AC at Universität Hohenheim | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für AC an der Universität Hohenheim

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen AC Kurs an der Universität Hohenheim zu.

TESTE DEIN WISSEN

Erhitzen von Flüssigkeiten im Reagenzglas 

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TESTE DEIN WISSEN
  • Nichtbrennbare Flüssigkeiten im Reagenzglas werden im Labor normalerweise mit dem Bunsenbrenner erhitzt
  • Siedeverzüge durch Schütteln entgegenwirken (Beim plötzlichen Verdampfen der unteren Schicht wird die darüber stehende Flüssigkeit herausgeschleudert)
  • Verstärkt wird dieser Effekt durch Siedepunktserhöhung durch Druckerhöhung im unteren Teil
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TESTE DEIN WISSEN

Grundzüge der qualitativen anorganischen Analyse 

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TESTE DEIN WISSEN
  • Ziel: Feststellung der Zusammensetzung einer Substanz & Prüfung auf Identität und Reinheit
  • Zur Feststellung der Anwesenheit einer Komponente werden charakteristische Reaktionen durchgeführt
  • Die Nachweise erfolgen meist durch Bildung von Niederschlägen oder Färbungen 
     ® Oft jedoch nicht
  • Reihenfolge und Auswahl von mehreren Nachweisreaktionen wichtig 
     ® Vorprobe gibt Hinweise auf mögliche Kationen oder Anionen
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TESTE DEIN WISSEN

Grundoperationen der Stofftrennung 

Lösen:

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TESTE DEIN WISSEN
  • Voraussetzung für Fällungsreaktionen ist eine klare Lösung, d.h. die Fällung eines Niederschlages sollte nur aus klarer Lösung durchgeführt werden
  • Ein ungelöster Rückstand muss vor einer Nachweisreaktion abgetrennt werden
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Dekantation:

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Die Lösung wird vom ungelösten Rückstand durch vorsichtiges Abgießen getrennt
  • Diese Trennung ist nur möglich, wenn sich der Rückstand gut absetzt (sedimentiert)
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TESTE DEIN WISSEN

Zentrifugation:

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TESTE DEIN WISSEN
  • Bei Weiterbearbeitung des Niederschlags
  • Hierbei wird das Absetzen des Rückstandes durch Erhöhung der Schwerkraft beschleunigt und an die Reagenzglaswand gepresst
  • Er bleibt dort haften, so dass man die überstehende klare Lösung leicht in ein anderes Reagenzglas abgießen („dekantieren“) kann
  • Dabei zu beachten: die richtigen Zentrifugengläschen verwenden, in der Zentrifuge gegenüber immer ein zweites Gläschen einstellen, keine zu hohe Umdrehungszahl
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TESTE DEIN WISSEN

Versuch 3 

Herstellung einer wässrigen CaCO3-Suspension 

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TESTE DEIN WISSEN
  • Zugabe von mehreren Tropfen Calciumchloridlösung (CaCl2) zu ca. 3 ml Natriumcarbonatlösung (Na2CO3) in einem Reagenzglas ® Schütteln ® Filtrieren
  • Weißer CaCO3-Niederschlag entsteht
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TESTE DEIN WISSEN

Vorproben zum Nachweis von Kationen 

Flammenfärbung 

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TESTE DEIN WISSEN

Verschiedene Metallsalze, v.a. Alkalimetallsalze und Erdalkalisalze (mit Ausnahme von Magnesiumverbindungen) ergeben eine spezifische Färbung der Bunsenbrennerflamme

  • Natriumsalze: intensiv gelb (lange anhaltend)
  • Kaliumsalze: schwach violett (Überschuss nötig)
  • Calciumsalze: intensiv ziegel-rot
  • Bariumsalze: schwach grün
  • Kupfersalze: intensiv grün und türkis (in Anwesenheit von HCl)
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TESTE DEIN WISSEN

Erklärung

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TESTE DEIN WISSEN
  • Farbe durch Verdampfen/atomisieren der Salze verdampft
  • Es ergibt sich ein Plasma, das neutrale Atome, Ionen und Elektronen enthält
  • Die Valenzelektronen der Atome werden thermisch so stark angeregt, dass sie kurzzeitig in eines oder mehrere höhere Energieniveaus übergehen
  • Beim "Zurückfallen" der Elektronen in den Grundzustand emittieren die Atome Licht der entsprechenden Energie und Wellenlänge
  • Also Farbe durch Atomemission ® Kann mit Spektralapparat (z. B. Prismenspektroskop) untersucht werden
  • Magnesiumsalze ebenso wie viele andere Metallverbindungen ergeben keine sichtbare Flammenfärbung, da hier das Emissionsspektrum im UV-Bereich liegt
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TESTE DEIN WISSEN

