Fragenkatalog Mikrobiologie at Universität Hohenheim | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Fragenkatalog Mikrobiologie an der Universität Hohenheim

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TESTE DEIN WISSEN
Was verstehen Sie unter dem Baum des Lebens? Beschreiben Sie wie er aufgebaut ist.
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TESTE DEIN WISSEN
Stammbaum aller Lebewesen
—> aufgebaut aus einem gemeinsamen Vorfahren (LUCA) = Wurzel des Stammbaums
—> 3 Äste: Bacteria, Archaea, Eukarya
—> Spezialisierung der Äste in Unteräste
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TESTE DEIN WISSEN
Welches Gen wird zur Erstellung des Baumes genützt? Erklären Sie, warum dieses Gen besonders gut geeignet ist.
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TESTE DEIN WISSEN
phylogenetisches RNA-Gen
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TESTE DEIN WISSEN
Wie groß sind kokkoide und stäbchenförmige Bakterien sowie Hefezellen?
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TESTE DEIN WISSEN
kokkoide: 1 mikrometer
stäbchenförmige: 1-10 mikrometer
Hefezellen: 5-10 mikrometer


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TESTE DEIN WISSEN
Nenne und beschreiben Sie die 4 gemeinsamen Merkmale pro- und eukaryotischer Zellen.
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TESTE DEIN WISSEN
1. Cytoplasmamembran: Trennung des Zellinneren vom Zelläußeren, Transport von NS
2. Cytoplasma: Mischung aus wasserlöslichen Substanzen & Strukturen, Hauptbestandteil: Proteine & Nukleinsäuren
3. Ribosomen: Proteinbiosynthese
4. Zellwand: Festigkeit, Form, Stabilität (Bakterien meist; Pflanzen häufig; Tiere nur bei Cytoskelett)
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TESTE DEIN WISSEN
Was versteht man unter Kompartimentierung bei eukaryotischen Zellen? Beschreiben Sie und geben Sie Beispiele für Kompartimente.
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TESTE DEIN WISSEN
Kompartimente = separate membranumschlossene Funktionsräume: Organellen
Beispiele: Zellkern, Mitochondrien, Chloroplasten, ER, Ribosomen, Golgi-Komplex
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TESTE DEIN WISSEN
Wo in der bakteriellen Zelle befindet sich die Cytoplasmamembran und wie ist sie aufgebaut?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Cytoplasmamembran umgibt Cytoplasma
Aufbau:
- dünne (6-8nm) Phospholipiddoppelschicht
- eingelagerte Proteine
—> selektive Permeabilitätsbarriere
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TESTE DEIN WISSEN
Aus welchen Molekülen ist das bakterielle Peptidoglykan aufgebaut und welche Besonderheiten besitzt es?
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Peptidoglykan = Polysaccharid aus Zuckerderivaten N-Acetylglucosamin (GlcNAc) und N-Acetylmuraminsäure (MurNAc) sowie bestimmten AS z.B. L-Alanin, D-Alanin etc. zu Repetitionen Strukturen verbunden —> Glykantetrapeptid

—> Peptidoglykangerüst aus MurNAc—GlcNAc—MurNAc—etc.
—> Quervernetzung zwischen MurNAcs
—> quervernetzte AS
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TESTE DEIN WISSEN
Wie sind Heteroplysaccharide des Peptidoglykans quervernetzt und welche Unterschiede gibt es bei der Quervernetzung?
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TESTE DEIN WISSEN
Quervernetzung über Glykantetrapeptide

bei Gram-negativen Bakterien: Glykantetrapeptid direkte Verknüpfung über DAP-D-Ala
bei Gram-positiven Bakterien: Glykantetrapeptide über Interpeptidbrücke aus 5-Gly L-Lysin-D-Ala
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TESTE DEIN WISSEN
Beschreiben Sie den Aufbau der Gram-positiven Zellwand von innen nach außen. Nennen Sie bei den jeweiligen Strukturen auch die Schlüssekmoleküle, aus denen sie bestehen.
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TESTE DEIN WISSEN
Cytoplasmamembran —> (dicke) Peptidoglykanschicht (Mureinschicht) —> Lipoteichonsäure

Cytoplasmamembran = Lipiddoppelschicht
Peptidoglykanschicht = Polysaccharid aus N-Acetylglucosamin und N-Acetylmuraminsäure und AS

