Visuelles System at Universität Jena | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Visuelles System an der Universität Jena

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TESTE DEIN WISSEN

Wo befindet sich die Fovea? 

Was ist besonders an ihr? (bzgl. Rezeptoren)

FIndet man hier nur Zapfen oder nur Stäbchen?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Auf der Retina, gegenüber von der Linsenmitte
  • dort befindet sich die höchste Rezeptorendichte u.a. wegen kleinsten Rezeptiven Feldern 
  • sie besitzt nur Zapfen
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TESTE DEIN WISSEN

Die vier Augenbewegungen

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TESTE DEIN WISSEN
  • Sakkaden: sprunghaft, schnell
  • Folgebewegung: folgend, langsam
  • Vergenzbewegung (Schielen): Annährung und Entfernung durch Konvergenz und Divergenz der Augen
  • Nystagmus: stetige Spontanbewegung, unkontrolliert
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TESTE DEIN WISSEN

Eine Stäbchenzelle 

  • feuert wenig bei Dunkelheit

oder

  • feuert viel bei Dunkelheit


Es handelt sich jeweils um eine On oder Off Zelle?


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TESTE DEIN WISSEN

Grundsätzlich: Licht (= Reizenergie) → chemische Übersetzung: Rhodopsin → opsin + all-trans chromophor → hyperpolarisiert Photorezeptoren → Glutamat sinkt


  1. wenig + dunkel:     ON (Dunkelheit → Glutamat steigt → da wenig AP: Hyperpolarisiert → dafür muss Glutamat hemmend wirken → ON)
  2. viel + dunkel:       OFF (Dunkel → Glutamat steigt → da viel AP: Depolarisiert → dafür muss Glutamat exzitatorisch sein → OFF)

→ gilt aber nur im Zentrum des rezeptiven Feldes, in dem die Bipolarzelle direkt mit den Photorezeptoren verbunden ist.

→ Im Umfeld des rezeptiven Felds, wo die Information indirekt von den Horizontalzellen kommt, ist die Reaktion genau entgegengesetzt.

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TESTE DEIN WISSEN

Welcher Teil der Welle bestimmt:

  • Helligkeit 
  • Farbe 
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TESTE DEIN WISSEN

Helligkeit → Amplitude

Farbe → Wellenlänge

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist der Unterschied zwischen den Ganglienzellen vom Typ Magnozellular und den Ganglienzellen vom Typ Parvozellular?

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TESTE DEIN WISSEN

Die Ganglienzellen vom Typ Magnozellular reagieren besonders auf Bewegungen, denn sie sind Licht empfindlich.  (Tiefenwahrnehmung)


Durch die Ganglienzellen vom Typ Parvozellular können wir scharf sehen, wir erkennen Muster, denn sie sind Farb empfindlich.

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TESTE DEIN WISSEN

Subcortikaler Weg ab Retina

1) Austritt aus Retina: Der Nervus _____ 2) Weiter: Was ist das optische Chiasma?

3) 2/3 Mündet in ________ des Thalamus 4) Primäre Verarbeitung im _______

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TESTE DEIN WISSEN

1) Nervus Opticus

2) Chiasma = Kreuzungsstelle, bei der Fasern des Nervus Opticus teilweise auf die Gegenseite kreuzen.

  • Nasale Fasern ➔ konterlaterale Hirnhälfte
  • Temporale Fasern ➔ gleiche Hirnhälfte

3) CGL = Corpus Geniculatum Laterale

4) V1

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TESTE DEIN WISSEN

6 Schichten des Corpus Geniculatum Laterale (CGL) 

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TESTE DEIN WISSEN
  • 3 Schichten empfangen jeweils Signale von einem Auge
  • Schichten 1 und 2 Input von M-Ganglienzellen in der Retina (Bewegungen)
  • Schichten 3-6 Input von P-Ganglienzellen (Feinanalyse von Objekten, Farbsehen)
  • (Zwischen den Schichten K-Ganglienzellen- Input)
  • erregende oder hemmende Bahnen ON-OFF
  • M-Kontra, M-Ipsi, P-Kontra, P-Ipsi Magnozellular: großes Rezeptives Feld, Bewegungen,Tiefenwahrnehmung Parvozellular: Feinanalyse von Objekten, Farbsehen
  • Retinotopische Organisation (Reize, die benachbarten Bereichen der Retina präsentiert werden, erregen benachbarte Neurone)
  • Feedback-Verbindungen (90% der Eingangsfasern stammen von dem Visuellen Kortex, 10% von Nervus Opticus → Top-Down) • Rezeptiven Felder sind ähnlich wie die der Ganglienzellen
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TESTE DEIN WISSEN

Was sind Augendominanz-Säulen?

