Lebenswelt - Lebensformen: Individuum und Gesellschaft 1 at Universität Innsbruck

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Wissen um die Herkunft des Begriffs Lebenswelt und verwandter Begriffe
(Lebenswelt, Lebensform, Lebensführung, Lebensraum, Lebensstil)

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Sie sollten in der Lage sein, die Bedeutungen dieser Begriffe wiederzugeben und
sie unterscheiden und bestimmten Autoren zuordnen zu können 

Lebenswelt

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Sie sollten in der Lage sein, die Bedeutungen dieser Begriffe wiederzugeben und
sie unterscheiden und bestimmten Autoren zuordnen zu können

Lebensform

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Sie sollten in der Lage sein, die Bedeutungen dieser Begriffe wiederzugeben und
sie unterscheiden und bestimmten Autoren zuordnen zu können

Lebensführung

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Sie sollten in der Lage sein, die Bedeutungen dieser Begriffe wiederzugeben und
sie unterscheiden und bestimmten Autoren zuordnen zu können

Lebensstil

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Sie sollten in der Lage sein, die Bedeutungen dieser Begriffe wiederzugeben und
sie unterscheiden und bestimmten Autoren zuordnen zu können

Lebensraum

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Sie sollten verstehen, wie die Begriffe Lebenswelt und Alltag in der Schützschen
Theorie zueinander stehen

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Was ist die Sozialphänomenologie von Alfred Schütz?

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Sie sollten in der Lage sein, die Begrifflichkeiten der Schützschen
Sozialphänomenologie zu erläutern und mit Beispielen zu illustrieren.

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- Sinnkonstitution: Um-zu / Weil-Motive

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intersubjektive Verständigung

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Welt des Alltags

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Lebenswelt - Lebensformen: Individuum und Gesellschaft 1

Wissen um die Herkunft des Begriffs Lebenswelt und verwandter Begriffe
(Lebenswelt, Lebensform, Lebensführung, Lebensraum, Lebensstil)

> Lebenswelt: Husserl, Schütz

> Lebensform: Schütz, Wittgenstein

> Lebensführung: Weber

> Lebensraum: Lewin, Merleau-Ponty

> Lebensstil: Weber, Simmel, Bourdieu 

Lebenswelt - Lebensformen: Individuum und Gesellschaft 1

Sie sollten in der Lage sein, die Bedeutungen dieser Begriffe wiederzugeben und
sie unterscheiden und bestimmten Autoren zuordnen zu können 

Lebenswelt

Max Weber: 

> Der Mensch als deutendes Wesen

- Soziologie auf Tatsache aufbauen, Menschen haben Fähigkeit und Willen, Welt bewusst zu erfassen und zu deuten

Soziale Handlung:

- Subjektiv, Sinnhaft, auf andere orientiert

Soziologie

- Will soziales Handeln deutend verstehen und ursächlich erklären

Phänomenologie Edmund Husserls:

> Lebenswelt als Sinnfundament - als Horizont aller, auch wissenschaftlicher Sinnbildungen

- unsere natürliche Weltanschauung (alltägliches Denken und Handeln)

Alfred Schütz Lebenswelt als sozial-theoretischer Begriff:

> Lebenswelttheorie als Grundlage einer Soziologie des Alltags

- Soziologie muss mit Menschen in der Lebenswelt beginnen, mit der für diese selbstverständlichen Wirklichkeit

- Lebenswelt durch Sinn konstituiert

- Der Sinnhafte Aufbau der sozialen Welt

Sozialphänomenologie

- fragt nach Sinnkonstitution lebensweltlicher Aktuere im Alltag
> Wie entsteht 'Sinn' / deutendes Verstehen der sozialen Welt?


