Territoriale Strategien und Nachhaltigkeit at Universität Innsbruck

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Wolfgang Andexlinger

  • CIAM
  • Charta von Athen
  • „Stadtbau kann niemals durch ästhetische Überlegungen
    bestimmt werden, sondern ausschließlich durch funktionelle
    Folgerungen.“

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Charta von Athen

Manifest des avantgardistischen Städtebaus der Zukunft

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Forderungen der Charta von Athen

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Zonierung der Die Charta von Athen

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Bedeutung der Charta von Athen in der

Nachkriegszeit

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Kritik an der Charta von Athen

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Club of Rome (1972): Die Grenzen des Wachstums

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Nachhaltigkeit

Begriffserklärung

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Territorium

  • Prozess der Verstädterung beginnt

         im frühen 19. Jahrhundert im

         Zuge der Industrialisierung

  • um 1800 lebten im

         deutschsprachigen Raum                etwa 3%der Bevölkerung in Städten

  • zur gleich Zeit lebten in England

          und Wales bereits etwa 50%

          der Bevölkerung in Städten

  • 50%‐Marke wurde in Deutschland um 1900 erreicht
  • in den USA erst um 1925
  • In der südlichen Hemisphäre

         setzte der Prozess erst viel   später ein, vollzog und vollzieht sich aber mit einer umso größeren Dynamik

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  • Heute: 54% der Weltbevölkerung leben in Städten [3,95 Mrd.Menschen]
  • Annahme, dass 2050 bereits 66% der Menschen in Städten leben; das bedeutet einen Zuwachs von 2,5 Mrd. Menschen
  • Erwartet wird, dass vor allem inasiatischen und afrikanischen Länder bis dahin etwa 90% der Menschen in Städten leben werden

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Urbanisierung

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Anfänge der Stadtforschung

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Territoriale Strategien und Nachhaltigkeit

Wolfgang Andexlinger

  • CIAM
  • Charta von Athen
  • „Stadtbau kann niemals durch ästhetische Überlegungen
    bestimmt werden, sondern ausschließlich durch funktionelle
    Folgerungen.“
  • „Congrès International d’Architecture Moderne“
    Internationaler Kongress Moderner Architektur
  • Manifest des avantgardistischen Städtebaus der Zukunft
  •  [CIAM]
    Charta von Athen ist das Ergebnis des IV CIAM‐Kongresses, der die Entflechtung städtischer
    Funktionsbereiche und die Schaffung eines lebenswerten Wohn‐ und Arbeitsumfeldes in der
    Zukunft zum Ziel hatte.

Territoriale Strategien und Nachhaltigkeit

Charta von Athen

Manifest des avantgardistischen Städtebaus der Zukunft

Charta von Athen ist das Ergebnis des IV CIAM‐Kongresses, der die Entflechtung städtischer

Funktionsbereiche und die Schaffung eines lebenswerten Wohn‐ und Arbeitsumfeldes in der

Zukunft zum Ziel hatte.

Territoriale Strategien und Nachhaltigkeit

Forderungen der Charta von Athen

• Die Stadt muss, bei Gewährleistung individueller Freiheit, Handeln im Sinne der

Allgemeinheit begünstigen.

• Die Stadt muss als funktionelle Einheit definiert und in dem größeren Rahmen ihres

Einflussbereichs geplant werden

• Die Stadt als funktionelle Einheit unterliegt den städtebaulichen Hauptfunktionen Wohnen,

Arbeiten, Erholen und Bewegen

• Die architektonischen Werke müssen – Einzeln oder als Stadtganzes – erhalten bleiben

• Die Wohnung muss das Zentrum aller städtebaulichen Bestrebungen sein.

• Der Arbeitsplatz muss von der Wohnung minimal entfernt sein.