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TESTE DEIN WISSEN
Beschreiben Sie den Aufbau der Gram-negativen Zellwand von innen nach außen. Nennen Sie bei den jeweiligen Strukturen auch die Schlüsselmoleküle, aus denen sie bestehen.
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TESTE DEIN WISSEN
- Cytoplasmamembran
- dünne Peptidoglykanschicht
- äußere Membran (Phospholipid-Bilayer; innen Lipoprotein; außen Liposaccharid LPS)
—> Periplasma (Raum zwischen äußerer OF der Cytoplasmamembran und innerer OF der äußeren Membran)
—> Endotoxin
—> O-Antigen
—> Porine
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TESTE DEIN WISSEN
Was versteht man unter dem Begriff Endotoxin? Bei welchen Bakterien ist es zu finden? Wie wirkt es auf den menschlich Körper?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Endotoxine bei G-negativen Bakterien (Salmonella, Shigella)
LPS wirkt als Endotoxin
—> Tox. Komponente: Lipid A
—> Fieber, Erbrechen, Endotoxinschock
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TESTE DEIN WISSEN
Wie unterscheiden sich Mikroorganismen von Viren?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
MO: Stoffwechsel, Selbstständige Reproduktion
Viren: kein Stoffwechsel, Reproduktion an Wirtszelle gebunden
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Q:
Was verstehen Sie unter dem Baum des Lebens? Beschreiben Sie wie er aufgebaut ist.
A:
Stammbaum aller Lebewesen
—> aufgebaut aus einem gemeinsamen Vorfahren (LUCA) = Wurzel des Stammbaums
—> 3 Äste: Bacteria, Archaea, Eukarya
—> Spezialisierung der Äste in Unteräste
Q:
Welches Gen wird zur Erstellung des Baumes genützt? Erklären Sie, warum dieses Gen besonders gut geeignet ist.
A:
phylogenetisches RNA-Gen
Q:
Wie groß sind kokkoide und stäbchenförmige Bakterien sowie Hefezellen?
A:
kokkoide: 1 mikrometer
stäbchenförmige: 1-10 mikrometer
Hefezellen: 5-10 mikrometer


Q:
Nenne und beschreiben Sie die 4 gemeinsamen Merkmale pro- und eukaryotischer Zellen.
A:
1. Cytoplasmamembran: Trennung des Zellinneren vom Zelläußeren, Transport von NS
2. Cytoplasma: Mischung aus wasserlöslichen Substanzen & Strukturen, Hauptbestandteil: Proteine & Nukleinsäuren
3. Ribosomen: Proteinbiosynthese
4. Zellwand: Festigkeit, Form, Stabilität (Bakterien meist; Pflanzen häufig; Tiere nur bei Cytoskelett)
Q:
Was versteht man unter Kompartimentierung bei eukaryotischen Zellen? Beschreiben Sie und geben Sie Beispiele für Kompartimente.
A:
Kompartimente = separate membranumschlossene Funktionsräume: Organellen
Beispiele: Zellkern, Mitochondrien, Chloroplasten, ER, Ribosomen, Golgi-Komplex
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Q:
Wo in der bakteriellen Zelle befindet sich die Cytoplasmamembran und wie ist sie aufgebaut?
A:
Cytoplasmamembran umgibt Cytoplasma
Aufbau:
- dünne (6-8nm) Phospholipiddoppelschicht
- eingelagerte Proteine
—> selektive Permeabilitätsbarriere
Q:
Aus welchen Molekülen ist das bakterielle Peptidoglykan aufgebaut und welche Besonderheiten besitzt es?
A:
Peptidoglykan = Polysaccharid aus Zuckerderivaten N-Acetylglucosamin (GlcNAc) und N-Acetylmuraminsäure (MurNAc) sowie bestimmten AS z.B. L-Alanin, D-Alanin etc. zu Repetitionen Strukturen verbunden —> Glykantetrapeptid

—> Peptidoglykangerüst aus MurNAc—GlcNAc—MurNAc—etc.
—> Quervernetzung zwischen MurNAcs
—> quervernetzte AS
Q:
Wie sind Heteroplysaccharide des Peptidoglykans quervernetzt und welche Unterschiede gibt es bei der Quervernetzung?
A:
Quervernetzung über Glykantetrapeptide

bei Gram-negativen Bakterien: Glykantetrapeptid direkte Verknüpfung über DAP-D-Ala
bei Gram-positiven Bakterien: Glykantetrapeptide über Interpeptidbrücke aus 5-Gly L-Lysin-D-Ala
Q:
Beschreiben Sie den Aufbau der Gram-positiven Zellwand von innen nach außen. Nennen Sie bei den jeweiligen Strukturen auch die Schlüssekmoleküle, aus denen sie bestehen.
A:
Cytoplasmamembran —> (dicke) Peptidoglykanschicht (Mureinschicht) —> Lipoteichonsäure

Cytoplasmamembran = Lipiddoppelschicht
Peptidoglykanschicht = Polysaccharid aus N-Acetylglucosamin und N-Acetylmuraminsäure und AS

Q:
Beschreiben Sie den Aufbau der Gram-negativen Zellwand von innen nach außen. Nennen Sie bei den jeweiligen Strukturen auch die Schlüsselmoleküle, aus denen sie bestehen.
A:
- Cytoplasmamembran
- dünne Peptidoglykanschicht
- äußere Membran (Phospholipid-Bilayer; innen Lipoprotein; außen Liposaccharid LPS)
—> Periplasma (Raum zwischen äußerer OF der Cytoplasmamembran und innerer OF der äußeren Membran)
—> Endotoxin
—> O-Antigen
—> Porine
Q:
Was versteht man unter dem Begriff Endotoxin? Bei welchen Bakterien ist es zu finden? Wie wirkt es auf den menschlich Körper?
A:
Endotoxine bei G-negativen Bakterien (Salmonella, Shigella)
LPS wirkt als Endotoxin
—> Tox. Komponente: Lipid A
—> Fieber, Erbrechen, Endotoxinschock
Q:
Wie unterscheiden sich Mikroorganismen von Viren?
A:
MO: Stoffwechsel, Selbstständige Reproduktion
Viren: kein Stoffwechsel, Reproduktion an Wirtszelle gebunden
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