Diätetik Bei Krankheit at Universität Hohenheim | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Diätetik bei Krankheit an der Universität Hohenheim

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Diätetik bei Krankheit Kurs an der Universität Hohenheim zu.

TESTE DEIN WISSEN
Was ist der GRUNDUMSATZ 
& wie wird er ermittelt?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Energiemenge, die ein Mensch im Liegen, bei völliger Ruhe, 12h nach der letzten Nahrungsaufnahme leicht bekleidet in einem Raum bei 20 °C benötigt
• Herz- und Atemmuskulatur
• Darmmotilität
• Grundtonus Muskulatur
• Zellerneuerung
• Aktiver Transport Zellmembran
• Aufrechterhaltung Membranpotential

Experimentelle Ermittlung: 
  • zb. Indirekte Kalometrie
  • Aktueller Energieumsatz aus der Messung der Sauerstoffaufnahme (VO2) und Kohlendioxidabgabe (VCO2).
  • Ausgeatmetes CO2 entspricht metabolisch produziertem CO2

Berechnung
Harris-Benedict Formel
  • Gute Korrelation mit gemessenem Grundumsatz 
  • Ausnahme: untergewichtige Individuen, hier Überschätzung
FAO/WHO Standards
  • Signifikante Abweichungen in allen Altersgruppen zum gemessenen Grundumsatz bei unter- über- und normalgewichtigen

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TESTE DEIN WISSEN
Was ist die Total Energy Expenditure (TEE)?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Wird als vielfaches des Grundumsatzes angegeben, auch als Physical Activity Level (PAL) bezeichnet

  • Zb. Als Student, Grundumsatz x 1,6

= Multiplikation des GU mit dem physical activity level (PAL) ergibt den Gesamtenergiebedarf oder total energy expenditure (TEE)


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TESTE DEIN WISSEN
Für wen gelten Referenzwerte?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Referenzwerte gelten NUR für Gesunde

Sie gelten nicht...
• für Kranke
• als Empfehlung um bei Personen mit Nährstoffmangel die Speicher wieder aufzufüllen
• nicht für Personen die regelmäßig Genussmittel (Alkohol) oder Medikamente einnehmen
• Für Personen mit Verdauungs-/ Stoffwechselstörungen
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TESTE DEIN WISSEN
Was versteht man unter Nährstoffbedarf
& Bioverfügbarkeit?

Durch was wird der Nährstoffbedarf beeinflusst?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Der Nährstoffbedarf ist die Menge eines Nährstoffs bzw. die Menge an Energie, die gebraucht wird, um den Stoffwechsel und die Funktionen des Organismus aufrechtzuerhalten und die bereits die Bioverfügbarkeit berücksichtigt.

Beeinflusst durch
  • Alter
  • Geschlecht
  • Schwangerschaft/ Stillzeit
  • Rauchen (zum Beispiel Vitamin C)
  • Alkohol, Medikamente, Krankheit

Die Bioverfügbarkeit beschreibt wieviel eines Stoffes unverändert nach Verdauung, Resorption und Metabolismus im Blut ankommt.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Welche Arten von Referenzwerten gibt es?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Empfohlene Zufuhr
= Nährstoffzufuhr, die ausreicht, um den Bedarf nahezu aller gesunden Individuen einer definierten Bevölkerungsgruppe (Geschlecht, Alter) zu decken. 
  • Durchschnittsbedarf ist experimentell bekannt
  • zb. Proteine, Eisen, Vitamin C

Schätzwert
Geben Hinweis auf eine angemessene, gesundheitlich unbedenkliche Zufuhrmenge 
  • noch keine genaue experimentelle Ermittlung des Bedarfes des Nährstoffes
  • zb. Omega-3-Fettsäuren, Vitamin E, Vitamin K

Richtwert 
Werden ausgesprochen weil entweder,
der Bedarf stark variiert (zum Beispiel Energiebedarf)
• Die Nährstoffe nicht lebensnotwendig sind

  • zb. Höchstgrenze für Speisesalz und Alkohol
  • Untergrenze für Ballaststoffe und Fluorid


