Beispielfach at Universität Jena | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

a) Was verstehen wir allgemeinsprachlich unter somatoformen Störungen F45 nach ICD-10?

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TESTE DEIN WISSEN
  • wiederholte Darbietung körperlicher Symptome in Verbindung mit:
    • hartnäckigen Forderungen nach medizinischen Untersuchungen
    • trotz wiederholter Evidenz, dass die Symptome nicht körperlich begründbar sind
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TESTE DEIN WISSEN

Nennen Sie allgemeinsprachlich die zentralen Merkmale der Gruppe der „Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen“ F43.

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TESTE DEIN WISSEN
  • ursächliche Faktoren:
    • außergewöhnlich belastendes Ereignis, das eine akute Belastungsreaktion hervorgerufen hat, oder
    • besondere Veränderung im Leben, die zu einer anhaltend unangenehmen Situation geführt hat, die eine Anpassungsstörung hervorgerufen hat 
  • Störung immer direkte Folge des Auslösers
  • erfolgreiche Bewältigungsstrategien werden behindert
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TESTE DEIN WISSEN

a) Nennen Sie die allgemeinen Kennzeichen einer Generalisierten Angststörung (F41.1), b) Was verstehen wir bei dieser Störung unter Typ-I-Sorgen und unter Typ-II-Sorgen?

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TESTE DEIN WISSEN

a) 

  • Angst ist generalisiert und anhaltend
    • nicht auf bestimmte Umgebungen beschränkt
  • Symptome sind variabel, möglich sind z.B. Nervosität, Zittern, Herzklopfen, Schwindel
  • häufige Befürchtung vor einer möglichen eigenen Erkrankung oder der eines Angehörigen

b)

  • Typ-I-Sorgen: Vorsorge bezogen auf Gesundheit, Finanzen, Prüfungen
  • Typ-II-Sorgen: Metasorgen oder Gedanken, die das eigene Sich-Sorgen als ungesund klassifizieren
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TESTE DEIN WISSEN

Nennen Sie allgemeinsprachlich die Symptome dissoziativer Störungen (Konversionsstörungen) F44.

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TESTE DEIN WISSEN
  • teilweise oder völliger Verlust der normalen Integration 
    • der Erinnerung, 
    • des Identitätsbewusstseins, 
    • der Wahrnehmung sowie der 
    • Kontrolle von Körperbewegungen
  • meist nach einigen Wochen oder Monaten Revision
  • chronische Störungen möglich, wenn der Beginn mit unlösbaren Problemen oder interpersonalen Schwierigkeiten verbunden ist 
  • nur Störungen der körperlichen Funktionen, die normalerweise unter willentlicher Kontrolle stehen oder der Verlust von sinnlicher Wahrnehmung sind hier eingeschlossen
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TESTE DEIN WISSEN

Welche Unterformen werden im ICD-10 bei den somatoformen Störungen unterschieden?

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TESTE DEIN WISSEN
  • .1 undifferenzierte Somatisierungsstörung
  • .20 hypochondrische Störung 
  • .21 Dysmorphophobie
  • .3 somatoforme autonome Funktionsstörung (weitere Unterteilung nach Organsystemen)
  • .4 anhaltende somatoforme Schmerzstörungen
  • .8 sonstige somatoforme Störungen
  • .9 nicht näher bezeichnete somatoforme Störungen
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TESTE DEIN WISSEN

Nennen Sie allgemeinsprachlich die zentralen Symptome einer „akuten Belastungsreaktion“ (F43.0).