• Freiflächen müssen den Wohngebieten zugeordnet und als Freizeitanlagen der Gesamtstadt

angegliedert werden

• Der Verkehr hat eine der Verbindung der städtischen Schlüsselfunktionen dienende Aufgabe

Territoriale Strategien und Nachhaltigkeit

Zonierung der Die Charta von Athen

Die idealen Städte sollten folgende Zonierung aufweisen:

• Innenstadt: Verwaltung, Handel, Banken, Einkaufen, Kultur

• Gürtel rund um die Innenstadt: Voneinander getrennt: Industrie, Gewerbe, Wohnen

• Peripherie: In Grüngürtel eingebettete Satellitenstädte mit reiner Wohnfunktion

Territoriale Strategien und Nachhaltigkeit

Bedeutung der Charta von Athen in der

Nachkriegszeit

1943 wurde die Charta von Athen als Konzept einer funktionellen Stadt veröffentlich

[während 2. Weltkrieg blieb sie unbedeutend]

in der Nachkriegszeit erhielt sie große Bedeutung als Ausdruck des Bauens der Moderne

Leitbilder der 1950 u. 1960er Jahre:

‐ Die gegliederte und aufgelockerte Stadt [Göderitz, Rainer, Hoffmann]

‐ Die autogerechte Stadt [Reichow]

Territoriale Strategien und Nachhaltigkeit

Kritik an der Charta von Athen

zunehmend skeptische Betrachtung der autogerechten Stadt seit den 1970er Jahren

Dominanz des Automobils wurde als Ursprung für Fehlentwicklungen verantwortlich gemacht

(z.B. sehr hohe Unfallzahlen, Luftverschmutzung, erhöhtes Verkehrsaufkommen und

Staubildung,…)

Territoriale Strategien und Nachhaltigkeit

Club of Rome (1972): Die Grenzen des Wachstums

Diskussion über die Entwicklung der Welt bekam eine neue Richtung:

‐ Studie zeigte auf, dass individuelle, lokales Handeln aller globale Auswirkungen hat

‐ Auswirkungen haben nicht den gleichen Handlungsraum, wie auch Zeithorizont eines Einzelnen

Territoriale Strategien und Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit

Begriffserklärung

Begriff stammt ursprünglich aus der Forstwirtschaft

Wortsinn: „längere Zeit anhaltende Wirkung“  nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder

Forstwirt Carl von Carlowitz beschrieb 1713 das Dreieck von ökologischem Gleichgewicht,

ökonomischer Sicherheut und sozialer Gerechtigkeit.

„Schlage nur so viel Holz ein, wie der Wald verkraften kann! So viel Holz, wie nachwachsen kann!“

(Hans Carl von Carlowitz, 1713 Sivicultura oeconomica)

Territoriale Strategien und Nachhaltigkeit

Territorium

  • Prozess der Verstädterung beginnt

         im frühen 19. Jahrhundert im

         Zuge der Industrialisierung

  • um 1800 lebten im

         deutschsprachigen Raum                etwa 3%der Bevölkerung in Städten

  • zur gleich Zeit lebten in England

          und Wales bereits etwa 50%

          der Bevölkerung in Städten

  • 50%‐Marke wurde in Deutschland um 1900 erreicht
  • in den USA erst um 1925
  • In der südlichen Hemisphäre

         setzte der Prozess erst viel   später ein, vollzog und vollzieht sich aber mit einer umso größeren Dynamik

Keine Antwort

Territoriale Strategien und Nachhaltigkeit

  • Heute: 54% der Weltbevölkerung leben in Städten [3,95 Mrd.Menschen]
  • Annahme, dass 2050 bereits 66% der Menschen in Städten leben; das bedeutet einen Zuwachs von 2,5 Mrd. Menschen
  • Erwartet wird, dass vor allem inasiatischen und afrikanischen Länder bis dahin etwa 90% der Menschen in Städten leben werden

Keine Antwort

Territoriale Strategien und Nachhaltigkeit

Urbanisierung

umfasst neben demographischer und räumlicher Ausbreitung

städtischer Strukturen auch die Ausbreitung städtischer Lebens‐

und Verhaltensweisen sowie deren ökonomische Komponenten

Territoriale Strategien und Nachhaltigkeit

Anfänge der Stadtforschung

  • Beginn des 20. Jahrhunderts:

         Patrick Geddes, Lewis  Mumford, Louis Wirth versuchten Städte als System zu beschreiben, das einer  inneren Ordnung folgen müsse.

  • Sie nahmen an, dass unter der wahrnehmbaren Oberfläche ein Prinzip vorhanden sein müsste, nach dem die Städte funktionieren.
  • Städte wurden als räumlich abgetrennte Bereiche mit bestimmten Lebensarten und speziellen räumlichen und sozialen Gliederungen verstanden
  • Städte hätten im Gegensatz zum Land eigene Gesetzmäßigkeiten

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