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TESTE DEIN WISSEN
Welche Formen der Laktoseintoleranz gibt es?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Primäre Formen
Adulte Lactoseintoleranz (weltweit häufigster Enzymmangel beim Menschen, stark von ethischer Zugehörigkeit abhängig)
• Entwicklungsbedingte Lactoseintoleranz (Frühchen, Laktase erst ab 34 Woche)
Kongenitaler Lactase Mangel (extrem selten, insgesamt nur wenige Fälle) 

Sekundäre Formen:
Schädigung der Oberfläche des Dünndarmepithels (z.B. durch intestinale Infektionen, Zöliakie, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen)

Lactasepersistenz
bisher gibt es 6 beschriebene genetische Mutationen (Single Nucleotide Polymorphismus; SNP) die mit Lactase Persistenz einhergehen
  • rasante Ausbreitung wahrscheinlich evolutionärer Vorteil da Milch nährstoffreich ist
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TESTE DEIN WISSEN
Was ist die Pathophysiologie Lactosemalabsorption?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Reduzierte Aktivität der Lactase
  • Nicht resorbierte Lactase gelangt in den Dickdarm → mikrobieller Abbau zu Wasserstoff, Kohlendioxid und kurzkettigen Fettsäuren

Leitsymptome:
Meteorismus (Blähbauch), Flatulenz (Blähungen), Osmotische Diarrhö, Krampfartige Bauchschmerzen, Völlegefühl, Übelkeit
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Wie wird Lactoseintoleranz diagnostiziert?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
DIÄTETISCH
Beim weglassen der Lactose Beschwerdefreiheit und wieder auftreten der Beschwerden nach Aufnahme
LACTOSE - H2 ATEMTEST
Werte => 20 ppm Lactoseintoleranz

Oraler Laktosetoleranztest (Veraltet !)
50 g Laktose und Messung des Blutzucker Spiegels nach 60 – 120 min
Genetische Bestimmung
Nicht relevant in der klinischen Bestimmung
Nur ca. 70 – 80% zeigen Symptome
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TESTE DEIN WISSEN
Diätetische Therapie
LACTOSEINTOLERANZ
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Menge der vertragenen Lactoseintoleranz ist sehr individuell und muss ermittelt werden

KARENZPHASE
Maximal 2 Wochen
  • Verzicht auf Milch und Milchprodukte die nicht lactosefrei sind
  • Vorsicht bei verarbeiteten Lebensmitteln, hier kann sich Lactose verstecken (Bräunungsmittel Backwaren, Zusatzmittel Fertiggerichte etc)
  • Meiden von Lebensmitteln die häufig Verdauungsbeschwerden hervorrufen Zb. Vollkornprodukte, Lauch- und Kohlgemüse

TESTPHASE
Bis zu 6 Wochen, Ernährungsprotokoll und Symptomtagebuch führen
  • Schrittweise Erhöhung der Lactosemenge in der Nahrung
  • Wiedereinführung ballaststoffreicher Lebensmittel
  • v.a. Verzehr von Sauermilchprodukten wie Jogurt sollte getestet werden (Milchsäurebakterien (v.a. Streptokokken und Lactobazillen) vergären die Lactose in Milch bei der Joghurt Herstellung zu Milchsäure, Bei gleicher Lactosemenge ist Joghurt besser verträglich als Milch)
  • lactosehaltige Produkte zu einer Mahlzeit verzehren

Kommt es in der Karenz und Testphase zu keiner Besserung muss eine andere Unverträglichkeit, Bsp. Fructose in Betracht gezogen werden

DAUERPHASE
Ziel: Nährstoffdeckung bei gleichzeitiger Beschwerdefreiheit
  • Individuelle Vorlieben berücksichtigen und eventuell alternativ lactosefreie Produkte suchen
  • Verzehr von Sauermilchprodukten wie Joghurt fördern
  • Auf eine ausreichende Calcium Zufuhr achten (Calciumreiche pflanzliche Alternativen wie Brokkoli, Lauch, Mineralwasser; Käse, Sauermilchprodukte)

