Die Wissenschaftliche Toombox at Universität Hohenheim | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Die wissenschaftliche Toombox an der Universität Hohenheim

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Die wissenschaftliche Toombox Kurs an der Universität Hohenheim zu.

TESTE DEIN WISSEN

Was ist der wissenschaftliche Prozess nach Tobias?

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TESTE DEIN WISSEN

„Der wissenschaftliche Prozess ist zur Zeit der verlässlichste Weg, um möglichst
viele wahre
, und möglichst wenige falsche Dinge zu glauben.“ (T. Lortzing)

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TESTE DEIN WISSEN

Was sind die vier Grundannahmen des wissenschaftlichen arbeitens?

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TESTE DEIN WISSEN

Grundlegende Annahmen:
1. Das Universum ist grundsätzlich erfahrbar
2. Wir leben alle im gleichen Universum
3. Im Universum gelten überall die gleichen Regeln (uniform)
4. Die Regeln im Universum sind konstant (constant)

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist das Problem mit der induktiven Logik?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Frage: Was für ein Vogel sitzt auf dem Schornstein?
  • Beobachtung: Der Vogel Auf dem Schornstein ist weiß!
  • Bekanntes Wissen: Alle Schwäne, die ich kenne sind weiß!
  • Schlussfolgerung: Der Vogel auf dem Schornstein ist ein Schwan!

=> Das ist das neue Modell --- aber stimmt es?

auch wenn alle beobachteten Einzelfälle auf die Richtigkeit der Theorie hinweisen, kann sie widerlegt werden -> die Vorhersage muss getestet werden (detuktiv)

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TESTE DEIN WISSEN

Was bedeutet es im wissenschaftlichen Kontext etwas zu wissen?

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TESTE DEIN WISSEN

Als Wissen = verfügbarer Bestand von Fakten, Theorien und Regeln, die sich durch den höchstmöglichen Grad an Gewissheit auszeichnen, so dass von ihrer Gültigkeit bzw. Wahrheit ausgegangen wird 

-> seit Jahrhunderten ist nie ein Stift nach oben gefallen 


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TESTE DEIN WISSEN

Was unterscheidet „wissenschaftliche Fakten“ von „normalen“ Fakten?

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TESTE DEIN WISSEN

Im Alltag dient das verfügbare Wissen vor allem der Lösung praktischer Handlungsprobleme, während die Wissenschaft ihr Wissen nicht un- bedingt mit diesem Anspruch befrachtet. Das Alltagswissen legt andere, weniger anspruchsvolle Gütekriterien ans eigene Wissen an als das wissenschaftliche Wissen. 

z.B. Auf Dächern sitzen meistens Störchen -> darum muss das ein Storch sein! (ist nicht Wissenschaftllich gelöst)

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TESTE DEIN WISSEN

Was bedeutet es, als Wissenschaftler grundsätzlich skeptisch zu sein?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Man versucht als Wissenschaftler*in überwiegend seine eigene Theorie zu wiederlegen.

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist erlaubt – induktiver Teil – wann ist ein Modell gut?

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TESTE DEIN WISSEN

- Eigentlich alles, außer es verletzt die grundlegenden Regeln. (1. Universum=erfahrbar, 2. alle im gleichen Universum, 3. Universum=uniform, 4. Universum=constant)
- Ein gutes Modell ist einfach und macht konkrete Vorhersagen, die gut
messbar und leicht wiederlegbar sind.
- Ein gutes Modell wiederspricht nicht anderen gut etablierten Modellen


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TESTE DEIN WISSEN

Was ist erlaubt – deduktiver Teil – wann ist eine Hypothese gut?

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TESTE DEIN WISSEN

- Hypothesen müssen prinzipiell empirisch überprüfbar sein
- Hypothesen müssen falsifizierbar sein
- Hypothesen sollten möglichst spezifisch und möglichst un-intuitiv sein
- Experimentelle Ergebnisse müssen reproduzierbar und wiederholbar
sein

→ Forscher sind schitzophren! Sie versuchen mit aller Kraft zu zeigen, dass
sie sich irren… wollen aber versagen!
→ Forscher sind gemein! Wollen immer zeigen, dass andere sich irren!

