Grundlagen der Ökonomie (teil Marktlehre) at Universität Hohenheim

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1.   Erklären Sie den Begriff der Wertschöpfungskette!

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2.   Welche wesentlichen Bestandteile gehören zur Wertschöpfungskette für Lebensmittel? Charakterisieren Sie diese näher!

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3. Welche Interessen werden auf den einzelnen Stufen der Wertschöpfungskette
verfolgt?

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4. Warum ist die Betrachtung der gesamten Wertschöpfungskette für Lebensmittel wichtig?

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5. Was ist unter horizontaler und vertikaler Integration zu verstehen? Warum gewinnt die vertikale Integration an Bedeutung?

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6.   Beschreiben Sie die ökonomische Bedeutung des Agribusiness im Hinblick auf Bruttowertschöpfung und Erwerbstätige in Deutschland!

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7.   Welcher Zusammenhang besteht zwischen der Schwankung der Agrar- und der Verbraucherpreise?

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8.   Wie können Agrarprodukte klassifiziert werden?

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9.   Für welchen Zweck ist eine Klassifizierung der Agrarprodukte sinnvoll?

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10.  Welche Rolle spielt das Vertrauen im Zusammenhang mit der Nachfrage nach Agrarprodukten?

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11.  Wie unterscheiden sich Bedarf und Nachfrage nach Agrarprodukten?

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12.  Welche Typen werden bei der Analyse des Verbraucherverhaltens unterschieden? Charakterisieren Sie diese und nennen Sie Beispiele!

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Grundlagen der Ökonomie (teil Marktlehre)

1.   Erklären Sie den Begriff der Wertschöpfungskette!

Gesamtheit aller privatwirtschaftlichen Aktivitäten einer Volkswirtschaft, die dazu beitragen, die Verbraucher von Nahrungsmitteln, die Konsumenten nachwachsender Rohstoffe und die Nutznießer öffentlicher Güter aus der Landwirtschaft zur rechten Zeit am richtigen Ort mit ausreichendem qualitativ hochwertigen und gesicherten Güterangebot zu versorgen. 


Grundlagen der Ökonomie (teil Marktlehre)

2.   Welche wesentlichen Bestandteile gehören zur Wertschöpfungskette für Lebensmittel? Charakterisieren Sie diese näher!

- Vorleistungsindustrie: z.B. Fütter-, Dünger- oder Maschinenhersteller

• Landwirtschaft: 350000 Betriebe(>2ha)

• Agrarhandel: 650 privat, 8 Großhändler, 606 Primärgenossenschaften, 6

Hauptgenossenschaften

• Verarbeitungsindustrie: Molkereien, Fleischereien… 73000 Unternehmen

• Lebensmitteleinzelhandel: 52000 Verkaufsstellen

• Verbraucher: 81 Mio. BRD


Grundlagen der Ökonomie (teil Marktlehre)

3. Welche Interessen werden auf den einzelnen Stufen der Wertschöpfungskette
verfolgt?

Landwirtschaft:
• günstige Preise, aber nicht billig, gesicherte Abnahme
• Qualitätsaufschläge


Verarbeitungsindustrie:
• Hohe Qualität, Niedrige Preise
• Zuverlässiges Angebot, Qualitätsvielfalt
• Hohe Reputation, Starke Herstellermarken


Lebensmitteleinzelhandel:
• Langes MHD, Leichter Lagerung, Schneller Umschlag
• Hohe Gewinnspanne, Hohe Reputation, Starke Marken


Verbraucher:
• Preiswert, Lecker, Leicht zuzubereiten

Grundlagen der Ökonomie (teil Marktlehre)

4. Warum ist die Betrachtung der gesamten Wertschöpfungskette für Lebensmittel wichtig?

Notwendigkeit der Einbeziehung des Lebensmitteleinzelhandels in die
Interessenfindung und Darstellung der Branche


• Sensibilisierung der Verbraucher durch LM-skandale


• Rückverfolgbarkeit lässt sich besser organisieren


• Abbau von Informationsasymmetrien


• Wirtschafts- und Agrarpolitische Eingriffe


• Steuerliche und rechtliche Regelung


• Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Umfeld wird gesichert


• Gesellschaftliche Ansprüche auf Qualität und Sicherheit werden erfüllt


• Verbesserung der innerbetrieblichen Geschäftsprozesse

Grundlagen der Ökonomie (teil Marktlehre)

5. Was ist unter horizontaler und vertikaler Integration zu verstehen? Warum gewinnt die vertikale Integration an Bedeutung?

Horizontale Integration: Zusammenschluss auf einer Stufe -> z.B. mehrere Landwirte schließen sich zu Erzeugergemeinschaften zusammen, um bessere Position auf dem Markt zu bekommen


Vertikale Integration: Zusammenschluss mehrerer Stufen -> Tätigkeiten eines Unternehmens umfassen mehrere Glieder einer Produktionskette


Gewinnt an Bedeutung, da:

- zahlreiche Bestimmungsfaktoren wirken auf zunehmende vertikale Integration & Kooperation im LM-Bereich hin 

 -> dazu gehören ökonom., wirtschafts- & agrarpol., rechtl. & gesellschaftl. Einfluss-faktoren. 