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TESTE DEIN WISSEN
Was versteht man unter Fructosemalabsorption? Welche Formen gibt es?
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TESTE DEIN WISSEN
= nicht ausreichende Resorption der Fructose im Dünndarm (< 25 g Fructose/ Stunde)


Primäre Fructosemalabsorption
Genetisch bedingt, allerdings ist die tatsächliche Mutation noch nicht bekannt, sie scheint jedoch nicht direkt in GLUT5 zu liegen
Sekundäre Fructosemalabsorption
Folge von entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Zöliakie) oder verringerter Darmpassagezeit beim Kurzdarmsyndrom

Abzugrenzen von der hereditäre Fructoseintoleranz
  • Angeborener Enzymdefekt Bsp. Aldolase-B-Mangel Therapie: lebenslange Fructose Karenz

  • Laut Schätzungen hat jeder dritte Mensch hat eine Fructosemalabsorption, allerdings bleibt jeder zweite Patient asymptomatisch (hohe Dunkelziffer)
  • Keine Häufung in ethnischen Gruppen, aber häufiger bei Frauen 
  • Tendenz steigend, da Steigerung der Fructose Zufuhr durch HFCS (high fructose corn syrup)
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TESTE DEIN WISSEN
Pathophysiologie Fructosemalabsorption

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TESTE DEIN WISSEN
  • Reduzierter Aktivität der GLUT5 und eventuell auch GLUT2 Transporter
  • Nicht resorbierte Fructose gelangt in den Dickdarm → mikrobieller Abbau zu Wasserstoff, Kohlendioxid und kurzkettigen Fettsäuren

Leitsymptome:
Meteorismus, Flatulenz, Osmotische Diarrhö, Krampfartige Bauchschmerzen, Völlegefühl, Übelkeit
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TESTE DEIN WISSEN
Was muss eine Gesunde Ernährung leisten?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Ausreichend Energie liefern um alle Körperfunktionen aufrecht zu erhalten

  • Ausreichend Makro und Mikronährstoffe für den Körper bereitstellen

  • Prävention von Erkrankungen
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  • 160637 Karteikarten
  • 1768 Studierende
  • 29 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Diätetik bei Krankheit Kurs an der Universität Hohenheim - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Was ist der GRUNDUMSATZ 
& wie wird er ermittelt?
A:
Energiemenge, die ein Mensch im Liegen, bei völliger Ruhe, 12h nach der letzten Nahrungsaufnahme leicht bekleidet in einem Raum bei 20 °C benötigt
• Herz- und Atemmuskulatur
• Darmmotilität
• Grundtonus Muskulatur
• Zellerneuerung
• Aktiver Transport Zellmembran
• Aufrechterhaltung Membranpotential

Experimentelle Ermittlung: 
  • zb. Indirekte Kalometrie
  • Aktueller Energieumsatz aus der Messung der Sauerstoffaufnahme (VO2) und Kohlendioxidabgabe (VCO2).
  • Ausgeatmetes CO2 entspricht metabolisch produziertem CO2

Berechnung
Harris-Benedict Formel
  • Gute Korrelation mit gemessenem Grundumsatz 
  • Ausnahme: untergewichtige Individuen, hier Überschätzung
FAO/WHO Standards
  • Signifikante Abweichungen in allen Altersgruppen zum gemessenen Grundumsatz bei unter- über- und normalgewichtigen

Q:
Was ist die Total Energy Expenditure (TEE)?
A:
Wird als vielfaches des Grundumsatzes angegeben, auch als Physical Activity Level (PAL) bezeichnet

  • Zb. Als Student, Grundumsatz x 1,6

= Multiplikation des GU mit dem physical activity level (PAL) ergibt den Gesamtenergiebedarf oder total energy expenditure (TEE)


Q:
Für wen gelten Referenzwerte?
A:
Referenzwerte gelten NUR für Gesunde

Sie gelten nicht...
• für Kranke
• als Empfehlung um bei Personen mit Nährstoffmangel die Speicher wieder aufzufüllen
• nicht für Personen die regelmäßig Genussmittel (Alkohol) oder Medikamente einnehmen
• Für Personen mit Verdauungs-/ Stoffwechselstörungen
Q:
Was versteht man unter Nährstoffbedarf
& Bioverfügbarkeit?