- Unter alltäglicher Lebenswelt soll jener Wirklichkeitsbereich verstanden werden, den der wache und normale Erwachsene in der Einstellung des gesunden Menschenverstandes als schlicht gegeben vorfindet ( Körperliche Existenz anderer, Verständigung, Körper haben Bewusstsein, man kann in Wechselbeziehung zueinander treten)



Lebenswelt - Lebensformen: Individuum und Gesellschaft 1

Sie sollten in der Lage sein, die Bedeutungen dieser Begriffe wiederzugeben und
sie unterscheiden und bestimmten Autoren zuordnen zu können

Lebensform

Oberbegriff für alles Lebendige 

- Botanik: Morphologischer Typ

- Anthropologie: Art und Weise eines Daseins

   > Die Lebensweisen von Menschen

Unterschiedliche Lebensformen

- Pluralität, Varianz, Veränderung (z.B. familiale Lebensformen, Haushaltsformen, Nomadismus, Sesshaftigkeit)

   > Ähnlich der Begriff der Lebensweisen (z.B. marxistische Theorie befasste sich mit dem Zusammenhang zwischen Produktionsweisen und Lebensweisen, d.h. sinnlich-lebliche Existenz- und Wahrnemungsweisen)


1. Alfred Schütz Theorie der Lebensform 1927

2. Ludwig Wittgenstein Philosophische Untersuchung / über Gewissheit

- Lebensformen sind in ein festes Bezugs- oder Glaubenssystem eingebettet, dieses unterliegt aber auch dem Wandel -Metapher des Flussbetts 


Lebenswelt - Lebensformen: Individuum und Gesellschaft 1

Sie sollten in der Lage sein, die Bedeutungen dieser Begriffe wiederzugeben und
sie unterscheiden und bestimmten Autoren zuordnen zu können

Lebensführung

Max Weber

- Gestaltender Umgang mit dem eigenen Leben

   > Formung des Lebens im Hinblick auf Ziele, normative Werte oder religiöse Überzeugungen z.B. religiöse Regeln, Ernährungspyramide

Lebensführung als theoretischer Begriff

- Das Gesamte des praktischen Verhaltens und alltäglicher Lebensäußerungen, in denen sich die Gestaltwirkung einer Überzeugung ausdrückt 

- Weber untersuchte den Einfluss der Religion auf die Lebensführung, insbesondere der je spezifischen Erlösungshoffnung versch. Religionen 

- Moderner Kapitalismus beruht auf ''methodischer Lebensführung''


Lebenswelt - Lebensformen: Individuum und Gesellschaft 1

Sie sollten in der Lage sein, die Bedeutungen dieser Begriffe wiederzugeben und
sie unterscheiden und bestimmten Autoren zuordnen zu können

Lebensstil

Max Weber 

- Symbolisierung und Stilisierung der Lebensführung im alltäglichen Handeln zur Demonstration von Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe

   > Äußere Erscheinung (z.B. Haartracht, Kleidung, Wohn- und Ernährungsweise) 

   > Alle Dinge bei denen es darum geht, was als schicklich und ehrvoll gilt

Georg Simmel

- ''Stil'' beinhaltet eine Note des Allgemeinen, Persönlichkeit wird hinter einem Stil verborgen, darüber aber auch betont

 

Lebenswelt - Lebensformen: Individuum und Gesellschaft 1

Sie sollten in der Lage sein, die Bedeutungen dieser Begriffe wiederzugeben und
sie unterscheiden und bestimmten Autoren zuordnen zu können

Lebensraum

Bedeutung in Biologie und Ökologie 

- Habitat 

   > Raum in dem sich Lebewesen aufhalten

Politisch-ideologisch belasteter Begriff

- Imperialismus und Kolonialisierung 19. Jhd., Nationalismus) Rechtfertigung für territoriale Expansionspolitik

Eugen Rosenstock-Hussey (Rechtshistoriker und Soziologe)

- Lebensraum im Sinne eines sozialen Milieus

Maurice Merleau-Ponty (Phänomenologe)

- Beschäftigt sich mit subjektivem Raumerleben und Raumerfahrung (im Verhältnis zum objektiven, geometrischen Raum)

Kurt Lewin (Sozialpsychologe, Gestalttheoretiker)

- Lebensraum als die psychische Vorstellungs- und Erlebniswelt, die subjektive Umwelt einer Person

Lebenswelt - Lebensformen: Individuum und Gesellschaft 1

Sie sollten verstehen, wie die Begriffe Lebenswelt und Alltag in der Schützschen
Theorie zueinander stehen

- Lebenswelt bezeichnet alle Sinnbereiche menschlicher Erfahrung (z.B. Traum, Spiel, Alltag)

- Alltag bezeichnet einen spezifischen Sinn- oder Wirklichkeitsbereich der Lebenswelt 


Soziologie des Alltags in der sozialphänomenologischen Tradition:

- Harold Garfinkel: Ethnomenthedologie 

- Hans-Georg Soeffner: hermeneutische Wissenssoziologie (Auslegung des Alltags 1989)

Lebenswelt - Lebensformen: Individuum und Gesellschaft 1

Was ist die Sozialphänomenologie von Alfred Schütz?