Entwicklung wird sich durchsetzen. Nur so können Wettbewerbsfähigkeit im internat. Umfeld gesichert & gesellschaftl. Ansprüche auf Qualität & Sicherheit erfüllt werden.



Grundlagen der Ökonomie (teil Marktlehre)

6.   Beschreiben Sie die ökonomische Bedeutung des Agribusiness im Hinblick auf Bruttowertschöpfung und Erwerbstätige in Deutschland!

Agribusiness: Synonym für Nahrungs (Wetschöpfungs-)kette


-> Bruttowertschöpfung steigt jedes Jahr,  ebenso Zahl der Erwerbstätigen (sind Teil der LM-Versorgungskette)

-> Es fällt auf, dass in nachgelagerten Wirtschaftsbereichen die meiste Bruttowertschöpfung stattgefunden hat, die meisten Personen eingestellt und somit der höchste Umsatz generiert wurde. Im Vergleich dazu findet die geringste Bruttowertschöpfung in der Landwirtschaft statt.

Im Endeffekt heißt dies, dass beim Erzeuger deutlich weniger Umsatz generiert wird, als beim Händler. Der Landwirt verkauft hohe Erträge zu niedriger Wertschöpfung, viele Händler als Nachfrager, das heißt der Preis sinkt weiter. Händler sind aber auch Anbieter, das heißt, viele Anbieter lassen Preise wieder steigen.

Grundlagen der Ökonomie (teil Marktlehre)

7.   Welcher Zusammenhang besteht zwischen der Schwankung der Agrar- und der Verbraucherpreise?

Wenn Erzeugerpreise steigen, steigen auch Verbraucherpreise. Sobald die Verbraucherpreise unterhalb der Erzeugerpreise liegen, macht die LW keinen Gewinn mehr. 

Zusammenhang besteht also darin, dass Agrar- & Verbraucherpreise gleicher Wertschöpfungskette angehören & sich daher die jeweiligen (Preis-)Entwicklungen gegenseitig beeinflussen.

Grundlagen der Ökonomie (teil Marktlehre)

8.   Wie können Agrarprodukte klassifiziert werden?

Verwendungszweck 

-Konsumgüter (Nahrungsmittel und Nicht-Nahrungsmittel) -Produktionsmittel(landwirtschaftliche oder industrielle Verwendung) 


Herstellungsmethode in konventionell und ökologisch 


Informationsökonomischer Sicht in Suchgüter, Erfahrungsgüter und Vertrauensgüter

Grundlagen der Ökonomie (teil Marktlehre)

9.   Für welchen Zweck ist eine Klassifizierung der Agrarprodukte sinnvoll?

Um Transparenz für den Verbraucher/Konsumenten zu gewährleisten. 

Rahmen für Gesetzgebungen

Grundlagen der Ökonomie (teil Marktlehre)

10.  Welche Rolle spielt das Vertrauen im Zusammenhang mit der Nachfrage nach Agrarprodukten?

Die meisten Produkte im Agrarsektor stellen Vertrauensgüter dar. Das „Versprechen“ der Produzenten bezüglich des Produkts lässt sich weder vor noch nach dem Konsum beurteilen.


Verbraucher vertraut beim Produktkauf auf Qualität, die er zu dem Preis erwartet. Sollte Käufer enttäuscht werden mit Ware, so wird er diese wahrscheinlich kein weiteres Mal kaufen. Daher wirkt sich Vertrauen des Käufers unmittelbar auf Nachfrage aus. 

Umgedreht genauso

Grundlagen der Ökonomie (teil Marktlehre)

11.  Wie unterscheiden sich Bedarf und Nachfrage nach Agrarprodukten?

Bedarf = notwendige Menge um gesund zu bleiben 

Nachfrage ist an die Möglichkeit gebunden, für das nachgefragte Gut zu bezahlen


Der Unterschied besteht also darin, dass der Bedarf die gebrauchte Ware in Abhängigkeit zum aktuellen Marktpreis darstellt und die Nachfrage den letztendlichen Verbrauch widergibt.

 

Grundlagen der Ökonomie (teil Marktlehre)

12.  Welche Typen werden bei der Analyse des Verbraucherverhaltens unterschieden? Charakterisieren Sie diese und nennen Sie Beispiele!

Rationalverhalten: entweder mit gegebenem Mitteleinsatz maximalen Nutzen erzielen oder gewünschten Nutzen mit minimalem Mitteleinsatz erreichen.


Beschränktes Rationalverhalten: Beschränkte geistige Kapazität, Informationslücken und –kosten


Impuls- oder Affektverhalten: Gegenpol zu Rationalverhalten, scheinbar rein zufällig


Gewohnheitsverhalten: Beruht auf bestehenden Traditionen und Widerstand gegenüber Änderung des Verhaltens


Sozial abhängiges Verhalten: keine eigene Meinung, Wertschätzung der Mitmenschen steht im Vordergrund

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