Wie sind sie angeordnet?

Was sind Orientierungs Säulen?

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TESTE DEIN WISSEN

 

  • Augendominanzsäulen:
    • reagieren nur auf Reizung eines einzigen Auges
    • abwechselnd angeordnet:
      • ipsilateral folgt kontralateral und umgekehrt


  • Orientierungsäulen:
    • Alle Neuronen reagieren auf stabförmige Reize, Position zwischen 0-180 Grad
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TESTE DEIN WISSEN

Was ist die Lichtintensität und Rezeptorantwort?

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TESTE DEIN WISSEN

Stäbchenzellen sind lichtempfindlicher als Zapfenzellen!

  • 1 Photon reicht um 1 Stäbchenrezeptor zu erregen, Zäpfchen brauchen mehr
    • Skotopisches Sehen: Stäbchen (kein Farbsehen)
    • Mesopisches Sehen: Stäbchen und Zapfen (Dämmersehen)
    • Photopisches Sehen: Zapfen (Tagessehen)

Rezeptoren passen sich an (bei wenig Licht = empfindlicher, bei viel Licht = unempfindlicher)

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TESTE DEIN WISSEN

Was versteht man unter der Dunkeladaption?

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TESTE DEIN WISSEN

Anpassung der Sensitivität des ­Auges, wenn die Helligkeit der Umgebung abnimmt (von hell zu dunkel) 

  1. Pupillen → Erweiterung
  2. Resynthese der Rhodopsin-Pigmente in Stäbchen dauert länger als bei Zapfen
  3. Konvergenz: Stäbchen konvergent → weniger scharf, Zapfen direkter Weg → schärfer 



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TESTE DEIN WISSEN

Nenne die Zelltypen der Retina und ihre Aufgaben. 

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TESTE DEIN WISSEN

Bipolarzellen

  • Bilden Synapsen mit Rezeptoren sowie Ganglienzellen
  • Zentrum-Umfeld-Organisation

Horizontal- Amakrinzelle

  • formen Verbindungen mit Photorezeptoren und Bipolarzellenformen Verbindungen zwischen Bipolar-, Ganglion- und anderen Amakrinzellen

Ganglienzellen

  • Axone bilden den Sehnnerv
  • Input von Bipolar-, Amakrinzellen
  • ON-OFF-Zentren 
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TESTE DEIN WISSEN

Wie funktionieren die Ganglienzellen?

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TESTE DEIN WISSEN

Ganglionzellen funktionieren nach Hell-Dunkel Antagonismus 

und Gegenfarben Antagonismus

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Visuelles System Kurs an der Universität Jena - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Wo befindet sich die Fovea? 

Was ist besonders an ihr? (bzgl. Rezeptoren)

FIndet man hier nur Zapfen oder nur Stäbchen?

A:
  • Auf der Retina, gegenüber von der Linsenmitte
  • dort befindet sich die höchste Rezeptorendichte u.a. wegen kleinsten Rezeptiven Feldern 
  • sie besitzt nur Zapfen
Q:

Die vier Augenbewegungen

A:
  • Sakkaden: sprunghaft, schnell
  • Folgebewegung: folgend, langsam
  • Vergenzbewegung (Schielen): Annährung und Entfernung durch Konvergenz und Divergenz der Augen
  • Nystagmus: stetige Spontanbewegung, unkontrolliert
Q:

Eine Stäbchenzelle 

  • feuert wenig bei Dunkelheit

oder

  • feuert viel bei Dunkelheit


Es handelt sich jeweils um eine On oder Off Zelle?


A:

Grundsätzlich: Licht (= Reizenergie) → chemische Übersetzung: Rhodopsin → opsin + all-trans chromophor → hyperpolarisiert Photorezeptoren → Glutamat sinkt


  1. wenig + dunkel:     ON (Dunkelheit → Glutamat steigt → da wenig AP: Hyperpolarisiert → dafür muss Glutamat hemmend wirken → ON)
  2. viel + dunkel:       OFF (Dunkel → Glutamat steigt → da viel AP: Depolarisiert → dafür muss Glutamat exzitatorisch sein → OFF)

→ gilt aber nur im Zentrum des rezeptiven Feldes, in dem die Bipolarzelle direkt mit den Photorezeptoren verbunden ist.

→ Im Umfeld des rezeptiven Felds, wo die Information indirekt von den Horizontalzellen kommt, ist die Reaktion genau entgegengesetzt.