Versuche 4

Untersuchung der Flammenfärbung

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TESTE DEIN WISSEN
  • Ein Magnesiastäbchen wird in der Bunsenbrennerflamme längere Zeit zum Glühen erhitzt, bis die Flamme nicht mehr gelb leuchtet
  • Eine Spatelspitze der zu untersuchenden Substanz wird auf einem Uhrglas mit wenigen Tropfen verdünnter Salzsäure versetzt
  • das ausgeglühte Magnesiastäbchen eintauchen und dieses in die nicht leuchtende Bunsenbrennerflamme halen
  • Durch die Flammenfärbung zu untersuchende Salze bzw. Lösungen: 
     Na2CO3, CaCl2-Lösung, BaCl2 Lösung, CuCl2 Lösung
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TESTE DEIN WISSEN

Borax-Perle 


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TESTE DEIN WISSEN
  • Nachweis für Schwermetalle
  • Borax (Na-tetraborat) in der Bunsenbrennerflamme (Erhitzen bis zum Glühen!) schmelzen & Schwermetallsalz hinzugeben ® charakteristische Färbungen der Kationen
  • bei Cobalt eine intensive Blaufärbung; bei Chrom eine Grünfärbung; bei Mangan violett
  • Aus Borax bilden sich beim Erhitzen Polyborate, worin sich die entsprechenden Schwermetallsalze einlagern: Na2B4O7 + CoSO4 ® 2NaBO2+ Co(BO2)2 + SO3 ­
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TESTE DEIN WISSEN

Versuch 5 


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TESTE DEIN WISSEN
  • Die Spitze eines Magnesiastäbchens wird zum Glühen erhitzt und heiß in eine Probe Borax auf der Tüpfelplatte gedrückt ® ein wenig Salz schmilzt an
  • Wird beim Glühen in eine glasklare Schmelzperle überführt
  • Dies wird mehrfach (ca. 10-mal) wiederholt ® Schmelztropfen
  • Dieser noch glühende Boraxschmelztropfen wird wiederholt in eine der auf der Tüpfelplatte befindliche Lösung getaucht und unter Drehen des Stäbchens in der (heißen) Oxidationszone der Bunsenbrennerflamme in eine einheitliche Schmelze überführt
     ® Farbe nach dem Abkühlen feststellbar
  • Durchführung mit einer KCr(SO4)2 Lösung: grüne Schmelze; mit einer MnCl2 Lösung: violette Schmelze (Bildung von Mn(III)); mit einer CuCl2 Lösung: blaue Schmelze
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TESTE DEIN WISSEN

Versuch 1

Visuelle Erkennung der heißesten Zonen der Bunsenbrennerflamme

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TESTE DEIN WISSEN
  • Magnesiastäbchen wird quer in die nichtleuchtende Bunsenbrennerflamme (d. h. Luftzufuhr maximal) gehalten und bewegt
  • Sie erkennen deutlich am glühenden Magnesiastäbchen die heißen Zonen: während bei den höchsten Temperaturen das Stäbchen hellrot glüht, leuchtet es in den kälteren Zonen nur schwach oder gar
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Beispielhafte Karteikarten für deinen AC Kurs an der Universität Hohenheim - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Erhitzen von Flüssigkeiten im Reagenzglas 

A:
  • Nichtbrennbare Flüssigkeiten im Reagenzglas werden im Labor normalerweise mit dem Bunsenbrenner erhitzt
  • Siedeverzüge durch Schütteln entgegenwirken (Beim plötzlichen Verdampfen der unteren Schicht wird die darüber stehende Flüssigkeit herausgeschleudert)
  • Verstärkt wird dieser Effekt durch Siedepunktserhöhung durch Druckerhöhung im unteren Teil
Q:

Grundzüge der qualitativen anorganischen Analyse 

A:
  • Ziel: Feststellung der Zusammensetzung einer Substanz & Prüfung auf Identität und Reinheit
  • Zur Feststellung der Anwesenheit einer Komponente werden charakteristische Reaktionen durchgeführt
  • Die Nachweise erfolgen meist durch Bildung von Niederschlägen oder Färbungen 
     ® Oft jedoch nicht
  • Reihenfolge und Auswahl von mehreren Nachweisreaktionen wichtig 
     ® Vorprobe gibt Hinweise auf mögliche Kationen oder Anionen
Q:

Grundoperationen der Stofftrennung 

Lösen:

A:
  • Voraussetzung für Fällungsreaktionen ist eine klare Lösung, d.h. die Fällung eines Niederschlages sollte nur aus klarer Lösung durchgeführt werden
  • Ein ungelöster Rückstand muss vor einer Nachweisreaktion abgetrennt werden
Q:

Dekantation:

A:
  • Die Lösung wird vom ungelösten Rückstand durch vorsichtiges Abgießen getrennt
  • Diese Trennung ist nur möglich, wenn sich der Rückstand gut absetzt (sedimentiert)
Q:

Zentrifugation:

A:
  • Bei Weiterbearbeitung des Niederschlags
  • Hierbei wird das Absetzen des Rückstandes durch Erhöhung der Schwerkraft beschleunigt und an die Reagenzglaswand gepresst
  • Er bleibt dort haften, so dass man die überstehende klare Lösung leicht in ein anderes Reagenzglas abgießen („dekantieren“) kann
  • Dabei zu beachten: die richtigen Zentrifugengläschen verwenden, in der Zentrifuge gegenüber immer ein zweites Gläschen einstellen, keine zu hohe Umdrehungszahl
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Q:

Versuch 3 

Herstellung einer wässrigen CaCO3-Suspension 

A:
  • Zugabe von mehreren Tropfen Calciumchloridlösung (CaCl2) zu ca. 3 ml Natriumcarbonatlösung (Na2CO3) in einem Reagenzglas ® Schütteln ® Filtrieren
  • Weißer CaCO3-Niederschlag entsteht
Q:

Vorproben zum Nachweis von Kationen 

Flammenfärbung 

A:

Verschiedene Metallsalze, v.a. Alkalimetallsalze und Erdalkalisalze (mit Ausnahme von Magnesiumverbindungen) ergeben eine spezifische Färbung der Bunsenbrennerflamme

  • Natriumsalze: intensiv gelb (lange anhaltend)
  • Kaliumsalze: schwach violett (Überschuss nötig)
  • Calciumsalze: intensiv ziegel-rot
  • Bariumsalze: schwach grün
  • Kupfersalze: intensiv grün und türkis (in Anwesenheit von HCl)
Q:

Erklärung

A:
  • Farbe durch Verdampfen/atomisieren der Salze verdampft
  • Es ergibt sich ein Plasma, das neutrale Atome, Ionen und Elektronen enthält
  • Die Valenzelektronen der Atome werden thermisch so stark angeregt, dass sie kurzzeitig in eines oder mehrere höhere Energieniveaus übergehen
  • Beim "Zurückfallen" der Elektronen in den Grundzustand emittieren die Atome Licht der entsprechenden Energie und Wellenlänge
  • Also Farbe durch Atomemission ® Kann mit Spektralapparat (z. B. Prismenspektroskop) untersucht werden
  • Magnesiumsalze ebenso wie viele andere Metallverbindungen ergeben keine sichtbare Flammenfärbung, da hier das Emissionsspektrum im UV-Bereich liegt
Q:

Versuche 4

Untersuchung der Flammenfärbung

A:
  • Ein Magnesiastäbchen wird in der Bunsenbrennerflamme längere Zeit zum Glühen erhitzt, bis die Flamme nicht mehr gelb leuchtet
  • Eine Spatelspitze der zu untersuchenden Substanz wird auf einem Uhrglas mit wenigen Tropfen verdünnter Salzsäure versetzt
  • das ausgeglühte Magnesiastäbchen eintauchen und dieses in die nicht leuchtende Bunsenbrennerflamme halen
  • Durch die Flammenfärbung zu untersuchende Salze bzw. Lösungen: 
     Na2CO3, CaCl2-Lösung, BaCl2 Lösung, CuCl2 Lösung
Q:

Borax-Perle 


A:
  • Nachweis für Schwermetalle
  • Borax (Na-tetraborat) in der Bunsenbrennerflamme (Erhitzen bis zum Glühen!) schmelzen & Schwermetallsalz hinzugeben ® charakteristische Färbungen der Kationen
  • bei Cobalt eine intensive Blaufärbung; bei Chrom eine Grünfärbung; bei Mangan violett
  • Aus Borax bilden sich beim Erhitzen Polyborate, worin sich die entsprechenden Schwermetallsalze einlagern: Na2B4O7 + CoSO4 ® 2NaBO2+ Co(BO2)2 + SO3 ­
Q:

Versuch 5 


A:
  • Die Spitze eines Magnesiastäbchens wird zum Glühen erhitzt und heiß in eine Probe Borax auf der Tüpfelplatte gedrückt ® ein wenig Salz schmilzt an
  • Wird beim Glühen in eine glasklare Schmelzperle überführt
  • Dies wird mehrfach (ca. 10-mal) wiederholt ® Schmelztropfen
  • Dieser noch glühende Boraxschmelztropfen wird wiederholt in eine der auf der Tüpfelplatte befindliche Lösung getaucht und unter Drehen des Stäbchens in der (heißen) Oxidationszone der Bunsenbrennerflamme in eine einheitliche Schmelze überführt
     ® Farbe nach dem Abkühlen feststellbar
  • Durchführung mit einer KCr(SO4)2 Lösung: grüne Schmelze; mit einer MnCl2 Lösung: violette Schmelze (Bildung von Mn(III)); mit einer CuCl2 Lösung: blaue Schmelze
Q:

Versuch 1

Visuelle Erkennung der heißesten Zonen der Bunsenbrennerflamme

A:
  • Magnesiastäbchen wird quer in die nichtleuchtende Bunsenbrennerflamme (d. h. Luftzufuhr maximal) gehalten und bewegt
  • Sie erkennen deutlich am glühenden Magnesiastäbchen die heißen Zonen: während bei den höchsten Temperaturen das Stäbchen hellrot glüht, leuchtet es in den kälteren Zonen nur schwach oder gar
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