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TESTE DEIN WISSEN

Eigenes Beispiel Artenvielfalt

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TESTE DEIN WISSEN

Beispiel: Artenvielfalt

Beobachtung: Arten sind vielfältig, verändern sich, und scheinen

auseinander hervorzugehen

  • Modell 1: Veränderliche Umwelt verursacht Verhaltensveränderungen in Lebewesen, dadurch erwerben oder verlieren sie Eigenschaften/Organe. Diese Veränderungen werden von Eltern an die Kinder weitergegeben. (Lamarckismus)
  • Modell 2: Populationen sind in ihren Eigenschafen natürlicherweise variabel. Die veränderliche Umwelt selektiert über Generationen die Merkmalskombinationen heraus, die vorteilhafte Eigenschaften begünstigen. (Darwinismus)

Vorhersagen
Lamarck: Veränderungen rufen Veränderungen hervor -> Veränderung gerichteter Prozess
Darwin: Zufällig setzt sich das Vorteilhafte Gen durch -> Veränderung ungerichtet

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TESTE DEIN WISSEN

Wie werden wissenschaftliche Leistungen gemessen? (z.B. bei der Auswahl v. Bewerbern) Und Wie beeinflusst das die Wissenschaft?

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TESTE DEIN WISSEN

Messen von Leistung

1. Zitationen der einzelnen Artikel:

  • Je mehr, desto besser! Aber Spezifisch für Forschungsfeld
  • Ungeeignet f. Karriereeinschätzung, da langwierig

2. Impcat factor (mittlere Zitationen im Journal / 5 Jahre)

  • Messwert für journal outreach. Wichtigster Faktor für junge Wissenschaftler

3. H-index

  • Kombiniert Zahl der Zitationen mit Zahl der Artikel. Wichtig in Mitte –Ende der Karriere. H-Faktor 6 = mind. 6 Publikationen, die jeweils 6x zitiert wurden.


Publikationsdruck und bias
Die Forschungslandschaft ist zunehmend kompetitiv

  • Was bedeutet das für die verschiedenen Komponenten der
    Wissenschaftslandschaft? - viele, überaus interessante Veröffentlichungen 
  • Perspektive der Journale/Verlage, der Forscher, der Studierenden, der
    Universitäten berücksichtigen
  • Wie beeinflusst das, wie Wissenschaft sich entwickelt?
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TESTE DEIN WISSEN

Wie bildet man Nullhypothesen?

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TESTE DEIN WISSEN

Die Nullhypothese
Modell: Behandlung mit Bacillus thuringensis (BT) beeinflusst Insektenfraß an
Mais
Hypothese (einseitig): Maiszünsler fressen an BT-Mais weniger Blattfläche,
als an nicht-BT-Mais.
Nullhypothese (einseitig): Maiszünsler fressen an BT-Mais nicht weniger
Blattfläche, als an nicht-BT-Mais.

Zeiseitige Hypothese

Hypothese (zweiseitig): Maiszünsler fressen an BT-Mais und nicht BT-Mais
unterschiedlich viel.
Nullhypothese (zweiseitig): Maiszünsler fressen an BT-Mais und nicht-BT-
Mais nicht unterschiedlich viel.

→Auf zum Test! ….aber wie und was?

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TESTE DEIN WISSEN

wie hoch wurde hier repliziert?

Eine Agrarwissenschaftlerin untersucht in einem Feldexperiment den
Einfluss von Ascheeintrag, auf die Biodiversität von Wildwiesen.
Sie hat dafür im Winter zwei Wiesen ausgewählt, jeweils eine Fläche von 20
x 20 m abgesteckt und dann eine davon mit Asche behandelt. Im Sommer
kehrt sie zurück, wählt innerhalb jeder Probebfläche zufällig zehn 1x1m
Quadraten aus und bestimmt dort die Artenvielfalt.