- Alfred Schütz Sozialphänomenologie entsteht durch Webers verstehenden Soziologie und der Phänomenologie Husserls 

- Die zentrale Frage die Schütz dabei stellt ist, ,,Wie konstituiert sich Sinn in der Lebenswelt und wie lässt sich dies sozialwissenschaftlich beforschen''


Lebenswelt - Lebensformen: Individuum und Gesellschaft 1

Sie sollten in der Lage sein, die Begrifflichkeiten der Schützschen
Sozialphänomenologie zu erläutern und mit Beispielen zu illustrieren.

Theoriebereiche bei Schütz

- Sinn und soziale Handlung

   > Sinnkonstitution

   > Intersubjektive Verständigung

   > um-zu / weil-Motive

- Aufschichtung der Lebenswelt

   > Zeitlich, räumlich, soziale Aufschichtung

   > Sinnhorizonte bzw. Wirklichkeitsbereiche

Typik und Relevanz

   > Tipisierung 
   > Formen der Relevanz 
​​​​

Dies führt zur Methodologie des Sinnverstehens



Lebenswelt - Lebensformen: Individuum und Gesellschaft 1

- Sinnkonstitution: Um-zu / Weil-Motive

Individuelles Bewusstsein

- Sinn einer Handlung beschreibt den Motivationszweck

   > Um-zu Motiv - Handlungsziel, Zweck

   > Weil-Motiv - Gründe für das Handlungsziel

Beispiele

- Um-zu

   > Um zu sehen, was für ein Objekt das ist,           schlage ich mit dem Stock darauf.

   > Auffassung der Motivationskette vom                Handlungsziel her, vom Späteren zum              Früheren

- Unechtes Weil-Motiv

   > Ich schlug mit dem Stock auf das Objekt,         weil ich sehen wollte was es ist.

   > Rückwendung nach erfolgter Handlung

   > Unechte Weil-Motive sind in um-zu Sätze        übertragbar

- Echtes Weil-Motiv

   > Ich wollte sehen was es ist (ob es eine Schlange ist), weil ich mich vor Schlangen fürchte)

   > Begründung nicht für Handlung, sondern für das Handlungsziel

   > kann nicht als um-zu formuliert werden

Hinter Weil-Motiven stehen Einstellungen, Emotionen, vergangene Erfahrungen, Ereignisse, Anlässe.

Weil-Motive sind nicht immer bewusst, z.T. unbewusste Motive, biographische Hintergründe 

Lebenswelt - Lebensformen: Individuum und Gesellschaft 1

intersubjektive Verständigung

Verstehen des alter ego

- Über Zeichen und Anzeichen

- Durch Prozesse der Sinnübertragung (Projektion des Selbstverstehens)

- immer nur partielles verstehen

Voraussetzungen

Generalthese der Reziprozität der Standpunkte

- Idealisierung der Austauschbarkeit der Standpunkte

- Idealisierung der Übereinstimmung der Relevanzsysteme


Lebenswelt - Lebensformen: Individuum und Gesellschaft 1

Welt des Alltags

Lebensweltliche Strukturen

- Zeitlich

   > Vergangenheit

   > Räumlich

   > Zukunft

- Räumlich

   > Aktuelle Reichweite

   > Wiederherstellbare Reichweite

   > Erlangbare Reichweite

- Sozial

   > Umwelt 

      -Direkte erfahrbare Realität

      - WIR -BEZIEHUNGEN

         - hoher Grad an Intimität 

         - viele Anzeichen über andere Person

         - Typisierungen werden erlernt, getestet

   > Mitwelt

      - Indirekte erfahrbare Realität

      - SIE-BEZIEHUNGEN

         - welt der Zeitgenossen: der Briefträger,             Rektorin, das Parlament, die ÖH

         - Funktionen, Rollen, Kollektivitäten                   (Konstruktion von Typen)

   > Vorwelt

      - Lebenswelt vor unserer Geburt:                        Vorfahren

   > Nachwelt

      - Lebenswelt nach unserem Tod:                        Nachfahren


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