Q:

Welcher Teil der Welle bestimmt:

  • Helligkeit 
  • Farbe 
A:

Helligkeit → Amplitude

Farbe → Wellenlänge

Q:

Was ist der Unterschied zwischen den Ganglienzellen vom Typ Magnozellular und den Ganglienzellen vom Typ Parvozellular?

A:

Die Ganglienzellen vom Typ Magnozellular reagieren besonders auf Bewegungen, denn sie sind Licht empfindlich.  (Tiefenwahrnehmung)


Durch die Ganglienzellen vom Typ Parvozellular können wir scharf sehen, wir erkennen Muster, denn sie sind Farb empfindlich.

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Q:

Subcortikaler Weg ab Retina

1) Austritt aus Retina: Der Nervus _____ 2) Weiter: Was ist das optische Chiasma?

3) 2/3 Mündet in ________ des Thalamus 4) Primäre Verarbeitung im _______

A:

1) Nervus Opticus

2) Chiasma = Kreuzungsstelle, bei der Fasern des Nervus Opticus teilweise auf die Gegenseite kreuzen.

  • Nasale Fasern ➔ konterlaterale Hirnhälfte
  • Temporale Fasern ➔ gleiche Hirnhälfte

3) CGL = Corpus Geniculatum Laterale

4) V1

Q:

6 Schichten des Corpus Geniculatum Laterale (CGL) 

A:
  • 3 Schichten empfangen jeweils Signale von einem Auge
  • Schichten 1 und 2 Input von M-Ganglienzellen in der Retina (Bewegungen)
  • Schichten 3-6 Input von P-Ganglienzellen (Feinanalyse von Objekten, Farbsehen)
  • (Zwischen den Schichten K-Ganglienzellen- Input)
  • erregende oder hemmende Bahnen ON-OFF
  • M-Kontra, M-Ipsi, P-Kontra, P-Ipsi Magnozellular: großes Rezeptives Feld, Bewegungen,Tiefenwahrnehmung Parvozellular: Feinanalyse von Objekten, Farbsehen
  • Retinotopische Organisation (Reize, die benachbarten Bereichen der Retina präsentiert werden, erregen benachbarte Neurone)
  • Feedback-Verbindungen (90% der Eingangsfasern stammen von dem Visuellen Kortex, 10% von Nervus Opticus → Top-Down) • Rezeptiven Felder sind ähnlich wie die der Ganglienzellen
Q:

Was sind Augendominanz-Säulen?

Wie sind sie angeordnet?

Was sind Orientierungs Säulen?

A:

 

  • Augendominanzsäulen:
    • reagieren nur auf Reizung eines einzigen Auges
    • abwechselnd angeordnet:
      • ipsilateral folgt kontralateral und umgekehrt


  • Orientierungsäulen:
    • Alle Neuronen reagieren auf stabförmige Reize, Position zwischen 0-180 Grad
Q:

Was ist die Lichtintensität und Rezeptorantwort?

A:

Stäbchenzellen sind lichtempfindlicher als Zapfenzellen!

  • 1 Photon reicht um 1 Stäbchenrezeptor zu erregen, Zäpfchen brauchen mehr
    • Skotopisches Sehen: Stäbchen (kein Farbsehen)
    • Mesopisches Sehen: Stäbchen und Zapfen (Dämmersehen)
    • Photopisches Sehen: Zapfen (Tagessehen)

Rezeptoren passen sich an (bei wenig Licht = empfindlicher, bei viel Licht = unempfindlicher)

Q:

Was versteht man unter der Dunkeladaption?

A:

Anpassung der Sensitivität des ­Auges, wenn die Helligkeit der Umgebung abnimmt (von hell zu dunkel) 

  1. Pupillen → Erweiterung
  2. Resynthese der Rhodopsin-Pigmente in Stäbchen dauert länger als bei Zapfen
  3. Konvergenz: Stäbchen konvergent → weniger scharf, Zapfen direkter Weg → schärfer 



Q:

Nenne die Zelltypen der Retina und ihre Aufgaben. 

A:

Bipolarzellen

  • Bilden Synapsen mit Rezeptoren sowie Ganglienzellen
  • Zentrum-Umfeld-Organisation

Horizontal- Amakrinzelle

  • formen Verbindungen mit Photorezeptoren und Bipolarzellenformen Verbindungen zwischen Bipolar-, Ganglion- und anderen Amakrinzellen

Ganglienzellen

  • Axone bilden den Sehnnerv
  • Input von Bipolar-, Amakrinzellen
  • ON-OFF-Zentren 
Q:

Wie funktionieren die Ganglienzellen?

A:

Ganglionzellen funktionieren nach Hell-Dunkel Antagonismus 

und Gegenfarben Antagonismus

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