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TESTE DEIN WISSEN
  • vorübergehende Störung bei zuvor psychisch gesunden Menschen als Reaktion auf eine außergewöhnliche Belastung
  • Schweregrad abhängig von der individuellen Vulnerabilität und den Coping-Strategien
  • gemischtes und wechselndes Symptombild
    • am Anfang steht eine Art "Betäubung"
  • häufig Zurückziehen aus der Umweltsituation, bis hin zu dissoziativem Stupor (F44.2)
  • Symptome erscheinen ca. 2 Minuten nach dem Ereignis und gehen innerhalb von 2-3 Tagen zurück, oft schon innerhalb von Stunden
  • Teilweise oder vollständige Amnesie bzgl. dieser Episode möglich (F44.0)
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TESTE DEIN WISSEN

a) Welche Störungen werde im ICD-10 zu den „Neurotischen, Belastungs- & Somatoformen Störungen (F40 – 48) aufgeführt“? und b) was kennzeichnet diese Störungsgruppe in besonderem Maße?

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TESTE DEIN WISSEN

a) 

  • F40 phobische Störungen
  • F41 sonstige Angststörungen
  • F42 Zwangsstörung
  • F43 Reaktionen auf schwere Belastungs- und Anpassungsstörungen
  • F44 dissoziative Störungen (Konversionsstörungen)
  • F45 somatoforme Störungen
  • F48 sonstige neurotische Störungen


b)

  • Emotionen (v.a. Angst, Depression und Ärger)
  • Berücksichtigung von:
    • sozialer Umgebung
    • Leistungsfähigkeit
    • körperlichen Faktoren
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TESTE DEIN WISSEN

a) Benennen Sie folgende „Phobische Störungen“ des ICD-10 (F40.00, F40.01, F40.1, F40.2), b) Was kennzeichnet die Sub-Gruppe der „phobischen Störungen F40.xx“

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TESTE DEIN WISSEN

a)

  • F40.00 Agoraphobie ohne Panikstörung
  • F40.01 Agoraphobie mit Panikstörung
  • F40.1 soziale Phobien
  • F40.2 spezifische (isolierte) Phobien


b)

  • Angst wird hauptsächlich durch eindeutig definierte, eigentlich ungefährliche Situationen hervorgerufen
  • diese Situationen werden typischerweise vermieden oder mit Furcht ertragen 
    • -> Entstehung von Erwartungsangst


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TESTE DEIN WISSEN

Beschreibungsebenen Psychischer Störungen sind…

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TESTE DEIN WISSEN
  • die Art und Weise, wie Menschen ihre Gefühle erleben und äußern
  • die Art und Weise, wie sie denken, urteilen und lernen
  • die Art und Weise, wie sie sich verhalten
  • welche körperlichen bzw. bio-psychologische Phänomene sie aufweisen
  • ggf. spirituelles und künstlerisches Erleben
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TESTE DEIN WISSEN

Benennen Sie stichwortartig die zentralen Beschreibungsebenen der einzelnen Achsen des OPD.

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TESTE DEIN WISSEN

1. Krankheitserleben und Behandlungsvoraussetzungen

  • Schweregrad, Leidensdruck, Selbsteinschätzung usw,´.

2. Beziehungen

  • Perspektiven des Patienten, von anderen und des Untersuchers

3. Grundkonflikte und zusätzliche Kategorien

  • z.B. Abhängigkeit vs. Autonomie oder Identitätskonflikte

4. Einschätzung struktureller Fähigkeiten

  • Bezug zum Selbst
  • Bezug zum Objekt
  • Struktur gesamt

5. ICD-10 Syndrome

  • Syndrome nach Kapitel F werden aufgeführt
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TESTE DEIN WISSEN

Bei „Psychischen Störungen“… handelt es sich nach W. Gaebel und F. Müller-Spahn, 2002, S. 3-4) um..

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TESTE DEIN WISSEN
  • Störungen im Erleben, Befinden und Verhalten, die von psycho-neuro-biologischen und somatischen Befundanomalien begleitet sein können
  • Verlauf kann wechselnd sein und sich über die gesamte Lebensspanne erstrecken
  • Verlaufsausgang kann durch störungsspezifische...
    • Beeinträchtigungen
    • psychosoziale Behinderungen
    • Benachteilungen
    • somatische und vitale Komplikationen
  • … gekennzeichnet sein
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TESTE DEIN WISSEN

Begriffsbestimmung: Nomothetisch bezeichnet eine Forschungsrichtung, bei der das Ziel wissenschaftlicher Arbeit ..….