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TESTE DEIN WISSEN

Replikationen: 1

da nur eine Wiese

-> Besser währe mehrere kleine Parzellen mit Asche auf mehreren Wiesen randomisiert

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  • 57947 Karteikarten
  • 952 Studierende
  • 48 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Die wissenschaftliche Toombox Kurs an der Universität Hohenheim - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was ist der wissenschaftliche Prozess nach Tobias?

A:

„Der wissenschaftliche Prozess ist zur Zeit der verlässlichste Weg, um möglichst
viele wahre
, und möglichst wenige falsche Dinge zu glauben.“ (T. Lortzing)

Q:

Was sind die vier Grundannahmen des wissenschaftlichen arbeitens?

A:

Grundlegende Annahmen:
1. Das Universum ist grundsätzlich erfahrbar
2. Wir leben alle im gleichen Universum
3. Im Universum gelten überall die gleichen Regeln (uniform)
4. Die Regeln im Universum sind konstant (constant)

Q:

Was ist das Problem mit der induktiven Logik?

A:
  • Frage: Was für ein Vogel sitzt auf dem Schornstein?
  • Beobachtung: Der Vogel Auf dem Schornstein ist weiß!
  • Bekanntes Wissen: Alle Schwäne, die ich kenne sind weiß!
  • Schlussfolgerung: Der Vogel auf dem Schornstein ist ein Schwan!

=> Das ist das neue Modell --- aber stimmt es?

auch wenn alle beobachteten Einzelfälle auf die Richtigkeit der Theorie hinweisen, kann sie widerlegt werden -> die Vorhersage muss getestet werden (detuktiv)

Q:

Was bedeutet es im wissenschaftlichen Kontext etwas zu wissen?

A:

Als Wissen = verfügbarer Bestand von Fakten, Theorien und Regeln, die sich durch den höchstmöglichen Grad an Gewissheit auszeichnen, so dass von ihrer Gültigkeit bzw. Wahrheit ausgegangen wird 

-> seit Jahrhunderten ist nie ein Stift nach oben gefallen 


Q:

Was unterscheidet „wissenschaftliche Fakten“ von „normalen“ Fakten?

A:

Im Alltag dient das verfügbare Wissen vor allem der Lösung praktischer Handlungsprobleme, während die Wissenschaft ihr Wissen nicht un- bedingt mit diesem Anspruch befrachtet. Das Alltagswissen legt andere, weniger anspruchsvolle Gütekriterien ans eigene Wissen an als das wissenschaftliche Wissen. 

z.B. Auf Dächern sitzen meistens Störchen -> darum muss das ein Storch sein! (ist nicht Wissenschaftllich gelöst)

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Q:

Was bedeutet es, als Wissenschaftler grundsätzlich skeptisch zu sein?

A:

Man versucht als Wissenschaftler*in überwiegend seine eigene Theorie zu wiederlegen.

Q:

Was ist erlaubt – induktiver Teil – wann ist ein Modell gut?

A:

- Eigentlich alles, außer es verletzt die grundlegenden Regeln. (1. Universum=erfahrbar, 2. alle im gleichen Universum, 3. Universum=uniform, 4. Universum=constant)
- Ein gutes Modell ist einfach und macht konkrete Vorhersagen, die gut
messbar und leicht wiederlegbar sind.
- Ein gutes Modell wiederspricht nicht anderen gut etablierten Modellen


Q:

Was ist erlaubt – deduktiver Teil – wann ist eine Hypothese gut?

A:

- Hypothesen müssen prinzipiell empirisch überprüfbar sein
- Hypothesen müssen falsifizierbar sein
- Hypothesen sollten möglichst spezifisch und möglichst un-intuitiv sein
- Experimentelle Ergebnisse müssen reproduzierbar und wiederholbar
sein

→ Forscher sind schitzophren! Sie versuchen mit aller Kraft zu zeigen, dass
sie sich irren… wollen aber versagen!
→ Forscher sind gemein! Wollen immer zeigen, dass andere sich irren!