Durch was wird der Nährstoffbedarf beeinflusst?
A:
Der Nährstoffbedarf ist die Menge eines Nährstoffs bzw. die Menge an Energie, die gebraucht wird, um den Stoffwechsel und die Funktionen des Organismus aufrechtzuerhalten und die bereits die Bioverfügbarkeit berücksichtigt.

Beeinflusst durch
  • Alter
  • Geschlecht
  • Schwangerschaft/ Stillzeit
  • Rauchen (zum Beispiel Vitamin C)
  • Alkohol, Medikamente, Krankheit

Die Bioverfügbarkeit beschreibt wieviel eines Stoffes unverändert nach Verdauung, Resorption und Metabolismus im Blut ankommt.
Q:
Welche Arten von Referenzwerten gibt es?
A:
Empfohlene Zufuhr
= Nährstoffzufuhr, die ausreicht, um den Bedarf nahezu aller gesunden Individuen einer definierten Bevölkerungsgruppe (Geschlecht, Alter) zu decken. 
  • Durchschnittsbedarf ist experimentell bekannt
  • zb. Proteine, Eisen, Vitamin C

Schätzwert
Geben Hinweis auf eine angemessene, gesundheitlich unbedenkliche Zufuhrmenge 
  • noch keine genaue experimentelle Ermittlung des Bedarfes des Nährstoffes
  • zb. Omega-3-Fettsäuren, Vitamin E, Vitamin K

Richtwert 
Werden ausgesprochen weil entweder,
der Bedarf stark variiert (zum Beispiel Energiebedarf)
• Die Nährstoffe nicht lebensnotwendig sind

  • zb. Höchstgrenze für Speisesalz und Alkohol
  • Untergrenze für Ballaststoffe und Fluorid


Mehr Karteikarten anzeigen
Q:
Welche Formen der Laktoseintoleranz gibt es?
A:
Primäre Formen
Adulte Lactoseintoleranz (weltweit häufigster Enzymmangel beim Menschen, stark von ethischer Zugehörigkeit abhängig)
• Entwicklungsbedingte Lactoseintoleranz (Frühchen, Laktase erst ab 34 Woche)
Kongenitaler Lactase Mangel (extrem selten, insgesamt nur wenige Fälle) 

Sekundäre Formen:
Schädigung der Oberfläche des Dünndarmepithels (z.B. durch intestinale Infektionen, Zöliakie, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen)

Lactasepersistenz
bisher gibt es 6 beschriebene genetische Mutationen (Single Nucleotide Polymorphismus; SNP) die mit Lactase Persistenz einhergehen
  • rasante Ausbreitung wahrscheinlich evolutionärer Vorteil da Milch nährstoffreich ist
Q:
Was ist die Pathophysiologie Lactosemalabsorption?

A:
  • Reduzierte Aktivität der Lactase
  • Nicht resorbierte Lactase gelangt in den Dickdarm → mikrobieller Abbau zu Wasserstoff, Kohlendioxid und kurzkettigen Fettsäuren

Leitsymptome:
Meteorismus (Blähbauch), Flatulenz (Blähungen), Osmotische Diarrhö, Krampfartige Bauchschmerzen, Völlegefühl, Übelkeit
Q:
Wie wird Lactoseintoleranz diagnostiziert?
A:
DIÄTETISCH
Beim weglassen der Lactose Beschwerdefreiheit und wieder auftreten der Beschwerden nach Aufnahme
LACTOSE - H2 ATEMTEST
Werte => 20 ppm Lactoseintoleranz