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TESTE DEIN WISSEN
  • Erstellung allgemeingültiger Gesetze
  • quantitative Daten, experimenteller Stil
  • Abstraktion von Phänomenen
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  • 95 Lernmaterialien

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Q:

a) Was verstehen wir allgemeinsprachlich unter somatoformen Störungen F45 nach ICD-10?

A:
  • wiederholte Darbietung körperlicher Symptome in Verbindung mit:
    • hartnäckigen Forderungen nach medizinischen Untersuchungen
    • trotz wiederholter Evidenz, dass die Symptome nicht körperlich begründbar sind
Q:

Nennen Sie allgemeinsprachlich die zentralen Merkmale der Gruppe der „Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen“ F43.

A:
  • ursächliche Faktoren:
    • außergewöhnlich belastendes Ereignis, das eine akute Belastungsreaktion hervorgerufen hat, oder
    • besondere Veränderung im Leben, die zu einer anhaltend unangenehmen Situation geführt hat, die eine Anpassungsstörung hervorgerufen hat 
  • Störung immer direkte Folge des Auslösers
  • erfolgreiche Bewältigungsstrategien werden behindert
Q:

a) Nennen Sie die allgemeinen Kennzeichen einer Generalisierten Angststörung (F41.1), b) Was verstehen wir bei dieser Störung unter Typ-I-Sorgen und unter Typ-II-Sorgen?

A:

a) 

  • Angst ist generalisiert und anhaltend
    • nicht auf bestimmte Umgebungen beschränkt
  • Symptome sind variabel, möglich sind z.B. Nervosität, Zittern, Herzklopfen, Schwindel
  • häufige Befürchtung vor einer möglichen eigenen Erkrankung oder der eines Angehörigen

b)

  • Typ-I-Sorgen: Vorsorge bezogen auf Gesundheit, Finanzen, Prüfungen
  • Typ-II-Sorgen: Metasorgen oder Gedanken, die das eigene Sich-Sorgen als ungesund klassifizieren
Q:

Nennen Sie allgemeinsprachlich die Symptome dissoziativer Störungen (Konversionsstörungen) F44.

A:
  • teilweise oder völliger Verlust der normalen Integration 
    • der Erinnerung, 
    • des Identitätsbewusstseins, 
    • der Wahrnehmung sowie der 
    • Kontrolle von Körperbewegungen
  • meist nach einigen Wochen oder Monaten Revision
  • chronische Störungen möglich, wenn der Beginn mit unlösbaren Problemen oder interpersonalen Schwierigkeiten verbunden ist 
  • nur Störungen der körperlichen Funktionen, die normalerweise unter willentlicher Kontrolle stehen oder der Verlust von sinnlicher Wahrnehmung sind hier eingeschlossen
Q:

Welche Unterformen werden im ICD-10 bei den somatoformen Störungen unterschieden?

A:
  • .1 undifferenzierte Somatisierungsstörung
  • .20 hypochondrische Störung 
  • .21 Dysmorphophobie
  • .3 somatoforme autonome Funktionsstörung (weitere Unterteilung nach Organsystemen)
  • .4 anhaltende somatoforme Schmerzstörungen
  • .8 sonstige somatoforme Störungen
  • .9 nicht näher bezeichnete somatoforme Störungen
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Q:

Nennen Sie allgemeinsprachlich die zentralen Symptome einer „akuten Belastungsreaktion“ (F43.0).