Q:

Eigenes Beispiel Artenvielfalt

A:

Beispiel: Artenvielfalt

Beobachtung: Arten sind vielfältig, verändern sich, und scheinen

auseinander hervorzugehen

  • Modell 1: Veränderliche Umwelt verursacht Verhaltensveränderungen in Lebewesen, dadurch erwerben oder verlieren sie Eigenschaften/Organe. Diese Veränderungen werden von Eltern an die Kinder weitergegeben. (Lamarckismus)
  • Modell 2: Populationen sind in ihren Eigenschafen natürlicherweise variabel. Die veränderliche Umwelt selektiert über Generationen die Merkmalskombinationen heraus, die vorteilhafte Eigenschaften begünstigen. (Darwinismus)

Vorhersagen
Lamarck: Veränderungen rufen Veränderungen hervor -> Veränderung gerichteter Prozess
Darwin: Zufällig setzt sich das Vorteilhafte Gen durch -> Veränderung ungerichtet

Q:

Wie werden wissenschaftliche Leistungen gemessen? (z.B. bei der Auswahl v. Bewerbern) Und Wie beeinflusst das die Wissenschaft?

A:

Messen von Leistung

1. Zitationen der einzelnen Artikel:

  • Je mehr, desto besser! Aber Spezifisch für Forschungsfeld
  • Ungeeignet f. Karriereeinschätzung, da langwierig

2. Impcat factor (mittlere Zitationen im Journal / 5 Jahre)

  • Messwert für journal outreach. Wichtigster Faktor für junge Wissenschaftler

3. H-index

  • Kombiniert Zahl der Zitationen mit Zahl der Artikel. Wichtig in Mitte –Ende der Karriere. H-Faktor 6 = mind. 6 Publikationen, die jeweils 6x zitiert wurden.


Publikationsdruck und bias
Die Forschungslandschaft ist zunehmend kompetitiv

  • Was bedeutet das für die verschiedenen Komponenten der
    Wissenschaftslandschaft? - viele, überaus interessante Veröffentlichungen 
  • Perspektive der Journale/Verlage, der Forscher, der Studierenden, der
    Universitäten berücksichtigen
  • Wie beeinflusst das, wie Wissenschaft sich entwickelt?
Q:

Wie bildet man Nullhypothesen?

A:

Die Nullhypothese
Modell: Behandlung mit Bacillus thuringensis (BT) beeinflusst Insektenfraß an
Mais
Hypothese (einseitig): Maiszünsler fressen an BT-Mais weniger Blattfläche,
als an nicht-BT-Mais.
Nullhypothese (einseitig): Maiszünsler fressen an BT-Mais nicht weniger
Blattfläche, als an nicht-BT-Mais.

Zeiseitige Hypothese

Hypothese (zweiseitig): Maiszünsler fressen an BT-Mais und nicht BT-Mais
unterschiedlich viel.
Nullhypothese (zweiseitig): Maiszünsler fressen an BT-Mais und nicht-BT-
Mais nicht unterschiedlich viel.

→Auf zum Test! ….aber wie und was?

Q:

wie hoch wurde hier repliziert?

Eine Agrarwissenschaftlerin untersucht in einem Feldexperiment den
Einfluss von Ascheeintrag, auf die Biodiversität von Wildwiesen.
Sie hat dafür im Winter zwei Wiesen ausgewählt, jeweils eine Fläche von 20
x 20 m abgesteckt und dann eine davon mit Asche behandelt. Im Sommer
kehrt sie zurück, wählt innerhalb jeder Probebfläche zufällig zehn 1x1m
Quadraten aus und bestimmt dort die Artenvielfalt.

A:

Replikationen: 1

da nur eine Wiese

-> Besser währe mehrere kleine Parzellen mit Asche auf mehreren Wiesen randomisiert

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