorbidität

17.2.2. Risikofaktoren

...

WS - Affektive Störungen (K17)

Depressionsmodell von Blatt (1974)

Modell differenziert Subgruppen Depressiver bezüglich Symptomatik, Konflikten, Genese und Prognose


anaklitisch / abhängige Depression

Einsamkeit, Hilflosigkeit, Schwäche, tiefes Verlangen geliebt zu werden

→ Trennung + Objektverlust

→ Furcht → Abwehrmechanismen (z.B. Verleugnung)


introjektive / selbstkritische Depression

Überkompensation, Streben nach Perfektion

→ äußere Erfolge, aber kein Gefühl der Befriedigung; Niederlage → Wertlosigkeit, Kontrollverlust, Schuld

WS - Affektive Störungen (K17)

Psychoanalytische Modelle:

Ätiologie & Psychogenese

Freud (1916)

postulierte pathologische Verarbeitung eines frühkindlichen Objektverlustes oder Liebesverlustes als Prädisposition zur Depression; wiederkehrende Themen:

a. signifikante Objektverluste

b. widrige Lebensumwelt, die nicht adäquat auf das Kind eingehen konnte

c. Kind hatte sich elterlichen Bedürfnissen anzupassen -> verhindert Entwicklung zur psychische Selbstständigkeit

Definition Objekt: jemand oder etwas, was eine emotionale Bedeutung für uns hat; in der subjektiven Wahrnehmung des Patienten


Abraham (1926)

schwere Liebesenttäuschung an der Mutter, welche für das Kind plötzlich unerreichbar werde, daraus resultiert Urverstimmung, die in der Erwachsenendepression wiederbelebt werde


Green (1993)

Konzept der „toten“ Mutter [= wichtige Bezugsperson]

nicht antwortende Mutter => erlebte Ablehnung; Hilflosigkeit und Verzweiflung, Warum-Frage depressive Suche nach eigenem Verschulden, Versäumnissen, Fehlern, Mängeln, etc.

WS - Affektive Störungen (K17)

Psychoanalytische Modelle:

Verarbeitungsformen des depressiven Grundkonflikts nach Rudolf (2008)

verschiedene Verarbeitungsformen: oral-regressiv, narzisstisch, altruistisch, schizoid, philobatisch, Humor


altruistische Verarbeitungsform:

Betroffene zeigen sich besonders hilfreich, bis zur Selbstaufopferung und -verleugnung inkl. neurotische Züge

altruistische Verpflichtung schließt aggressive Phasen & Handlungen aus, zentrale Themen des Grundkonflikts werden z.T. abgewehrt

positive und konstante Objektbeziehung wird unter Anstrengung erreicht

Krisen: Erschöpfung, Verlust der Affektkontrolle, Resignation


narzisstische Verarbeitungsform:

Selbst identifiziert sich mehr und mehr mit eigenen Idealvorstellungen, Entwicklung des Anspruchs etwas Besonderes zu sein

→ ständige Anerkennung wird erwartet & Entwertung der Objekte

→ Atmosphäre des kämpferischen Rivalisierens

Krisen: Kontrollverlust, Wutanfälle, Angst, Scham, Suizidimpulse

WS - Affektive Störungen (K17)

VT-Modelle:

Verstärkerverlusttheorie (Lewinson)

Anzahl der Belohnungen, die positive Verstärkungen zur Folge haben, sinken

→ immer weniger positive Verhaltensweisen werden gezeigt

→ Entwicklung eines depressiven Erlebens- und Verhaltensstil (-> Aktivitätsabbau)

→ positive Verstärker verringern sich immer weiter, Stimmung sinkt weiter (= TEUFELSKREIS)


depressive Menschen zeigen oft Feindseligkeit gegenüber nahestehende Menschen

→ Abnahme sozialer positiver Verstärker

depressive Negativschleife

WS - Affektive Störungen (K17)

VT-Modelle:

Theorie der gelernten Hilflosigkeit (Seligman)

Zwischenstellung: kognitive Aspekte vorherrschend, aber immer noch lerntheoretisch


Depressionen = Folge mangelnder Kontrolle

→ unabhängig vom eigenen Verhalten treten unkontrollierbare aversive Reize auf

→ weder Flucht- noch Vermeidungsverhalten ist möglich

Hilflosigkeitserwartung, die auf andere Situationen übertragen wird (Generalisation auch auf relativ unähnliche Situationen)

→ aus wiederholten Unkontrollierbarkeitserfahrungen generalisierte Erwartung zukünftiger Unkontrollierbarkeit


gelernte Hilflosigkeit begünstigt, wenn aversives Ereignis auf stabile, internale und globale Faktoren zurückgeführt wird, also ein „depressiver Attributionsstil“ vorherrscht

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