Oraler Laktosetoleranztest (Veraltet !)
50 g Laktose und Messung des Blutzucker Spiegels nach 60 – 120 min
Genetische Bestimmung
Nicht relevant in der klinischen Bestimmung
Nur ca. 70 – 80% zeigen Symptome
Q:
Diätetische Therapie
LACTOSEINTOLERANZ
A:
Menge der vertragenen Lactoseintoleranz ist sehr individuell und muss ermittelt werden

KARENZPHASE
Maximal 2 Wochen
  • Verzicht auf Milch und Milchprodukte die nicht lactosefrei sind
  • Vorsicht bei verarbeiteten Lebensmitteln, hier kann sich Lactose verstecken (Bräunungsmittel Backwaren, Zusatzmittel Fertiggerichte etc)
  • Meiden von Lebensmitteln die häufig Verdauungsbeschwerden hervorrufen Zb. Vollkornprodukte, Lauch- und Kohlgemüse

TESTPHASE
Bis zu 6 Wochen, Ernährungsprotokoll und Symptomtagebuch führen
  • Schrittweise Erhöhung der Lactosemenge in der Nahrung
  • Wiedereinführung ballaststoffreicher Lebensmittel
  • v.a. Verzehr von Sauermilchprodukten wie Jogurt sollte getestet werden (Milchsäurebakterien (v.a. Streptokokken und Lactobazillen) vergären die Lactose in Milch bei der Joghurt Herstellung zu Milchsäure, Bei gleicher Lactosemenge ist Joghurt besser verträglich als Milch)
  • lactosehaltige Produkte zu einer Mahlzeit verzehren

Kommt es in der Karenz und Testphase zu keiner Besserung muss eine andere Unverträglichkeit, Bsp. Fructose in Betracht gezogen werden

DAUERPHASE
Ziel: Nährstoffdeckung bei gleichzeitiger Beschwerdefreiheit
  • Individuelle Vorlieben berücksichtigen und eventuell alternativ lactosefreie Produkte suchen
  • Verzehr von Sauermilchprodukten wie Joghurt fördern
  • Auf eine ausreichende Calcium Zufuhr achten (Calciumreiche pflanzliche Alternativen wie Brokkoli, Lauch, Mineralwasser; Käse, Sauermilchprodukte)

Q:
Was versteht man unter Fructosemalabsorption? Welche Formen gibt es?
A:
= nicht ausreichende Resorption der Fructose im Dünndarm (< 25 g Fructose/ Stunde)


Primäre Fructosemalabsorption
Genetisch bedingt, allerdings ist die tatsächliche Mutation noch nicht bekannt, sie scheint jedoch nicht direkt in GLUT5 zu liegen
Sekundäre Fructosemalabsorption
Folge von entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Zöliakie) oder verringerter Darmpassagezeit beim Kurzdarmsyndrom

Abzugrenzen von der hereditäre Fructoseintoleranz
  • Angeborener Enzymdefekt Bsp. Aldolase-B-Mangel Therapie: lebenslange Fructose Karenz

  • Laut Schätzungen hat jeder dritte Mensch hat eine Fructosemalabsorption, allerdings bleibt jeder zweite Patient asymptomatisch (hohe Dunkelziffer)
  • Keine Häufung in ethnischen Gruppen, aber häufiger bei Frauen 
  • Tendenz steigend, da Steigerung der Fructose Zufuhr durch HFCS (high fructose corn syrup)
Q:
Pathophysiologie Fructosemalabsorption

A:
  • Reduzierter Aktivität der GLUT5 und eventuell auch GLUT2 Transporter
  • Nicht resorbierte Fructose gelangt in den Dickdarm → mikrobieller Abbau zu Wasserstoff, Kohlendioxid und kurzkettigen Fettsäuren

Leitsymptome:
Meteorismus, Flatulenz, Osmotische Diarrhö, Krampfartige Bauchschmerzen, Völlegefühl, Übelkeit
Q:
Was muss eine Gesunde Ernährung leisten?

A:
  • Ausreichend Energie liefern um alle Körperfunktionen aufrecht zu erhalten

  • Ausreichend Makro und Mikronährstoffe für den Körper bereitstellen

  • Prävention von Erkrankungen
Diätetik bei Krankheit

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