A:
  • vorübergehende Störung bei zuvor psychisch gesunden Menschen als Reaktion auf eine außergewöhnliche Belastung
  • Schweregrad abhängig von der individuellen Vulnerabilität und den Coping-Strategien
  • gemischtes und wechselndes Symptombild
    • am Anfang steht eine Art "Betäubung"
  • häufig Zurückziehen aus der Umweltsituation, bis hin zu dissoziativem Stupor (F44.2)
  • Symptome erscheinen ca. 2 Minuten nach dem Ereignis und gehen innerhalb von 2-3 Tagen zurück, oft schon innerhalb von Stunden
  • Teilweise oder vollständige Amnesie bzgl. dieser Episode möglich (F44.0)
Q:

a) Welche Störungen werde im ICD-10 zu den „Neurotischen, Belastungs- & Somatoformen Störungen (F40 – 48) aufgeführt“? und b) was kennzeichnet diese Störungsgruppe in besonderem Maße?

A:

a) 

  • F40 phobische Störungen
  • F41 sonstige Angststörungen
  • F42 Zwangsstörung
  • F43 Reaktionen auf schwere Belastungs- und Anpassungsstörungen
  • F44 dissoziative Störungen (Konversionsstörungen)
  • F45 somatoforme Störungen
  • F48 sonstige neurotische Störungen


b)

  • Emotionen (v.a. Angst, Depression und Ärger)
  • Berücksichtigung von:
    • sozialer Umgebung
    • Leistungsfähigkeit
    • körperlichen Faktoren
Q:

a) Benennen Sie folgende „Phobische Störungen“ des ICD-10 (F40.00, F40.01, F40.1, F40.2), b) Was kennzeichnet die Sub-Gruppe der „phobischen Störungen F40.xx“

A:

a)

  • F40.00 Agoraphobie ohne Panikstörung
  • F40.01 Agoraphobie mit Panikstörung
  • F40.1 soziale Phobien
  • F40.2 spezifische (isolierte) Phobien


b)

  • Angst wird hauptsächlich durch eindeutig definierte, eigentlich ungefährliche Situationen hervorgerufen
  • diese Situationen werden typischerweise vermieden oder mit Furcht ertragen 
    • -> Entstehung von Erwartungsangst


Q:

Beschreibungsebenen Psychischer Störungen sind…

A:
  • die Art und Weise, wie Menschen ihre Gefühle erleben und äußern
  • die Art und Weise, wie sie denken, urteilen und lernen
  • die Art und Weise, wie sie sich verhalten
  • welche körperlichen bzw. bio-psychologische Phänomene sie aufweisen
  • ggf. spirituelles und künstlerisches Erleben
Q:

Benennen Sie stichwortartig die zentralen Beschreibungsebenen der einzelnen Achsen des OPD.

A:

1. Krankheitserleben und Behandlungsvoraussetzungen

  • Schweregrad, Leidensdruck, Selbsteinschätzung usw,´.

2. Beziehungen

  • Perspektiven des Patienten, von anderen und des Untersuchers

3. Grundkonflikte und zusätzliche Kategorien

  • z.B. Abhängigkeit vs. Autonomie oder Identitätskonflikte

4. Einschätzung struktureller Fähigkeiten

  • Bezug zum Selbst
  • Bezug zum Objekt
  • Struktur gesamt

5. ICD-10 Syndrome

  • Syndrome nach Kapitel F werden aufgeführt
Q:

Bei „Psychischen Störungen“… handelt es sich nach W. Gaebel und F. Müller-Spahn, 2002, S. 3-4) um..

A:
  • Störungen im Erleben, Befinden und Verhalten, die von psycho-neuro-biologischen und somatischen Befundanomalien begleitet sein können
  • Verlauf kann wechselnd sein und sich über die gesamte Lebensspanne erstrecken
  • Verlaufsausgang kann durch störungsspezifische...
    • Beeinträchtigungen
    • psychosoziale Behinderungen
    • Benachteilungen
    • somatische und vitale Komplikationen
  • … gekennzeichnet sein
Q:

Begriffsbestimmung: Nomothetisch bezeichnet eine Forschungsrichtung, bei der das Ziel wissenschaftlicher Arbeit ..….

A:
  • Erstellung allgemeingültiger Gesetze
  • quantitative Daten, experimenteller Stil
  • Abstraktion von Phänomenen
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